Elizabeth und ihr Garten

Elizabeth und ihr Garten

Taschenbuch
3.717
Autobiographie 1897GartenMary Annette Von

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Beschreibung

Ein preußischer Ehemann, nur der Grimmige genannt, eine beste Freundin, deren wochenlanger Aufenthalt die Freundesbande strapaziert, und eine naseweise Besucherin aus dem zivilisierten England. Sie alle bevölkern Elizabeths Garten, ihren liebsten Ort, ihre Oase der Ruhe … Meisterhaft erzählt Elizabeth von Arnim davon, wie sie den verwilderten Garten ihres preußischen Landguts in ein Paradies verwandelt und wie sie – trotz unerwünschter Eindringlinge und störender Nebendarsteller – dem wundersamen Zauber, den der Geruch feuchter Erde und die blühende Stille um sie herum verbreiten, immer wieder erliegt …

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Klassiker
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
130
Preis
8.30 €

Autorenbeschreibung

Elizabeth von Arnim wurde am 30. August 1866 bei Sydney als Mary Anette Beauchamp geboren und wuchs in England auf. Sie war eine Cousine von Katherine Mansfield, mit der sie in späteren Jahren bis zu deren Tod 1923 auch eine enge Freundschaft verband. Mit 24 Jahren heiratete Elizabeth den preußischen Grafen Henning August von Arnim-Schlagenthin und lebte in Berlin und auf dem Familiengut Nassenheide in Pommern, wo auch ihr erster Roman Elizabeth und ihr Garten (1898) entstand. Als die Familie in finanzielle Schwierigkeiten geriet, mußte das Gut verkauft werden. 1908 trennte sich das Ehepaar. Elizabeth von Arnim kehrte mit den Kindern nach England zurück. Die darauffolgenden Jahre bis 1913 verbrachte Elizabeth von Arnim meist in der Schweiz und in Großbritannien an der Seite von Herbert George Wells. 1916 ehelichte sie Frank Russell, 2. Earl Russell, und Bruder von Bertrand Russell. Die Ehe dauerte bis 1919. Elizabeth von Arnim lebte fortan in Großbritannien; Italien und schließlich in Südfrankreich, 1939 emigrierte sie in die USA. Sie starb am 9. Februar 1941 in Charleston / South Carolina.

Beiträge

2
Alle
4.5

Böse!

Die Autorin schreibt einfach nur bissig und ich habe sehr viel (aus Fassungslosigkeit) gelacht. Das Weltbild Ende des 19. Jhds hat mich fertig gemacht, aber wie sie innerhalb der gesellschaftlichen Konventionen dieser Zeit trotzdem ihr Leben in ihrem Garten lebt und dabei ihre gesellschaftskritischen Gedanken einfließen lässt, ist beeindruckend.

2

1898 ein Bestseller in Großbritannien, Australien und den USA mit zehn Neuauflagen in den ersten vier Monaten, nun neu und zum ersten Mal vollständig übersetzt. Unter Pseudonym schrieb Mary Annette Beauchamp, eine in England aufgewachsene Australierin, die mit ihrem deutschen Ehemann in Pommern lebte. Der Klappentext hat sich Mühe gegeben, um das Buch im 21. Jahrhundert nochmal unter gärtnernde Leser:innen zu bringen. Aber der Zahn der Zeit hat zum Glück am menschlichen Mindset so sehr gesagt, dass hoffentlich jede:r die Berichte einer gelangweilten Gutsbesitzerin ohne jegliche Geldsorgen enttäuscht zur Seite legt. Da hat man im Verlag das Werk blind durchgewunken und sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, kritisch Stellung zu nehmen. Ein Nachwort der Übersetzerin Sofia Blind hilft bei der Einordnung des Romans, aber eine stärkere kritische Haltung von ihr hätte ich mir sehr gewünscht.

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