Einseitiges informelles Verwaltungshandeln im Regulierungsrecht

Einseitiges informelles Verwaltungshandeln im Regulierungsrecht

Taschenbuch

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Beschreibung

Leitfäden, Auslegungshinweise, Aufforderungsschreiben: Immer häufiger greifen die nationalen und europäischen Regulierungsbehörden zu unverbindlichen Wegweisungen statt zu Verwaltungsakt und Verordnung. Auf den ersten Blick kann in diesen Instrumenten des "einseitigen informellen Verwaltungshandelns" eine besonders schonende Methode staatlicher Aufsicht gesehen werden. Zugleich wurzelt darin allerdings die Gefahr einer dirigistischen Gängelung, die die Kompetenzen der Verwaltung überschreitet.
Michael Schramm untersucht, wie diese rechtlich unverbindlichen Behördenäußerungen ihre faktische Wirkung entfalten, systematisiert ihre zahlreichen Erscheinungsformen und zeigt auf, welchen rechtlichen Anforderungen sie unterliegen. Werden diese Maßstäbe beachtet, kann einseitiges informelles Handeln der Regulierungsverwaltung eine flexible und zielgenaue Steuerungsressource eröffnen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Recht
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
348
Preis
79.00 €

Autorenbeschreibung

Geboren 1972; 1993-2002 Studium der Klassischen Philologie und Philosophie; 2002 Promotion; 2012 Habilitation; seit 2021 DFG-finanziertes Forschungsprojekt "Kontingenz und Providenz: Das Verhältnis von Gott und Mensch in den späten Tragödien des Euripides und die Krise Athens" an der Georg-August-Universität Göttingen.