Eines Tages in der Provence
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Karine Lambert ist eine belgische Fotografin und Schriftstellerin. Nach längeren Aufenthalten in verschiedenen Ländern lebt sie heute wieder in ihrer Geburtsstadt Brüssel. Ob in Bildern oder Worten, immer erzählt Karine Lambert von der Freude und der Liebe, von der Verletzlichkeit und der Fähigkeit, sich neu zu erfinden. Die Romane der Bestsellerautorin erscheinen in über 25 Ländern.
Beiträge
ch bin ja ein großer Fan von Dorfgeschichten, allerdings eigentlich nicht so ein großer Frankreich-Fan. Allerdings: Alles was nicht Paris ist, geht. Und Provence ist nicht Paris (ach!), also alles gut. Allerdings war ich am Anfang etwas verwirrt, denn die recht kurzen Kapitel werden aus der Sicht von ganz unterschiedlichen Dorfbewohnern erzählt, als "Indikator", wer gerade erzählt, wird nur kurz der Name genannt. Das fand ich am Anfang des Hörbuchs etwas verwirrend. Ach ja, der Baum erzählt manchmal auch selbst. Insgesamt war das aber eine schöne Geschichte, wie die Sorge um den Baum die ganz unterschiedlichen Dorfbewohner näher zusammenbringt: Die altjüngferlichen Schwestern, die Besitzerin der Dorfbar, den Artichokenverkäufer, den kleinen Clement, den Zahnarzt in Therapie, die Food-Stylistin... Das ganze spielt im März, ich habe es aber im November und Dezember gehört. Ging auch, aber schöner wäre es gewesen, wenn ich das Buch auch im Frühling gelesen hätte. Insgesamt aber zu empfehlen!
>>Ich war nie ein Baum unter Bäumen, doch heute Abend bin ich ein Baum unter Menschen.<< „Eines Tages in der Provence“ von Karine Lambert ist eine wie ich finde richtig tolle Symbiose aus den verschiedensten Lebensgeschichten und dem langen langen Leben eines Baumes. In einem kleinen französischen Örtchen steht eben dieser Baum und er erzählt dem Leser hier über so vieles, was er in all seinen Lebensjahren beobachtet hat und durch diese Passagen wird schnell klar, auch ein Baum fühlt und nimmt seine Umwelt war. Doch was geschieht, wenn ein über 100 Jahre alter Baum, der so viele Generationen überdauert und begleitet hat plötzlich gefällt werden soll? Karine Lambert hat hier eine wie ich finde ganz tolle Gemeinschaft erschaffen, die sich für den Baum einsetzt und gleichzeitig wachsen alle Beteiligten an dieser gemeinsamen Aufgabe einen Baum, der sie alle aus den verschiedensten Gründen begleitet zu retten. Sicher hätte man hier den einzelnen Protagonisten noch mehr Tiefe verleihen können, doch der Baum steht hier im Vordergrund und genau dieses wichtige Detail kommt hier meiner Meinung nach sehr gut zur Geltung und verleiht dem Buch etwas Besonderes! Mir hat diese kleine Geschichte wirklich sehr sehr gut gefallen und konnte mich gefühlsmäßig wirklich erreichen. Gleichzeitig brachte die Geschichte mich auch in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken und wird mir sicher noch eine ganze Weile in Erinnerung bleiben.
