Endzeit
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Beschreibung
Zwischen Überlebenskampf und Schuldgefühlen: Zwei Frauen auf einer Reise zu sich selbst
Vor zwei Jahren haben Zombies die Erde überrannt. Die Städte Weimar und Jena haben es geschafft, einen Schutzzaun zu errichten und den Kreaturen zu trotzen. Die einzige Verbindung ist ein automatisierter, für Personen verbotener Güterzug. Aber genau in dem begegnen sich Vivi (22) und Eva (26), zwei sehr unterschiedliche junge Frauen, die hoffen, nach Jena zu gelangen. Doch es kommt zu einem Zwischenfall und die beiden müssen den Rest des Wegs zu Fuß gehen – durch eine Welt, in der der Tod gelernt hat zu rennen.
Der perfekte Mix aus Zombie-Dystopie, Survival Horror und Coming-of-Age-Roman. "Endzeit" wurde mit dem Tankred-Dorst-Drehbuchpreis ausgezeichnet und 2018 verfilmt. Ideal für Graphic Novel-Fans und Jugendliche ab 12 Jahren.
Melancholisch, vielschichtig und intensiv: "Endzeit" erzählt von einem Leben voller Gefahren, aber auch ungeahnter Chancen für eine neue Existenz in einer anderen Welt.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Olivia Vieweg hat in Weimar Visuelle Kommunikation studiert und 2011 ihr Diplom mit dem Comic »Endzeit« gemacht. Sie war Mitherausgebern der Manga-Anthologie »Paper Theatre«, für die sie 2010 den ICOM Preis erhielt. 2012 gewann sie das Comic-Stipendium von Egmont mit ihrem Skript für »Antoinette kehrt zurück« (2014). Bei Suhrkamp liegen von Olivia Vieweg »Huck Finn« (2013) und »Schwere See, mein Herz« (2015) vor. 2015 erhielt sie für ihre Drehbuchumsetzung von »Endzeit« den TankredDorst-Preis. Der Film kam 2019 ins Kino. Für die von Isabel Kreitz kuratierte Reise »Die Unheimlichen« hat Olivia Vieweg »Antigone« in Comicform umgesetzt.
Beiträge
Die Geschichte war sehr interessant und hat mir gut gefallen. Vor allem, da endlich einmal Deutschland der Mittelpunkt der Apokalypse war und nicht immer nur Amerika. Auch mochte ich die Idee des Zugverkehrs zwischen den beiden Städten. Es ist total verrückt zu sehen, dass die normalen roten Züge der deutschen Bahn in diesen Szenario Güten von Stadt zu Stadt bringen und rundherum die gefährliche Ödnis ist. Jedoch wird der Lesende sofort in das Geschehen hineingeworfen. Ich für meinen Teil habe zu Beginn eine Weile gebraucht, um Fuß zu fassen. Dann ließ sich der Comic aber flüssig lesen. Mir gefallen die Details in der Geschichte, wie die ausgebrochenen Giraffen oder die Untote Braut oder dem Gärtner. Außerdem finde ich den Bezug zu psychischen Krankheiten sehr interessant. Der Zeichenstil hat mir unglaublich gut gefallen. Allein das Cover ist einen Blick wert und das Farbschema mag ich auch sehr gerne. Es zieht sich durch das ganze Buch, was mir ein Gefühl des roten Fadens vermittelt. Über das Ende denke ich immer noch nach.
