Eine Liebe im Schatten der Krone
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Bettina Pecha verbrachte vier Jahre in England, wo sie an der Oxford Brookes University Sprachen studierte. Die Liebe zur englischen und schottischen Geschichte hat sie seitdem nie mehr losgelassen. Ihre historischen Romane spielen im 16. Jahrhundert, dem faszinierenden Zeitalter der Tudors und Stuarts, dessen Erbe man noch heute in vielen Städten Großbritanniens spürt. Bettina Pecha ist Mitglied der Autorenvereinigung DELIA. Mehr zu ihren Büchern, den geschichtlichen Hintergründen und den historischen Personen mit zeitgenössischen Porträts und Fotos von den Original-Schauplätzen gibt es unter www.bettinapecha.de.
Beiträge
Schottland 1561: Fiona kann sich glücklich schätzen. Sie darf den Mann heiraten, den sie liebt. Duncan ist ein Laird und verwaltet seine Besitztümer gut, behandelt seine Pächter anständig und verspricht Fiona sie zu lieben und zu ehren. Als Fiona ein Platz im Hofstaat von Königin Mary angeboten wird, unterstützt Duncan sie, obwohl er nicht genau weiß, ob er je einen Platz am Hof ergattern kann. Doch bald kann auch er nach Holyrood ziehen. Fiona wird immer mehr zur größten Stütze der Königin. Die politischen Verhältnisse in Schottland verändern sich ständig. Dass Mary dem katholischen Glauben praktiziert, wird im protestantischen Land auch nicht gut geheißen. So werden die zwei unterschiedlichen Frauen gemeinsam durch die Strudel der Zeit gewirbelt. Meine Meinung: Ein ausgesprochen guter historischer Roman, der nicht durch viele Jahreszahlen punktet sondern durch sehr bildliche Beschreibungen der politischen Verhältnisse, Schottlands und der damaligen Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht ein Mädchen, das der Liebe wegen heiraten darf. Ihr Weg führt sie in den Hofstaat von Königin Mary. Dieses Leben zwischen Hof und Land ist geprägt von politischen Intrigen, Machtspielen und Gerüchten. All die Ereignisse, die sich rund um Mary abspielen, haben auch Auswirkungen auf Fiona und ihr Glück. Diese Freundschaft bringt sie nicht nur einmal in Gefahr. Mit dieser Geschichte wird klar, wie sehr das Leben der normalen Bürger mit dem der Herrschenden verwoben war und wie machtlos diese dagegen waren. Vor allem Frauen - nicht nur von einfachem Stand - waren Spielbälle der Mächtigen. Mary war für diese Zeit eine Ausnahme. Sie hat versucht ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, doch falsche Entscheidungen haben sie ins Verderben geritten. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, diese Geschichte zu lesen. Schon die Beschreibungen von Edinburgh waren sehr bildlich. Auch wenn manche Figuren reine Fiktion waren, sind die historischen Ereignisse belegt. Das macht dieses Buch lesenswert, es ist nicht nur unterhaltsam sondern auch lehrreich.
