Einer von den Guten
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Beschreibung
Ben Neven, leitender Kriminalermittler, glücklich verheiratet, Familienvater, von Kolleginnen und Kollegen hochgeschätzt, ist einer von den Guten. Niemand weiß von seinem Doppelleben, niemand weiß, dass Neven einmal wöchentlich einen Parkplatz weit von zu Hause ansteuert. Um dort Adrian zu treffen, einen minderjährigen Jungen.
Während der Sommer verblasst und der Herbst anbricht, verstrickt sich Neven immer tiefer und auswegloser im Dickicht seines ungeheuerlichen Doppellebens. Und Adrian lernt die gleichaltrige Vera kennen, die ihm ein ganz anderes Leben zeigt. Ein Leben, das er nicht kannte und das er vor seinem Vater, der ihn zur Prostitution zwingt, verbergen muss.
Sowohl Ben als auch Adrian müssen radikale Entscheidungen treffen, um die unhaltbare Situation zu ändern. Doch jeder Schritt ist ein Schritt am Abgrund. Wenn Neven sich jemandem anvertraut, steht seine Existenz auf dem Spiel. Und Adrian müsste sich von seinen Wurzeln und seinem alten Leben komplett lossagen. Werden sie einen Ausweg finden? Und wenn ja, um welchen Preis?
Eine fein austarierte, hochmoralische Meditation über Menschen am Abgrund, die uns nach dem letzten Satz sprachlos und doch mit geschärftem Blick zurücklässt.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jan Costin Wagner, geboren 1972, lebt als Schriftsteller und Musiker bei Frankfurt am Main. Zuletzt erschien sein Songwriter-Album violet tree. Seine Romane um den finnischen Ermittler Kimmo Joentaa wurden von der Presse gefeiert, vielfach ausgezeichnet und in 14 Sprachen übersetzt. Die mit Henry Hübchen, Bjarne Mädel und Kim Riedle prominent besetzte Film-Trilogie (Tage des letzten Schnees, Das Licht in einem dunklen Haus und Die Stille am Ende der Nacht) erreichte im ZDF mehr als 7 Millionen Zuschauer.Bei Galiani erschien zuletzt im Herbst 2025 der Roman Eden.
Beiträge
Ein stiller, aber beklemmender Roman über Schuld, Verdrängung und die Abgründe scheinbar normaler Leben.
Ben Neven ist leitender Kriminalermittler, Familienvater, geachtet – einer von den Guten. Doch gleich zu Beginn des Romans offenbart sich seine pädophile Neigung. Jan Costin Wagner erzählt diese verstörende Geschichte aus der Perspektive Bens und Adrians, eines Missbrauchsüberlebenden, ohne Gefühlsduselei, aber mit großer erzählerischer Klarheit. Wagners Sprache ist nüchtern, zurückhaltend, fast klinisch. Gerade diese Kälte verleiht dem Roman seine Wucht. Er verzichtet auf Wertungen, zeigt nur – und zwingt damit zur Auseinandersetzung. Jeder Satz wirkt wie präzise gesetzt, das Unausgesprochene bleibt spürbar zwischen den Zeilen. Einer von den Guten ist ein stiller, aber beklemmender Roman über Schuld, Verdrängung und die Abgründe scheinbar normaler Leben. Literarisch konsequent und ethisch fordernd – nichts für schwache Nerven, aber ein wichtiger Beitrag zur Literatur über Täter und Opfer zugleich. Ich muss unbedingt noch die anderen Teile der Reihe lesen.
Ein Abgrund
Kurz, prägnant, verstörend und doch spannend. So empfinde ich die bisherigen drei Bücher um Ben Neven, Polizist mit pädophilen Neigungen. Ermittler in einem Fall von Kindesmissbrauch, Vater einer Tochter und Ehemann. Dennoch ein kranker Mensch. Sein Weg in den Abgrund wird sehr detailliert beschrieben. Und auch Adrian mit seinen fast 13 Jahren wird sehr stark in den Mittelpunkt des Buches gerückt. Opfer und doch ein heranwachsendes Kind, das in Vera eine Freundin findet, um ausbrechen zu können. Ein sehr starkes Buch. Aber unbedingt auch die Vorgängerromane lesen.
Ben-Neven, Band 3
Auch dieser Band schließt nahtlos an Band 2 an und bringt den Fall, der sich über alle 3 Bände zieht, endlich zu einem Abschluss. Das Thema ist echt schwere Kost. Hier gibt es aber kein Gut oder Böse, kein Schwarz oder Weiß. Ich denke, dass man die einzelnen Bände auf jeden Fall zusammen lesen sollte. Ansonsten entfaltet sich diese Reihe nicht in ihren vollen Tragweite. JCW schreibt aus Sicht der einzelnen Protagonisten. Ich bin froh, Ben Neven's Kopf jetzt verlassen zu können.