Meine Meinung Die Graphic Novel »Endzeit« von Olivia Vieweg wurde, nach ihrer ersten Veröffentlichung 2012 im Schwarzer Turm Verlag, letztes Jahr in einem hübschen Softcover im Carlsen Verlag neu aufgelegt. Die postapokalyptische Zombie-Story hat mich alleine durch das leuchtende Cover neugierig gemacht, welches bereits auf eine außergewöhnliche Story abseits des Mainstream schließen lässt. Die wunderschöne bunte Farbgebung der Panels in hellen Tönen von Gelb, Orange und einer ganzen Palette an Pink-Tönen von Rosarot über Fuchsia bis hin zu Magenta mag im ersten Augenblick nicht besonders gut zu einem düsteren Endzeitszenario passen. Genau das und natürlich der starke Plot mit zwei weiblichen Hauptprotagonisten, die ganz ohne männliche Hilfe zurechtkommen haben mich unglaublich beeindruckt. Olivia Vieweg beweist mit ihrem Graphic Novel meisterhaft, dass bunte Bilder mit einer tief gehenden Geschichte Hand in Hand gehen können. Schauplatz der Zombie-Apokalypse ist Deutschland. Um genau zu sein, es konnten sich nur Menschen in Weimar und Jena retten und diese führen nun ein von Zäunen abgetrenntes Leben. Alle Güter zum Überleben werden über den Zugverkehr, der nun nicht mehr für Menschen bestimmt ist, ausgetauscht. Natürlich bringt eine solche Endzeitgeschichte die ein oder anderen psychotischen Traumata mit sich. Nach einer kurzen Einführung begegnen sich Vivi und Eva im verbotenen Zug woraus zuerst eine Zweckgemeinschaft entsteht, denn beide möchten sich nach Jena durchschlagen. Während die unterschiedlichen Charakterzüge der beiden Protagonistinnen freigelegt werden, Vivi leidet seit der Zombie-Apokalypse an Angstzuständen und kann vor lauter Albträumen kaum eine Nacht durchschlafen und Eva ist eine absolut starke Persönlichkeit, die sich viele Gedanken um die (Um)Welt macht und sich selbst zu helfen weiß, entwickelt sich eine bedingungslose Freundschaft zwischen den Mädchen. Das Beste an der Geschichte sind natürlich die fabelhaften Zeichnungen Viewegs, bei denen mir die andersartige Darstellung der Zombies, deren Infizierung sich durch Blumenranken bemerkbar macht, am meisten gefallen haben. Die bereits erwähnte Farbgebung sorgt für die passende atmosphärische Untermalung und erzeugt eine starke emotionale Stimmung. Diese Graphic Novel hat es echt in sich, denn man merkt den beiden Protagonistinnen deutlich an wie schwer sie an den Zombie-Vorfällen zu knabbern haben. Sie müssen sich nicht nur gegen die Infizierten zur Wehr setzen, sondern sich auch mit Schuldgefühlen aufgrund des eigenen Überlebens auseinandersetzen. Ein bisschen zu kurz kommt mir bei der tief gehenden Geschichte über Hoffnung und Freundschaft die Abhandlung des Endes. Außerdem hätte ich gerne noch etwas mehr über die Hintergründe dieser außergewöhnlichen Pflanzen-Zombies erfahren. Vielleicht wird es dazu ja noch eine Unterfütterung in der Filmadaption, die noch diesen Monat in die deutschen Kinos kommt, geben? Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt darauf, wie das Material filmisch umgesetzt wurde. Der Film zu Olivia Viewegs Graphic Novel kommt am 22. August 2019 in die deutschen Kinos. Fazit Eine packende Graphic Novel bei der nicht nur die Zombie-Apokalypse im Vordergrund steht, sondern es auch um bedingungslose Freundschaft und Hoffnung geht.
Meine Meinung Die Graphic Novel »Endzeit« von Olivia Vieweg wurde, nach ihrer ersten Veröffentlichung 2012 im Schwarzer Turm Verlag, letztes Jahr in einem hübschen Softcover im Carlsen Verlag neu aufgelegt. Die postapokalyptische Zombie-Story hat mich alleine durch das leuchtende Cover neugierig gemacht, welches bereits auf eine außergewöhnliche Story abseits des Mainstream schließen lässt. Die wunderschöne bunte Farbgebung der Panels in hellen Tönen von Gelb, Orange und einer ganzen Palette an Pink-Tönen von Rosarot über Fuchsia bis hin zu Magenta mag im ersten Augenblick nicht besonders gut zu einem düsteren Endzeitszenario passen. Genau das und natürlich der starke Plot mit zwei weiblichen Hauptprotagonisten, die ganz ohne männliche Hilfe zurechtkommen haben mich unglaublich beeindruckt. Olivia Vieweg beweist mit ihrem Graphic Novel