Mit der Autorin Karine Lambert verbinden mich gemischte Gefühle. Ihr Buch "Und jetzt lass uns tanzen" fand ich wirklich wunderschön; nicht perfekt, aber dennoch gefühlvoll und süß. Ihr zweites Buch "Das Haus ohne Männer" hatte mich allerdings ziemlich enttäuscht. Deshalb habe ich lange gezögert, "Eines Tages in der Provence" zu lesen – letztlich habe ich mich dafür entschieden und es nicht bereut. "Eines Tages in der Provence" ist mit Sicherheit ein besonderes Buch. Ich finde, dass Karine Lambert einen ganz eigenen Stil hat. Ich bin mir nicht sicher, ob er typisch Französisch ist, aber er ist in jedem Fall interessant und das hat mir bei allen drei Büchern gut gefallen. Auch hier, in dieser Geschichte, wird wieder deutlich, dass etwas ganz Einfaches doch groß erzählt werden kann. Denn ein Baum mitten auf dem Dorfplatz soll aus unerfindlichen Gründen gefällt werden. Die Bewohner versammeln sich und möchten die Platane retten – und stoßen auf viel Widerstand. Die Geschichte wird von der Autorin leicht, aber schön und warmherzig erzählt und mir hat besonders gefallen, dass der junge Clément, von dem sich einige eine Scheibe abschneiden können, so in den Vordergrund gerückt wurde. Die Handlung an sich wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt: zum einen natürlich aus Cléments, aber auch der Artischocken-Verkäufer Manu, die Bar-Besitzerin Suzanne, die Food-Designerin Fanny, der psychisch kranke Raphaël, die betagten Schwestern Adeline und Violette, der Gemeindemitarbeiter François – und die Platane selbst spielen eine Rolle in diesem Buch. Ich persönlich mag es gerne, wenn einer Geschichte durch viele Charaktere Leben eingehaucht wird. Allerdings waren mir die Figuren zu wenig ausgearbeitet und wirkten dadurch auf mich zu oberflächlich und blass. "Eines Tages in der Provence" hat leider nur 208 Seiten, so dass man die Charaktere nur ansatzweise kennenlernen kann und nur grobe Informationen über ihr Leben erfährt. Natürlich wusste ich am Ende der Geschichte, dass Suzanne einen Mann hat, der wegen eines Motorradunfalls in der Reha ist und sie ihn vermisst, aber ich wusste leider nicht viel über Suzanne selbst. Wer ist diese Frau und was macht sie aus? Ich finde, Karine Lambert hätte für die Charakterausarbeitung ein paar Seiten mehr gebraucht und hätte ihren Figuren mehr Leben einhauchen können. Zudem hat mir das französische Gefühl gefehlt. Die Kulisse ist meines Erachtens nach austauschbar und konnte mich nicht besonders einfangen. Bis auf die französischen Namen hätte die Geschichte auch in Spanien, Italien oder Griechenland stattfinden können. Für mich war die in dem Buch dargestellte Ausführung leider verschenktes Potenzial, denn ich bin ein großer Fan von ausländischen Settings und deren Lebensgefühl. Vor allen Dingen hat der Titel "Eines Tages in der Provence" gewisse Erwartungen in mir geweckt, an die das Buch leider nicht vollkommen herankommen konnte. Fazit "Eines Tages in der Provence" ist ein nettes Buch, das eine Geschichte erzählt, die überall auf der Welt vorkommen könnte. Ich mochte diese leichte, alltägliche Handlung, auch wenn die Autorin mich mit ihren Figuren nicht vollends überzeugen konnte. Ich hätte mir sowohl bei der Charakterausarbeitung, als auch bei der lokalen Kulisse, mehr Tiefe gewünscht. Im Großen und Ganzen ist dies ein Buch, das sich gut für zwischendurch eignet.
Ohne einen Grund soll ein uralter Baum gefällt werden! Die Bewohner des kleinen Dorfes in der Provence sind in Aufrur und wollen das unbedingt verhindern. Karine Lambert erzählt nach und nach von den einzelnen Dorfbewohnern und gibt kleine Einblicke in ihr Leben. Sogar der Baum selbst bekommt eine eigene Stimme, was mir besonders gut gefallen hat. Leider fehlte mir der Bezug zur Provence. Die Geschichte hätte genauso gut auch in einem kleinen Dorf überall auf der Welt stattfinden können. Dazu kam, dass es sehr viele Charaktere in dem Buch gibt und ihre Geschichten nur angerissen werden. Hier hätte ich mir mehr Details gewünscht, um auch mehr mit Suzanne, Adeline, Violette, Manu, Clément.....und noch vielen vielen mehr mitfühlen zu können. Insgesamt ist es ein nettes Buch für zwischendurch, dass nochmal daran erinnert, dass jeder Mensch dazu beritragen kann etwas zu verändern und mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Karine Lambert ist eine belgische Fotografin und Schriftstellerin. Nach längeren Aufenthalten in verschiedenen Ländern lebt sie heute wieder in ihrer Geburtsstadt Brüssel. Ob in Bildern oder Worten, immer erzählt Karine Lambert von der Freude und der Liebe, von der Verletzlichkeit und der Fähigkeit, sich neu zu erfinden. Die Romane der Bestsellerautorin erscheinen in über 25 Ländern.
