Erntedank in Vertikow
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Frank FriedrichsIch bin 1969 in Hamburg geboren, habe aber, anders als Peer, meine Kindheit auf dem Land verbracht. Allerdings wohnten wir dicht am Hamburger Stadtrand, insofern habe ich den Kontakt zur Großstadt nie ganz verloren.2007 bin ich - nach 14 Jahren Stadtleben - so richtig aufs Land gezogen. Der Zufall wollte es, dass die Wahl genau auf die Gegend fiel, aus der meine Großmutter stammte. Und nun genieße ich es in West-Mecklenburg jeden Tag, so viel Himmel zu sehen. Das Dorf, in dem ich lebe, schreibe, koche, arbeite und träume (leider nicht unbedingt in dieser Reihenfolge), liegt ein Stück südlich von Vertikow, schon im Kreis Ludwigslust-Parchim. Und ich bin mir nicht ganz sicher, aber vielleicht ist es hier sogar noch schöner ...
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
1. Satz: „Benzin war keine gute Idee gewesen.“ ✨Der Inhalt✨ Peer ist erst seit kurzem im Rollstuhl und hat noch sehr mit seiner neuen Situation zu kämpfen. Für sich selbst, aber auch im Dorf ist das nicht ganz einfach. Die Menschen dort sind eher ruppig, aber auf ihre Art auch herzlich. Und als Peer frisch ais der Reha zurück ist, passiert ein Unfall mit Fahrerflucht... Oder war es doch Mord? Peer kommt die Ablenkung eigentlich gelegen und nach anfänglicher Skepsis möchte er der toten Frau Kuhn Gerechtigkeit verschaffen und beginnt selbst zu ermitteln. ✨Die Charaktere✨ Man bekommt viel Einblick in Peers Gedanken und seine emotionale Zerrissenheit nach dem Unfall. Er ist oft sarkastisch und abfällig, was für mich wie eine Art Schutz wirkt, um mit allem klarzukommen. Ich mochte seine Entwicklung sehr, genauso wie die der Dorfbewohner:innen! Denn Peer hat immer wieder Unterstützung aus dem Dorf, aber er macht sich mit seinen Ermittlungen auch nicht nur Freunde... Allgemein finde ich, die Figuren passen gut in dieses eher raue Dorfsetting und sie sind sehr passend dargestellt! Was ich allerdings etwas komisch fand, war die Spannung zwischen Peer und der Kommissarin. Das hat sich für mich nie rund angefühlt. ✨Der Schreibstil✨ ist angenehm und leicht zu lesen, passt perfekt zum Setting! Es gibt einen klaren roten Faden, man kann miträtseln und die Figuren nach und nach kennenlernen. In meinen Aigen genau richtig für einen Cozy Crime! Dennoch fand ich es stellenweise fast etwas zu ruhig und ich hätte mir zwischendurch etwas mehr Spannung gewünscht. ✨Mein Fazit✨ Die Grundidee hat mir gut gefallen und auch die Mischung aus Dorfleben und Ermittlungen funktioniert. Ich finde das Buch ist ein sehr angenehmer Cozy Crime mit einer mal etwas anderen Hauptfigur. Peer wirkt zwischendurch allerdings auch etwas planlos und übersieht zT auch eher offensichtliche Dinge, am Ende ergibt dann aber alles ein stimmiges Gesamtbild. Leider hatte ich relativ früh eine Vermutung, die sich im Laufe der Geschichte immer mehr bestätigt hat, nur Peer sah es nicht so früh wie ich😅. Für mich ein gelungenes Buch, das sich gut lesen lässt und super in das Cosy Crime Genre passt!

Die Grundidee ist super!
Ein kleines Dorf, wo jeder jeden kennt und direkt merkt man, dass jemand was zu verheimlichen hat. Überall hat man die Blicke der Bewohner im Blick und dein Nachbar beobachtet dich ganz genau. Die Spannung die dadurch entsteht, gibt einen im ersten Moment erstmal den Vibe, den das Buch auf jedenfall braucht! Peer als Charakter war sehr tiefgründig. Durch seinen Unfall, konnte man ihn fühlen und nachempfinden. Er hat extreme Tiefe bekommen und sehr viel Authentizität. Trotzdem habe ich das Gefühl gehabt, dass man ihm nur vor den Kopf gucken kann und nicht genug im Detail drinnen hängt. Gerade der Anfang des Buches zog sich für mich leider wie Kaugummi und ich brauchte extrem lange um dran hängen zu bleiben. Aber ich blieb hartnäckig. Es ist alles sehr umfangreich beschrieben und ich glaub da lag einfach genau mein Problem. Trotz das es ein Krimi ist, werden Themen wie Diskrimierung und Zugehörigkeit nochmal verdeutlicht. Es ist wirklich ein tolles Buch, wenn man die Mischung aus Krimi und einem ausführlichen Worldbuilding mag und die Geschichte sich auch eher mal in die Länge ziehen darf. Für mein leseverhältnis war es einfach nichts wirklich was.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Frank FriedrichsIch bin 1969 in Hamburg geboren, habe aber, anders als Peer, meine Kindheit auf dem Land verbracht. Allerdings wohnten wir dicht am Hamburger Stadtrand, insofern habe ich den Kontakt zur Großstadt nie ganz verloren.2007 bin ich - nach 14 Jahren Stadtleben - so richtig aufs Land gezogen. Der Zufall wollte es, dass die Wahl genau auf die Gegend fiel, aus der meine Großmutter stammte. Und nun genieße ich es in West-Mecklenburg jeden Tag, so viel Himmel zu sehen. Das Dorf, in dem ich lebe, schreibe, koche, arbeite und träume (leider nicht unbedingt in dieser Reihenfolge), liegt ein Stück südlich von Vertikow, schon im Kreis Ludwigslust-Parchim. Und ich bin mir nicht ganz sicher, aber vielleicht ist es hier sogar noch schöner ...
