Eine verdächtig wahre Geschichte

Eine verdächtig wahre Geschichte

Hardcover
3.959
FiktionPolizeiRätselMord

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Beschreibung

Eine Star-Lektorin, ein literarischer Geniestreich, dem der Autor abhanden gekommen ist, und drei hilfreiche Morde: Antoine Laurain entzündet in seinem neuen Roman ein kriminalistisches Unterhaltungsfeuerwerk.

Die Pariser Star-Lektorin Violaine Lepage liegt nach einem schweren Unfall im Koma. Aber es kommt noch schlimmer: Als sie aufwacht, droht der unter ihrer Federführung erschienene Roman Die Zuckerblumen Frankreichs renommiertesten Literaturpreis zu gewinnen. Dabei ist der Autor unauffindbar! Das ist so sehr gegen die Konvention der Preisvergabe, dass Violaines Karriereende bevorsteht. Da kommen ihr drei Morde zu Hilfe, die sich just so ereignen wie im Roman beschrieben. Nun sucht auch die Polizei den unsichtbaren Autor. Wer hat Die Zuckerblumen geschrieben und warum? Die Antwort liegt gut versteckt in der realen Vergangenheit und nicht jeder will, dass sie entdeckt wird …

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
208
Preis
23.70 €

Autorenbeschreibung

Antoine Laurain arbeitete als Drehbuchautor und Antiquitätenhändler in Paris. Der internationale Durchbruch als Romanautor gelang ihm mit Liebe mit zwei Unbekannten (2015). Zuletzt erschienen von ihm auf Deutsch Eine verdächtig wahre Geschichte (2022), Das Glück im Sternbild Zebra (2023) sowie Auf gefährlich sanfte Art (2024).

Beiträge

15
Alle
4.5

Großartiger, tragischer Krimi mit Setting in der französischen Literaturwelt

Mich hat der Klappentext sofort angesprochen und ich liebe Bücher, in denen es um Bücher geht. Hier ist das Setting ein französischer Verlag und die Protagonistin ist eine sehr strenge Lektorin, bei der man aber von Beginn an merkt, dass sie sich ihre Stellung hart erkämpft hat. Obwohl der Roman eher kurz ist, hat es doch deutlich länger gedauert ihn zu lesen, als gedacht. Dies liegt vor allem an dem eher komplizierten, sehr literarischen Schreibstil, der aber total gut zur Geschichte selbst passt. Ich mochte die Wendungen, die verschiedenen Welten zwischen aktueller Erzählzeit, veröffentlichtem neuen Roman und den Einblicken, die man in die Vergangenheit erhält. Und gerade dann, wenn man denkt, man weiß, wie sich alles zugetragen hat, kommt doch alles ganz anders. Wirklich tolles Buch, abseits meiner derzeit „normalen“ Lesewelt und ich bin sehr froh, mich darauf eingelassen zu haben!

3

Hä?

Erst einmal muss ich sagen, das Buch ist gut geschrieben. Es wäre allerdings noch besser, wenn ein Lektorat die grammatikalischen Fehler berichtigt hätte. Bis etwa zur Mitte des Buches habe ich mich gefragt, was für eine Roman der Autor überhaupt schreiben möchte. Einen Kriminalroman? Eine Coming-of-age-Geschichte? Eine Story über den Literaturbetrieb? Dann gab es Verknüpfungen der verschiedenen Ebenen, die mich auf ein ausgetüfteltes Ende hoffen ließen. Und dann?.... WUMMS... bekommt man völlig konstruiert und ideenlos die Auflösung hin geklatscht. Vom Ende und der Auflösung bin ich maßlos enttäuscht.

4

Erfrischend anders.

Eine ungewöhnliche Geschichte, locker und leicht erzählt und trotzdem spannend.

5

Wie soll ich das Buch nur beschreiben?

Was für ein tolles Buch! Ganze 170 Seiten lang hatte ich eine Ahnung, wie es endet, doch kurz vor Ende drehte sich alles und plötzlich war alles anders. Eine Lektorin liegt im Krankenhaus, sie hat einen schweren Flugzeugabsturz überlebt. Doch sie hat noch ein Problem: ein von ihr veröffentlichtes Buch ist für einen Buchpreis nominiert und kann natürlich nur gewinnen, wenn der Autor oder die Autorin erscheint. Problem: zu ihm oder ihr besteht nur per Email Kontakt und seit einiger Zeit gibt es keine Antwort mehr. Wie ich es von Antoine Laurain kenne, hat auch dieses Buch einen leichten mysteriösen Touch, es gibt wieder etwas, was am Ende nicht erklärt wird. Und das ist auch gut so, es passt einfach. Leseempfehlung!

