Erkenntnistheorie auf dem Weg zur Metaphysik
von Heinrich Adolf
Taschenbuch
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Beschreibung
Lange Zeit hindurch wurde Georg Simmel nur als Soziologe, kaum aber als Philosoph wahrgenommen, sein Werk als Konglomerat verschiedenster Einflüsse betrachtet, unterteilt in heterogene Entwicklungsphasen. Demgegenüber zeigt diese Monographie, daß Simmels Denken und Werk durchaus über einen inneren Zusammenhang verfügen. Greifbar wird ein solcher in seiner Auseinandersetzung mit dem Kantischen Apriorismus. Simmels Kantdeutung vollzieht sich im Horizont des neukantianischen Aktualisierungsparadigmas derKantischen Philosophie. Er bricht die erkenntnistheoretische Beschränkung des Neukantianismus auf und wird zum Vorboten eines wiedererwachenden Interesses an Metaphysik und Ontologie, obwohl er selbst kein reiner Metaphysiker wird. Dies verhindert sein Beharren auf dem Apriorismus. Vermag erdadurch die Perspektive eines ‚wissenschaftlichen Philosophen' beizubehalten, so allerdings um den Preis einer unaufhebbaren systematischen Spannung, von der sich seine Philosophie auch am Ende nicht befreien konnte – oder positiv gewendet: sich vielleicht gerade dadurch gekennzeichnet sehen wollte.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Philosophie
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
296
Preis
40.10 €
Beschreibung
Lange Zeit hindurch wurde Georg Simmel nur als Soziologe, kaum aber als Philosoph wahrgenommen, sein Werk als Konglomerat verschiedenster Einflüsse betrachtet, unterteilt in heterogene Entwicklungsphasen. Demgegenüber zeigt diese Monographie, daß Simmels Denken und Werk durchaus über einen inneren Zusammenhang verfügen. Greifbar wird ein solcher in seiner Auseinandersetzung mit dem Kantischen Apriorismus. Simmels Kantdeutung vollzieht sich im Horizont des neukantianischen Aktualisierungsparadigmas derKantischen Philosophie. Er bricht die erkenntnistheoretische Beschränkung des Neukantianismus auf und wird zum Vorboten eines wiedererwachenden Interesses an Metaphysik und Ontologie, obwohl er selbst kein reiner Metaphysiker wird. Dies verhindert sein Beharren auf dem Apriorismus. Vermag erdadurch die Perspektive eines ‚wissenschaftlichen Philosophen' beizubehalten, so allerdings um den Preis einer unaufhebbaren systematischen Spannung, von der sich seine Philosophie auch am Ende nicht befreien konnte – oder positiv gewendet: sich vielleicht gerade dadurch gekennzeichnet sehen wollte.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Philosophie
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
296
Preis
40.10 €



