Eine Laune Gottes
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Beschreibung
Ausgezeichnet mit dem Governor General’s Award 1966, dem wichtigsten Literaturpreis Kanadas
Mit einem Nachwort von Margaret Atwood
Rachel Camerons Leben ist bestimmt von ihrer Arbeit als Lehrerin und den Erwartungen ihrer Mutter. Außer ihr gibt es niemand, der sich um die kränkliche Witwe kümmern könnte. So scheint Rachels Schicksal besiegelt – als Mauerblümchen wird sie in der kanadischen Provinzstadt Manawaka ein gesellschaftlich kontrolliertes und ereignisloses Leben führen.
Doch dann begegnet Rachel ihrem ehemaligen Schulfreund Nick wieder, der für die Sommermonate zu Besuch bei seinen Eltern ist. Er geht mit ihr aus und beginnt eine Affäre mit ihr. Und obwohl Rachel ahnt, dass diese Beziehung nicht von Dauer sein kann, stürzt sie sich in dieses Verhältnis, erfährt zum ersten Mal in ihrem Leben körperliche Liebe und beginnt langsam zu begreifen, dass sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen muss, wenn sie sich nicht von den äußeren Umständen erdrücken lassen will ...
"Perfekter geht‘s eigentlich gar nicht, diese Mischung zwischen bösartig, komisch, lustig und Erkenntnis - ein ganz wunderbares Buch!" Elke Heidenreich
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
MARGARET LAURENCE, die neben Margaret Atwood und Alice Munro als bedeutendste Autorin Kanadas gilt, wurde in der Präriestadt Neepawa geboren und hätte am 18. Juli 2026 ihren hundertsten Geburtstag gefeiert. Von frühester Jugend an wollte sie Schriftstellerin sein. 1947 heiratete sie einen Bauingenieur und ging mit ihm erst nach England und dann nach Afrika. Über Afrika schrieb sie ihre ersten Texte, ihre bedeutendsten fünf Prosawerke sind jedoch in Kanada in der fiktiven Stadt Manawaka angesiedelt, der ihre Heimatstadt Neepawa Pate stand. Für Glücklichere Tage, mit dem Eisele die Veröffentlichung ihres grandiosen Romanzyklus abschließt, erhielt sie den bedeutendsten Literaturpreis Kanadas, den Governor General’s Award. Margaret Laurence starb 1987.
Beiträge
Nachdem ich das Nachwort von Margaret Atwood gelesen habe, ist mir einiges, was Margaret Laurence in ihrem Werk geschrieben hat, erst bewusst beziehungsweise bewusster geworden. Dennoch fand ich das Buch größtenteils sehr reizlos. Besonders, weil mir die Protagonisten unglaublich unsympathisch war.
Ein Einblick in das Leben einer Frau in den 1960er Jahren
Das Leben der unverheirateten Hauptfigur Rachel wird durch ihre Arbeit als Lehrerin und ihre dominante Mutter, die sie ständig emotional erpresst, bestimmt. Rachel hat zwar erotische Träume, aber noch nie eine körperliche Beziehung zu Männern gehabt. Das ändert sich, als Nick eine Affäre mit ihr anfängt, der in den Sommerferien in seiner alten Heimat ist. Rachel wird plötzlich nicht nur mit Liebeskummer und mit ihrer eigenen Naivität konfrontiert… Das Buch zeigt das Frauenbild sowie das Leben in einer Provinzstadt in den 60ern sehr genau und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, egal ob es um Verhütung oder den Lehrerberuf geht. (Wobei uns heute nicht alles fremd ist…) Der Ton ist manchmal bissig, manchmal emotional, manchmal eher nüchtern. Vor allem ist es eine Charakterstudie, in der es um Rachels Entwicklung geht. Insgesamt konnte ich eine gewisse Distanz zu Rachel nie abbauen, was vielleicht der Entstehungszeit und dem Schreibstil geschuldet ist.