Beiträge
1. Satz: „Benzin war keine gute Idee gewesen.“ ✨Der Inhalt✨ Peer ist erst seit kurzem im Rollstuhl und hat noch sehr mit seiner neuen Situation zu kämpfen. Für sich selbst, aber auch im Dorf ist das nicht ganz einfach. Die Menschen dort sind eher ruppig, aber auf ihre Art auch herzlich. Und als Peer frisch ais der Reha zurück ist, passiert ein Unfall mit Fahrerflucht... Oder war es doch Mord? Peer kommt die Ablenkung eigentlich gelegen und nach anfänglicher Skepsis möchte er der toten Frau Kuhn Gerechtigkeit verschaffen und beginnt selbst zu ermitteln. ✨Die Charaktere✨ Man bekommt viel Einblick in Peers Gedanken und seine emotionale Zerrissenheit nach dem Unfall. Er ist oft sarkastisch und abfällig, was für mich wie eine Art Schutz wirkt, um mit allem klarzukommen. Ich mochte seine Entwicklung sehr, genauso wie die der Dorfbewohner:innen! Denn Peer hat immer wieder Unterstützung aus dem Dorf, aber er macht sich mit seinen Ermittlungen auch nicht nur Freunde... Allgemein finde ich, die Figuren passen gut in dieses eher raue Dorfsetting und sie sind sehr passend dargestellt! Was ich allerdings etwas komisch fand, war die Spannung zwischen Peer und der Kommissarin. Das hat sich für mich nie rund angefühlt. ✨Der Schreibstil✨ ist angenehm und leicht zu lesen, passt perfekt zum Setting! Es gibt einen klaren roten Faden, man kann miträtseln und die Figuren nach und nach kennenlernen. In meinen Aigen genau richtig für einen Cozy Crime! Dennoch fand ich es stellenweise fast etwas zu ruhig und ich hätte mir zwischendurch etwas mehr Spannung gewünscht. ✨Mein Fazit✨ Die Grundidee hat mir gut gefallen und auch die Mischung aus Dorfleben und Ermittlungen funktioniert. Ich finde das Buch ist ein sehr angenehmer Cozy Crime mit einer mal etwas anderen Hauptfigur. Peer wirkt zwischendurch allerdings auch etwas planlos und übersieht zT auch eher offensichtliche Dinge, am Ende ergibt dann aber alles ein stimmiges Gesamtbild. Leider hatte ich relativ früh eine Vermutung, die sich im Laufe der Geschichte immer mehr bestätigt hat, nur Peer sah es nicht so früh wie ich😅. Für mich ein gelungenes Buch, das sich gut lesen lässt und super in das Cosy Crime Genre passt!

Die Grundidee ist super!
Ein kleines Dorf, wo jeder jeden kennt und direkt merkt man, dass jemand was zu verheimlichen hat. Überall hat man die Blicke der Bewohner im Blick und dein Nachbar beobachtet dich ganz genau. Die Spannung die dadurch entsteht, gibt einen im ersten Moment erstmal den Vibe, den das Buch auf jedenfall braucht! Peer als Charakter war sehr tiefgründig. Durch seinen Unfall, konnte man ihn fühlen und nachempfinden. Er hat extreme Tiefe bekommen und sehr viel Authentizität. Trotzdem habe ich das Gefühl gehabt, dass man ihm nur vor den Kopf gucken kann und nicht genug im Detail drinnen hängt. Gerade der Anfang des Buches zog sich für mich leider wie Kaugummi und ich brauchte extrem lange um dran hängen zu bleiben. Aber ich blieb hartnäckig. Es ist alles sehr umfangreich beschrieben und ich glaub da lag einfach genau mein Problem. Trotz das es ein Krimi ist, werden Themen wie Diskrimierung und Zugehörigkeit nochmal verdeutlicht. Es ist wirklich ein tolles Buch, wenn man die Mischung aus Krimi und einem ausführlichen Worldbuilding mag und die Geschichte sich auch eher mal in die Länge ziehen darf. Für mein leseverhältnis war es einfach nichts wirklich was.







