Elysion
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Buchinformationen
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Wir schreiben das Jahr 2135. Ein blutiger Bürgerkrieg hat die Welt ins Chaos gestürzt. Zudem tauchte eine neue Spezies auf, die Malachim. Scheinbar vom Himmel gesandt, beherrschen sie den Wald und eine kleine Kolonie namens Elysion, in denen die Menschen wie im Mittelalter leben. Die Bewohner der Städte sind frei, doch es herrscht Anarchie und das Recht ist auf der Seite des Stärkeren. Cooper, ihre Schwester Stacy und deren Freund Brent ziehen das ungewisse Leben in der Stadt allemal der Sklaverei im Wald vor, auch wenn sie für den Bandenchef McCann auf Malachimjagd gehen müssen. Denn in einem elektrischen Feld, bleibt von ihnen nichts weiter übrig als eine schwarze Substanz, genannt Teer, die Superkräfte verleiht und extrem schnell abhängig macht. Doch diese Jagd ist gefährlich und bleibt nicht ohne Folgen. Nach einem Unfall stellt Cooper fest, dass sie die Gedanken eines Malach sehen kann und schon bald muss sie erkennen, dass die Malachim keineswegs Abgesandte Gottes sind, sondern ein Experiment was aus dem Ruder zu laufen droht. Zudem ist ihr lange tot geglaubter Vater irgendwie darin verwickelt und je tiefer sie gräbt, desto hässlicher werden die Wahrheiten die ans Tageslicht kommen. Ich war ja schon von Thomas Elbels Erstlingswerk „Asylon“ hellauf begeistert und ich bin froh das „Elysion“ sich nicht dahinter verstecken muss. Der Start ist eine Art Blitzkrieg. Kein langes Vorgeplänkel, sondern eine Achterbahnfahrt mitten hinein ins Geschehen. Die handelnden Personen lernt man dann stückchenweise im Verlauf der Geschichte kennen. Manchmal mag das kurz verwirren, aber letztendlich dient es der Spannung. Auf alle Fälle darf man nicht zartbesaitet sein, denn es geht schon blutig zur Sache und das Aussehen der Malachim ist auch dazu angetan dem unbedarften Leser Albträume zu bescheren. Doch die Gewalt arbeitet die Endzeitstimmung heraus und man spürt die Anarchie die in dieser trostlosen Zukunft herrscht, förmlich. Die Handelnden sind überwiegend sehr egoistisch damit beschäftigt ums Überleben zu kämpfen und jede sich bietende Gelegenheit zu ihrem Vorteil zu nutzen, außer Cooper die neben Jimmy das Leuchtfeuer der Ehrlichkeit und Grundsätze in dieser dunklen Zeit verkörpern. Toll beschrieben fand ich die zwei Seiten des Bandenführers McCann. Kompromisslos wenn es um seine Vormachtstellung geht und doch humanistisch veranlagt, wenn Kranke seiner Hilfe bedürfen. Aber das Beste ist das Ende. Gerade als ich annahm ich hätte alle Zusammenhänge erfasst und nun könne mich nichts mehr überraschen, greift der Autor in die Trickkiste und ich musste mit offenem Mund zu Ende lesen, denn mit dieser Aufklärung über die Herkunft der Malachim hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Im Großen und Ganzen eine wunderbar düstere Dystopie, die ich einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte und die mir an einigen Stellen gruselige Schauer über den Rücken gejagt hat.
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Wir schreiben das Jahr 2135. Ein blutiger Bürgerkrieg hat die Welt ins Chaos gestürzt. Zudem tauchte eine neue Spezies auf, die Malachim. Scheinbar vom Himmel gesandt, beherrschen sie den Wald und eine kleine Kolonie namens Elysion, in denen die Menschen wie im Mittelalter leben. Die Bewohner der Städte sind frei, doch es herrscht Anarchie und das Recht ist auf der Seite des Stärkeren. Cooper, ihre Schwester Stacy und deren Freund Brent ziehen das ungewisse Leben in der Stadt allemal der Sklaverei im Wald vor, auch wenn sie für den Bandenchef McCann auf Malachimjagd gehen müssen. Denn in einem elektrischen Feld, bleibt von ihnen nichts weiter übrig als eine schwarze Substanz, genannt Teer, die Superkräfte verleiht und extrem schnell abhängig macht. Doch diese Jagd ist gefährlich und bleibt nicht ohne Folgen. Nach einem Unfall stellt Cooper fest, dass sie die Gedanken eines Malach sehen kann und schon bald muss sie erkennen, dass die Malachim keineswegs Abgesandte Gottes sind, sondern ein Experiment was aus dem Ruder zu laufen droht. Zudem ist ihr lange tot geglaubter Vater irgendwie darin verwickelt und je tiefer sie gräbt, desto hässlicher werden die Wahrheiten die ans Tageslicht kommen. Ich war ja schon von Thomas Elbels Erstlingswerk „Asylon“ hellauf begeistert und ich bin froh das „Elysion“ sich nicht dahinter verstecken muss. Der Start ist eine Art Blitzkrieg. Kein langes Vorgeplänkel, sondern eine Achterbahnfahrt mitten hinein ins Geschehen. Die handelnden Personen lernt man dann stückchenweise im Verlauf der Geschichte kennen. Manchmal mag das kurz verwirren, aber letztendlich dient es der Spannung. Auf alle Fälle darf man nicht zartbesaitet sein, denn es geht schon blutig zur Sache und das Aussehen der Malachim ist auch dazu angetan dem unbedarften Leser Albträume zu bescheren. Doch die Gewalt arbeitet die Endzeitstimmung heraus und man spürt die Anarchie die in dieser trostlosen Zukunft herrscht, förmlich. Die Handelnden sind überwiegend sehr egoistisch damit beschäftigt ums Überleben zu kämpfen und jede sich bietende Gelegenheit zu ihrem Vorteil zu nutzen, außer Cooper die neben Jimmy das Leuchtfeuer der Ehrlichkeit und Grundsätze in dieser dunklen Zeit verkörpern. Toll beschrieben fand ich die zwei Seiten des Bandenführers McCann. Kompromisslos wenn es um seine Vormachtstellung geht und doch humanistisch veranlagt, wenn Kranke seiner Hilfe bedürfen. Aber das Beste ist das Ende. Gerade als ich annahm ich hätte alle Zusammenhänge erfasst und nun könne mich nichts mehr überraschen, greift der Autor in die Trickkiste und ich musste mit offenem Mund zu Ende lesen, denn mit dieser Aufklärung über die Herkunft der Malachim hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Im Großen und Ganzen eine wunderbar düstere Dystopie, die ich einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte und die mir an einigen Stellen gruselige Schauer über den Rücken gejagt hat.




