Eiskalter Hund

Eiskalter Hund

von Oliver Kern·Buch 1 von 3
Taschenbuch
3.712
PolizistRestaurantAstronomie

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Beschreibung

Fellinger ist ein kerniger Typ: Grantelig und geradeaus. So, wie die Leute eben sind. Dort, wo er lebt. In einer Kleinstadt im Bayerischen Wald. Fellinger wollte immer Polizist werden. Hat nicht geklappt. Sein Knie. Und überhaupt. Jetzt ist er Lebensmittelkontrolleur. Eines Tages beschwert sich ein anonymer Anrufer über das chinesische Restaurant im Bezirk. Vor Ort stellt Fellinger fest, dass die schwarze Soße eklig, aber unbedenklich ist. Ganz anders sieht es da im Kühlhaus aus. Dort hängt ein toter Hund am Haken. Heikel wird die Sache, als sich herausstellt, dass die Halterin verschwunden ist. Fellinger fängt an zu ermitteln … und hört nicht mehr auf!

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
304
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Oliver Kern, 1968 in Esslingen am Neckar geboren, wuchs in der beschaulichen Idylle des Bayerischen Waldes auf. Heute lebt er mit seiner Familie in der Region Stuttgart, ist seiner alten Heimat aber nach wie vor sehr verbunden.

Beiträge

4
Alle
4

Irgendwie hatte ich die Reihe mit Band 3 begonnen und fand sie aber so gut das ich jetzt mit Band 1 gestartet habe. Ich mag den Fellinger mit seiner Art wie er durchaus auch das Essen bei Mutti mit dem Hygiene Aspekt beurteilt und dann seine bedenke bei Seite schiebt denn für ein gutes Essen muss man einfach Mal die Bakterien ignorieren. Ich find es super wie er mit dem Lechner diskutiert und jeder den andern für einen Depp hält, trotzdem geht man natürlich auch wieder ein Bier miteinander trinken. Ein super Krimi mit viel Charme und Witz, als Hörbuch einfach der Knaller. Als nächstes fehlt mir dann noch Band zwei und dort erfahre ich dann wie der Herbert (der Kater) zum Fellinger kommt.

1

Abgebrochen nach zwei Dritteln der Geschichte. Der Sprecher ist super, aber die Geschichte einfach Habebüchen.