Unerwartet großartig und irgendwie typisch Französisch 🇫🇷

Anders kann ich "Eine verdächtig wahre Geschichte" von Antoine Laurain gerade garnicht beschreiben. Ich bekomme auch das Genre nicht richtig zu greifen. Es ist kein Krimi, keine Liebesgeschichte, aber auch irgendwie mehr als nur ein Roman. In jeden Fall fesselnd, sehr unterhaltsam und mit viel Liebe zur Literatur. Es geht um Violaine, eine Pariser Star Lektorin und Leiterin der Manuskript Abteilung eines großen Verlags, ein Buch mit unauffindbarem Autor, ein Literaturpreis und 3 Morde. Die dunkle Schönheit und Eleganz, die mir aus jeder Seite entgegenstrahlt, ist das was in meinen Augen so typisch für französische Autor:innen ist. Der Schreibstil ist poetisch und gleichzeitig so pointiert, dass ich mich in dieser Schönheit verloren habe 💜 Einzig das Ende wirkte dagegen etwas plump und glanzlos. Ein paar Seiten mehr hätten es für mich hier sein dürfen, aber vielleicht wollte ich mich auch einfach noch nicht von der Geschichte trennen.

Unerwartet großartig und irgendwie typisch Französisch 🇫🇷
4

Ein toll geschriebenes Buch, das ich in einigen Passagen auch interessant fand. Manchmal gibt es ein paar Abschweifungen, aber das hat mich nicht gestört. Wahnsinnig störend empfinde ich diese Gaga-Auflösungen im Agatha Christie Stil am Ende. Das muss nicht sein. Deshalb ein Stern Abzug.

4

Eine etwas andere kriminalistische Geschichte. Für mich wurde sie zu hoch gelobt, deshalb bin ich etwas enttäuscht. Ganz unterhaltsam und gut zu lesen.

3

Ich mochte das Setting und es gab einige Abschnitte, die sich mit der Literaturbranche beschäftigen, die ich mochte. Es ließ sich schnell lesen, was aber vielleicht auch daran lag, dass es nur 200 großzügig gesetzte Seiten waren. Die Story war nett, aber irgendwie nicht so richtig spannend aufgebaut. Die Charaktere blass und so austauschbar, dass ich die meisten direkt wieder vergaß.

