Elena weiß Bescheid

Elena weiß Bescheid

Taschenbuch
4.011
ParkinsonKirchen Und KlösterMutter-Tochter-BeziehungParkinson-Krankheit

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Beschreibung

Jede glaubt, sie habe sich für die andere geopfert. Nun kommt die Stunde der Wahrheit. Die Tochter wird tot aufgefunden, erhängt im Glockenturm der Kirche. Doch Elena, die Mutter, kann oder will nicht glauben, dass Rita sich das Leben genommen hat.

Für die alte Dame gibt es nur eine Möglichkeit, hinter das Geheimnis um Ritas Tod zu kommen: Sie muss mit einer Frau sprechen, der sie und ihre Tochter vor zwanzig Jahren geholfen haben. Dafür muss Elena ins Stadtzentrum fahren – ein schwieriges und riskantes Unterfangen für jemanden, der an Parkinson in fortgeschrittenem Stadium leidet. Wenn die Wirkung ihres Medikaments endet, wird sie wieder in bewegungsloser Starre versinken. Am Ende muss Elena eine Wahrheit erfahren, mit der sie nicht gerechnet hat.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Weitere Themen
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
192
Preis
14.40 €

Autorenbeschreibung

Claudia Piñeiro (*1960 in Buenos Aires) ist eine der erfolgreichsten Autorinnen Argentiniens. Nach dem Wirtschaftsstudium wandte sie sich dem Schreiben zu, arbeitete als Journalistin, schrieb Theaterstücke, Kinder- und Jugendbücher und führte Regie fürs Fernsehen. Für Die Donnerstagswitwen erhielt sie 2005 den Premio Clarín, 2010 wurde sie mit dem LiBeraturpreis ausgezeichnet. Für Kathedralen erhielt sie 2021 den Premio Hammett, mit Elena weiß Bescheid stand sie 2022 auf der Shortlist des International Booker Prize.

Beiträge

5
Alle
4.5

Vielschichtig, traurig und voller wichtiger Themen... 💔❤️

Vielschichtig, traurig und voller wichtiger Themen... 💔❤️
5

Wieder diese Familienkonflikte oder komplizierten Beziehungen in der Familie, dann noch ne fiese Krankheit, Katholizismus. Lauter Themen die ganz weit hinten stehen, wenn es um Lieblingslektüre geht. Hätte das Buch nicht auf der Liste des international Booker 2022 gestanden, wäre ich niemals in Versuchung geraten dieses Buch zu lesen. Leute, das ist ganz großes Kino! Zu glauben, dass man „Bescheid weiß“ ist der rote Faden der sich durchs Buch zieht und auf allen Ebenen der gedanklichen und sprachlichen Kunst hier bespielt wird. Wie sie in feinsten Nuancen die Situationen im Zug, am Gleis, im Taxi, beim Friseur beschreibt- was es bedeutet an einer schweren Form der Parkinson Krankheit zu leiden und wir komplett entschleunigt werden, da sich der Roman und wir an Elenas Tempo anpassen müssen. Da Elena so eine trockene, dezent sarkastische Ader hat, musste ich obwohl dieser schweren Thematik des öfteren lachen. Und so wünsch ich mir das! Trotz aller Tragik nicht in der Ernsthaftigkeit zu ersaufen.

4.5

Tolle Protagonistin, eindrückliche Bilder

Im Grunde ist das Buch eine Heldenreise mit überraschender Wendung am Schluss, auch wenn die Heldin eine alte, schwer an Parkinson erkrankte Frau ist, deren Abenteuerreise darin besteht den Hindernissen, die durch die Krankheit entstehen, zu trotzen und in die Stadt zu fahren. Genauso spannend und interessant erzählt wie man z. B. Die Durchquerung einer Wüste beschreiben würde. Klare Leseempfehlung!

5

Beeindruckendes kleines Buch! Tatsächlich fand ich es spannend und die Auflösung krass gut 😌 klare Empfehlung!

5

Wieder diese Familienkonflikte oder komplizierten Beziehungen in der Familie, dann noch ne fiese Krankheit, Katholizismus. Lauter Themen die ganz weit hinten stehen, wenn es um Lieblingslektüre geht. Hätte das Buch nicht auf der Liste des international Booker 2022 gestanden, wäre ich niemals in Versuchung geraten dieses Buch zu lesen. Leute, das ist ganz großes Kino! Zu glauben, dass man „Bescheid weiß“ ist der rote Faden der sich durchs Buch zieht und auf allen Ebenen der gedanklichen und sprachlichen Kunst hier bespielt wird. Wie sie in feinsten Nuancen die Situationen im Zug, am Gleis, im Taxi, beim Friseur beschreibt- was es bedeutet an einer schweren Form der Parkinson Krankheit zu leiden und wir komplett entschleunigt werden, da sich der Roman und wir an Elenas Tempo anpassen müssen. Da Elena so eine trockene, dezent sarkastische Ader hat, musste ich obwohl dieser schweren Thematik des öfteren lachen. Und so wünsch ich mir das! Trotz aller Tragik nicht in der Ernsthaftigkeit zu ersaufen.

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