Dies ist im neuen Jahr jetzt schon meine zweite Rezension zu einem historischen Roman, der aber in einer ganz anderen Zeit angesiedelt ist als Iny Lorentz' "Die steinerne Schlange". Bettina Pechas neuester Roman spielt wieder in Großbritannien und zwar im 16. Jahrhundert. Während jedoch bei "Die Liebesbotin der Königin" die fünfte Frau von Heinrich VIII, Catherine Howard, das Thema ist (Meine Rezi), geht es hier um Maria Stuart, die unglückliche schottische Königin, die den meisten von uns durch ihr unglückliches Ende bekannt ist und durch ihre Auseinandersetzungen mit Elisabeth I (Die Klassiker aus dem Schulunterricht lassen grüßen!). "Eine Liebe im Schatten der Krone" erzählt allerdings noch von glücklicheren Zeiten. Verwoben in die Anfangsjahre ihrer schottischen Herrschaft erzählt Pecha eine wunderschöne Liebesgeschichte, auf die allerdings bald die ersten Schatten fallen ... Auf diese Weise danke ich außerdem der Autorin für das Leseexemplar, das ich für die Leserunde auf Lovelybooks zur Verfügung gestellt bekommen habe. Zum Inhalt: Fiona, geborene Fraser und Angehörige des schottischen Landadels, hat unbeschreibliches Glück: Denn sie darf aus Liebe den Laird Duncan Sanderton heiraten. Nach der Vermählung ziehen die beiden auf das Gut von Duncan, wo sie zunächst ihre Ehe genießen. Nach einiger Zeit ereilt jedoch beide der Ruf an den schottischen Hof. Mary, die junge Königin, sucht eine neue Hofdame, während Duncan bei Marys Bruder, James Stuart, eine Arbeit findet. Während anfangs noch alles gut zu laufen scheint, ziehen jedoch bald schon dunkle Wolken auf, die sowohl das Glück von Fiona als auch der Königin bedrohen. Meine Meinung: Schon der erste Roman hatte ich mich verzaubert, obwohl ich eigentlich gar nicht so ein großer Fan von englischer Geschichte bin. Seit ich allerdings "Die Tudors" gesehen hatte, hatte ich meine Meinung zumindest teilweise geändert :). Gerade das 16. Jahrhundert brachte in England unheimlich viele Veränderungen - und das in relativ kurzer Zeit. Das Schicksal von Maria Stuart kannte ich bis dahin nur durch die Theaterstücke von Friedrich Schiller, die aber nicht sehr historiengetreu sind. Bettina Pecha gelingt es hier mit ihrem Roman hervorragend, eine Lücke in meinem Wissen zu füllen. Maria Stuart wird lebendig wie nie zuvor und als Leser darf man ihre Ankunft und ihre ersten Regierungsjahre in Schottland miterleben. Die Autorin verleiht der Königin eine interessante Persönlichkeit, die genauso wie ein moderner Mensch sich darüber freut, verliebt zu sein. Genauso erlebt man aber auch ihren Kummer darüber mit, wie sie mit Enttäuschungen, Mord und Leid umgeht. Und gerade Mord und Totschlag gab es offensichtlich in jener Zeit ziemlich häufig, angefangen bei den religiösen Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten und den schottischen Lords und Maria Stuarts eigentlich französischer Lebensart. In diesen Strudel aus Ereignissen eingebettet lebt und liebt Fiona, die durch ihre Arbeit als Hofdame einige Ereignisse an Marias Hof unmittelbar miterlebt. Anfangs ist sie mit Duncan glücklich, jedoch sorgt ihre ausbleibende Schwangerschaft dafür, dass es in ihrer Ehe immer schlechter läuft ... Ob es ihr gelingen wird, ihre Ehe zu retten? Und was bedeutet ihr der junge englische Captain Alexander, der an den schottischen Hof kommt? Als Leserin lebte ich in "Eine Liebe im Schatten der Krone" gleich mit zwei Schicksalen mit - mit Marias und Fionas Schicksal. Und je weiter der Roman fortschreitet, desto mehr wurde ich neugierig, litt und liebte ich mit den Figuren mit, wünschte mir, dass es trotzdem etwas Glück für Maria Stuart geben möge ... Den Schluss verschlang ich deswegen geradezu, ich konnte einfach nicht anders. In diesem Zusammenhang bedanke ich mich auch für das Nachwort, da mich am Ende der Geschichte wieder einmal interessierte, welche Charaktere erfunden und welche real waren bzw. wie ihr Leben weiterging. Kritik übe ich eigentlich nur an einer Tatsache: An manchen Stellen erschienen mir die Ereignisse ein wenig hastig erzählt. Da sich die Geschichte doch über mehrere Jahre erstreckt, wären Abschnitte vielleicht hilfreich gewesen, dass man weiß, über welchen Zeitraum sich das Erzählte hinzieht. Dazwischen dann größere Pausen zu machen, ist dann einfacher, als permanent durch die Jahreszeiten zu beschreiben, dass wieder Zeit vergangen ist :). Mein Fazit: Ein wunderschöner und sehr gelungener historischer Roman, der mir neben der Liebesgeschichte auch etwas über die damalige Zeit und das Leben im 16. Jahrhundert verriet. Genau das, was ich mir von einem historischen Roman erwarte :).
