Fanatic
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Beschreibung
Nur weil du eine Geschichte liebst, musst du nicht für sie sterben!
Violet liebt »Galgentanz«. Sie liebt das Buch, sie liebt den Film, sie wäre gerne wie Hauptfigur Rose und an Willow, den männlichen Hauptdarsteller, hat sie ihr Herz verloren. Und plötzlich steckt sie mittendrin. In ihrer Lieblingsgeschichte! Doch nicht nur das – hier ist nichts so, wie sie es zu kennen glaubt. Denn Rose ist tot und Willow ist zwar attraktiv, aber der geheimnisvolle Ash ist viel interessanter. Jetzt muss Violet alles daran setzen, dass »Galgentanz« das richtige Ende findet. Wie soll sie sonst jemals in die Realität zurückkehren?
Für alle, die schon immer in ihrer Lieblingsserie mitspielen wollten.
//In genau einer Woche werde ich gehängt. Ich werde für meine Freunde, meine Familie und vor allem für die Liebe gehängt. Ein Gedanke, der überraschend wenig Trost spendet, wenn ich mir vorstelle, wie sich die Schlinge um meinen Hals zieht, meine Füße nach festem Boden suchen, meine Beine strampeln … in der Luft tanzen. Heute Morgen war ich noch völlig ahnungslos. Heute Morgen war ich bei der Comic-Con, habe den Geruch von Hotdogs, Schweiß und Parfüm aufgesogen und die leuchtend bunten Kostüme, das Blitzlichtgewitter, die Basstrommeln und Geigen auf mich wirken lassen. Und gestern war ich noch in der Schule, war gestresst wegen eines blöden Englisch-Referats und habe mir gewünscht, in einer anderen Welt zu sein. Man sollte mit seinen Wünschen vorsichtig sein. Sie könnten in Erfüllung gehen. Und dann kann es wirklich ätzend werden.//
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Anna Day hat Psychologie studiert und kümmert sich hauptberuflich um Menschen mit Behinderung. Erst vor wenigen Jahren begann sie ernsthaft zu schreiben und wurde bei einem Schreibwettbewerb entdeckt. Ihr größtes Glück sind Musik, Kochen und natürlich ihre zwei Kinder. Mit ihrer Familie lebt sie im Nordosten von England, wo sie auch aufgewachsen ist.
Beiträge
Inhalt : Nur weil du eine Geschichte liebst, musst du nicht für sie sterben! Violet liebt »Galgentanz«. Sie liebt das Buch, sie liebt den Film, sie wäre gerne wie Hauptfigur Rose und an Willow, den männlichen Hauptdarsteller, hat sie ihr Herz verloren. Und plötzlich steckt sie mittendrin. In ihrer Lieblingsgeschichte! Doch nicht nur das – hier ist nichts so, wie sie es zu kennen glaubt. Denn Rose ist tot und Willow ist zwar attraktiv, aber der geheimnisvolle Ash ist viel interessanter. Jetzt muss Violet alles daran setzen, dass »Galgentanz« das richtige Ende findet. Wie soll sie sonst jemals in die Realität zurückkehren? Für alle, die schon immer in ihrer Lieblingsserie mitspielen wollten. Quelle : Carlsen Meine Meinung: In“ Fanatic“ geht es um Violet, die das Buch »Galgentanz« und den Film liebt. Sie wünscht sich oft, sie wäre wie die Rose die weibliche Figur und der männliche Hauptdarsteller ist ihr Schwarm. Doch auf einmal befindet sie sich in ihrer Lieblingsgeschichte und es ist leider kein Traum mehr.... Wird sie wieder in die Realität kommen? Violet wirkt wie ein unscheinbares Mädchen unter ihren Freunden. Sie liebt das Buch „Galgentanz“ und wäre manchmal gerne etwas mutiger so wie die Heldin aus dem Buch / Film. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus der Perspektive von Violet erzählt und man kann als Leser sie so noch intensiver kennen lernen. Die Kulisse ist beeindruckend, weil man in die Welt des Buches eintaucht, das sie so liebt und man kaum aus dem Staunen wieder heraus kommt. Die Nebenfiguren wie Alice, Katie und Violets Bruder die zu Violets Clique gehören ergänzen sich einfach toll. Die Spannung und Handlung hat mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Violet gezogen. Sie ist ein großer Fan des Buches Galgentanz, das auch verfilmt wurde und sie nun auf der Comic Con, die Chance bekommt ihre Stars zu treffen. Dort angekommen freut sie sich schon ihre Stars zu treffen und dann passiert der Unfall. Zusammen mit Alice, Katie und Nate gelangt sie nun in die Welt des Buchs / des Films von Galgentanz. Ausgerechnet gleich in der ersten Szene sorgen sie dafür, dass Rose, die Hauptfigur getötet wird und muss Violet zeigen was sie kann. Sie trägt nämlich für ihr Cosplay, die gleiche Kleidung wie die Hauptfigur. Zusammen mit den anderen muss sie dafür sorgen, dass das Buch bzw. die Geschichte ihr Ende findet. Dass es da nicht so ganz einfach ist, merken sie schnell. Nun lernt sie auch Ash kennen, der sie mit seiner Art irgendwie anzieht und Willow scheint ganz anders zu sein, als sie sich ihn vorgestellt hat, als ihren Buchschwarm. Violet kennt die Geschichte und weiß wie die Welt des Buches aufgebaut ist, doch es scheint nicht alles so zu sein, wie sie es kennt. Wird sie es schaffen wieder in ihre Welt zu kommen? Das Ende lässt noch einige Fragen offen und ich hoffe, das es eine Fortsetzung geben wird. Das Cover passt perfekt zum Buch und mit dem durchsichtigen Umschlag, den man abnehmen kann. Die Farbe Grün als Augenmerk passt. Fazit : Mit „Fanatic“ gelingt,der Autorin ein besonderer Jugendbuchauftakt der den Leser immer tiefer mitnimmt. Wer schon immer mal in seine Lieblingsgeschichte eintauchen wollte, wird ihr in eine besondere Welt mitgenommen.
