Ein Zug voller Hoffnung
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Beschreibung
Neapel, 1946: Der 7-jährige Amerigo lebt mit seiner Mutter in einem der ärmsten Viertel und hat ständig Hunger. Als die Mutter von einer wohltätigen Initiative hört, die bedürftige Kinder für ein knappes Jahr zu Familien im reicheren Norditalien schickt, scheint dies die beste Lösung zu sein. Hoffnungsfroh, aber auch etwas bange besteigt Amerigo mit vielen Kindern den Zug. In seiner neuen Familie lebt er sich schnell ein, entdeckt seine Liebe zur klassischen Musik, bekommt sogar eine Geige geschenkt. Nachdem die paradiesische Zeit vorbei ist, erscheint ihm seine Mutter in Neapel ganz fremd. Als er kurz darauf erfährt, dass sie aus Geldnot heimlich seine Geige verkauft hat, fühlt Amerigo sich verraten. Er reißt aus und steigt noch einmal in den Zug, fest entschlossen, Neapel für immer hinter sich zu lassen ...
»Der kleine Amerigo erobert von der ersten Seite an die Herzen seiner Leserinnen und Leser.« La Stampa
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Viola Ardone, 1974 in Neapel geboren, ist ausgebildete Bibliothekarin und studierte Italienische Literatur. Sie arbeitet als Journalistin (u.a. für La Repubblica und Corriere della Sera) und ist Lehrerin für Geschichte, Italienisch und Latein. Sie hat bereits mehrere Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht. Ihr Roman »Ein Zug voller Hoffnung« brachte ihr den internationalen Durchbruch: Der Roman war in Italien ein preisgekrönter Bestseller und erscheint in 30 Ländern.
Beiträge
Beeindruckende einfühlsame Erzählweise
Ein Zug voller Hoffnung von Viola Ardone erzählt bewegend vom siebenjährigen Amerigo, der nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem armen Neapel in den Norden Italiens geschickt wird. Der Roman zeigt in angenehmer leichter Schreibweise, eindrucksvoll die Hoffnung auf Bildung und den Wunsch nach einem besseren Leben. Besonders berührend ist die Geschichte durch die kindliche Perspektive und die emotionalen Beziehungen der Figuren. Ein gefühlvoller und lesenswerter historischer Roman. Mich hat das Buch bzw die Geschichte durchaus bewegt, dennoch wird es keines meiner Favourits im Bereich historischer Romane. Stellenweise wurden die Figuren zu oberflächlich behandelt und das Temp war mir persönlich etwas zu langatmig.
Ein bewegender Roman
"Ein Zug voller Hoffnung" von Viola Ardone erzählt die Geschichte des siebenjährigen Amerigo, der 1946 aus dem armen Neapel in den wohlhabenderen Norden Italiens reist. Dort entdeckt er die Liebe zur Musik, doch die Rückkehr in sein altes Leben wird zu einer inneren Zerreißprobe. Der Roman besticht durch die lebendige kindliche Perspektive und eine authentische Darstellung der Nachkriegszeit. Die poetische Sprache und tiefgründigen Charaktere machen die Geschichte bewegend und einfühlsam. Kritiker und Leser loben die Wärme und Tiefe des Werks, das Themen wie Identität und Zugehörigkeit eindrucksvoll behandelt. Ein empfehlenswerter Roman, der berührt und nachdenklich stimmt.
Aufgerundete 4,5 Sterne für eine bewegende Geschichte, die auf wahren Tatsachen beruht.
Neapel, 1946. Der 7-jährige Amerigo versteht nicht, wieso seine Mutter ihn zu einem Zug begleitet. Er weiss nicht, dass er im Rahmen einer wohltätigen Initiative für bedürftige Kinder für ein knappes Jahr zu einer Familie im reicheren Norditalien geschickt wird. Was für ihn ein Abenteuer mit vielen Kindern zu sein scheint, ahnt er doch, dass die neue Familie ihn akzeptieren muss. Er lebt sich schnell ein und lernt die Liebe zur Musik kennen. Doch was passiert, wen er wieder in die Armut zu seiner Mutter zurückkehren muss? Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und berührt sehr. Der kleine Amerigo erzählt in seiner kindlichen Naivität von seiner Reise und zeigt auf, was in Kinderaugen wichtig erscheint oder was man einfach so hinnimmt. Ich vermute, dass das Buch in der Originalsprache Italienisch viel bewegender ist, da die deutschen Übersetzungen vereinzelt etwas holzig anmuteten. Aber auch so wächst Amerigo einem ans Herz. Mein Fazit: Man bekommt einen Einblick in die düstere Nachkriegszeit Italiens und wie alle versuchten, irgendwie zu überleben. Aufgerundete 4,5 Sterne.