meisterhaft, dass bunte Bilder mit einer tief gehenden Geschichte Hand in Hand gehen können. Schauplatz der Zombie-Apokalypse ist Deutschland. Um genau zu sein, es konnten sich nur Menschen in Weimar und Jena retten und diese führen nun ein von Zäunen abgetrenntes Leben. Alle Güter zum Überleben werden über den Zugverkehr, der nun nicht mehr für Menschen bestimmt ist, ausgetauscht. Natürlich bringt eine solche Endzeitgeschichte die ein oder anderen psychotischen Traumata mit sich. Nach einer kurzen Einführung begegnen sich Vivi und Eva im verbotenen Zug woraus zuerst eine Zweckgemeinschaft entsteht, denn beide möchten sich nach Jena durchschlagen. Während die unterschiedlichen Charakterzüge der beiden Protagonistinnen freigelegt werden, Vivi leidet seit der Zombie-Apokalypse an Angstzuständen und kann vor lauter Albträumen kaum eine Nacht durchschlafen und Eva ist eine absolut starke Persönlichkeit, die sich viele Gedanken um die (Um)Welt macht und sich selbst zu helfen weiß, entwickelt sich eine bedingungslose Freundschaft zwischen den Mädchen. Das Beste an der Geschichte sind natürlich die fabelhaften Zeichnungen Viewegs, bei denen mir die andersartige Darstellung der Zombies, deren Infizierung sich durch Blumenranken bemerkbar macht, am meisten gefallen haben. Die bereits erwähnte Farbgebung sorgt für die passende atmosphärische Untermalung und erzeugt eine starke emotionale Stimmung. Diese Graphic Novel hat es echt in sich, denn man merkt den beiden Protagonistinnen deutlich an wie schwer sie an den Zombie-Vorfällen zu knabbern haben. Sie müssen sich nicht nur gegen die Infizierten zur Wehr setzen, sondern sich auch mit Schuldgefühlen aufgrund des eigenen Überlebens auseinandersetzen. Ein bisschen zu kurz kommt mir bei der tief gehenden Geschichte über Hoffnung und Freundschaft die Abhandlung des Endes. Außerdem hätte ich gerne noch etwas mehr über die Hintergründe dieser außergewöhnlichen Pflanzen-Zombies erfahren. Vielleicht wird es dazu ja noch eine Unterfütterung in der Filmadaption, die noch diesen Monat in die deutschen Kinos kommt, geben? Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt darauf, wie das Material filmisch umgesetzt wurde. Der Film zu Olivia Viewegs Graphic Novel kommt am 22. August 2019 in die deutschen Kinos. Fazit Eine packende Graphic Novel bei der nicht nur die Zombie-Apokalypse im Vordergrund steht, sondern es auch um bedingungslose Freundschaft und Hoffnung geht.
Beschreibung
Zwischen Überlebenskampf und Schuldgefühlen: Zwei Frauen auf einer Reise zu sich selbst
Vor zwei Jahren haben Zombies die Erde überrannt. Die Städte Weimar und Jena haben es geschafft, einen Schutzzaun zu errichten und den Kreaturen zu trotzen. Die einzige Verbindung ist ein automatisierter, für Personen verbotener Güterzug. Aber genau in dem begegnen sich Vivi (22) und Eva (26), zwei sehr unterschiedliche junge Frauen, die hoffen, nach Jena zu gelangen. Doch es kommt zu einem Zwischenfall und die beiden müssen den Rest des Wegs zu Fuß gehen – durch eine Welt, in der der Tod gelernt hat zu rennen.
Der perfekte Mix aus Zombie-Dystopie, Survival Horror und Coming-of-Age-Roman. "Endzeit" wurde mit dem Tankred-Dorst-Drehbuchpreis ausgezeichnet und 2018 verfilmt. Ideal für Graphic Novel-Fans und Jugendliche ab 12 Jahren.
Melancholisch, vielschichtig und intensiv: "Endzeit" erzählt von einem Leben voller Gefahren, aber auch ungeahnter Chancen für eine neue Existenz in einer anderen Welt.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Olivia Vieweg hat in Weimar Visuelle Kommunikation studiert und 2011 ihr Diplom mit dem Comic »Endzeit« gemacht. Sie war Mitherausgebern der Manga-Anthologie »Paper Theatre«, für die sie 2010 den ICOM Preis erhielt. 2012 gewann sie das Comic-Stipendium von Egmont mit ihrem Skript für »Antoinette kehrt zurück« (2014). Bei Suhrkamp liegen von Olivia Vieweg »Huck Finn« (2013) und »Schwere See, mein Herz« (2015) vor. 2015 erhielt sie für ihre Drehbuchumsetzung von »Endzeit« den TankredDorst-Preis. Der Film kam 2019 ins Kino. Für die von Isabel Kreitz kuratierte Reise »Die Unheimlichen« hat Olivia Vieweg »Antigone« in Comicform umgesetzt.
