Eiskalter Atem
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Alyxandra Harvey lebt in einem viktorianischen Steinhaus in Ontario (Kanada) mit einigen Geistern unter dem gleichen Dach, die dort wohnen dürfen, solange sie sich friedlich verhalten. Die Autorin liebt mittelalterliche Gewänder, ist in der Lage, mehr als nur die Ballade von Alfred, Lord Tennyson »The Lady of Shalott« wiederzugeben, und musste sich schon häufig damit entschuldigen, dass sie im falschen Jahrhundert geboren sei. Das Mittelalter wäre ihr nur allzu recht, gäbe es heute nicht fließendes Wasser, Frauenrechte und Speiseeis. Ursprünglich wurde sie in Montreal geboren, schreibt seit ihrem neunten Lebensjahr, weil ihr während eines Familienausflugs langweilig wurde, und hat damit nie wieder aufgehört. Zwischendurch liest sie so viel wie möglich. Zum gewöhnlichen Lesestoff zählen hierbei Geschichtsbücher, Biographien, historische und romantische Phantastik, sowie natürlich Jugendbücher. Über all die Jahre sind die Geister bei ihr geblieben und haben sie beim Schreiben begleitet, haben ihr zugesehen, wenn sie ihren Café Latte mit Zimtgeschmack trank oder sich für Tätowierungen interessierte. Nach und nach zogen auch ein Ehemann und ein paar Hunde bei ihr ein, die sich heute mit den Geistern das Haus in Ontario teilen müssen.
Beiträge
Emma und ihre Cousinen Gretchen und Penelope langweilen sich gemeinsam auf ihren Debütantinnen Bällen. Doch eines Abends gibt es plötzlich ein Erdbeben und eine Debütantin wird ermordet. Schnell stellt sich heraus, dass die drei Mädchen aus einer der bekanntesten Magierfamilien des Landes stammen und Emmas Mutter es gewagt hat, dem Orden, der über die Magie wacht, zu trotzen. Emma muss sich ihren neu erwachten Fähigkeiten stellen und gleichzeitig noch beweisen, dass sie mit den Morden nichts zu tun hat. Ich habe mir mit dem Buch anfangs recht schwer getan. Man wird einfach in das Geschehen hineingeworfen und hat keinerlei Übersicht darüber, wie diese magische Welt strukturiert ist. Das London des frühen 19. Jahrhunderts bildet nur einen groben Rahmen dazu. Noch dazu hat man am Anfang das Gefühl, dass die Geschichte nicht so wirklich voran kommt. Hier ein magisches Geplänkel und dort immer wieder die Frage, was der Bewahrer Cormac denn nun wirklich für Gefühle für Emma hat. Erst gegen Ende nimmt das Ganze dann an Fahrt auf und es kommt noch zu einigen spektakulären magischen Kämpfen. Als Ganzes gesehen hat mir das Buch gut gefallen, allerdings hat es mir zu lange gedauert, bis die Geschichte endlich gelaufen ist. Vielleicht bin ich da aber auch die falsche Zielgruppe, ich denke bei Teenagern kommt das Buch sicherlich anders an. Ob ich die weiteren Teile noch lesen werde, muss ich mir erst noch überlegen. Interessant war das Szenario ja durchaus und der zweite Band ist auch bereits erschienen und wird sich dann um Gretchen drehen. Von mir gibt es für dieses Buch eine Leseempfehlung sofern man fantastisch angehauchte, historische Teenagerromane mag.
Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, leider hat es mich dann doch eher enttäuscht. Ich lernte als erstes Moira kennen, die ein Madcap ist. Leider weiß ich am Ende des Buches immer noch nicht genau, was denn jetzt ein Madcap genau ist und wie sich Madcaps von Hexen unterscheiden. Erst dachte ich, dass das nur eine eigene Bezeichung dieser Gruppe sei, bis das Wort "Madcapzauber" fiel. Auch sonst wurde ich in die Welt geschleudert und musste mich zurecht finden, ohne genaue Details oder Erklärungen zu bekommen. Als ich dann Emma, Gretchen und Penelope kennenlernte, die auch total unwissend waren, dachte ich, dass ich mit ihnen zusammen die magische Welt kennen und verstehen lerne, aber jetzt am Ende des ersten Bandes bin ich immer noch nicht in dieser Welt angekommen. Auch das 19. Jahrhundert selbst war nur eine Kulisse ohne genaue Details. Ich wusste nie, wie viel ich aus meinem Wissen über das reale 19. Jahrhundert in diese Buchwelt hineinbauen kann, um mich besser zu rechtzufinden. Kurz zusammengefasst: Der Weltenbau klang immer wieder spannend, aber er wurde für mich nicht ausreichend genug erklärt. Emma, Gretchen und Penelope sind Cousinen, die auf einmal erfahren, dass sie Hexen sind und dass so gut wie jeder davon wusste, nur nicht sie selbst. Die Erklärung, warum die drei das nicht wissen, fand ich übrigens gut. Vor allem Gretchen gefiel mir, auch wenn ich sie manchmal etwas gewollt lustig fand. Hauptperson im ersten Band ist Emma, die nicht nur Hauptverdächtige in einer Mordserie ist, sondern auch erfahren muss, dass die Geheimnisse ihrer Mutter größer sind als sie und andere gedacht haben. Diese Geschehnisse waren spannend und ich habe Emma gerne dabei begleitet, sie langsam aufzudecken. Allerdings bin ich nie ganz in die Geschichte eingetaucht, weil vieles zu schnell ging und, wie oben schon erwähnt wurde, für mich nicht ausreichend erklärt wurde. Besonders die ganzen magischen Aspekte und wie die magische Gemeinschaft aufgebaut ist. Neben den Hexen und einigen nicht weiter erklärten Gruppen, gab es den Orden, der, so wie ich es verstanden habe, die Hexen beschützen soll, aber gleichzeitig auch dafür sorgt, dass die magische Welt geheim bleibt und die Hexen sich an die Regeln halten. Allerdings sind diese Regeln mir nicht erklärt worden und ich habe das Verhalten des Ordens ziemlich fragwürdig gefunden. Sind sie jetzt die Guten oder Bösen oder irgendwas dazwischen? Ich habe keine Ahnung. Nur Cormac mochte ich. Er gehört dem Orden an und scheint als einziger vorurteilsfrei auf die Mordserie und Emmas Verstrickung darin zu blicken. Fazit Die Idee hinter dieser Geschichte klingt richtig, richtig gut und es war auch bis zum Ende spannend. Allerdings musste ich mich zu oft damit zufrieden geben, dass ich Dinge nicht ausreichend genug erklärt bekam. Ein wirkliches Ankommen in Emmas Welt war mir nicht möglich.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Alyxandra Harvey lebt in einem viktorianischen Steinhaus in Ontario (Kanada) mit einigen Geistern unter dem gleichen Dach, die dort wohnen dürfen, solange sie sich friedlich verhalten. Die Autorin liebt mittelalterliche Gewänder, ist in der Lage, mehr als nur die Ballade von Alfred, Lord Tennyson »The Lady of Shalott« wiederzugeben, und musste sich schon häufig damit entschuldigen, dass sie im falschen Jahrhundert geboren sei. Das Mittelalter wäre ihr nur allzu recht, gäbe es heute nicht fließendes Wasser, Frauenrechte und Speiseeis. Ursprünglich wurde sie in Montreal geboren, schreibt seit ihrem neunten Lebensjahr, weil ihr während eines Familienausflugs langweilig wurde, und hat damit nie wieder aufgehört. Zwischendurch liest sie so viel wie möglich. Zum gewöhnlichen Lesestoff zählen hierbei Geschichtsbücher, Biographien, historische und romantische Phantastik, sowie natürlich Jugendbücher. Über all die Jahre sind die Geister bei ihr geblieben und haben sie beim Schreiben begleitet, haben ihr zugesehen, wenn sie ihren Café Latte mit Zimtgeschmack trank oder sich für Tätowierungen interessierte. Nach und nach zogen auch ein Ehemann und ein paar Hunde bei ihr ein, die sich heute mit den Geistern das Haus in Ontario teilen müssen.