Beiträge
ch bin ja ein großer Fan von Dorfgeschichten, allerdings eigentlich nicht so ein großer Frankreich-Fan. Allerdings: Alles was nicht Paris ist, geht. Und Provence ist nicht Paris (ach!), also alles gut. Allerdings war ich am Anfang etwas verwirrt, denn die recht kurzen Kapitel werden aus der Sicht von ganz unterschiedlichen Dorfbewohnern erzählt, als "Indikator", wer gerade erzählt, wird nur kurz der Name genannt. Das fand ich am Anfang des Hörbuchs etwas verwirrend. Ach ja, der Baum erzählt manchmal auch selbst. Insgesamt war das aber eine schöne Geschichte, wie die Sorge um den Baum die ganz unterschiedlichen Dorfbewohner näher zusammenbringt: Die altjüngferlichen Schwestern, die Besitzerin der Dorfbar, den Artichokenverkäufer, den kleinen Clement, den Zahnarzt in Therapie, die Food-Stylistin... Das ganze spielt im März, ich habe es aber im November und Dezember gehört. Ging auch, aber schöner wäre es gewesen, wenn ich das Buch auch im Frühling gelesen hätte. Insgesamt aber zu empfehlen!
>>Ich war nie ein Baum unter Bäumen, doch heute Abend bin ich ein Baum unter Menschen.<< „Eines Tages in der Provence“ von Karine Lambert ist eine wie ich finde richtig tolle Symbiose aus den verschiedensten Lebensgeschichten und dem langen langen Leben eines Baumes. In einem kleinen französischen Örtchen steht eben dieser Baum und er erzählt dem Leser hier über so vieles, was er in all seinen Lebensjahren beobachtet hat und durch diese Passagen wird schnell klar, auch ein Baum fühlt und nimmt seine Umwelt war. Doch was geschieht, wenn ein über 100 Jahre alter Baum, der so viele Generationen überdauert und begleitet hat plötzlich gefällt werden soll? Karine Lambert hat hier eine wie ich finde ganz tolle Gemeinschaft erschaffen, die sich für den Baum einsetzt und gleichzeitig wachsen alle Beteiligten an dieser gemeinsamen Aufgabe einen Baum, der sie alle aus den verschiedensten Gründen begleitet zu retten. Sicher hätte man hier den einzelnen Protagonisten noch mehr Tiefe verleihen können, doch der Baum steht hier im Vordergrund und genau dieses wichtige Detail kommt hier meiner Meinung nach sehr gut zur Geltung und verleiht dem Buch etwas Besonderes! Mir hat diese kleine Geschichte wirklich sehr sehr gut gefallen und konnte mich gefühlsmäßig wirklich erreichen. Gleichzeitig brachte die Geschichte mich auch in vielerlei Hinsicht zum Nachdenken und wird mir sicher noch eine ganze Weile in Erinnerung bleiben.