Beiträge
Die Geschichte war sehr interessant und hat mir gut gefallen. Vor allem, da endlich einmal Deutschland der Mittelpunkt der Apokalypse war und nicht immer nur Amerika. Auch mochte ich die Idee des Zugverkehrs zwischen den beiden Städten. Es ist total verrückt zu sehen, dass die normalen roten Züge der deutschen Bahn in diesen Szenario Güten von Stadt zu Stadt bringen und rundherum die gefährliche Ödnis ist. Jedoch wird der Lesende sofort in das Geschehen hineingeworfen. Ich für meinen Teil habe zu Beginn eine Weile gebraucht, um Fuß zu fassen. Dann ließ sich der Comic aber flüssig lesen. Mir gefallen die Details in der Geschichte, wie die ausgebrochenen Giraffen oder die Untote Braut oder dem Gärtner. Außerdem finde ich den Bezug zu psychischen Krankheiten sehr interessant. Der Zeichenstil hat mir unglaublich gut gefallen. Allein das Cover ist einen Blick wert und das Farbschema mag ich auch sehr gerne. Es zieht sich durch das ganze Buch, was mir ein Gefühl des roten Fadens vermittelt. Über das Ende denke ich immer noch nach.
Meine Meinung Die Graphic Novel »Endzeit« von Olivia Vieweg wurde, nach ihrer ersten Veröffentlichung 2012 im Schwarzer Turm Verlag, letztes Jahr in einem hübschen Softcover im Carlsen Verlag neu aufgelegt. Die postapokalyptische Zombie-Story hat mich alleine durch das leuchtende Cover neugierig gemacht, welches bereits auf eine außergewöhnliche Story abseits des Mainstream schließen lässt. Die wunderschöne bunte Farbgebung der Panels in hellen Tönen von Gelb, Orange und einer ganzen Palette an Pink-Tönen von Rosarot über Fuchsia bis hin zu Magenta mag im ersten Augenblick nicht besonders gut zu einem düsteren Endzeitszenario passen. Genau das und natürlich der starke Plot mit zwei weiblichen Hauptprotagonisten, die ganz ohne männliche Hilfe zurechtkommen haben mich unglaublich beeindruckt. Olivia Vieweg beweist mit ihrem Graphic Novel meisterhaft, dass bunte Bilder mit einer tief gehenden Geschichte Hand in Hand gehen können. Schauplatz der Zombie-Apokalypse ist Deutschland. Um genau zu sein, es konnten sich nur Menschen in Weimar und Jena retten und diese führen nun ein von Zäunen abgetrenntes Leben. Alle Güter zum Überleben werden über den Zugverkehr, der nun nicht mehr für Menschen bestimmt ist, ausgetauscht. Natürlich bringt eine solche Endzeitgeschichte die ein oder anderen psychotischen Traumata mit sich. Nach einer kurzen Einführung begegnen sich Vivi und Eva im verbotenen Zug woraus zuerst eine Zweckgemeinschaft entsteht, denn beide möchten sich nach Jena durchschlagen. Während die unterschiedlichen Charakterzüge der beiden Protagonistinnen freigelegt werden, Vivi leidet seit der Zombie-Apokalypse an Angstzuständen und kann vor lauter Albträumen kaum eine Nacht durchschlafen und Eva ist eine absolut starke Persönlichkeit, die sich viele Gedanken um die (Um)Welt macht und sich selbst zu helfen weiß, entwickelt sich eine bedingungslose Freundschaft zwischen den Mädchen. Das Beste an der Geschichte sind natürlich die fabelhaften Zeichnungen Viewegs, bei denen mir die andersartige Darstellung der Zombies, deren Infizierung sich durch Blumenranken bemerkbar macht, am meisten gefallen haben. Die bereits erwähnte Farbgebung sorgt für die passende atmosphärische Untermalung und erzeugt eine starke emotionale Stimmung. Diese Graphic Novel hat es echt in sich, denn man merkt den beiden Protagonistinnen deutlich an wie schwer sie an den Zombie-Vorfällen zu knabbern haben. Sie müssen sich nicht nur gegen die Infizierten zur Wehr setzen, sondern sich auch mit Schuldgefühlen aufgrund des eigenen Überlebens auseinandersetzen. Ein bisschen zu kurz kommt mir bei der tief gehenden Geschichte über Hoffnung und Freundschaft die Abhandlung des Endes. Außerdem hätte ich gerne noch etwas mehr über die Hintergründe dieser außergewöhnlichen Pflanzen-Zombies erfahren. Vielleicht wird es dazu ja noch eine Unterfütterung in der Filmadaption, die noch diesen Monat in die deutschen Kinos kommt, geben? Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt darauf, wie das Material filmisch umgesetzt wurde. Der Film zu Olivia Viewegs Graphic Novel kommt am 22. August 2019 in die deutschen Kinos. Fazit Eine packende Graphic Novel bei der nicht nur die Zombie-Apokalypse im Vordergrund steht, sondern es auch um bedingungslose Freundschaft und Hoffnung geht.
