Ethik der Migration

Ethik der Migration

Heft

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Beschreibung

Daß es in Europa und besonders in Deutschland eine Migrationskrise gibt, ist nicht zu leugnen. In konservativen Kreisen wird eine ethische Betrachtung der Migrationsfrage oft als unangebrachtes Moralisieren abgelehnt. Der Verweis auf universelle moralische Rechte scheint die Misere in Sachen Migration mit verursacht zu haben. Allzu oft wirkt deshalb der moralische Diskurs eher wie eine linke Waffe im Kampf um die politische Deutungshoheit. Doch wer sich dem moralischen Diskurs verweigert, tut sich keinen Gefallen. Ethische Überlegungen haben nichts mit Moralisieren zu tun, sondern zielen auf die objektive Wahrheit über das, was zu tun richtig ist. Der Heidelberger Philosoph Sebastian Ostritsch zeigt, daß es gerade in der Migrationsfrage moralische Gründe für eine konservative Politik gibt.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Philosophie
Format
Heft
Seitenzahl
30
Preis
5.20 €

Autorenbeschreibung

Sebastian Ostritsch ist habilitierter Philosoph. Er forscht zu Hegel und dem deutschen Idealismus, zur Philosophie des Thomas von Aquin, zu metaphysischen Grundthemen wie Existenz, Zeit und Ewigkeit, aber auch zur Philosophie und Ethik des Computerspiels. Er ist Autor mehrerer philosophischer Fach- und Sachbücher, darunter „Hegel – Der Weltphilosoph“ (Ullstein/Propyläen, 2020), „Let‘s Play oder Game Over? Eine Ethik des Computerspiels“ (dtv, 2023), „Ewigkeit und das Leiden an der Zeit“ (Editiones scholasticae, 2024) sowie „Serpentinen – Die Gottesbeweise des Thomas von Aquin nach dem Zeitalter der Aufklärung“ (Matthes & Seitz, 2025). Darüber hinaus schreibt er über zeitlose, aktuelle, weltliche und religiöse Themen unter anderem für Die Welt und die Neue Zürcher Zeitung. Seit Januar 2024 arbeitet er für Die Tagespost. Beim Online-Magazin Corrigenda veröffentlicht er die Kolumne „Der Philosoph“. Auf YouTube betreibt Sebastian Ostritsch den Kanal „Vernunftrausch“ mit Videos zu philosophischen Themen.