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Jugendbücher

Empire of Ink 1: Die Kraft der Fantasie

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Über das Buch

**Wenn Tinte Magie birgt, wird Fantasie zur Wirklichkeit…** Die 17-jährige Scarlett hält nicht viel von Schule oder Verpflichtungen. Am liebsten verfolgt sie ihre eigenen Ziele und die bestehen zum größten Teil aus Träumereien. Schon immer hatte sie eine ungewöhnlich lebhafte Fantasie, für die sie oft belächelt wurde und die sie zu verstecken versucht. Bis Scarlett dem draufgängerischen Soldaten Chris Cooper begegnet, der ihr erklärt, dass ihre Fantasien Einblicke in die Wirklichkeit sind. Er erzählt von einem Reich, das durch die Kraft des geschriebenen Wortes erschaffen wurde und dessen Grundpfeiler die Magie der Tinte ist. Eine Macht, die mehr und mehr aus der Welt verschwindet… Märchenhaft erzählt führt die Erfolgsautorin Jennifer Alice Jager ihre Leser in ein Königreich, in dem die Geschichten und Figuren ihrer Lieblingsbücher lebendig werden. Eine magische Welt aus Tinte und Fantasy, die vollkommen begeistert und mit außergewöhnlichen Charakteren und zahlreichen überraschenden Wendungen aufwartet. //Alle Bände der Fantasy-Dilogie über die Magie der Tinte: -- Empire of Ink 1: Die Kraft der Fantasie -- Empire of Ink 2: Die Macht der Tinte -- Empire of Ink: Alle Bände der Fantasy-Reihe über die Magie der Tinte in einer E-Box!// Diese Reihe ist abgeschlossen.
ISBN9783646603439
VerlagCarlsen
Erscheinungsdatum01.06.17
Seitenzahl313

Rezensionen & Bewertungen

14 Bewertungen

5 Rezensionen

4,1

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  • lesedelfin
    lesedelfin