Ist es nicht der ganz große Traum eines jeden Fangirls/Fanboys morgens aufzuwachen und festzustellen, dass man nicht mehr im heimischen Bett liegt, sondern sich ganz plötzlich mitten im eigenen Lieblingsbuch befindet? Ich persönlich hätte nichts dagegen, in Stars Hollow bei Luke mit Rory und Lorelai einen Kaffee zu trinken, mit Clary & Co. Dämonen durch ganz New York zu jagen oder gemeinsam mit Emma und Hook die Zeit in Storybrooke totzuschlagen. Haben wir nicht alle schon mal davon geträumt, als Schüler den Abschluss in Hogwarts zu machen oder Seite an Seite mit Daryl und Rick Zombies zu bekämpfen? Nun gut, das wäre weniger schön aber dennoch, klingt das nicht wie ein wahrgewordener Traum? Klingt dieses Buch nicht wie die ultimative Fanbibel für all uns Fangirls und Fanboys? Bei Fanatic handelt es sich allein vom Klappentext her um ein Buch, das ja schon förmlich verspricht, das neue Lieblingsbuch von uns Büchermenschen zu werden. Ob es tatsächlich auch halten kann, was es verspricht? Das könnt ihr nun in meiner nachfolgenden Rezension nachlesen, aber ACHTUNG, die Rezension enthält SPOILER. Ihr seid gewarnt. Und bevor ich nun los lege noch ein ganz großes Dankeschön an den Carlsen Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Als ich zum ersten Mal von dem Buch hörte, war ich hin und weg. Ich musste es lesen, habe sofort dem Verlag geschrieben ob die Möglichkeit besteht, es als Rezensionsexemplar zu erhalten und war Feuer und Flamme, vollführte sogar Freudentänze, als es endlich in meinem Briefkasten lag. Ich habe auch gleich mit dem Lesen begonnen, sprich noch vor dem eigentlichen Erscheinungsdatum. Erst gestern, fast einen ganzen Monat später, bin ich damit fertig geworden, nicht weil ich in einer Leseflaute stecke, sondern weil mich das Buch leider nicht so unterhalten konnte, wie ich es anfangs gehofft hatte. Alles was ich über das Buch wusste war, dass die Hauptfigur plötzlich in ihrer liebsten fiktiven Welt landet, mehr nicht. Erst als im ersten Kapitel unsere Protagonistin Violet, den Plot ihres Lieblingsbuchs „Galgentanz“ im Rahmen eines Schulreferats ihrer Englischklasse erläutert wurde mir bewusst, dass es sich um eine dystopische fiktive Welt handelt, mithin stand mir ein dystopischer Roman bevor, ein Genre, das nicht unbedingt zu meinen liebsten gehört. Ich bin kein sonderlich großer Fan von Dystopien und hätte ich gewusst, dass die Geschichte in einer dystopischen Welt spielt, hätte ich wahrscheinlich davon abgesehen, es als Rezensionsexemplar anzufragen. Es ist also nicht dem Buch geschuldet und dessen Qualität, dass ich mich von Beginn an nicht richtig daran erfreuen konnte, sondern eher an meiner nicht vorhandenen Liebe für Dystopien. Wir verbringen nur wenig Zeit in der realen Welt; was uns allerdings genug Zeit verschafft, die Charaktere ein bisschen besser kennenzulernen und uns einen ersten Eindruck zu verschaffen. Der Fokus liegt auf den vier Freunden Violet, Nate (Violets kleiner Bruder), Katie und Alice. Violet ist eine Protagonistin, die zwar nicht unbedingt das Bedürfnis in mir ausgelöst hat, sie mit der Stirn gegen eine Wand zu klatschen, allerdings gehört sie auch nicht zu denjenigen (weiblichen) Buchcharakteren, die ich als interessant, stark oder einprägsam bezeichnen würde. Ich habe akzeptiert, dass sie da war, nicht mehr und nicht weniger. Bei Nate und Katie sah das Ganze allerdings etwas anders aus. Nate war mir gleich symphatisch mit seiner aufgeweckten Art, ein 14-jähriger Junge, der immer das ausspricht, was ihm durch den Kopf geht. Ein kleiner Klugscheißer, dem man seine Kommentare allerdings nie übel nimmt. Katie ist eine richtig gute Seele, ehrlich und amüsant, es macht einfach Spaß ihr zuzuhören. Sie lässt sich nicht beeinflussen, nicht davon, wie beliebt oder gar wie hübsch jemand ist. Ganz im Gegensatz zu Violet, die irgendwie immer im Schatten ihrer vermeintlich besten und wunderschönen Freundin Alice steht. Immer wieder wird die ach so enge Bindung zwischen den beiden Freundinnen in den Fokus gesetzt. In meinen Augen allerdings handelt es sich bei Violet und Alice nicht um Freundinnen, sondern um Rivalinnen. Neid und Missgunst beherrscht ihre Beziehung, treiben es sogar so weit, dass sie bereit wären, sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen, sogar bereit wären, den anderen sterben zu lassen. