Einen Elefanten erschießen
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
George Orwell wurde 1903 in Bengalen, Nordostindien, geboren. In England besuchte er als armer Stipendiat eine Eliteschule. Er gesellte sich als Tellerwäscher, Hilfslehrer, Hopfenpflücker und als Buch- und Gemischtwarenhändler zum Proletariat, dessen Leben er in Reportagen und Büchern beschrieb. Orwell starb 1950 in London.
Beiträge
Erst hatte ich ein wenig Bedenken, ob ich dieses Hörbuch wirklich etwas für mich ist. Der Titel spricht ja sozusagen für sich. Ich habe jedoch schon einiges über die biographisch angehauchten Geschichten Orwells gelesen und schlussendlich siegte dann doch die Neugierde. Die beiden Geschichten sind sehr rasch gehört, sodass sich dieses Hörbuch gut als Lückenfüller oder als Begleiter auf einer kürzeren Reise eignet. Die Texte sind sehr gut und gekonnt gelesen, passend zum Ton Orwells. Vor allem für den ersten Track braucht es aber einen robusten Magen. Die Details, die Orwell hier über die Welt der Grande Hotels verrät, sind nicht für alle bekömmlich... Blöderweise kann ich mir gut vorstellen, dass es an vielen Orten noch immer so zu und her geht. Was den titelgebenden Text betrifft, so geht es hier nicht einfach darum, einen Elefanten zu töten, sondern um das ganze Drumherum. Es ist ein Abgesang auf den weissen Kolonialismus, eine harsche Kritik an der damaligen (heutigen?) Gesellschaft. Orwell bringt sehr viel in diese Kurzgeschichte ein, ohne dass gross herumposaunt oder mit Fingern gewackelt wird. Vor allem diese Geschichte zeigt das Können und die Gedankenwelt dieses Autoren hervorragend. Wer bisher noch keinen Orwell gekannt hat, oder sich nur um dessen berühmtestes Werk gekümmert hat, erhält mit diesem Hörbuch auch einen guten ersten Eindruck von George Orwells Schreiben und dessen Welt.
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
George Orwell wurde 1903 in Bengalen, Nordostindien, geboren. In England besuchte er als armer Stipendiat eine Eliteschule. Er gesellte sich als Tellerwäscher, Hilfslehrer, Hopfenpflücker und als Buch- und Gemischtwarenhändler zum Proletariat, dessen Leben er in Reportagen und Büchern beschrieb. Orwell starb 1950 in London.
Beiträge
Erst hatte ich ein wenig Bedenken, ob ich dieses Hörbuch wirklich etwas für mich ist. Der Titel spricht ja sozusagen für sich. Ich habe jedoch schon einiges über die biographisch angehauchten Geschichten Orwells gelesen und schlussendlich siegte dann doch die Neugierde. Die beiden Geschichten sind sehr rasch gehört, sodass sich dieses Hörbuch gut als Lückenfüller oder als Begleiter auf einer kürzeren Reise eignet. Die Texte sind sehr gut und gekonnt gelesen, passend zum Ton Orwells. Vor allem für den ersten Track braucht es aber einen robusten Magen. Die Details, die Orwell hier über die Welt der Grande Hotels verrät, sind nicht für alle bekömmlich... Blöderweise kann ich mir gut vorstellen, dass es an vielen Orten noch immer so zu und her geht. Was den titelgebenden Text betrifft, so geht es hier nicht einfach darum, einen Elefanten zu töten, sondern um das ganze Drumherum. Es ist ein Abgesang auf den weissen Kolonialismus, eine harsche Kritik an der damaligen (heutigen?) Gesellschaft. Orwell bringt sehr viel in diese Kurzgeschichte ein, ohne dass gross herumposaunt oder mit Fingern gewackelt wird. Vor allem diese Geschichte zeigt das Können und die Gedankenwelt dieses Autoren hervorragend. Wer bisher noch keinen Orwell gekannt hat, oder sich nur um dessen berühmtestes Werk gekümmert hat, erhält mit diesem Hörbuch auch einen guten ersten Eindruck von George Orwells Schreiben und dessen Welt.