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Bettina Pecha verbrachte vier Jahre in England, wo sie an der Oxford Brookes University Sprachen studierte. Die Liebe zur englischen und schottischen Geschichte hat sie seitdem nie mehr losgelassen. Ihre historischen Romane spielen im 16. Jahrhundert, dem faszinierenden Zeitalter der Tudors und Stuarts, dessen Erbe man noch heute in vielen Städten Großbritanniens spürt. Bettina Pecha ist Mitglied der Autorenvereinigung DELIA. Mehr zu ihren Büchern, den geschichtlichen Hintergründen und den historischen Personen mit zeitgenössischen Porträts und Fotos von den Original-Schauplätzen gibt es unter www.bettinapecha.de.
Beiträge
Schottland 1561: Fiona kann sich glücklich schätzen. Sie darf den Mann heiraten, den sie liebt. Duncan ist ein Laird und verwaltet seine Besitztümer gut, behandelt seine Pächter anständig und verspricht Fiona sie zu lieben und zu ehren. Als Fiona ein Platz im Hofstaat von Königin Mary angeboten wird, unterstützt Duncan sie, obwohl er nicht genau weiß, ob er je einen Platz am Hof ergattern kann. Doch bald kann auch er nach Holyrood ziehen. Fiona wird immer mehr zur größten Stütze der Königin. Die politischen Verhältnisse in Schottland verändern sich ständig. Dass Mary dem katholischen Glauben praktiziert, wird im protestantischen Land auch nicht gut geheißen. So werden die zwei unterschiedlichen Frauen gemeinsam durch die Strudel der Zeit gewirbelt. Meine Meinung: Ein ausgesprochen guter historischer Roman, der nicht durch viele Jahreszahlen punktet sondern durch sehr bildliche Beschreibungen der politischen Verhältnisse, Schottlands und der damaligen Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht ein Mädchen, das der Liebe wegen heiraten darf. Ihr Weg führt sie in den Hofstaat von Königin Mary. Dieses Leben zwischen Hof und Land ist geprägt von politischen Intrigen, Machtspielen und Gerüchten. All die Ereignisse, die sich rund um Mary abspielen, haben auch Auswirkungen auf Fiona und ihr Glück. Diese Freundschaft bringt sie nicht nur einmal in Gefahr. Mit dieser Geschichte wird klar, wie sehr das Leben der normalen Bürger mit dem der Herrschenden verwoben war und wie machtlos diese dagegen waren. Vor allem Frauen - nicht nur von einfachem Stand - waren Spielbälle der Mächtigen. Mary war für diese Zeit eine Ausnahme. Sie hat versucht ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, doch falsche Entscheidungen haben sie ins Verderben geritten. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, diese Geschichte zu lesen. Schon die Beschreibungen von Edinburgh waren sehr bildlich. Auch wenn manche Figuren reine Fiktion waren, sind die historischen Ereignisse belegt. Das macht dieses Buch lesenswert, es ist nicht nur unterhaltsam sondern auch lehrreich.