Beiträge
Emma und ihre Cousinen Gretchen und Penelope langweilen sich gemeinsam auf ihren Debütantinnen Bällen. Doch eines Abends gibt es plötzlich ein Erdbeben und eine Debütantin wird ermordet. Schnell stellt sich heraus, dass die drei Mädchen aus einer der bekanntesten Magierfamilien des Landes stammen und Emmas Mutter es gewagt hat, dem Orden, der über die Magie wacht, zu trotzen. Emma muss sich ihren neu erwachten Fähigkeiten stellen und gleichzeitig noch beweisen, dass sie mit den Morden nichts zu tun hat. Ich habe mir mit dem Buch anfangs recht schwer getan. Man wird einfach in das Geschehen hineingeworfen und hat keinerlei Übersicht darüber, wie diese magische Welt strukturiert ist. Das London des frühen 19. Jahrhunderts bildet nur einen groben Rahmen dazu. Noch dazu hat man am Anfang das Gefühl, dass die Geschichte nicht so wirklich voran kommt. Hier ein magisches Geplänkel und dort immer wieder die Frage, was der Bewahrer Cormac denn nun wirklich für Gefühle für Emma hat. Erst gegen Ende nimmt das Ganze dann an Fahrt auf und es kommt noch zu einigen spektakulären magischen Kämpfen. Als Ganzes gesehen hat mir das Buch gut gefallen, allerdings hat es mir zu lange gedauert, bis die Geschichte endlich gelaufen ist. Vielleicht bin ich da aber auch die falsche Zielgruppe, ich denke bei Teenagern kommt das Buch sicherlich anders an. Ob ich die weiteren Teile noch lesen werde, muss ich mir erst noch überlegen. Interessant war das Szenario ja durchaus und der zweite Band ist auch bereits erschienen und wird sich dann um Gretchen drehen. Von mir gibt es für dieses Buch eine Leseempfehlung sofern man fantastisch angehauchte, historische Teenagerromane mag.
Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, leider hat es mich dann doch eher enttäuscht. Ich lernte als erstes Moira kennen, die ein Madcap ist. Leider weiß ich am Ende des Buches immer noch nicht genau, was denn jetzt ein Madcap genau ist und wie sich Madcaps von Hexen unterscheiden. Erst dachte ich, dass das nur eine eigene Bezeichung dieser Gruppe sei, bis das Wort "Madcapzauber" fiel. Auch sonst wurde ich in die Welt geschleudert und musste mich zurecht finden, ohne genaue Details oder Erklärungen zu bekommen. Als ich dann Emma, Gretchen und Penelope kennenlernte, die auch total unwissend waren, dachte ich, dass ich mit ihnen zusammen die magische Welt kennen und verstehen lerne, aber jetzt am Ende des ersten Bandes bin ich immer noch nicht in dieser Welt angekommen. Auch das 19. Jahrhundert selbst war nur eine Kulisse ohne genaue Details. Ich wusste nie, wie viel ich aus meinem Wissen über das reale 19. Jahrhundert in diese Buchwelt hineinbauen kann, um mich besser zu rechtzufinden. Kurz zusammengefasst: Der Weltenbau klang immer wieder spannend, aber er wurde für mich nicht ausreichend genug erklärt. Emma, Gretchen und Penelope sind Cousinen, die auf einmal erfahren, dass sie Hexen sind und dass so gut wie jeder davon wusste, nur nicht sie selbst. Die Erklärung, warum die drei das nicht wissen, fand ich übrigens gut. Vor allem Gretchen gefiel mir, auch wenn ich sie manchmal etwas gewollt lustig fand. Hauptperson im ersten Band ist Emma, die nicht nur Hauptverdächtige in einer Mordserie ist, sondern auch erfahren muss, dass die Geheimnisse ihrer Mutter größer sind als sie und andere gedacht haben. Diese Geschehnisse waren spannend und ich habe Emma gerne dabei begleitet, sie langsam aufzudecken. Allerdings bin ich nie ganz in die Geschichte eingetaucht, weil vieles zu schnell ging und, wie oben schon erwähnt wurde, für mich nicht ausreichend erklärt wurde. Besonders die ganzen magischen Aspekte und wie die magische Gemeinschaft aufgebaut ist. Neben den Hexen und einigen nicht weiter erklärten Gruppen, gab es den Orden, der, so wie ich es verstanden habe, die Hexen beschützen soll, aber gleichzeitig auch dafür sorgt, dass die magische Welt geheim bleibt und die Hexen sich an die Regeln halten. Allerdings sind diese Regeln mir nicht erklärt worden und ich habe das Verhalten des Ordens ziemlich fragwürdig gefunden. Sind sie jetzt die Guten oder Bösen oder irgendwas dazwischen? Ich habe keine Ahnung. Nur Cormac mochte ich. Er gehört dem Orden an und scheint als einziger vorurteilsfrei auf die Mordserie und Emmas Verstrickung darin zu blicken. Fazit Die Idee hinter dieser Geschichte klingt richtig, richtig gut und es war auch bis zum Ende spannend. Allerdings musste ich mich zu oft damit zufrieden geben, dass ich Dinge nicht ausreichend genug erklärt bekam. Ein wirkliches Ankommen in Emmas Welt war mir nicht möglich.