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft die beiden ihre Freundschaft aufgegeben und sich keine fünf Minuten später wieder vertragen haben. Wahre Freundschaft sieht für mich ganz anders aus. Weder war die Darstellung von Freundschaft plausibel, noch auf emotionaler und menschlicher Ebene gut dargestellt. Die anderen Charaktere sind bereits verblasst und nur in Form von dünnen Schatten in meinem Gedächtnis haften geblieben. Ich kann mich kaum mehr an ihre Namen erinnern. Wie Rauch durch ein Schlüsselloch sind sie an mir vorbeigezogen und haben keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Nicht einmal Ash und schon gar nicht Willow. Es gab nur eine winzige Sache, die mich zum Beispiel in Bezug auf Nate ziemlich gestört hat, was allerdings weniger mit ihm selbst, sondern mehr mit Violet zu tun hat. Nate ist 14 Jahre alt und somit gerade einmal drei Jahre jünger als Violet, dennoch wird er stets wie ein kleines Baby behandelt, wie ein Kleinkind, ein fünfjähriger Junge. Violet ist seine große Schwester, natürlich macht sie sich Sorgen, dennoch bemuttert sie ihn auf eine Art und Weise, wie es für gewöhnlich tatsächlich nur eine Mutter tut. Violets Verhalten gegenüber ihrem jüngeren Bruder verleiht dem Leser irgendwie das Gefühl, als wäre Nate tatsächlich ein fünfjähriger Junge, und kein 14 Jahre alter Teenager. Was die Geschichte an sich betrifft, mag ich die Idee, die hinter dem Ganzen steckt, unglaublich gerne. An der Umsetzung hat es meiner Meinung nach allerdings etwas gehapert. Eigentlich geht es um die Welt des Lieblingsbuches unsere Protagonistin. Im Buch selbst wird allerdings lediglich auf die dazugehörige Buchverfilmung Bezug genommen und lediglich von dem Skript des Films und den Schauspielern gesprochen. Selten wird das eigentliche Buch erwähnt. Warum stützt man das Ganze dann nicht gleich auf ein Movie Franchise, wieso geht man diesen Umweg über ein Buch? Was mir allerdings tatsächlich sehr gut gefallen hat ist die Tatsache, dass ständig Vergleiche gezogen wurden zwischen der eigentliche Plotline des Buches/des Films und dem, was passiert, nachdem Violet und ihre Freunde in dieser Welt landen. Violet nimmt hier praktisch die Rolle der weiblichen Hauptfigur Rose aus „Der Galgentanz“ ein und orientiert sich an dem, was in der eigentlichen Geschichte passiert. Allerdings ersetzt sie die Figur nur und weitere Figuren (Nate, Katie, Alice) werden der Geschichte hinzugefügt; Figuren, die nicht in diese Welt gehören und natürlich Probleme verursachen. Chaos ist also vorprogrammiert und es ist fast unmöglich zu vermeiden, dass die Geschichte ihren Lauf ändert und sich eben nicht so entwickelt, wie es im eigentlichen Buch/Film der Fall ist. Ich fühlte mich etwas an Zurück in die Zukunft erinnert, wenn Marty sich zurück in die Vergangenheit begibt, um die Zukunft zu ändern. Auch er hält sich sozusagen an ein Drehbuch, ebenso wie Violet. Die Geschichte wurde bereits geschrieben und wenn sie heil aus der Sache raus wollen, müssen sie sich an das Skript halten. Dieser Aspekt war meiner Meinung nach sehr clever umgesetzt und hat unglaublich viel Spaß gemacht und Spannung aufgebaut. Zum Ende hin wurde es allerdings immer unrealistischer. Plötzlich kam noch Magie mit ins Spiel, ein Teil dieser Welt, die deutlich mehr Ausarbeitung benötigt hätte. Es wird zwar ganz kurz angekratzt, wie die vier in dieser Welt gelandet sind, wirklich erklärt, wie eine Geschichte, die einst in der Fantasie einer Frau entstand, plötzlich zu einer realen Welt in einer Art Paralleluniversum wird, wurde allerdings nie. Es bleiben sehr viele Fragen unbeantwortet und damit, dass es sich nicht nur – wie angenommen – um eine fiktiven Welt handelt, in die unsere vier Hauptfiguren durch einen Zauber, durch einen Riss in der Außenwand des Universums oder was weiß ich gelangt sind, sondern um eine tatsächlich reale Welt die sich dazu auch noch in einer Zeitschleife befindet und Kontakt hat zur eigentlichen realen Welt, hat die Autorin meiner Meinung nach etwas übers Ziel hinausgeschossen. Ich muss gestehen, ich habe viel mehr erwartet, viel mehr erhofft und wurde leider enttäuscht. Das Buch wurde meinen Erwartungen alles andere als gerecht, weder konnten mich die Charaktere überzeugen, noch die Umsetzung einer eigentlich grandiosen Idee, aus der man so viel hätte rausholen können, wenn man es richtig gemacht hätte. Die Tatsache, dass ich kein großer Fan von dystopischen Romanen bin, sei es nun Jugendromane oder Erwachsenenliteratur, werde ich in meine Bewertung nicht mit einfließen lassen. Sollte es eine Fortsetzung geben, werde ich sie wohl eher nicht lesen.