3

Das Buch ist kompliziert geschrieben jedoch trotzdem faszinierend

5

Französisch, literarisch und erfrischend unerwartet Worum geht’s? In dem Verlag, in dem Violaine Lepage als Cheflektorin tätig ist, wird ein Manuskript abgegeben. Ein literarisches Meisterwerk, dessen Autor jedoch nur ein Name und eine E-Mail-Adresse ist. Das Buch wird für einen Preis nominiert und Violaine versucht, den oder die AutorIn des Buches zu finden. Als dann plötzlich die im Buch geschilderten Morde Realität werden, ist auch die Polizei auf der Suche nach dem Verfasser des Buches. Meine Meinung: Mit „Eine verdächtig wahre Geschichte“ (Hoffmann und Campe, Atlantik, Februar 2022) schreibt Antoine Laurain ein Roman, der literarisch niveauvoll beginnt, im Verlauf immer mehr an Spannung zunimmt und in einem Kriminalroman endet. Ein Buch, das mich sowohl von seinem Sprachstil als auch von seinem Inhalt positiv überrascht und begeistert hat. Ich fand Titel und Cover interessant und den Klappentext spannend, aber diesen Inhalt hätte ich dann doch nicht erwartet. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, das war wirklich hohe Literatur. Die Wortwahl, die Satzzusammenstellung – außergewöhnlich und intensiv. Die Geschichte selbst beginnt mit dem Unfall der Cheflektorin Violaine Lepage. Sie liegt im Koma und als sie erwacht, muss sie feststellen, dass Teile ihrer Erinnerung fehlen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, wohin die Geschichte führen würde, aber selbst hier hatte der Autor mich schon gefesselt! Die Charaktere haben mir richtig gut gefallen. Vor allem Charles, Violaines früherer Chef und Freund. Und seinen Tick, erfundene Nummern längst verstorbener Autoren in sein Handy zu speichern und bei Gelegenheit anzurufen – das fand ich sehr amüsant. Auch, dass Violaine die Geister verstorbener Autoren sieht, hat hier nicht gestört. Nach und nach nahm die Geschichte dann immer mehr Fahrt auf und was als schriftgewaltiger Roman begann nahm an Spannung immer mehr zu. Immer tiefer sind wir durch das Manuskript und zusammen mit den Ermittlern in Violaines Vergangenheit getaucht und haben immer wieder Erinnerungsblitze von ihr miterlebt. Es war erschreckend, zu lesen, was sie in ihrer Vergangenheit erleben musste. Von Fabienne zu lesen, von Marie. Ganz am Anfang hatte ich mal so ein Gefühl, dass Violaine mehr mit dem Manuskript zu tun haben könnte, als geschrieben und tatsächlich wurde diese Ahnung nicht enttäuscht, aber dennoch auf eine ganz andere Weise erfüllt. Dieses Buch hat wirklich Freude gemacht, zu lesen. Die liebevoll gewählten Worte, die plötzliche und unerwartete Wendung und die Spannung, die bis zum Schluss immer mehr anstieg – ein Buch, das anders war, als erwartet, mich aber sehr positiv überrascht hat! Fazit: Mit „Eine verdächtig wahre Geschichte“ erzählt Antoine Laurin die Geschichte von Violaine Lepage. Eine Geschichte, die als liebevoller Roman beginnt und als spannender Krimi endet. Ein Buch, in dem die Charaktere empathisch sind, sehr französisch und ein Buch, das eine wundervolle Schriftsprache hat. Der Autor führt uns gekonnt immer tiefer in Violaines Vergangenheit und mit dem Manuskript der Zuckerblumen stehen wir plötzlich in einem Kriminalfall, den man anfangs nicht vorhersehen konnte und der am Ende eine steil ansteigende Spannungskurve hat, die ich einerseits vorausgesehen habe, aber die dann doch anders war, als erwartet. 5 Sterne für dieses unerwartete, unterhaltsame und einfach nur schön zu lesende Buch!

5

Sehr gutes Buch, obwohl ich den Klappentext nicht sehr überzeugend fand, wurde ich mehr als einmal positiv überrascht.

Man wird schon etwas hineingeworfen ohne wirklich zu wissen, was jetzt eigentlich die Story ist. Zum Glück wird dies im Rückblick klar, der direkt darauf folgt und man versteht zumindest die Ausgangssituation in der man sich befindet. Die Figuren werden gut beschrieben, zum Teil sehr genau, was mich aber nicht wirklich stört, da man ein guten Eindruck gewinnen und sich somit mit ihnen vertraut machen kann. Es werden auch Figuren erläutert, die nicht direkt in der Story mit spielen, aber Einfluss auf die Geschichte gehabt haben. Die Story aus der Manuskriptabteilung fand ich sehr interessant, kann mir aber vorstellen, dass das nicht für jeden etwas ist. Zu Beginn passiert nichts wirklich aufregendes, wodurch man eine entspannte Erzählung hat, die mit der Zeit etwas an Fahrt aufnimmt. Der Kriminalfall kam für mich überraschend spät, bei ungefähr der Hälfte der Seiten, wurde aber dennoch gut integriert und kam nicht zu kurz. Der Wechsel zwischen den Perspektiven gefiel mir gut, da auch klar war, aus wessen Sicht man die Dinge betrachtet. Die Cliffhanger am Ende der Kapitel haben dazu geführt, dass ich nur knapp eine Woche an dem Buch gelesen habe, weil ich unbedingt wissen wollte, was mit Violaine ist und in welche Richtung der Kriminalfall sich entwickeln würde, und natürlich wer denn der Autor und/oder Mörder ist.