Dies ist im neuen Jahr jetzt schon meine zweite Rezension zu einem historischen Roman, der aber in einer ganz anderen Zeit angesiedelt ist als Iny Lorentz' "Die steinerne Schlange". Bettina Pechas neuester Roman spielt wieder in Großbritannien und zwar im 16. Jahrhundert. Während jedoch bei "Die Liebesbotin der Königin" die fünfte Frau von Heinrich VIII, Catherine Howard, das Thema ist (Meine Rezi), geht es hier um Maria Stuart, die unglückliche schottische Königin, die den meisten von uns durch ihr unglückliches Ende bekannt ist und durch ihre Auseinandersetzungen mit Elisabeth I (Die Klassiker aus dem Schulunterricht lassen grüßen!). "Eine Liebe im Schatten der Krone" erzählt allerdings noch von glücklicheren Zeiten. Verwoben in die Anfangsjahre ihrer schottischen Herrschaft erzählt Pecha eine wunderschöne Liebesgeschichte, auf die allerdings bald die ersten Schatten fallen ... Auf diese Weise danke ich außerdem der Autorin für das Leseexemplar, das ich für die Leserunde auf Lovelybooks zur Verfügung gestellt bekommen habe. Zum Inhalt: Fiona, geborene Fraser und Angehörige des schottischen Landadels, hat unbeschreibliches Glück: Denn sie darf aus Liebe den Laird Duncan Sanderton heiraten. Nach der Vermählung ziehen die beiden auf das Gut von Duncan, wo sie zunächst ihre Ehe genießen. Nach einiger Zeit ereilt jedoch beide der Ruf an den schottischen Hof. Mary, die junge Königin, sucht eine neue Hofdame, während Duncan bei Marys Bruder, James Stuart, eine Arbeit findet. Während anfangs noch alles gut zu laufen scheint, ziehen jedoch bald schon dunkle Wolken auf, die sowohl das Glück von Fiona als auch der Königin bedrohen. Meine Meinung: Schon der erste Roman hatte ich mich verzaubert, obwohl ich eigentlich gar nicht so ein großer Fan von englischer Geschichte bin. Seit ich allerdings "Die Tudors" gesehen hatte, hatte ich meine Meinung zumindest teilweise geändert :). Gerade das 16. Jahrhundert brachte in England unheimlich viele Veränderungen - und das in relativ kurzer Zeit. Das Schicksal von Maria Stuart kannte ich bis dahin nur durch die Theaterstücke von Friedrich Schiller, die aber nicht sehr historiengetreu sind. Bettina Pecha gelingt es hier mit ihrem Roman hervorragend, eine Lücke in meinem Wissen zu füllen. Maria Stuart wird lebendig wie nie zuvor und als Leser darf man ihre Ankunft und ihre ersten Regierungsjahre in Schottland miterleben. Die Autorin verleiht der Königin eine interessante Persönlichkeit, die genauso wie ein moderner Mensch sich darüber freut, verliebt zu sein. Genauso erlebt man aber auch ihren Kummer darüber mit, wie sie mit Enttäuschungen, Mord und Leid umgeht. Und gerade Mord und Totschlag gab es offensichtlich in jener Zeit ziemlich häufig, angefangen bei den religiösen Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten und den schottischen Lords und Maria Stuarts eigentlich französischer Lebensart. In diesen Strudel aus Ereignissen eingebettet lebt und liebt Fiona, die durch ihre Arbeit als Hofdame einige Ereignisse an Marias Hof unmittelbar miterlebt. Anfangs ist sie mit Duncan glücklich, jedoch sorgt ihre ausbleibende Schwangerschaft dafür, dass es in ihrer Ehe immer schlechter läuft ... Ob es ihr gelingen wird, ihre Ehe zu retten? Und was bedeutet ihr der junge englische Captain Alexander, der an den schottischen Hof kommt? Als Leserin lebte ich in "Eine Liebe im Schatten der Krone" gleich mit zwei Schicksalen mit - mit Marias und Fionas Schicksal. Und je weiter der Roman fortschreitet, desto mehr wurde ich neugierig, litt und liebte ich mit den Figuren mit, wünschte mir, dass es trotzdem etwas Glück für Maria Stuart geben möge ... Den Schluss verschlang ich deswegen geradezu, ich konnte einfach nicht anders. In diesem Zusammenhang bedanke ich mich auch für das Nachwort, da mich am Ende der Geschichte wieder einmal interessierte, welche Charaktere erfunden und welche real waren bzw. wie ihr Leben weiterging. Kritik übe ich eigentlich nur an einer Tatsache: An manchen Stellen erschienen mir die Ereignisse ein wenig hastig erzählt. Da sich die Geschichte doch über mehrere Jahre erstreckt, wären Abschnitte vielleicht hilfreich gewesen, dass man weiß, über welchen Zeitraum sich das Erzählte hinzieht. Dazwischen dann größere Pausen zu machen, ist dann einfacher, als permanent durch die Jahreszeiten zu beschreiben, dass wieder Zeit vergangen ist :). Mein Fazit: Ein wunderschöner und sehr gelungener historischer Roman, der mir neben der Liebesgeschichte auch etwas über die damalige Zeit und das Leben im 16. Jahrhundert verriet. Genau das, was ich mir von einem historischen Roman erwarte :).