Rezension | Fanatic von Anna Day Beschreibung Violet liebt »Galgentanz« über alles und kann es kaum erwarten auf der Comic Con den Darsteller ihres Schwarms Willow aus ihrer absoluten Lieblingsgeschichte zu treffen. Doch plötzlich stecken Violet, ihr Bruder und ihre Freundinnen mitten in der aus Buch und Film bekannten Geschichte und werden ein Teil davon. Nun liegt es an Violet in die Rolle der Hauptfigur Rose zu schlüpfen und die Welt zu retten um endlich wieder nach Hause zurückkehren zu können. Meine Meinung In Anna Days Debütroman “Fanatic” treffen Realität auf eine fiktionale dystopische Welt aufeinander. Wer wollte nicht schon einmal der Held seiner Lieblingsgeschichte sein? In “Fanatic” gerät die junge Violet genau in dieses Szenario, sie steckt auf einmal in ihre Lieblingsgeschichte »Galgentanz« fest und muss schon bald feststellen, dass sich die Realität und die Schattenseiten dieser Welt deutlich von ihren Vorstellungen unterscheiden. "Man sollte mit seinen Wünschen vorsichtig sein. Sie könnten in Erfüllung gehen. Und dann kann es richtig ätzend werden." (Fanatic, Seite 7) Wohl jedes Fangirl/Fanboy kann sich perfekt in Violets Lage hineinversetzen und wäre davon begeistert eine wichtige Rolle im Lieblingsbuch, Lieblingsfilm oder Lieblingsserie übernehmen zu können. Aber auch jedem dürfte bewusst sein, dass wie im echten Leben Gutes und Negatives aufeinander trifft. Anna Day hat dieses Aufeinandertreffen von Vorstellung, Fiktion und Realität wunderbar umgesetzt. Am liebsten würde sich Violet an das vorgeschriebene Drehbuch halten, sich in Willow verlieben und damit eine Revolution auslösen, die Menschen und Gems wieder vereint. Jedoch kommt es anders als geplant und Violet muss sich aus ihrer Komfortzone lösen um in ihre eigene Realität zurückkehren zu können. Über die Geschichte in der Geschichte möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten, denn das entdeckt man am bestens selbst! Schnell hatte ich mich in dieses wunderbar dystopische Setting verliebt und blieb wie eine Fliege am Honig kleben. Besonders die Idee eine Clique von Freundinnen aus der Realität in die fiktive Welt eines Buchs bzw. Films eintauchen zu lassen hat mich vollkommen begeistert! Der Reiz bestand vor allem darin, nur den groben Inhalt von »Galgentanz« zu kennen und hautnah miterleben zu können wie sich die Fäden der beiden Geschichten an manchen Stellen verbinden und an anderen Stellen auseinanderdriften. Spannung und Dynamik der Story hatten mich fest im Griff, so das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ein wahrhaftiger Pageturner! "Liebe folgt keinem Drehbuch. Sich zu verlieben, heißt, sich etwas Unvorhersehbarem zu überlassen, es bedeutet, ein Risiko einzugehen." (Fanatic, Seite 263) Ich möchte noch den wunderbar bildlichen Schreibstil von Anna Day erwähnen der es mir leicht machte einen Zugang zur Geschichte zu finden und ein tolles Kopfkino ablaufen ließ. Außerdem hat die Autorin ein gutes Händchen bei der Auswahl ihrer Charaktere bewiesen. Diese wurden nämlich mit viel Feingefühl und so lebhaft gezeichnet, dass man meinen könnte, die Persönlichkeiten würden tatsächlich existieren. Fazit Eine großartige Idee, die durch eine kreative und ernsthafte Umsetzung zu einem wunderbaren Buch erblüht. Anna Days gelungenes Debüt macht definitiv Lust auf eine rasche Fortsetzung!
Rezension | Fanatic von Anna Day Beschreibung Violet liebt »Galgentanz« über alles und kann es kaum erwarten auf der Comic Con den Darsteller ihres Schwarms Willow aus ihrer absoluten Lieblingsgeschichte zu treffen. Doch plötzlich stecken Violet, ihr Bruder und ihre Freundinnen mitten in der aus Buch und Film bekannten Geschichte und werden ein Teil davon. Nun liegt es an Violet in die Rolle der Hauptfigur Rose zu schlüpfen und die Welt zu retten um endlich wieder nach Hause zurückkehren zu können. Meine Meinung In Anna Days Debütroman “Fanatic” treffen Realität auf eine fiktionale dystopische Welt aufeinander. Wer wollte nicht schon einmal der Held seiner Lieblingsgeschichte sein? In “Fanatic” gerät die junge Violet genau in dieses Szenario, sie steckt auf einmal in ihre Lieblingsgeschichte »Galgentanz« fest und muss schon bald feststellen, dass sich die Realität und die Schattenseiten dieser Welt deutlich von ihren Vorstellungen unterscheiden. "Man sollte mit seinen Wünschen vorsichtig sein. Sie könnten in Erfüllung gehen. Und dann kann es richtig ätzend werden." (Fanatic, Seite 7) Wohl jedes Fangirl/Fanboy kann sich perfekt in Violets Lage hineinversetzen und wäre davon begeistert eine wichtige Rolle im Lieblingsbuch, Lieblingsfilm oder Lieblingsserie übernehmen zu können. Aber auch jedem dürfte bewusst sein, dass wie im echten Leben Gutes und Negatives aufeinander trifft. Anna Day hat dieses Aufeinandertreffen von Vorstellung, Fiktion und Realität wunderbar umgesetzt. Am liebsten würde sich Violet an das vorgeschriebene Drehbuch halten, sich in Willow verlieben und damit eine Revolution auslösen, die Menschen und Gems wieder vereint. Jedoch kommt es anders als geplant und Violet muss sich aus ihrer Komfortzone lösen um in ihre eigene Realität zurückkehren zu können. Über die Geschichte in der Geschichte möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten, denn das entdeckt man am bestens selbst! Schnell hatte ich mich in dieses wunderbar dystopische Setting verliebt und blieb wie eine Fliege am Honig kleben. Besonders die Idee eine Clique von Freundinnen aus der Realität in die fiktive Welt eines Buchs bzw. Films eintauchen zu lassen hat mich vollkommen begeistert! Der Reiz bestand vor allem darin, nur den groben Inhalt von »Galgentanz« zu kennen und hautnah miterleben zu können wie sich die Fäden der beiden Geschichten an manchen Stellen verbinden und an anderen Stellen auseinanderdriften. Spannung und Dynamik der Story hatten mich fest im Griff, so das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ein wahrhaftiger Pageturner! "Liebe folgt keinem Drehbuch. Sich zu verlieben, heißt, sich etwas Unvorhersehbarem zu überlassen, es bedeutet, ein Risiko einzugehen." (Fanatic, Seite 263) Ich möchte noch den wunderbar bildlichen Schreibstil von Anna Day erwähnen der es mir leicht machte einen Zugang zur Geschichte zu finden und ein tolles Kopfkino ablaufen ließ. Außerdem hat die Autorin ein gutes Händchen bei der Auswahl ihrer Charaktere bewiesen. Diese wurden nämlich mit viel Feingefühl und so lebhaft gezeichnet, dass man meinen könnte, die Persönlichkeiten würden tatsächlich existieren. Fazit Eine großartige Idee, die durch eine kreative und ernsthafte Umsetzung zu einem wunderbaren Buch erblüht. Anna Days gelungenes Debüt macht definitiv Lust auf eine rasche Fortsetzung!
