Familienleben

Familienleben

Taschenbuch
2.79
ShoahHarvestehudeAlma SchieferFamilienleben

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Beschreibung

Hamburg 1967. In einer alten, abbruchreifen Villa im feinen Harvestehude wacht Alma Schiefer liebevoll und unerbittlich über das Leben ihrer Familie. Fania ist 13, ihre zickige Schwester 17. Die Töchter wissen, dass ihre jüdische Mutter nur mit Hilfe des Vaters überlebt hat. Und die Großmutter, auch sie eine Überlebende, hält einmal im Monat mit ihren Freundinnen ein »Theresienstädter Kränzchen« ab.
»Von den Schwierigkeiten, ein Trauma zu begreifen, handelt mit Witz, Bildkraft und Wärme dieser deutsch-jüdische Familienroman.«
DIE ZEIT

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
438
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

Viola Roggenkamp, in Hamburg geboren, aus deutsch-jüdischer Familie, Studium der Psychologie, Philosophie und Musik. Sie reiste und lebte mehrere Jahre in verschiedenen Ländern Asiens und in Israel. Als Schriftstellerin und Publizistin lebt sie heute wieder in Hamburg. 2004 erschien ihr Roman ›Familienleben‹, ein Bestseller, übersetzt in mehrere Sprachen, 2005 ihr großer Essay ›Erika Mann. Eine jüdische Tochter‹ und 2009 der Roman ›Die Frau im Turm‹. Zuletzt erschien 2011 ihr Roman ›Tochter und Vater‹.

Beiträge

2
Alle
3

Einblicke in eine deutsch-jüdische Familie und die Weitergabe der Traumata aus der Nazizeit an die nächste Generation aus der Sicht eines dreizehnjährigen Mädchens. An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, da Gedanken und Handlungen ineinander übergehen, aber ich konnte mich nach einer Weile gut einlesen. Die Familie ist gut gezeichnet, man kann sich alle Familienmitglieder und Freunde gut vorstellen. Sehr schade fand ich den für mich zu abrupten Schluss, daher nur 3,5 Sterne

2.5

Sehr besonderer Erzählstil

Wir begleiten hier eine Familie in den 60er Jahren in Hamburg. Die Mutter ist Jüdin, der Vater nicht. Sie leben mit 2 Töchtern und der jüdischen Großmutter zur Miete in einem schönen Viertel, auch wenn das Haus etwas heruntergekommen ist. Erzählt wird aus Sicht der 13jährigen Tochter Fania. Sie ist ein sehr typischer Backfisch, in ihrem Hirn geht es drunter und drüber und genau so liest sich das Buch. Es ist anstrengend zu lesen, da sie sehr viel hin und her hüpft gedanklich. Wir erfahren viel über die Familie, über die Umstände, wie die Eltern zueinander gefunden haben und auch über das Leben jetzt. Die Familientraumata kommen gut durch und auch der Druck, der dadurch auf Fania lastet. Leider verliert das Buch am Ende den roten Faden und endet - zumindest aus meiner Sicht - sehr abrupt. Fazit: kann man lesen, muss man aber nicht.

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