5

Berthold Fellinger, Mitte 40 und Hygienekontrolleur. Nicht sein Wunschjob, aber was soll man machen, wenn man ein kaputtes Knie hat und deswegen nicht seinen Wunschjob machen kann. Ein Job bei der Kriminalpolizei. Der Anfang macht ein Vorfall im chinesischen Restaurant. Nach einem anonymen Hinweis, dass die Soße - die dunkle - irgendwas nicht passt, muss er diese kontrollieren. Doch bei der Kontrolle verhält sich eine der Angestellten merkwürdig, was den Herrn Fellinger stutzig macht und fordert, dass er den Kühlbereich betrachten darf. Was er dort sieht, macht ihn fast schon sprachlos. Dort hängt ein sauber vom Fell getrennter toter Hund. Was das ganze auf sich hat, findet der Herr Fellinger langsam raus und was da noch alles nach kommt, mag er zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht zu glauben. Angestachelt von den merkwürdigen Ausführungen aller anwesenden geht er der Sache nach und findet immer mehr heraus. So gehört der Hund - Beaver - einer Frau Poschinger. Der Hund scheint entlaufen zu sein und wurde bei seinem "Ausflug" angefahren. Doch Frau Poschinger sollte eigentlich im Urlaub sein und der Hund in einer Hundepension. Es wird immer merkwürdiger, als dann auch noch die Tochter der Frau Poschinger auftaucht, als der Fellinger sich vor ort ein wenig auf dem Grundstück umschaut. Sofort schreit sein Gespür für komische Dinge und er geht der Sache immer weiter nach. Er kontaktiert seinen Freund - Lechner - bei der Polizei, doch der kann nicht mehr machen, als er als Polizist machen kann und so macht sich FEllinger weiter allein auf die Suche nach weiteren Hinweisen und rutscht immer mehr in kuriose Dinge hinein, die offenbar zusammengehören, er aber einfach nicht zusammen bekommt inwiefern sie zusammen gehören. Eine Person, die mit Pfeilen auf ihn schiesst, um ihn quasi zu waren, nachdem er in der Tschechei offenbar etwas aufgewühlt hat, ein Motoradfahrer der ihn verfolgt und sogar angreift. Der plötzlich tote Ehemann der Tochter der Poschinger und die Tochter - Veronika - plötzlich nicht mehr auffindbar und offenbar nach dem Tot des Mannes auf der Flucht. Zumindest vermutet das der Fellinger. Viele Dinge kommen ans Tageslicht und irgendwann schaffen Fellinger und Lechner es sogar das komplette durcheinander irgendwie zusammenzuführen und alles aufzulösen. Was soll ich sagen. Ich habe schon lange kein Buch mehr in so kurzer Zeit durchgelesen. Man will einfach wissen, wer nun was gemacht hat. Vielen wird es vielleicht nicht so leicht fallen, diesen kleinen Humor und den Dialekt einfach zu verstehen - aber dem ist geholfen. Es gibt erklärungen am Ende des Buches zu den Begriffen. Ich hab oftmals geschmunzelt über die Situationen, die aufgetaucht sind, aber war auch voll dabei, weil ich einfach wissen wollte, was nun wirklich dahinter steckt. Dieses Buch hat mich absolut unterhalten und ich hatte wirklich Freude es zu lesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Danke Oliver Kern für dieses gute Werk. Es war mir eine Freude und ich glaube, den zweiten Teil hierzu werde ich mir beizeiten auch besorgen müssen.

4

"Eiskalter Hund" von Oliver Kern ist der erste Band einer neuen bayrischen Regionalkrimireihe um den Ermittler "Fellinger" der gar kein Polizist sondern Lebensmittelkontrolleur ist. Doch mit einer guten Spürnase für Verbrechen und einem verdächtigen Jucken zwischen den Schulterblättern wenn an einer Sache etwas faul ist stürzt sich Fellinger in die Ermittlungen und geht seinem alten Kumpel Lechner von der Polizei des Öfteren auf die Nerven. Im vorliegenden ersten Band stolpert Fellinger bei seiner Arbeit als Lebensmittelkontrolleur im Kühlraum des Chinarestaurants über einen tiefgefrorenen Hund. Die Halterin des Hundes wird vermisst und Fellinger beginnt zu ermitteln. Das Buch ist ähnlich wie andere bayrische Provinzkrimis in bayrischer Redensart geschrieben das macht es authentisch und man fühlt sich gleich in die entsprechende Umgebung hineinversetzt. Wem doch mal das ein oder andere Wort fremd erscheint der findet im Anhang eine kleine Übersetzungshilfe aber keine Angst das Buch lässt sich auch als "Nichtbayer" gut lesen. ;) Durch die kurzen Kapitel kommt man schnell voran und kann in der Geschichte abtauchen. Dennoch kam ich ab und zu etwas mit den Personen durcheinander und ich musste überlegen wer das denn noch gleich war. Die Idee des ermittelnden Lebensmittelkontrolleurs der seinem Freund von der Polizei auf die Sprünge hilft fand ich super. Die Abschnitte in denen Fellinger und Lechner miteinander agieren gefielen mir am besten. Fellinger selbst konnte ich noch nicht so ganz in mein Herz schließen denn ab und zu ist er doch recht grob mit seinen Aussagen. Insgesamt hat mir der Serienauftakt recht gut gefallen und ich denke die Reihe gewinnt mit einem weiteren Band an Sympathie wenn man bereits die Personen im Dorf und Ihre Eigenheiten besser kennt. Freunde von ähnlichen Krimireihen werden hier sicher Ihren spaß haben.

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