Beschreibung
Nur weil du eine Geschichte liebst, musst du nicht für sie sterben!
Violet liebt »Galgentanz«. Sie liebt das Buch, sie liebt den Film, sie wäre gerne wie Hauptfigur Rose und an Willow, den männlichen Hauptdarsteller, hat sie ihr Herz verloren. Und plötzlich steckt sie mittendrin. In ihrer Lieblingsgeschichte! Doch nicht nur das – hier ist nichts so, wie sie es zu kennen glaubt. Denn Rose ist tot und Willow ist zwar attraktiv, aber der geheimnisvolle Ash ist viel interessanter. Jetzt muss Violet alles daran setzen, dass »Galgentanz« das richtige Ende findet. Wie soll sie sonst jemals in die Realität zurückkehren?
Für alle, die schon immer in ihrer Lieblingsserie mitspielen wollten.
//In genau einer Woche werde ich gehängt. Ich werde für meine Freunde, meine Familie und vor allem für die Liebe gehängt. Ein Gedanke, der überraschend wenig Trost spendet, wenn ich mir vorstelle, wie sich die Schlinge um meinen Hals zieht, meine Füße nach festem Boden suchen, meine Beine strampeln … in der Luft tanzen. Heute Morgen war ich noch völlig ahnungslos. Heute Morgen war ich bei der Comic-Con, habe den Geruch von Hotdogs, Schweiß und Parfüm aufgesogen und die leuchtend bunten Kostüme, das Blitzlichtgewitter, die Basstrommeln und Geigen auf mich wirken lassen. Und gestern war ich noch in der Schule, war gestresst wegen eines blöden Englisch-Referats und habe mir gewünscht, in einer anderen Welt zu sein. Man sollte mit seinen Wünschen vorsichtig sein. Sie könnten in Erfüllung gehen. Und dann kann es wirklich ätzend werden.//
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Anna Day hat Psychologie studiert und kümmert sich hauptberuflich um Menschen mit Behinderung. Erst vor wenigen Jahren begann sie ernsthaft zu schreiben und wurde bei einem Schreibwettbewerb entdeckt. Ihr größtes Glück sind Musik, Kochen und natürlich ihre zwei Kinder. Mit ihrer Familie lebt sie im Nordosten von England, wo sie auch aufgewachsen ist.
Beiträge
Inhalt : Nur weil du eine Geschichte liebst, musst du nicht für sie sterben! Violet liebt »Galgentanz«. Sie liebt das Buch, sie liebt den Film, sie wäre gerne wie Hauptfigur Rose und an Willow, den männlichen Hauptdarsteller, hat sie ihr Herz verloren. Und plötzlich steckt sie mittendrin. In ihrer Lieblingsgeschichte! Doch nicht nur das – hier ist nichts so, wie sie es zu kennen glaubt. Denn Rose ist tot und Willow ist zwar attraktiv, aber der geheimnisvolle Ash ist viel interessanter. Jetzt muss Violet alles daran setzen, dass »Galgentanz« das richtige Ende findet. Wie soll sie sonst jemals in die Realität zurückkehren? Für alle, die schon immer in ihrer Lieblingsserie mitspielen wollten. Quelle : Carlsen Meine Meinung: In“ Fanatic“ geht es um Violet, die das Buch »Galgentanz« und den Film liebt. Sie wünscht sich oft, sie wäre wie die Rose die weibliche Figur und der männliche Hauptdarsteller ist ihr Schwarm. Doch auf einmal befindet sie sich in ihrer Lieblingsgeschichte und es ist leider kein Traum mehr.... Wird sie wieder in die Realität kommen? Violet wirkt wie ein unscheinbares Mädchen unter ihren Freunden. Sie liebt das Buch „Galgentanz“ und wäre manchmal gerne etwas mutiger so wie die Heldin aus dem Buch / Film. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus der Perspektive von Violet erzählt und man kann als Leser sie so noch intensiver kennen lernen. Die Kulisse ist beeindruckend, weil man in die Welt des Buches eintaucht, das sie so liebt und man kaum aus dem Staunen wieder heraus kommt. Die Nebenfiguren wie Alice, Katie und Violets Bruder die zu Violets Clique gehören ergänzen sich einfach toll. Die Spannung und Handlung hat mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Violet gezogen. Sie ist ein großer Fan des Buches Galgentanz, das auch verfilmt wurde und sie nun auf der Comic Con, die Chance bekommt ihre Stars zu treffen. Dort angekommen freut sie sich schon ihre Stars zu treffen und dann passiert der Unfall. Zusammen mit Alice, Katie und Nate gelangt sie nun in die Welt des Buchs / des Films von Galgentanz. Ausgerechnet gleich in der ersten Szene sorgen sie dafür, dass Rose, die Hauptfigur getötet wird und muss Violet zeigen was sie kann. Sie trägt nämlich für ihr Cosplay, die gleiche Kleidung wie die Hauptfigur. Zusammen mit den anderen muss sie dafür sorgen, dass das Buch bzw. die Geschichte ihr Ende findet. Dass es da nicht so ganz einfach ist, merken sie schnell. Nun lernt sie auch Ash kennen, der sie mit seiner Art irgendwie anzieht und Willow scheint ganz anders zu sein, als sie sich ihn vorgestellt hat, als ihren Buchschwarm. Violet kennt die Geschichte und weiß wie die Welt des Buches aufgebaut ist, doch es scheint nicht alles so zu sein, wie sie es kennt. Wird sie es schaffen wieder in ihre Welt zu kommen? Das Ende lässt noch einige Fragen offen und ich hoffe, das es eine Fortsetzung geben wird. Das Cover passt perfekt zum Buch und mit dem durchsichtigen Umschlag, den man abnehmen kann. Die Farbe Grün als Augenmerk passt. Fazit : Mit „Fanatic“ gelingt,der Autorin ein besonderer Jugendbuchauftakt der den Leser immer tiefer mitnimmt. Wer schon immer mal in seine Lieblingsgeschichte eintauchen wollte, wird ihr in eine besondere Welt mitgenommen.
