Es klingelte an der Tür

Es klingelte an der Tür

Hardcover
3.65
Nero WolfeMordJ. Edgar HooverUsa

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Beschreibung

Rex Stout war einer der erfolgreichsten amerikanischen Kriminalautoren des 20. Jahrhunderts. Seine literarische Schöpfung, der Privatdetektiv Nero Wolfe, zählt bis heute zu den berühmtesten Figuren des Genres. Zusammen mit seinem Assistenten Archie Goodwin hat der Ermittler mit einer Passion für Orchideenzucht und Gourmetküche weltweit Millionen Leser in den Bann gezogen. Die Neuübersetzung der Krimireihe bietet nun dem deutschen Leser erstmals die Möglichkeit, die Kriminalromane in ihrer vollständigen literarischen Qualität zu entdecken.

Die reiche Exzentrikerin Rachel Bruner hat die Nase voll vom amerikanischen Geheimdienst. Sie kauft zehntausend Exemplare eines Enthüllungsbuchs und verschickt es landesweit. Klar, dass das Ärger gibt: Das FBI lässt sie auf Schritt und Tritt überwachen. In ihrer Not wendet sich die vornehme Dame an Nero Wolfe, den berühmtesten Privatermittler von New York. Doch wie soll der ihr helfen? Sein Gegenspieler ist immerhin kein Geringerer als J. Edgar Hoover. Ein Scheck über 100 000 Dollar überzeugt ihn, es zumindest zu versuchen. Da kommt ihm ein Mordfall an einem Journalisten sehr gelegen ...

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Klassisch
Format
Hardcover
Seitenzahl
248
Preis
15.50 €

Autorenbeschreibung

Rex Stout (1886-1975) wurde berühmt durch seine Kriminalromane mit dem übergewichtigen Privatermittler Nero Wolfe. Zwischen 1933 und 1975 verfasste er 33 Romane und zahlreiche Erzählungen dieser Serie. Bevor er mit 46 Jahren seinen ersten Nero-Wolfe-Roman schrieb, war er ein erfolgreicher Geschäftsmann. Zeitlebens trat er für die Wahrung individueller Freiheitsrechte ein und war lange Vorsitzender des amerikanischen Schriftstellerverbands.

Beiträge

1
Alle
3

Die wohlhabende Rachel Brunner ist keine Freundin des amerikanischen Geheimdienstes. Darum kauft sie zehntausend Exemplare eines Enthüllungsbuchs und verschickt sie landesweit. Daraufhin wird sie auf Schritt und Tritt vom FBI überwacht. In ihrer Not wendet sie sich an den Privatermittler Nero Wolfe. Mit einem hohen Scheck überzeugt sie ihn davon, ihr zu helfen und sich mit dem FBI anzulegen. Die Geschichte begann verheißungsvoll. Das Thema FBI erzeugt sofort Spannung und der Auftrag, den Nero Wolfe erhält, wirft viele Fragen auf. Leider wird die Story im späteren Verlauf sehr langatmig. Eine große Anzahl von Personen wird erwähnt, sodass man schnell den Überblick verliert. Darüber hinaus gibt es mehrere Handlungsstränge, von denen manche ins Leere führten, andere jedoch trotz ihrer großen Bedeutung nicht genug gewürdigt wurden. Nero Wolfe selbst macht so gut wie gar nichts. Stattdessen erledigt sein Mitarbeiter Archie Goodwin alle Arbeit für ihn. Er führt unzählige Telefonate, trifft sich mit Informanten und versucht dabei stets der Beschattung des FBIs zu entgehen. Sein Unterfangen war meiner Meinung nach nicht immer logisch und ich bezweifle, dass gut ausgebildete Mitarbeiter des FBIs so leicht hinters Licht zu führen sind. Des Weiteren gefiel mir Goodwin's Charakter ganz und gar nicht. Sein Verhalten gegenüber der Klientin Mrs. Brunner und weiteren Frauen empfand ich als unpassend. Sein Interesse am “schönen Geschlecht” nahm überhand und ließ ihn unsympathisch wirken. Das Ende ist vorhersehbar und sehr simpel gestaltet. Es finden keine unerwarteten Wendungen statt. Die Handlung folgt einer klaren Struktur und ist eben darum blass und fade. Fazit: Langweiliger Kriminalroman mit unsympathischen Hauptcharakter

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