Beschreibung
Ausgezeichnet mit dem Governor General’s Award 1966, dem wichtigsten Literaturpreis Kanadas
Mit einem Nachwort von Margaret Atwood
Rachel Camerons Leben ist bestimmt von ihrer Arbeit als Lehrerin und den Erwartungen ihrer Mutter. Außer ihr gibt es niemand, der sich um die kränkliche Witwe kümmern könnte. So scheint Rachels Schicksal besiegelt – als Mauerblümchen wird sie in der kanadischen Provinzstadt Manawaka ein gesellschaftlich kontrolliertes und ereignisloses Leben führen.
Doch dann begegnet Rachel ihrem ehemaligen Schulfreund Nick wieder, der für die Sommermonate zu Besuch bei seinen Eltern ist. Er geht mit ihr aus und beginnt eine Affäre mit ihr. Und obwohl Rachel ahnt, dass diese Beziehung nicht von Dauer sein kann, stürzt sie sich in dieses Verhältnis, erfährt zum ersten Mal in ihrem Leben körperliche Liebe und beginnt langsam zu begreifen, dass sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen muss, wenn sie sich nicht von den äußeren Umständen erdrücken lassen will ...
"Perfekter geht‘s eigentlich gar nicht, diese Mischung zwischen bösartig, komisch, lustig und Erkenntnis - ein ganz wunderbares Buch!" Elke Heidenreich
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
MARGARET LAURENCE, die neben Margaret Atwood und Alice Munro als bedeutendste Autorin Kanadas gilt, wurde in der Präriestadt Neepawa geboren und hätte am 18. Juli 2026 ihren hundertsten Geburtstag gefeiert. Von frühester Jugend an wollte sie Schriftstellerin sein. 1947 heiratete sie einen Bauingenieur und ging mit ihm erst nach England und dann nach Afrika. Über Afrika schrieb sie ihre ersten Texte, ihre bedeutendsten fünf Prosawerke sind jedoch in Kanada in der fiktiven Stadt Manawaka angesiedelt, der ihre Heimatstadt Neepawa Pate stand. Für Glücklichere Tage, mit dem Eisele die Veröffentlichung ihres grandiosen Romanzyklus abschließt, erhielt sie den bedeutendsten Literaturpreis Kanadas, den Governor General’s Award. Margaret Laurence starb 1987.
Beiträge
Nachdem ich das Nachwort von Margaret Atwood gelesen habe, ist mir einiges, was Margaret Laurence in ihrem Werk geschrieben hat, erst bewusst beziehungsweise bewusster geworden. Dennoch fand ich das Buch größtenteils sehr reizlos. Besonders, weil mir die Protagonisten unglaublich unsympathisch war.
Ein Einblick in das Leben einer Frau in den 1960er Jahren
Das Leben der unverheirateten Hauptfigur Rachel wird durch ihre Arbeit als Lehrerin und ihre dominante Mutter, die sie ständig emotional erpresst, bestimmt. Rachel hat zwar erotische Träume, aber noch nie eine körperliche Beziehung zu Männern gehabt. Das ändert sich, als Nick eine Affäre mit ihr anfängt, der in den Sommerferien in seiner alten Heimat ist. Rachel wird plötzlich nicht nur mit Liebeskummer und mit ihrer eigenen Naivität konfrontiert… Das Buch zeigt das Frauenbild sowie das Leben in einer Provinzstadt in den 60ern sehr genau und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, egal ob es um Verhütung oder den Lehrerberuf geht. (Wobei uns heute nicht alles fremd ist…) Der Ton ist manchmal bissig, manchmal emotional, manchmal eher nüchtern. Vor allem ist es eine Charakterstudie, in der es um Rachels Entwicklung geht. Insgesamt konnte ich eine gewisse Distanz zu Rachel nie abbauen, was vielleicht der Entstehungszeit und dem Schreibstil geschuldet ist.