Ist es nicht der ganz große Traum eines jeden Fangirls/Fanboys morgens aufzuwachen und festzustellen, dass man nicht mehr im heimischen Bett liegt, sondern sich ganz plötzlich mitten im eigenen Lieblingsbuch befindet? Ich persönlich hätte nichts dagegen, in Stars Hollow bei Luke mit Rory und Lorelai einen Kaffee zu trinken, mit Clary & Co. Dämonen durch ganz New York zu jagen oder gemeinsam mit Emma und Hook die Zeit in Storybrooke totzuschlagen. Haben wir nicht alle schon mal davon geträumt, als Schüler den Abschluss in Hogwarts zu machen oder Seite an Seite mit Daryl und Rick Zombies zu bekämpfen? Nun gut, das wäre weniger schön aber dennoch, klingt das nicht wie ein wahrgewordener Traum? Klingt dieses Buch nicht wie die ultimative Fanbibel für all uns Fangirls und Fanboys? Bei Fanatic handelt es sich allein vom Klappentext her um ein Buch, das ja schon förmlich verspricht, das neue Lieblingsbuch von uns Büchermenschen zu werden. Ob es tatsächlich auch halten kann, was es verspricht? Das könnt ihr nun in meiner nachfolgenden Rezension nachlesen, aber ACHTUNG, die Rezension enthält SPOILER. Ihr seid gewarnt. Und bevor ich nun los lege noch ein ganz großes Dankeschön an den Carlsen Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Als ich zum ersten Mal von dem Buch hörte, war ich hin und weg. Ich musste es lesen, habe sofort dem Verlag geschrieben ob die Möglichkeit besteht, es als Rezensionsexemplar zu erhalten und war Feuer und Flamme, vollführte sogar Freudentänze, als es endlich in meinem Briefkasten lag. Ich habe auch gleich mit dem Lesen begonnen, sprich noch vor dem eigentlichen Erscheinungsdatum. Erst gestern, fast einen ganzen Monat später, bin ich damit fertig geworden, nicht weil ich in einer Leseflaute stecke, sondern weil mich das Buch leider nicht so unterhalten konnte, wie ich es anfangs gehofft hatte. Alles was ich über das Buch wusste war, dass die Hauptfigur plötzlich in ihrer liebsten fiktiven Welt landet, mehr nicht. Erst als im ersten Kapitel unsere Protagonistin Violet, den Plot ihres Lieblingsbuchs „Galgentanz“ im Rahmen eines Schulreferats ihrer Englischklasse erläutert wurde mir bewusst, dass es sich um eine dystopische fiktive Welt handelt, mithin stand mir ein dystopischer Roman bevor, ein Genre, das nicht unbedingt zu meinen liebsten gehört. Ich bin kein sonderlich großer Fan von Dystopien und hätte ich gewusst, dass die Geschichte in einer dystopischen Welt spielt, hätte ich wahrscheinlich davon abgesehen, es als Rezensionsexemplar anzufragen. Es ist also nicht dem Buch geschuldet und dessen Qualität, dass ich mich von Beginn an nicht richtig daran erfreuen konnte, sondern eher an meiner nicht vorhandenen Liebe für Dystopien. Wir verbringen nur wenig Zeit in der realen Welt; was uns allerdings genug Zeit verschafft, die Charaktere ein bisschen besser kennenzulernen und uns einen ersten Eindruck zu verschaffen. Der Fokus liegt auf den vier Freunden Violet, Nate (Violets kleiner Bruder), Katie und Alice. Violet ist eine Protagonistin, die zwar nicht unbedingt das Bedürfnis in mir ausgelöst hat, sie mit der Stirn gegen eine Wand zu klatschen, allerdings gehört sie auch nicht zu denjenigen (weiblichen) Buchcharakteren, die ich als interessant, stark oder einprägsam bezeichnen würde. Ich habe akzeptiert, dass sie da war, nicht mehr und nicht weniger. Bei Nate und Katie sah das Ganze allerdings etwas anders aus. Nate war mir gleich symphatisch mit seiner aufgeweckten Art, ein 14-jähriger Junge, der immer das ausspricht, was ihm durch den Kopf geht. Ein kleiner Klugscheißer, dem man seine Kommentare allerdings nie übel nimmt. Katie ist eine richtig gute Seele, ehrlich und amüsant, es macht einfach Spaß ihr zuzuhören. Sie lässt sich nicht beeinflussen, nicht davon, wie beliebt oder gar wie hübsch jemand ist. Ganz im Gegensatz zu Violet, die irgendwie immer im Schatten ihrer vermeintlich besten und wunderschönen Freundin Alice steht. Immer wieder wird die ach so enge Bindung zwischen den beiden Freundinnen in den Fokus gesetzt. In meinen Augen allerdings handelt es sich bei Violet und Alice nicht um Freundinnen, sondern um Rivalinnen. Neid und Missgunst beherrscht ihre Beziehung, treiben es sogar so weit, dass sie bereit wären, sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen, sogar bereit wären, den anderen sterben zu lassen. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft die beiden ihre Freundschaft aufgegeben und sich keine fünf Minuten später wieder vertragen haben. Wahre Freundschaft sieht für mich ganz anders aus. Weder war die Darstellung von Freundschaft plausibel, noch auf emotionaler und menschlicher Ebene gut dargestellt. Die anderen Charaktere sind bereits verblasst und nur in Form von dünnen Schatten in meinem Gedächtnis haften geblieben. Ich kann mich kaum mehr an ihre Namen erinnern. Wie Rauch durch ein Schlüsselloch sind sie an mir vorbeigezogen und haben keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Nicht einmal Ash und schon gar nicht Willow. Es gab nur eine winzige Sache, die mich zum Beispiel in Bezug auf Nate ziemlich gestört hat, was allerdings weniger mit ihm selbst, sondern mehr mit Violet zu tun hat. Nate ist 14 Jahre alt und somit gerade einmal drei Jahre jünger als Violet, dennoch wird er stets wie ein kleines Baby behandelt, wie ein Kleinkind, ein fünfjähriger Junge. Violet ist seine große Schwester, natürlich macht sie sich Sorgen, dennoch bemuttert sie ihn auf eine Art und Weise, wie es für gewöhnlich tatsächlich nur eine Mutter tut. Violets Verhalten gegenüber ihrem jüngeren Bruder verleiht dem Leser irgendwie das Gefühl, als wäre Nate tatsächlich ein fünfjähriger Junge, und kein 14 Jahre alter Teenager. Was die Geschichte an sich betrifft, mag ich die Idee, die hinter dem Ganzen steckt, unglaublich gerne. An der Umsetzung hat es meiner Meinung nach allerdings etwas gehapert. Eigentlich geht es um die Welt des Lieblingsbuches unsere Protagonistin. Im Buch selbst wird allerdings lediglich auf die dazugehörige Buchverfilmung Bezug genommen und lediglich von dem Skript des Films und den Schauspielern gesprochen. Selten wird das eigentliche Buch erwähnt. Warum stützt man das Ganze dann nicht gleich auf ein Movie Franchise, wieso geht man diesen Umweg über ein Buch? Was mir allerdings tatsächlich sehr gut gefallen hat ist die Tatsache, dass ständig Vergleiche gezogen wurden zwischen der eigentliche Plotline des Buches/des Films und dem, was passiert, nachdem Violet und ihre Freunde in dieser Welt landen. Violet nimmt hier praktisch die Rolle der weiblichen Hauptfigur Rose aus „Der Galgentanz“ ein und orientiert sich an dem, was in der eigentlichen Geschichte passiert. Allerdings ersetzt sie die Figur nur und weitere Figuren (Nate, Katie, Alice) werden der Geschichte hinzugefügt; Figuren, die nicht in diese Welt gehören und natürlich Probleme verursachen. Chaos ist also vorprogrammiert und es ist fast unmöglich zu vermeiden, dass die Geschichte ihren Lauf ändert und sich eben nicht so entwickelt, wie es im eigentlichen Buch/Film der Fall ist. Ich fühlte mich etwas an Zurück in die Zukunft erinnert, wenn Marty sich zurück in die Vergangenheit begibt, um die Zukunft zu ändern. Auch er hält sich sozusagen an ein Drehbuch, ebenso wie Violet. Die Geschichte wurde bereits geschrieben und wenn sie heil aus der Sache raus wollen, müssen sie sich an das Skript halten. Dieser Aspekt war meiner Meinung nach sehr clever umgesetzt und hat unglaublich viel Spaß gemacht und Spannung aufgebaut. Zum Ende hin wurde es allerdings immer unrealistischer. Plötzlich kam noch Magie mit ins Spiel, ein Teil dieser Welt, die deutlich mehr Ausarbeitung benötigt hätte. Es wird zwar ganz kurz angekratzt, wie die vier in dieser Welt gelandet sind, wirklich erklärt, wie eine Geschichte, die einst in der Fantasie einer Frau entstand, plötzlich zu einer realen Welt in einer Art Paralleluniversum wird, wurde allerdings nie. Es bleiben sehr viele Fragen unbeantwortet und damit, dass es sich nicht nur – wie angenommen – um eine fiktiven Welt handelt, in die unsere vier Hauptfiguren durch einen Zauber, durch einen Riss in der Außenwand des Universums oder was weiß ich gelangt sind, sondern um eine tatsächlich reale Welt die sich dazu auch noch in einer Zeitschleife befindet und Kontakt hat zur eigentlichen realen Welt, hat die Autorin meiner Meinung nach etwas übers Ziel hinausgeschossen. Ich muss gestehen, ich habe viel mehr erwartet, viel mehr erhofft und wurde leider enttäuscht. Das Buch wurde meinen Erwartungen alles andere als gerecht, weder konnten mich die Charaktere überzeugen, noch die Umsetzung einer eigentlich grandiosen Idee, aus der man so viel hätte rausholen können, wenn man es richtig gemacht hätte. Die Tatsache, dass ich kein großer Fan von dystopischen Romanen bin, sei es nun Jugendromane oder Erwachsenenliteratur, werde ich in meine Bewertung nicht mit einfließen lassen. Sollte es eine Fortsetzung geben, werde ich sie wohl eher nicht lesen.
