Eine Klasse für sich
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Julian Fellowes wurde 1949 in Ägypten geboren, wuchs in England auf und studierte in Cambridge. Er ist preisgekrönter Autor von Romanen und Drehbüchern, für „Gosford Park“ wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet. 2009 wurde er in den Adelsstand erhoben. Julian Fellowes lebt mit seiner Familie im Südwesten der englischen Grafschaft Dorset.
Beiträge
Porträt der englischen Upperclass
Worum geht's? Damian Baxter, einer der reichsten Männer Englands, liegt im Sterben. Doch wem vermacht er sein Vermögen? Er weiß, dass er ein uneheliches Kind haben muss und schickt einen Freund aus Jugendtagen los, um dieses Kind zu finden. Zunächst ist dieses Buch ein hervorragendes Abbild der englischen Upperclass, der auch unser Erzähler (der o. g. Jugendfreund) angehört. Damian dagegen kommt von "außen", kann jedoch durch seine gewinnende Art auch Fuß fassen. Der Autor schrieb das Drehbuch zu Downton Abbey und ich erhoffte mir eine mitreißende Geschichte. Doch was am Bildschirm hervorragend funktioniert, war als Roman sehr langatmig und zu detailreich. Die Figuren wurden ausführlich beschrieben inklusive Jetztzeit und Vergangenheit, dazu noch ihre freundschaftlichen und/oder verwandtschaftlichen Verflechtungen. Über allem schwebte wie ein drohendes Gewitter ein vergangenes gesellschaftliches Ereignis, bei dem die Freundschaft zwischen Damian und unserem Erzähler in die Brüche ging. Ich fand es wirklich anstrengend zu lesen. Fazit: ich finde das Buch völlig überflüssig. Ich bin eigentlich nur drangeblieben, weil ich wissen wollte, wer die Mutter des Kindes ist. Am Schluss gab es noch so viel Pathos und ich konnte die Gefühle unseres Erzählers so gar nicht nachempfinden, das hat mich sehr gestört.
Manchmal etwas langatmig, Überlängen bei den wiederholten Erklärungen der „Gesellschaft „, ansonsten eine schöne Geschichte aus der bewährten Hand von Julian Fellowes, ich mag seinen Schreibstil. Die Schicksale der einzelnen Protagonisten haben mich zum Teil sehr berührt. Mit dem „Ich-Erzähler „ konnte ich nicht warm werden und hielt ihn für den wirklichen Snob der Geschichte
I loved the story, the detective-like investigation into the past that came with melancholic and bittersweet memories and most of all the way the characters were laid out and explored in depth. I do have some issues with the narrator. I read "Snobs" right before this one and throughout "Past Imperfect" I had the impression, that the narrators were identical. Their voice, their views on life, the way they commented on the lifestyle of the upper class were uncannily alike and I very often had to remind myself, that I was not reading "Snobs" anymore. Also, the novel is quite lengthy and even too long in parts, but it nevertheless managed to keep me interested.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Julian Fellowes wurde 1949 in Ägypten geboren, wuchs in England auf und studierte in Cambridge. Er ist preisgekrönter Autor von Romanen und Drehbüchern, für „Gosford Park“ wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet. 2009 wurde er in den Adelsstand erhoben. Julian Fellowes lebt mit seiner Familie im Südwesten der englischen Grafschaft Dorset.
Beiträge
Porträt der englischen Upperclass
Worum geht's? Damian Baxter, einer der reichsten Männer Englands, liegt im Sterben. Doch wem vermacht er sein Vermögen? Er weiß, dass er ein uneheliches Kind haben muss und schickt einen Freund aus Jugendtagen los, um dieses Kind zu finden. Zunächst ist dieses Buch ein hervorragendes Abbild der englischen Upperclass, der auch unser Erzähler (der o. g. Jugendfreund) angehört. Damian dagegen kommt von "außen", kann jedoch durch seine gewinnende Art auch Fuß fassen. Der Autor schrieb das Drehbuch zu Downton Abbey und ich erhoffte mir eine mitreißende Geschichte. Doch was am Bildschirm hervorragend funktioniert, war als Roman sehr langatmig und zu detailreich. Die Figuren wurden ausführlich beschrieben inklusive Jetztzeit und Vergangenheit, dazu noch ihre freundschaftlichen und/oder verwandtschaftlichen Verflechtungen. Über allem schwebte wie ein drohendes Gewitter ein vergangenes gesellschaftliches Ereignis, bei dem die Freundschaft zwischen Damian und unserem Erzähler in die Brüche ging. Ich fand es wirklich anstrengend zu lesen. Fazit: ich finde das Buch völlig überflüssig. Ich bin eigentlich nur drangeblieben, weil ich wissen wollte, wer die Mutter des Kindes ist. Am Schluss gab es noch so viel Pathos und ich konnte die Gefühle unseres Erzählers so gar nicht nachempfinden, das hat mich sehr gestört.
Manchmal etwas langatmig, Überlängen bei den wiederholten Erklärungen der „Gesellschaft „, ansonsten eine schöne Geschichte aus der bewährten Hand von Julian Fellowes, ich mag seinen Schreibstil. Die Schicksale der einzelnen Protagonisten haben mich zum Teil sehr berührt. Mit dem „Ich-Erzähler „ konnte ich nicht warm werden und hielt ihn für den wirklichen Snob der Geschichte
I loved the story, the detective-like investigation into the past that came with melancholic and bittersweet memories and most of all the way the characters were laid out and explored in depth. I do have some issues with the narrator. I read "Snobs" right before this one and throughout "Past Imperfect" I had the impression, that the narrators were identical. Their voice, their views on life, the way they commented on the lifestyle of the upper class were uncannily alike and I very often had to remind myself, that I was not reading "Snobs" anymore. Also, the novel is quite lengthy and even too long in parts, but it nevertheless managed to keep me interested.