Beschreibung
Ben Neven, leitender Kriminalermittler, glücklich verheiratet, Familienvater, von Kolleginnen und Kollegen hochgeschätzt, ist einer von den Guten. Niemand weiß von seinem Doppelleben, niemand weiß, dass Neven einmal wöchentlich einen Parkplatz weit von zu Hause ansteuert. Um dort Adrian zu treffen, einen minderjährigen Jungen.
Während der Sommer verblasst und der Herbst anbricht, verstrickt sich Neven immer tiefer und auswegloser im Dickicht seines ungeheuerlichen Doppellebens. Und Adrian lernt die gleichaltrige Vera kennen, die ihm ein ganz anderes Leben zeigt. Ein Leben, das er nicht kannte und das er vor seinem Vater, der ihn zur Prostitution zwingt, verbergen muss.
Sowohl Ben als auch Adrian müssen radikale Entscheidungen treffen, um die unhaltbare Situation zu ändern. Doch jeder Schritt ist ein Schritt am Abgrund. Wenn Neven sich jemandem anvertraut, steht seine Existenz auf dem Spiel. Und Adrian müsste sich von seinen Wurzeln und seinem alten Leben komplett lossagen. Werden sie einen Ausweg finden? Und wenn ja, um welchen Preis?
Eine fein austarierte, hochmoralische Meditation über Menschen am Abgrund, die uns nach dem letzten Satz sprachlos und doch mit geschärftem Blick zurücklässt.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jan Costin Wagner, geboren 1972, lebt als Schriftsteller und Musiker bei Frankfurt am Main. Zuletzt erschien sein Songwriter-Album violet tree. Seine Romane um den finnischen Ermittler Kimmo Joentaa wurden von der Presse gefeiert, vielfach ausgezeichnet und in 14 Sprachen übersetzt. Die mit Henry Hübchen, Bjarne Mädel und Kim Riedle prominent besetzte Film-Trilogie (Tage des letzten Schnees, Das Licht in einem dunklen Haus und Die Stille am Ende der Nacht) erreichte im ZDF mehr als 7 Millionen Zuschauer.Bei Galiani erschien zuletzt im Herbst 2025 der Roman Eden.
Beiträge
Ein stiller, aber beklemmender Roman über Schuld, Verdrängung und die Abgründe scheinbar normaler Leben.
Ben Neven ist leitender Kriminalermittler, Familienvater, geachtet – einer von den Guten. Doch gleich zu Beginn des Romans offenbart sich seine pädophile Neigung. Jan Costin Wagner erzählt diese verstörende Geschichte aus der Perspektive Bens und Adrians, eines Missbrauchsüberlebenden, ohne Gefühlsduselei, aber mit großer erzählerischer Klarheit. Wagners Sprache ist nüchtern, zurückhaltend, fast klinisch. Gerade diese Kälte verleiht dem Roman seine Wucht. Er verzichtet auf Wertungen, zeigt nur – und zwingt damit zur Auseinandersetzung. Jeder Satz wirkt wie präzise gesetzt, das Unausgesprochene bleibt spürbar zwischen den Zeilen. Einer von den Guten ist ein stiller, aber beklemmender Roman über Schuld, Verdrängung und die Abgründe scheinbar normaler Leben. Literarisch konsequent und ethisch fordernd – nichts für schwache Nerven, aber ein wichtiger Beitrag zur Literatur über Täter und Opfer zugleich. Ich muss unbedingt noch die anderen Teile der Reihe lesen.
Ein Abgrund
Kurz, prägnant, verstörend und doch spannend. So empfinde ich die bisherigen drei Bücher um Ben Neven, Polizist mit pädophilen Neigungen. Ermittler in einem Fall von Kindesmissbrauch, Vater einer Tochter und Ehemann. Dennoch ein kranker Mensch. Sein Weg in den Abgrund wird sehr detailliert beschrieben. Und auch Adrian mit seinen fast 13 Jahren wird sehr stark in den Mittelpunkt des Buches gerückt. Opfer und doch ein heranwachsendes Kind, das in Vera eine Freundin findet, um ausbrechen zu können. Ein sehr starkes Buch. Aber unbedingt auch die Vorgängerromane lesen.
Ben-Neven, Band 3
Auch dieser Band schließt nahtlos an Band 2 an und bringt den Fall, der sich über alle 3 Bände zieht, endlich zu einem Abschluss. Das Thema ist echt schwere Kost. Hier gibt es aber kein Gut oder Böse, kein Schwarz oder Weiß. Ich denke, dass man die einzelnen Bände auf jeden Fall zusammen lesen sollte. Ansonsten entfaltet sich diese Reihe nicht in ihren vollen Tragweite. JCW schreibt aus Sicht der einzelnen Protagonisten. Ich bin froh, Ben Neven's Kopf jetzt verlassen zu können.