Rezension | Fanatic von Anna Day Beschreibung Violet liebt »Galgentanz« über alles und kann es kaum erwarten auf der Comic Con den Darsteller ihres Schwarms Willow aus ihrer absoluten Lieblingsgeschichte zu treffen. Doch plötzlich stecken Violet, ihr Bruder und ihre Freundinnen mitten in der aus Buch und Film bekannten Geschichte und werden ein Teil davon. Nun liegt es an Violet in die Rolle der Hauptfigur Rose zu schlüpfen und die Welt zu retten um endlich wieder nach Hause zurückkehren zu können. Meine Meinung In Anna Days Debütroman “Fanatic” treffen Realität auf eine fiktionale dystopische Welt aufeinander. Wer wollte nicht schon einmal der Held seiner Lieblingsgeschichte sein? In “Fanatic” gerät die junge Violet genau in dieses Szenario, sie steckt auf einmal in ihre Lieblingsgeschichte »Galgentanz« fest und muss schon bald feststellen, dass sich die Realität und die Schattenseiten dieser Welt deutlich von ihren Vorstellungen unterscheiden. "Man sollte mit seinen Wünschen vorsichtig sein. Sie könnten in Erfüllung gehen. Und dann kann es richtig ätzend werden." (Fanatic, Seite 7) Wohl jedes Fangirl/Fanboy kann sich perfekt in Violets Lage hineinversetzen und wäre davon begeistert eine wichtige Rolle im Lieblingsbuch, Lieblingsfilm oder Lieblingsserie übernehmen zu können. Aber auch jedem dürfte bewusst sein, dass wie im echten Leben Gutes und Negatives aufeinander trifft. Anna Day hat dieses Aufeinandertreffen von Vorstellung, Fiktion und Realität wunderbar umgesetzt. Am liebsten würde sich Violet an das vorgeschriebene Drehbuch halten, sich in Willow verlieben und damit eine Revolution auslösen, die Menschen und Gems wieder vereint. Jedoch kommt es anders als geplant und Violet muss sich aus ihrer Komfortzone lösen um in ihre eigene Realität zurückkehren zu können. Über die Geschichte in der Geschichte möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten, denn das entdeckt man am bestens selbst! Schnell hatte ich mich in dieses wunderbar dystopische Setting verliebt und blieb wie eine Fliege am Honig kleben. Besonders die Idee eine Clique von Freundinnen aus der Realität in die fiktive Welt eines Buchs bzw. Films eintauchen zu lassen hat mich vollkommen begeistert! Der Reiz bestand vor allem darin, nur den groben Inhalt von »Galgentanz« zu kennen und hautnah miterleben zu können wie sich die Fäden der beiden Geschichten an manchen Stellen verbinden und an anderen Stellen auseinanderdriften. Spannung und Dynamik der Story hatten mich fest im Griff, so das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ein wahrhaftiger Pageturner! "Liebe folgt keinem Drehbuch. Sich zu verlieben, heißt, sich etwas Unvorhersehbarem zu überlassen, es bedeutet, ein Risiko einzugehen." (Fanatic, Seite 263) Ich möchte noch den wunderbar bildlichen Schreibstil von Anna Day erwähnen der es mir leicht machte einen Zugang zur Geschichte zu finden und ein tolles Kopfkino ablaufen ließ. Außerdem hat die Autorin ein gutes Händchen bei der Auswahl ihrer Charaktere bewiesen. Diese wurden nämlich mit viel Feingefühl und so lebhaft gezeichnet, dass man meinen könnte, die Persönlichkeiten würden tatsächlich existieren. Fazit Eine großartige Idee, die durch eine kreative und ernsthafte Umsetzung zu einem wunderbaren Buch erblüht. Anna Days gelungenes Debüt macht definitiv Lust auf eine rasche Fortsetzung!
Rezension | Fanatic von Anna Day Beschreibung Violet liebt »Galgentanz« über alles und kann es kaum erwarten auf der Comic Con den Darsteller ihres Schwarms Willow aus ihrer absoluten Lieblingsgeschichte zu treffen. Doch plötzlich stecken Violet, ihr Bruder und ihre Freundinnen mitten in der aus Buch und Film bekannten Geschichte und werden ein Teil davon. Nun liegt es an Violet in die Rolle der Hauptfigur Rose zu schlüpfen und die Welt zu retten um endlich wieder nach Hause zurückkehren zu können. Meine Meinung In Anna Days Debütroman “Fanatic” treffen Realität auf eine fiktionale dystopische Welt aufeinander. Wer wollte nicht schon einmal der Held seiner Lieblingsgeschichte sein? In “Fanatic” gerät die junge Violet genau in dieses Szenario, sie steckt auf einmal in ihre Lieblingsgeschichte »Galgentanz« fest und muss schon bald feststellen, dass sich die Realität und die Schattenseiten dieser Welt deutlich von ihren Vorstellungen unterscheiden. "Man sollte mit seinen Wünschen vorsichtig sein. Sie könnten in Erfüllung gehen. Und dann kann es richtig ätzend werden." (Fanatic, Seite 7) Wohl jedes Fangirl/Fanboy kann sich perfekt in Violets Lage hineinversetzen und wäre davon begeistert eine wichtige Rolle im Lieblingsbuch, Lieblingsfilm oder Lieblingsserie übernehmen zu können. Aber auch jedem dürfte bewusst sein, dass wie im echten Leben Gutes und Negatives aufeinander trifft. Anna Day hat dieses Aufeinandertreffen von Vorstellung, Fiktion und Realität wunderbar umgesetzt. Am liebsten würde sich Violet an das vorgeschriebene Drehbuch halten, sich in Willow verlieben und damit eine Revolution auslösen, die Menschen und Gems wieder vereint. Jedoch kommt es anders als geplant und Violet muss sich aus ihrer Komfortzone lösen um in ihre eigene Realität zurückkehren zu können. Über die Geschichte in der Geschichte möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten, denn das entdeckt man am bestens selbst! Schnell hatte ich mich in dieses wunderbar dystopische Setting verliebt und blieb wie eine Fliege am Honig kleben. Besonders die Idee eine Clique von Freundinnen aus der Realität in die fiktive Welt eines Buchs bzw. Films eintauchen zu lassen hat mich vollkommen begeistert! Der Reiz bestand vor allem darin, nur den groben Inhalt von »Galgentanz« zu kennen und hautnah miterleben zu können wie sich die Fäden der beiden Geschichten an manchen Stellen verbinden und an anderen Stellen auseinanderdriften. Spannung und Dynamik der Story hatten mich fest im Griff, so das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ein wahrhaftiger Pageturner! "Liebe folgt keinem Drehbuch. Sich zu verlieben, heißt, sich etwas Unvorhersehbarem zu überlassen, es bedeutet, ein Risiko einzugehen." (Fanatic, Seite 263) Ich möchte noch den wunderbar bildlichen Schreibstil von Anna Day erwähnen der es mir leicht machte einen Zugang zur Geschichte zu finden und ein tolles Kopfkino ablaufen ließ. Außerdem hat die Autorin ein gutes Händchen bei der Auswahl ihrer Charaktere bewiesen. Diese wurden nämlich mit viel Feingefühl und so lebhaft gezeichnet, dass man meinen könnte, die Persönlichkeiten würden tatsächlich existieren. Fazit Eine großartige Idee, die durch eine kreative und ernsthafte Umsetzung zu einem wunderbaren Buch erblüht. Anna Days gelungenes Debüt macht definitiv Lust auf eine rasche Fortsetzung!









