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Romane

Eine amerikanische Familie

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Über das Buch

USA im Jahr 2029. Der Dollar ist kollabiert und durch eine Reservewährung ersetzt. Wasser ist kostbar geworden. Und Florence Mandible und ihr dreizehnjähriger Sohn Willing essen seit viel zu langer Zeit nur Kohl. Dass es Florence trotz guter Ausbildung so schwer haben würde, ihr Leben zu meistern, hätte niemand aus der Familie gedacht. Doch als die Mandibles alles verlieren und in einem Park Unterschlupf suchen müssen, sind es nicht die Erwachsenen, sondern Willing, der mit Pragmatismus, Weitsicht und notfalls auch krimineller Entschlossenheit dem Mandible-Clan wieder auf die Beine hilft … Scharfsinnig und ironisch erzählt Lionel Shriver von den Konsequenzen von Globalisierung und Nationalismus – eine beängstigende Zukunftsvision und ein komischer, liebevoller, fesselnder Familienroman.

Editionen (2)

ISBN9783492314008
VerlagPiper
Erscheinungsdatum02.04.19
Seitenzahl496

Rezensionen & Bewertungen

3 Bewertungen

1 Rezensionen

4,3

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  • 3,0

    Hittet anders, wenn man dieses Buch zum zweiten Amtsantritt von Trump liest 🥲

    Was eine ungewöhnliche Geschichte, bei der ich nicht weiß, in welche Schublade ich sie stecken soll. Eine Dystopie auf die besonders realistische Art! Muss gestehen, dieses Buch leider sehr lange auf meinem SuB gehabt zu haben, ABER hear me out: vor ein paar Jahren konnte ich mit der Geschichte wenig anfangen. noch jetzt trotz meiner 30 Jahre viel mir beim Lesen auf, wie sträflich wenig ich über internationale Finanzflüsse weiß. Jeden Tag benutzt man Geld, spürt, dass man für den gleich vollen Einkaufswagen immer mehr berappeln muss – und dich weiß man gar nicht so genau, was hinter Inflation steckt, wo der Wert des Geldes herkommt. Viel schlauer hat mich das Buch nicht gemacht, aber es hat ein Gefühl hinterlassen. Und das ist kein Gutes. Verwoben wird die ganze Finanzdramatik mit der Familie Mandible, deren Mitglieder sehr unterschiedlich wohlhabend waren. Was diese Familie erlebt, wie sie sich durchschlagen, ist der Wahnsinn. Gerade der Sohn Willing zeigt einen heftigen Pragmatismus. Die Geschehnisse werden dabei auch durchaus unerwartet derbe und ein bisschen vulgär geschildert. Es tuen sich menschliche Abgründe auf, die ich aber für leider absolut realistisch halte. Die Geschichte erstreckt sich über Jahrzehnte, was für die Entwicklung interessant ist, um zu sehen, wie sich die USA entwickeln. Zwischendrin hatte der Plot aber seine Längen und die Finanzthemen hätte man hin und wieder vielleicht in kleinere, verständliche Häppchen portionieren können, statt doch recht wissenschaftlich-hochtrabend. Aber das ist natürlich mein subjektives Empfinden aufgrund besagtem niedrigem Wissensstand. Insgesamt einfach recht ausufernd erzählt, ein paar Seiten weniger hätten es vielleicht knackiger gehalten. Ein Buch, dass mir wegen seines Inhalts im Gedächtnis bleibt. Der Unterhaltungswert war aber etwas durchwachsen, muss ich sagen

    7. Feb. 2025

Autorin / Autor

Über Lionel Shriver

Lionel Shriver, geboren 1957 in Gastonia, North Carolina, lebt mit ihrem Mann, dem Jazzmusiker Jeff Williams, in Portugal und London. Ihr in 25 Sprachen übersetzter Roman »Wir müssen über Kevin reden« wurde mit dem Orange Prize for Fiction ausgezeichnet. Auch ihr um ein Gedankenspiel kreisender Roman »Liebespaarungen« erhielt international höchstes Kritikerlob und stand über Wochen auf den Bestsellerlisten. Zuletzt erschien »Die Letzten werden die Ersten sein«.

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