    20 Follower

    4,0

    Auf den ersten Blick wirkt "Empire of Ink - Die Kraft der Fantasie" von Jennifer Alice Jager wie das typische Buch, dass jeder Lesefreund kennen muss, schließlich erzählt es von einer Parallelwelt, die nur allein durch das geschriebene Wort mit Tinte entstanden ist und Menschen, die Fantasiewesen und deren Welt sehen können, als Verrückt abgestempelt werden und oft in einer Irrenanstalt landen. Doch nur zehn Prozent der Weltbevölkerung haben das Talent diese Welt zu sehen, sie werden Madheads genannt und sind für eine geheime, militärische Organisation, die sich durch Verlage gegründet hat, von großem Nutzen. Eine von ihnen ist die siebzehnjährige Scarlett, die plötzlich unfreiwillig in eine Verfolgungsjagd verwickelt, und kurz darauf von einem der Soldaten aufgespürt wird, der ihrer Mutter weismachen will, dass sie ein Stipendium an der Gutenberg Universität bekommen hat. Cooper erklärt ihr, dass sie nicht verrückt ist und all das, was sie sieht einer sehr realen Fantasie entsprungen ist, die dafür sorgt, dass zwei Welten aufeinander prallen und sie ihnen helfen kann, wenn sie sich der Organisation anschließt... Scar ist eine starke Persönlichkeit, die gelernt hat, ihre Fantasien lieber für sich zu behalten. Ihr Vater sitzt bereits in einer Irrenanstalt und ihre Mutter hat sie ebenso aufgegeben, während sie sich selbst von den Männern ausnutzen lässt. Für Scar ist das, was sie sehen kann - Urwälder, die aus dem Efeu zwischen Autos und an Häusern wachsen, Bäume, die aus Fenstern eines Wolkenkratzers herausragen und an denen sich Affen von Ast zu Ast schwingen, goldene Phönixe statt Tauben, Schlaglöcher, die Tore zur Hölle sind und Hydranten, die sich in gigantische Würmer verwandeln - nicht beängstigend, sondern tröstlich. Sie selbst hat ihre Träume längst aufgegeben, ist keine gute Schülerin und fühlt sich fehl am Platz. Als Cooper, ein Soldat mit einem viel zu großen Selbstvertrauen und dem Wissen, dass er gut aussieht, sie in das Geheimnis der Welt einweiht, weiß Scar, dass sie endlich angekommen ist. Jennifer Alice Jagers Schreibstil macht es so ungemein leicht sich in "Empire of Ink" zu verlieren und das Buch recht zügig zu lesen. Die fantastischen Elemente, die geheime Organisation auf der Jagd nach entflohenen Geschichten und eine starke Hauptprotagonistin, die sich nichts gefallen lässt, bilden genau die richtige Mischung, dass man als Leser gespannt bleibt auf das, was noch enthüllt wird. Es ist eine vertraute Geschichte, wo sich zwei Menschen treffen und die eine Person in der anderen etwas besonderes sieht, sie ausbildet, antreibt besser zu werden und man spürt, dass sich etwas zwischen ihnen entwickelt. Doch ganz so einfach ist es zwischen Scar und Cooper nicht, denn er ist Soldat, der Befehlen folgt, während Scar verstehen will wer diese Befehle gibt. Und dann gibt es noch einen anderen Jungen, Finn, auch ein Madhead, den die anderen Madheads als irre und krank bezeichnen, der ständig versucht zu fliehen und Scar schließlich einen Floh ins Ohr setzt, der die gesamte Organisation in ein anderes Licht stellt und ihre Neugier weckt. Das Gebäude der Gutenberg Universität, die wirklich wie eine Mischung zwischen Uni und Militärstützpunkt aufgebaut ist, grenzt genau an die Fantasiewelt und die wenigen Berührungspunkte, die die Charaktere erleben, wecken die Lust mehr darüber zu erfahren. Doch irgendwie dringt man nicht so ganz vor. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes direkt vor der Nase, verlockend, und doch nicht greifbar. Die Autorin behält einiges für den zweiten Band zurück, was auch in Ordnung ist, doch irgendwie hat sich der Funke nicht so richtig breit gemacht, dass ich sofort nach der Fortsetzung greifen möchte. Zunächst ist das Buch ein Versprechen für ein mysteriöses Abenteuer und Scar ist fetzig, sympathisch und nachvollziehbar. Auch die anderen Charaktere, besonders die Madheads Alfie, der Nerd und Jane, ihre neue Mitbewohnerin, drücken der Geschichte ihren besonderen Stempel auf, während man Cooper eigentlich nur durch Scars Augen kennen lernt und seine Persönlichkeit etwas auf der Strecke bleibt. Zwischen den Zeilen lässt sich aber erkennen, dass Cooper ein guter, zuverlässiger Mensch ist. Von den anderen Madheads erfährt man zunächst nur die Namen und sie kommen erst zum Ende des Buches wirklich vor. Wie sich die Geheimnisse offenbaren, war mir allerdings zu ungenau und das Drama, das die Geschichte antreibt, ist etwas zu übertrieben und hemmt die Charakterentwicklung eher, statt sie voran zu bringen. Die Autorin setzt auf ein Szenario, in dem sich die Hauptprotagonistin für eine Seite entscheiden muss. FAZIT: Trotz Jennifer Alice Jagers mitreißendem Schreibstil hinkt "Empire of Ink" den Versprechungen des aufregenden Buchbeginns nach und verfängt sich in einer Verschwörung, die sich nur auf Mutmaßungen aufbaut, während die Fantasie - so nah greifbar - nicht komplett ausgenutzt wird. Eine starke, trotzige Hauptprotagonistin, die sich nichts gefallen lässt, erlebt eine Entwicklung, die sie kurz zurückwirft und das ganze wird mit einer Portion übertriebenem Drama und typischen Liebesdreieck gewürzt. Es stellt sich eine wichtige Frage: Auf welcher Seite der Geschichte möchte man stehen? "Die Kraft der Fantasie" ist der Auftakt einer Dilogie und wird hoffentlich klarer im zweiten Band, denn man kann so viel aus dieser Geschichte rausholen und ich bin sicher, dass die Autorin einen Weg finden wird, alles zu einem Ganzen zusammen zu fügen. Nach diesem ersten Band weiß ich einfach nicht, wie sehr ich an die Fantasiewelt glauben soll, weiß aber auch, dass die reale Welt viel zu viele Geheimnisse hat. Meine Abneigung gegen Liebesdreiecke ist einfach zu groß, deshalb wurde mir ein Teil des Buches unnötig madig gemacht, was stark in meine Gesamtbewertung einfließt. Davon sollten sich potenzielle Leser allerdings nicht abschrecken lassen, wenn der Klappentext überzeugend war.

    31. Dez. 2023

  • brina.grey
    brina.grey

    2 Follower

    5,0

    Cover: Gold und Schwarz, ein Kontrast der schnell ins Auge sticht und auffällt. Selbst wenn man das Cover auf den Kopf stellt, sieht es noch klasse aus. Durch die Umrisse einer Stadt besticht es auch kopfüber und man sollte es auch auf diese Weise mal betrachten. Die Schrift harmoniert toll mit dem Rest. Zum Buch: Die Kapitelüberschriften sind sehr humorvoll und lustig gemacht. Junge, sympathische Charaktere mit tollen Persönlichkeiten und einem Schreibstil der es schwer macht die Geschichte aus den Händen zu legen. Protagonisten: Scarlett ist schon sehr erwachsen in ihrem Denken. Das sie sich ihre Träumereien und Fantasie erhalten hat, in ihrem tristen Alltag, ist super dargestellt. Voller Tatendrang, schießt sie meist über das Ziel hinaus, doch sie ist auch eine mutige kämpferische junge Frau die sich für andere einsetzt. Cooper macht zwar zuerst den Eindruck als wäre er sehr berechnend, doch eigentlich ist er einfach ein junger Mann, der hinter seinen Wertvorstellungen steht und die seiner Arbeit, zu hundertprozent. Finn ist auf den ersten Blick etwas aussergewöhnlich, doch bald schleicht er sich schon mit seiner Energie und dem unermüdlichen Willen nicht aufzugeben, in das Herz des Lesers / der Leserin. Meine Meinung: Eine magische Welt voller Wesen und Orte, die einen faszinieren und in ihren Bann ziehen. Nach dem Lesen sieht man die Welt ein kleines Stück fantasievoller. Die Geschichte bleibt einem so klasse in Erinnerung. Es steckt voller Fantasie und Dingen die man beim Lesen entdecken kann. Die Seiten verflogen nur so, da ich gebannt auf die Seiten gestarrt habe. Wie es wohl wäre die Welt durch Scarletts Augen zu sehen? In diesem Must-Read bekommt man einen guten Eindruck wie das aussehen könnte. Und so schafft es die Autorin das man sich nach mehr fantasievoller Momente und Abenteuer sehnt.