2

Normalerweise sprechen mich derart gestaltete Bücher nicht an, aber als ich den Rückentext las, war ich sofort interessiert. Es klang für mich nach einer Suche durch Paris nach einem mysteriösen Autoren - wie liebreizend! Ein perfektes Buch für jene, die Bücher mögen. Leider war das Buch so ziemlich das Gegenteil davon. Grundsätzlich hat der Autor kein schlechtes Buch geschrieben, vor allem die Auflösung am Ende fand ich sehr gelungen. Auch die Einblicke in die Arbeitsabläufe eines grossen Verlages fand ich spannend zu lesen. Unter anderen Umständen hätte ich dem Titel vielleicht eine bessere Bewertung gegeben. Hier kommt jedoch das grosse Aber: Nicht nur spricht Laurain vieles an, ohne in die Tiefe zu gehen, was zu einer verwirrenden und oftmals lose wirkenden Erzählung führt (zum Beispiel die Szene mit der sinnlosen Super-AI) - was mich enorm gestört hat, war die irreführende Vermarktung des Buches durch den deutschen Verlag. Meine ersten Eindrücke und somit die Erwartungen an das Buch habe ich eingangs bereits geschildert. Hiermit erweckt der Verlag leider einen völlig falschen Eindruck dieses Werks. Weder ist es ein Wohlfühlbuch, noch ist es eine Liebeserklärung an das Lesen. Dazu eignet sich nur schon die unsympathische Hauptfigur absolut nicht. Auch wenn die anderen Figuren auch nicht unbedingt besser dargestellt sind. Auch das der Handlung zugrunde liegende Thema, das sich offenbart, ist nicht für jede lesende Person geeignet. Schon gar nicht, wenn sich eben jene Person auf etwas völlig anderes eingestellt hat. Da ich eben erst ein Buch zum angesprochenen Thema gelesen hatte, wollte ich davon eigentlich erst einmal eine Pause einlegen. In Amerika würde diesbezüglich anfangs eine Triggerwarnung stehen. Deshalb war für mich persönlich die Lektüre dieses Buches von Frust geplagt und eine entsetzliche Enttäuschung. Nur die Kürze des Werks hielt mich davon ab, es abzubrechen. Wer jedoch mit einer anderen Erwartungshaltung als ich an das Buch herangeht, kann damit einen interessanten und faszinierenden Leseabend verbringen.

4

"Schriftsteller sind Egoisten, die nur an sich selbst denken, an ihre Bücher, an ihr Werk. Deshalb sind sie so anstrengend, größenwahnsinnig, unkontrollierbar." Ich kann diesen Roman, der erste Roman von Antoine Laurain für mich, gar nicht richtig einordnen. Es ist ein Buch über Bücher, über Schriftsteller, über die Verlagsbranche, es ist ein Kriminalfall, es ist mystisch und undurchsichtig. Der Erzählstil ist geprägt von einer schönen Leichtigkeit, durchzogen von viel feinem Humor, der manchmal sarkastisch-böse wird, es schwingt eine Bedrohlichkeit mit und immer ein Hauch von Unwirklichkeit. Lektorin Violaine Lepage veröffentlicht einen Roman, dessen Autor*in sie nicht kennt. Als dieser Roman auf der Auswahlliste für einen Literaturpreis steht und sich Mordfälle ereignen, die so auch im Roman beschrieben werden, wird die Suche intensiviert. Violaine Lepage ist eine unzuverlässige Protagonistin, sie leidet nach einem Unfall unter Erinnerungslücken, die wirklich gravierend sind. Und das ist nicht ihr einziges Geheimnis. Die Auflösung kam für mich völlig überraschend und lässt trotzdem noch viel Spielraum für Spekulation. Ein Buch, dass sich super lesen lässt, das nicht alles offenlegt und dass mich begeistern konnte aber gleichzeitig auch Fragen offen lässt. Die Personen sind vielfach recht skurril in ihren Gedanken und Handlungen, so dass ich ihnen zwar nicht nahe gekommen bin, mich aber von ihnen unterhalten fühlte. Uneingeschränkt kann ich es nicht empfehlen, aber wenn man sich drauf einlassen kann ist es wirklich eine kleine Besonderheit.

