Eine gemeinsame Sache

Eine gemeinsame Sache

Taschenbuch
3.843

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Beschreibung

Wie bei der Familie Tull in "Dinner im Restaurant Heimweh" und den Whitshanks in "Der leuchtend blaue Faden" begleitet Anne Tyler in "Eine gemeinsame Sache" die unvergessliche Familie Garrett im Laufe mehrerer Jahrzehnte. Dabei deckt sie nicht nur Geheimnisse auf, sondern zeigt, wie wir all die subtilen Äußerungen von Liebe, Enttäuschung, Stolz und Ablehnung unserer Nächsten verinnerlichen. Denn schon das Verhalten eines einzelnen Familienmitglieds kann die Beziehungen über Generationen hinweg prägen. Anne Tyler zeichnet ihre Figuren mit feinem Witz, voller Empathie und so nahe am Leben, dass sich jede und jeder im Geschilderten wiedererkennt. »Ein warmer und humorvoller Roman, der aufzeigt, wie nah und gleichzeitig fern sich einzelne Familienmitglieder sein können, und wie sie sich dennoch gegenseitig prägen.« Welt der Frauen

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
352
Preis
15.50 €

Autorenbeschreibung

Anne Tyler, geboren 1941 in Minneapolis, Minnesota, ist Autorin von zahlreichen Romanen und Trägerin des Pulitzerpreises. Für ihr Lebenswerk erhielt sie den Sunday Times Award. Sie ist Mitglied der American Academy und des Institute of Arts and Letters. Bei Kein & Aber erschienen unter anderem ihre Bestseller Eine gemeinsame Sache, Launen der Zeit, Der leuchtend blaue Faden, mit dem sie auf der Shortlist des Booker Prize und des Women's Prize for Fiction stand, sowie Der Sinn des Ganzen, der ebenfalls für den Booker Prize nominiert war. 2024 erschien ihr neuer Roman Drei Tage im Juni. Anne Tyler lebt in Baltimore.

Beiträge

4
Alle
5

Anne Tyler erzählt uns die Geschichte der Familie Garrett über viele Jahrzehnte hinweg, aus den unterschiedlichen Perspektiven der 3 Kinder und der Eltern. Sie macht das mit einer Tiefe und einem wie immer bei ihr tollen Gespür für Einzelheiten, ich hatte am Ende das Gefühl, die ganze Familie zu kennen. Ich habe mich keine Minute gelangweilt und empfehle dieses kluge und dabei trotzdem leichte (aber keinesfalls seichte!) Buch gerne.

5

Das ist das erste Buch, das ich von Anne Tyler gelesen habe. Anfangs fiel es mir schwer, mich darauf einzulassen. Doch ab Seite 33 war es um mich geschehen. Sie schreibt so warmherzig, liebevoll und witzig darüber, wie fremd und gleichzeitig vertraut sich die einzelnen Mitglieder einer Familie sein können. Mercy fand ich sehr beeindruckend. Wie wichtig ihr war, sich nicht mehr "kümmern zu müssen" im selbstbestimmten Teil ihres Lebens. Auch David und Greta haben einen tiefen Eindruck hinterlassen. Ach, eigentlich alle Figuren. Ein bisschen Programmkino zum Lesen. Ich glaube, ich lese das Buch in ein paar Wochen nochmal.

5

Ein leises, fein beobachtetes Familienporträt über mehrere Generationen. Mit warmem Humor und psychologischer Tiefe zeigt sie, wie Nähe und Distanz familiäre Beziehungen prägen.

3.5

Nettes Familienporträt, aber kein Highlight

Die erste Szene des Buches hat mich total irritiert, weil sie in den 2010er Jahren spielen sollte, die Dialoge der Protagonisten aber wie aus der Zeit gefallen erschienen. Total komisch. Dann kam aber direkt der Zeitsprung in die 1950er Jahre und die etwas altmodische Erzählweise der Autorin passte wieder. Letztlich mochte ich den Erzählstil und die häufigen Wechsel der Szenerie. Man lernt wirklich fast die gesamte Familie Garrett kennen: von der Oma bis zu den Enkelkindern. Der Roman hat etwas Feministisches, aber sehr subtil. Fazit: kein schlechtes Buch, aber auch keins, an das ich mich lange erinnern werde.

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