Eine kurze Geschichte der AfD
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Beschreibung
Eva Kienholz fasst in ihrer «Kurzen Geschichte der AfD» prägnant und anschaulich die zunehmende Radikalisierung der Alternative für Deutschland zusammen.
Die AfD hat die politische Landschaft in Deutschland seit ihrer Gründung 2013 tiefgreifend verändert. Entstanden als wirtschaftsliberale Partei, deren Hauptziel es war, den Euro in Deutschland wieder abzuschaffen, hat sie sich seitdem in mehreren Wellen radikalisiert. Von Bernd Lucke über Frauke Petry, Jörg Meuthen und Tino Chrupalla sind ihre Aussagen immer extremer geworden. Björn Höcke agitiert heute für die «Remigration» von Menschen mit Migrationshintergrund und gilt als gesichert rechtsextrem: Er hat das Ringen um die Macht in der Partei gewonnen. Trotzdem, oder gerade deswegen, hat die AfD in der Gunst der Wählerinnen und Wähler beständig zulegen können und breite Bevölkerungsschichten erreicht. Bei den drei Landtagswahlen in Ostdeutschland im Herbst 2024 erreichte sie in zwei Bundesländern über 30 Prozent der Stimmen, in Thüringen wurde sie sogar stärkste Kraft – ein Zäsur in der Geschichte der Bundesrepublik.
Eva Kienholz zeichnet die Entwicklung der Partei nach, die sich immer weiter nach rechts bewegt hat und nun offen nach der Macht im Land greift. Ein wichtiges Buch zum Verständnis der politischen Landschaft in Deutschland.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Eva Kienholz, geboren 1987 in Heidelberg, studierte Germanistik, Geschichte und Deutsche Literatur in Mannheim und Berlin. Sie ist als Journalistin und freie Autorin tätig. 2015 begann sie, sich intensiv mit der AfD und der Neuen Rechten zu beschäftigen. 2020 erschien ihr Buch «Ihr Kampf. Wie Höcke & Co. die AfD radikalisieren» im Verlag Das Neue Berlin.
Beiträge
Guter, kompakter Überblick über den Werdegang einer (mindestens) streitbaren Partei
Gerade für Menschen wie mich, die sich erst seit wenigen Jahren mit Politik aktiv beschäftigen ist es spannend zu sehen, wie sich diese Partei eigentlich Mal gegründet und seitdem stetig gewandelt hat. War der ursprüngliche Gedanke der Afd wohl einer, der der heutigen CDU sehr nahe stehen würde, ist sie durch die immer wieder von Björn Höcke ins Extreme gezerrte Positionierung eine grundsätzliche andere als 2013. Erschreckender neben der Toleranz der Meinungen innerhalb der Partei ist nur das Tempo, in welcher sie sich radikalisiert hat. Und noch erschreckender ist, wie salonfähig dieses Gedankengut mittlerweile geworden ist.
Beschreibung
Eva Kienholz fasst in ihrer «Kurzen Geschichte der AfD» prägnant und anschaulich die zunehmende Radikalisierung der Alternative für Deutschland zusammen.
Die AfD hat die politische Landschaft in Deutschland seit ihrer Gründung 2013 tiefgreifend verändert. Entstanden als wirtschaftsliberale Partei, deren Hauptziel es war, den Euro in Deutschland wieder abzuschaffen, hat sie sich seitdem in mehreren Wellen radikalisiert. Von Bernd Lucke über Frauke Petry, Jörg Meuthen und Tino Chrupalla sind ihre Aussagen immer extremer geworden. Björn Höcke agitiert heute für die «Remigration» von Menschen mit Migrationshintergrund und gilt als gesichert rechtsextrem: Er hat das Ringen um die Macht in der Partei gewonnen. Trotzdem, oder gerade deswegen, hat die AfD in der Gunst der Wählerinnen und Wähler beständig zulegen können und breite Bevölkerungsschichten erreicht. Bei den drei Landtagswahlen in Ostdeutschland im Herbst 2024 erreichte sie in zwei Bundesländern über 30 Prozent der Stimmen, in Thüringen wurde sie sogar stärkste Kraft – ein Zäsur in der Geschichte der Bundesrepublik.
Eva Kienholz zeichnet die Entwicklung der Partei nach, die sich immer weiter nach rechts bewegt hat und nun offen nach der Macht im Land greift. Ein wichtiges Buch zum Verständnis der politischen Landschaft in Deutschland.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Eva Kienholz, geboren 1987 in Heidelberg, studierte Germanistik, Geschichte und Deutsche Literatur in Mannheim und Berlin. Sie ist als Journalistin und freie Autorin tätig. 2015 begann sie, sich intensiv mit der AfD und der Neuen Rechten zu beschäftigen. 2020 erschien ihr Buch «Ihr Kampf. Wie Höcke & Co. die AfD radikalisieren» im Verlag Das Neue Berlin.
Beiträge
Guter, kompakter Überblick über den Werdegang einer (mindestens) streitbaren Partei
Gerade für Menschen wie mich, die sich erst seit wenigen Jahren mit Politik aktiv beschäftigen ist es spannend zu sehen, wie sich diese Partei eigentlich Mal gegründet und seitdem stetig gewandelt hat. War der ursprüngliche Gedanke der Afd wohl einer, der der heutigen CDU sehr nahe stehen würde, ist sie durch die immer wieder von Björn Höcke ins Extreme gezerrte Positionierung eine grundsätzliche andere als 2013. Erschreckender neben der Toleranz der Meinungen innerhalb der Partei ist nur das Tempo, in welcher sie sich radikalisiert hat. Und noch erschreckender ist, wie salonfähig dieses Gedankengut mittlerweile geworden ist.