Wirr

Ich finde das Buch extrem unübersichtlich geschrieben. Ich hatte teilweise Probleme Zeit- bzw Figurwechseln zu folgen. Der Beginn war sehr schleppend. Der eigentliche Plot startet erst in der Mitte des Buches und das Ende ist sehr unbefriedigend. Ganz zufällig gibt es am Ende doch Magie? „Diese Männer sterben alle wie in dem Buch. Ich weiß nicht warum, aber es ist so. Das Buch lebt sein eigenes Leben.“ Ich habe mich die ganze Zeit gefragt warum die Morde so verliefen und wer dahinter steckt, nur um Ende ein „keine Ahnung“ zu erhalten. Frustrierend. Es wirkt auf mich so als ob der Autor am Ende keine schlüssige Auflösung gefunden hat und dann schnell auf „magic mystery“ zurückgegriffen hat. Die Story wirkt nicht ausgearbeitet und durchdacht!

5

Ich habe schon einige Bücher von Antoine Laurain gelesen. Bei „Eine verdächtig wahre Geschichte“ war ich zunächst vorsichtig, da der Klappentext einen Krimi ähnelt und ich in diesem Genre eher selten lese. Aber letztendlich war ich trotzdem neugierig und wollte mehr wissen. Grandioser Einstieg Der Einstieg in „Eine verdächtig wahre Geschichte“ war komplett anders als erwartet. Dadurch war ich aber direkt überzeugt, dass mir das Buch gefallen könnte. Denn statt mit den von mir erwarteten Krimi-Elemente startet die Handlung mit verschiedenen Autoren und Erzählungen aus dem Lektorat. Perfekt für einen Buchliebhaber wie mich. Wer selbst nicht in einem Verlag arbeitet, bekommt hier direkt ein paar Einblicke, wie es dort – insbesondere in Bereich der Manuskripte und im Lektorat – laufen kann. Währenddessen lernen wir Protagonistin Violaine Lepage näher kennen und erfahren Stück für Stück, warum sie überhaupt im Krankenhaus und im Koma gelandet ist, mit dem das Buch beginnt. Eine spannende Geschichte, die mich direkt von Anfang an mitgerissen hat. Ein Roman als zentrales Element Letztendlich dreht sich auch alles um die Geschichte der Violaine Lepage, sodass es immer wieder Rückblicke in der Vergangenheit gibt. Die dienen dazu, dass man erfährt, wie es überhaupt zur jetzigen Gegenwart kam. Das ist insbesondere deswegen so spannend, da Violaine Gedächtnislücken hat. Sie tappt also gemeinsam mit dem Leser im Dunkeln und versucht, alles zu rekapitulieren. Außerdem spielt der Roman „Die Zuckerblumen“ eine wichtige Rolle, dessen Manuskript von Violaines Verlag als Highlight erkoren wurde. Das verlegte Buch erreicht eine große Masse und birgt aber eben eine verdächtig wahre Geschichte, wie es der Titel von Laurains Buch schon ankündigt. Im Zuge dessen tauchen dann auch die Krimi-Elemente auf, denn die Polizei wird auf den Roman aufmerksam. Spannung pur Tatsächlich bleibt es aber bei einem Roman und jemand, der nicht gerne im Bereich Krimi liest, kommt hier trotzdem auf volle Kosten. Es wird eher sehr spannend und man möchte gerne die Auflösung wissen. Während des Lesens hatte ich zwar meine Vermutungen, wie es enden könnte und die waren auch nicht ganz verkehrt. Aber es hat mich förmlich durch das Buch gerissen und ich konnte kaum aufhören. Das lag zum einen eben an der Spannung und meiner Neugier. Aber zum anderen natürlich auch an Laurains Schreibstil, den ich persönlich immer wieder sehr gerne habe. Bisher hatte ich bei seinen Büchern nie Probleme, sondern war immer sehr begeistert. Die Bücher – und so auch „Eine verdächtig wahre Geschichte“ – mögen zwar kurz scheinen, aber Laurain schafft es, den Lesern alle wichtigen Informationen zu geben, die Orte trotzdem ausreichend zu beschreiben und die Handlung von Anfang bis Ende ordentlich zu entwickeln. Es braucht einfach keine künstlichen Längen. Fazit Für mich dementsprechend wieder ein absolutes Highlight aus der Feder von Antoine Laurain, das ich definitiv weiterempfehlen kann. Ich bin sehr froh, das Buch trotz meiner anfänglichen Skepsis gelesen zu haben!

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