Mit der Autorin Karine Lambert verbinden mich gemischte Gefühle. Ihr Buch "Und jetzt lass uns tanzen" fand ich wirklich wunderschön; nicht perfekt, aber dennoch gefühlvoll und süß. Ihr zweites Buch "Das Haus ohne Männer" hatte mich allerdings ziemlich enttäuscht. Deshalb habe ich lange gezögert, "Eines Tages in der Provence" zu lesen – letztlich habe ich mich dafür entschieden und es nicht bereut. "Eines Tages in der Provence" ist mit Sicherheit ein besonderes Buch. Ich finde, dass Karine Lambert einen ganz eigenen Stil hat. Ich bin mir nicht sicher, ob er typisch Französisch ist, aber er ist in jedem Fall interessant und das hat mir bei allen drei Büchern gut gefallen. Auch hier, in dieser Geschichte, wird wieder deutlich, dass etwas ganz Einfaches doch groß erzählt werden kann. Denn ein Baum mitten auf dem Dorfplatz soll aus unerfindlichen Gründen gefällt werden. Die Bewohner versammeln sich und möchten die Platane retten – und stoßen auf viel Widerstand. Die Geschichte wird von der Autorin leicht, aber schön und warmherzig erzählt und mir hat besonders gefallen, dass der junge Clément, von dem sich einige eine Scheibe abschneiden können, so in den Vordergrund gerückt wurde. Die Handlung an sich wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt: zum einen natürlich aus Cléments, aber auch der Artischocken-Verkäufer Manu, die Bar-Besitzerin Suzanne, die Food-Designerin Fanny, der psychisch kranke Raphaël, die betagten Schwestern Adeline und Violette, der Gemeindemitarbeiter François – und die Platane selbst spielen eine Rolle in diesem Buch. Ich persönlich mag es gerne, wenn einer Geschichte durch viele Charaktere Leben eingehaucht wird. Allerdings waren mir die Figuren zu wenig ausgearbeitet und wirkten dadurch auf mich zu oberflächlich und blass. "Eines Tages in der Provence" hat leider nur 208 Seiten, so dass man die Charaktere nur ansatzweise kennenlernen kann und nur grobe Informationen über ihr Leben erfährt. Natürlich wusste ich am Ende der Geschichte, dass Suzanne einen Mann hat, der wegen eines Motorradunfalls in der Reha ist und sie ihn vermisst, aber ich wusste leider nicht viel über Suzanne selbst. Wer ist diese Frau und was macht sie aus? Ich finde, Karine Lambert hätte für die Charakterausarbeitung ein paar Seiten mehr gebraucht und hätte ihren Figuren mehr Leben einhauchen können. Zudem hat mir das französische Gefühl gefehlt. Die Kulisse ist meines Erachtens nach austauschbar und konnte mich nicht besonders einfangen. Bis auf die französischen Namen hätte die Geschichte auch in Spanien, Italien oder Griechenland stattfinden können. Für mich war die in dem Buch dargestellte Ausführung leider verschenktes Potenzial, denn ich bin ein großer Fan von ausländischen Settings und deren Lebensgefühl. Vor allen Dingen hat der Titel "Eines Tages in der Provence" gewisse Erwartungen in mir geweckt, an die das Buch leider nicht vollkommen herankommen konnte. Fazit "Eines Tages in der Provence" ist ein nettes Buch, das eine Geschichte erzählt, die überall auf der Welt vorkommen könnte. Ich mochte diese leichte, alltägliche Handlung, auch wenn die Autorin mich mit ihren Figuren nicht vollends überzeugen konnte. Ich hätte mir sowohl bei der Charakterausarbeitung, als auch bei der lokalen Kulisse, mehr Tiefe gewünscht. Im Großen und Ganzen ist dies ein Buch, das sich gut für zwischendurch eignet.
Ohne einen Grund soll ein uralter Baum gefällt werden! Die Bewohner des kleinen Dorfes in der Provence sind in Aufrur und wollen das unbedingt verhindern. Karine Lambert erzählt nach und nach von den einzelnen Dorfbewohnern und gibt kleine Einblicke in ihr Leben. Sogar der Baum selbst bekommt eine eigene Stimme, was mir besonders gut gefallen hat. Leider fehlte mir der Bezug zur Provence. Die Geschichte hätte genauso gut auch in einem kleinen Dorf überall auf der Welt stattfinden können. Dazu kam, dass es sehr viele Charaktere in dem Buch gibt und ihre Geschichten nur angerissen werden. Hier hätte ich mir mehr Details gewünscht, um auch mehr mit Suzanne, Adeline, Violette, Manu, Clément.....und noch vielen vielen mehr mitfühlen zu können. Insgesamt ist es ein nettes Buch für zwischendurch, dass nochmal daran erinnert, dass jeder Mensch dazu beritragen kann etwas zu verändern und mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.








