Endmoränen
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Beschreibung
Das Herz altert nicht
In einer nordöstlichen Endmoränenlandschaft versucht Johanna, ihren biographischen Standort zu bestimmen – und stellt sich der Frage, wie der Rest des Lebens noch genutzt werden könnte. Johannas entschlossene und lebenskluge Freundin Elli benutzt das Wort Glück seit langem nur in seinen trivialen Zusammenhängen. Die erfolgreiche Malerin und Erbin eines Verwalterhauses Karoline Winter, vor jeder Flugreise in Todesangst, verzweifelt am Verfassen ihres Testaments, weil sie keine Erben hat. Christian, der alte Freund aus München, Lektor in einem Wissenschaftsverlag, erlebt den Sturz in die Bedeutungslosigkeit. Die Lebensentwürfe aller scheinen erschöpft, und die Zeit vor ihnen ist noch lang.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Monika Maron, geboren 1941 in Berlin, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der Gegenwart. Sie wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Ausgezeichnet wurde sie mit diversen Preisen, darunter der Kleistpreis (1992), der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg (2003), der Deutsche Nationalpreis (2009), der Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011), der Ida-Dehmel-Literaturpreis (2017), sowie der Stahl-Literaturpreis (2025). Bei Hoffmann und Campe erschienen zuletzt der Essayband Was ist eigentlich los? (2021), der Roman Das Haus (2023), sowie die Erzählung Die Katze (2024).
Beiträge
„[…] vielleicht werde ich in ein paar Jahren wissen, warum mir in dieser Nacht ganz leicht fiel, wovor ich so lange zurückgescheut war. Ich weiß immer erst ein paar Jahre später, warum ich etwas getan oder unterlassen habe. Während ich es tue oder unterlasse, habe ich Gründe, an die ich fest glaube, durch die sich aber mit den Jahren oft andere, elementarere, weniger schmeichelhafte Gründe drängen, sozusagen das Skelett der Gründe unter der anmutigen fleischlichen Hülle. Das weiß ich inzwischen, und manchmal gelingt es mir schon, die Jahre abzuwarten und meine Entscheidungen bis dahin grundlos hinzunehmen.“
Das Buch habe ich mir vor 10-12 Jahren gekauft und bisher nie gelesen. Auch jetzt hatte ich es eigentlich hauptsächlich in die Urlaubstasche gepackt, weil diese Ausgabe so schön klein und handlich ist. Eine ruhige Lektüre in der ausser den Reflexionen über Leute und Leben der alternden Protagonistin in ihrem Sommerhäuschen eigentlich nicht viel passiert. Hätte ich es gelesen, als ich es gekauft habe damals, ich denke mir hätte es nicht gefallen. Mittlerweile aber machen es die Schnittmengen der Erfahrung interessant.
Beschreibung
Das Herz altert nicht
In einer nordöstlichen Endmoränenlandschaft versucht Johanna, ihren biographischen Standort zu bestimmen – und stellt sich der Frage, wie der Rest des Lebens noch genutzt werden könnte. Johannas entschlossene und lebenskluge Freundin Elli benutzt das Wort Glück seit langem nur in seinen trivialen Zusammenhängen. Die erfolgreiche Malerin und Erbin eines Verwalterhauses Karoline Winter, vor jeder Flugreise in Todesangst, verzweifelt am Verfassen ihres Testaments, weil sie keine Erben hat. Christian, der alte Freund aus München, Lektor in einem Wissenschaftsverlag, erlebt den Sturz in die Bedeutungslosigkeit. Die Lebensentwürfe aller scheinen erschöpft, und die Zeit vor ihnen ist noch lang.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Monika Maron, geboren 1941 in Berlin, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der Gegenwart. Sie wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Ausgezeichnet wurde sie mit diversen Preisen, darunter der Kleistpreis (1992), der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg (2003), der Deutsche Nationalpreis (2009), der Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011), der Ida-Dehmel-Literaturpreis (2017), sowie der Stahl-Literaturpreis (2025). Bei Hoffmann und Campe erschienen zuletzt der Essayband Was ist eigentlich los? (2021), der Roman Das Haus (2023), sowie die Erzählung Die Katze (2024).
Beiträge
„[…] vielleicht werde ich in ein paar Jahren wissen, warum mir in dieser Nacht ganz leicht fiel, wovor ich so lange zurückgescheut war. Ich weiß immer erst ein paar Jahre später, warum ich etwas getan oder unterlassen habe. Während ich es tue oder unterlasse, habe ich Gründe, an die ich fest glaube, durch die sich aber mit den Jahren oft andere, elementarere, weniger schmeichelhafte Gründe drängen, sozusagen das Skelett der Gründe unter der anmutigen fleischlichen Hülle. Das weiß ich inzwischen, und manchmal gelingt es mir schon, die Jahre abzuwarten und meine Entscheidungen bis dahin grundlos hinzunehmen.“
Das Buch habe ich mir vor 10-12 Jahren gekauft und bisher nie gelesen. Auch jetzt hatte ich es eigentlich hauptsächlich in die Urlaubstasche gepackt, weil diese Ausgabe so schön klein und handlich ist. Eine ruhige Lektüre in der ausser den Reflexionen über Leute und Leben der alternden Protagonistin in ihrem Sommerhäuschen eigentlich nicht viel passiert. Hätte ich es gelesen, als ich es gekauft habe damals, ich denke mir hätte es nicht gefallen. Mittlerweile aber machen es die Schnittmengen der Erfahrung interessant.