    4. Juni 2017

  • spacemouse
    spacemouse

    56 Follower

    2,0

    Meine Meinung Geschichte Bereits viele Bücher der Autorin haben mich begleitet. All ihre Adaptionen, Witches of Norway und alle konnten sie mich begeistern. So griff ich auch zu diesem Buch, doch leider sagte es mir bei Weitem nicht so zu, wie die anderen. Der Start begann viel zu schnell. Es wird kaum etwas über die Gabe der Protagonistin erzählt und am liebsten hätte ich sie begleitet, ihre Welt kennen gelernt. Doch sie rutscht direkt in das Abenteuer, akzeptiert viel zu schnell,was man ihr sagt und vertraut blind. Zudem kam die Kulisse. Momentan habe ich das Gefühl, dass viel zu viele Geschichten in einer Universität oder Schule oder einem Internat statt findet. So war es auch hier. Eine verdeckte Uni, abgeschottet, niemand weiß von ihr und es wird für einen geheimen Zweck gekämpft. Nachdem ich mich eingelesen habe fingen dann die Fragen an. Mir erschloss sich der Zusammenhang zwischen Tintenwelt und normaler Welt nicht. Das Ende kam dann irgendwie sehr plötzlich. Ich dachte, ich wäre in der Mitte des Buches, da es keinesfalls wie ein Finale für mich wirkte. Eine ganz normale Szene, wie sie zwischendrin passieren könnte - und in vielen anderen Büchern auch mittendrin geschieht. Positiv waren jedoch die vielen Geschichte, die die Autorin in die Tintenwelt webt. Man erkennt sie sofort, zieht Schlüsse. Charaktere Die Charaktere konnten mich alle nicht überzeugen. Die Protagonistin ist von Anfang an naiv, glaubt alles, darf alles. Schon nach kurzer Zeit ist sie ohne jegliche Vorerfahrung im Einsatz. Kein richtiger Soldat würde das jemals tun, wenn er erfahrene Leute an seiner Seite hat. Apropos Soldat... "Coopers" Beweggründe blieben für mich oberflächlich und nicht nachvollziehbar. Der einzige, der etwas Farbe erlangen konnte war Finn. Mit seiner lustigen Art erwärmte er mir das Herz. Schreibstil & Sichtweise Diesmal blieb der Schreibstil der Autorin recht trocken für mich. Sehr ungewohnt war dies, da sie sonst sehr lebensfroh und malerisch schreibt. Doch diesmal geriet ich permanent ins Stocken und konnte nicht eingenommen werden. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von der Protagonistin Scar in der Ich-Perspektive. Cover & Titel Das Cover ist liebevoll gestaltet und gut durchdacht. Oben sieht man ein umgedrehtes Schloss aus Tinte. Gerade betrachtet fließt die Tinte nach unten, zerläuft. Unten sieht man zwei Personen unter einem Regenschirm. Sie sehen aus, als schützten sie sich vor der Tintenwelt. doch gleichzetig sind auch sie in der Farbe von Tinte dargestellt. Der Titel kommt dem Inhalt meiner Meinung nach nicht nah. Die Kraft der Fantasie... Das, was die Protagonistin ausmacht, was die Geschichte ausmacht... Ausmachen sollte. Denn viel zu wenig erfahre ich von dieser Kraft. Zitat "Ich weiß nicht einmal, was passiert, wenn es die andere Welt tatsächlich irgendwann nicht mehr gibt. Wohin fließen dann unsere Träume, Fantasien und Geschichten? Was passiert mit alledem? Diese Frage kann dir niemand beantworten. " - Position 2779 Fazit Ein Buch von dem ich mir viel erhofft habe. Leider packte mich der Schreibstil nicht, genauso wenig wie die Charaktere und die Umsetzung der Geschichte. Dabei war die Idee mal ganz anders, als andere Tintenwelt-Geschichten.

    5. Juni 2023

3 von 5 Rezensionen

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