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Elfenlicht ist ohne Zweifel eine gute Geschichte. Besonders gelungen ist, dass Ollowain, der zuvor eher ein wichtiger Nebencharakter war, hier klar in die Rolle des Protagonisten rückt. Zudem werden viele neue Charaktere eingeführt, die frischen Wind in die Handlung bringen und größtenteils überzeugen. Inhaltlich setzt der Roman dort an, wo man bereits Hoffnung auf Frieden hatte: Die Trolle sind zurück. Schwertmeister Ollowain glaubte sie längst besiegt, doch die verschlagenen Wesen sammeln erneut ihre Kräfte. Angeführt von ihren Helden Skanga und Orgrim ziehen sie in den Krieg, um Elfen, Kentauren und Kobolde zu vernichten und Albenmark endgültig auszulöschen. Die Angst vor ihrer Macht treibt Elfenkönigin Emerelle zu einer verzweifelten Tat: Sie zerstört einen wichtigen Albenpfad, um die Angreifer aufzuhalten – und löst damit eine gefährliche Kettenreaktion aus, die den Frieden in Albenmark nachhaltig bedroht. Warum also „nur“ drei Sterne? Ganz einfach: Die ersten beiden Bände der Reihe waren für mich stärker. Dort wirkten die Entwicklungen runder, und vor allem das Worldbuilding hat mich deutlich mehr gefesselt. Elfenlicht erzählt zwar eine spannende Geschichte mit interessanten Ideen und Figuren, erreicht für mich aber nicht ganz die emotionale Tiefe und Sogwirkung seiner Vorgänger. Das Buch ist keineswegs schlecht – im Gegenteil. Es leidet jedoch darunter, dass die Messlatte durch die vorherigen Bände sehr hoch liegt. Ein guter Roman mit starken Momenten, aber für mich nicht der beste Teil der Reihe.
24. Okt. 2023
Elfenlicht ist ohne Zweifel eine gute Geschichte. Besonders gelungen ist, dass Ollowain, der zuvor eher ein wichtiger Nebencharakter war, hier klar in die Rolle des Protagonisten rückt. Zudem werden viele neue Charaktere eingeführt, die frischen Wind in die Handlung bringen und größtenteils überzeugen. Inhaltlich setzt der Roman dort an, wo man bereits Hoffnung auf Frieden hatte: Die Trolle sind zurück. Schwertmeister Ollowain glaubte sie längst besiegt, doch die verschlagenen Wesen sammeln erneut ihre Kräfte. Angeführt von ihren Helden Skanga und Orgrim ziehen sie in den Krieg, um Elfen, Kentauren und Kobolde zu vernichten und Albenmark endgültig auszulöschen. Die Angst vor ihrer Macht treibt Elfenkönigin Emerelle zu einer verzweifelten Tat: Sie zerstört einen wichtigen Albenpfad, um die Angreifer aufzuhalten – und löst damit eine gefährliche Kettenreaktion aus, die den Frieden in Albenmark nachhaltig bedroht. Warum also „nur“ drei Sterne? Ganz einfach: Die ersten beiden Bände der Reihe waren für mich stärker. Dort wirkten die Entwicklungen runder, und vor allem das Worldbuilding hat mich deutlich mehr gefesselt. Elfenlicht erzählt zwar eine spannende Geschichte mit interessanten Ideen und Figuren, erreicht für mich aber nicht ganz die emotionale Tiefe und Sogwirkung seiner Vorgänger. Das Buch ist keineswegs schlecht – im Gegenteil. Es leidet jedoch darunter, dass die Messlatte durch die vorherigen Bände sehr hoch liegt. Ein guter Roman mit starken Momenten, aber für mich nicht der beste Teil der Reihe.
24. Okt. 2023