Meine Meinung Die Graphic Novel »Endzeit« von Olivia Vieweg wurde, nach ihrer ersten Veröffentlichung 2012 im Schwarzer Turm Verlag, letztes Jahr in einem hübschen Softcover im Carlsen Verlag neu aufgelegt. Die postapokalyptische Zombie-Story hat mich alleine durch das leuchtende Cover neugierig gemacht, welches bereits auf eine außergewöhnliche Story abseits des Mainstream schließen lässt. Die wunderschöne bunte Farbgebung der Panels in hellen Tönen von Gelb, Orange und einer ganzen Palette an Pink-Tönen von Rosarot über Fuchsia bis hin zu Magenta mag im ersten Augenblick nicht besonders gut zu einem düsteren Endzeitszenario passen. Genau das und natürlich der starke Plot mit zwei weiblichen Hauptprotagonisten, die ganz ohne männliche Hilfe zurechtkommen haben mich unglaublich beeindruckt. Olivia Vieweg beweist mit ihrem Graphic Novel meisterhaft, dass bunte Bilder mit einer tief gehenden Geschichte Hand in Hand gehen können. Schauplatz der Zombie-Apokalypse ist Deutschland. Um genau zu sein, es konnten sich nur Menschen in Weimar und Jena retten und diese führen nun ein von Zäunen abgetrenntes Leben. Alle Güter zum Überleben werden über den Zugverkehr, der nun nicht mehr für Menschen bestimmt ist, ausgetauscht. Natürlich bringt eine solche Endzeitgeschichte die ein oder anderen psychotischen Traumata mit sich. Nach einer kurzen Einführung begegnen sich Vivi und Eva im verbotenen Zug woraus zuerst eine Zweckgemeinschaft entsteht, denn beide möchten sich nach Jena durchschlagen. Während die unterschiedlichen Charakterzüge der beiden Protagonistinnen freigelegt werden, Vivi leidet seit der Zombie-Apokalypse an Angstzuständen und kann vor lauter Albträumen kaum eine Nacht durchschlafen und Eva ist eine absolut starke Persönlichkeit, die sich viele Gedanken um die (Um)Welt macht und sich selbst zu helfen weiß, entwickelt sich eine bedingungslose Freundschaft zwischen den Mädchen. Das Beste an der Geschichte sind natürlich die fabelhaften Zeichnungen Viewegs, bei denen mir die andersartige Darstellung der Zombies, deren Infizierung sich durch Blumenranken bemerkbar macht, am meisten gefallen haben. Die bereits erwähnte Farbgebung sorgt für die passende atmosphärische Untermalung und erzeugt eine starke emotionale Stimmung. Diese Graphic Novel hat es echt in sich, denn man merkt den beiden Protagonistinnen deutlich an wie schwer sie an den Zombie-Vorfällen zu knabbern haben. Sie müssen sich nicht nur gegen die Infizierten zur Wehr setzen, sondern sich auch mit Schuldgefühlen aufgrund des eigenen Überlebens auseinandersetzen. Ein bisschen zu kurz kommt mir bei der tief gehenden Geschichte über Hoffnung und Freundschaft die Abhandlung des Endes. Außerdem hätte ich gerne noch etwas mehr über die Hintergründe dieser außergewöhnlichen Pflanzen-Zombies erfahren. Vielleicht wird es dazu ja noch eine Unterfütterung in der Filmadaption, die noch diesen Monat in die deutschen Kinos kommt, geben? Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt darauf, wie das Material filmisch umgesetzt wurde. Der Film zu Olivia Viewegs Graphic Novel kommt am 22. August 2019 in die deutschen Kinos. Fazit Eine packende Graphic Novel bei der nicht nur die Zombie-Apokalypse im Vordergrund steht, sondern es auch um bedingungslose Freundschaft und Hoffnung geht.