• EIN ZUG VOLLER HOFFNUNG • In Italien schlug der preisgekrönte Roman "Ein Zug voller Hoffnung" hohe Wellen und konnte viele Leser:innen begeistern. Eins steht fest: Viola Ardone verkörpert mit ihrem Roman eine lebendig-historische Geschichte, die genau richtig für ruhige Lesemomente ist. I N H A L T: Der 7-jährige Amerigo wächst unter ärmlichen Verhältnissen bei seiner Mutter in Neapel auf. Es ist 1946 und der Zweite Weltkrieg ist gerade überstanden. Um ihrem Sohn ein gute Zeit zu ermöglichen, nimmt Amerigos Mutter das Angebot einer Wohltätigkeitsorganisation an: Kinder werden mit dem Zug in das wohlhabende Norditalien geschickt. Dort fehlt es ihnen an nichts. In Amerigos neuem Zuhause auf Zeit lebt es sich anders, er entdeckt seine Liebe zur Musik und erlangt Schulbildung. Nach einem knappen Jahr kehren die Kinder zurück in ihre Familien, doch plötzlich scheint das Leben in Neapel und seine Mutter Amerigo völlig fremd. M E I N U N G: Viola Ardone greift einen historischen Umstand der italienischen Nachkriegszeit literarisch auf. In Italien wurden fast 10.000 Kinder aus dem ärmlichen Süden in den wohlhabenden Norden verschickt, um ihnen ein sorgenfreies Leben auf Zeit zu ermöglichen. Die Verschickung verläuft jedoch nicht immer glücklich und stellt eine große Herausforderung für die Kinder und der Familie dar. Das Gefühl, Skepsis und die Zerrissenheit von Kindern und Eltern stellt Ardone phantastisch dar. Auf dem Bahnsteig ist es strubbelig: es wird geschrien, gelacht, gesungen und geweint. Einige Vorurteile halten sich hartnäckig. Der 7-jährige Amerigo erzählt aus seiner Perspektive die Landverschickung. Mit der Zeit wächst seine kindliche Sicht zu einer erwachsenen heran. Amerigo ist ein äußerst sympathischer Protagonist, der das Herz am rechten Fleck hat. Das Heranwachsen vom naiven Kind zum gestanden, zweifelnden Erwachsenen gefielen mir gut.
Der Roman nimmt uns mit ins Neapel der Nachkriegszeit. 1946 lebt dort der 7 Jahre alte Amerigo mit seiner Mama in großer Armut. Eine Gruppe von Kommunist:innen möchte den Kindern aus dem armen Süden des Landes ermöglichen für ein halbes Jahr im Norden bei Familien zu leben, denen es nicht so schlecht geht. Über 100.000 Kinder wurden damals „verschickt“. 6 Monate wirken zunächst recht kurz. Doch was das mit den Kindern, den Eltern und auch den Gastfamilien macht zeigt der Roman. In vier Teilen lernen wir zunächst Amerigos Leben in Neapel kennen. Er hat ständig Hunger und zählt Schuhe, denn für ihn, der er noch nie ein Paar neuer Schuhe nur für sich hatte, gibt es keinen größeren Luxus und wenn er auf der Straße jemanden mit neuen Schuhen sieht, freut er sich, als wären es seine eigenen. Der zweite Teil spielt in Modena, wo Amerigo bei seiner Gastfamilie nicht nur gut gefüttert wird. Er lernt dort neben der Gemeinschaft, die er erlebt, auch seine Liebe zur Musik kennen und bekommt sogar eine eigene Geige. Zurück in Neapel im dritten Teil muss er all das wieder hinter sich lassen. Der letzte Teil spielt 1994. Der Roman behandelt ein schweres Thema, aber durch Amerigos Perspektive und die damit verbundene kindliche Naivität erhält er trotzdem eine gewisse Leichtigkeit. Amerigo ist ein so unglaublich niedliches Kind und man leidet mit ihm mit, wie er zerrissen ist zwischen dem neuen Leben, das er im Norden kennen lernen durfte, und der Zuneigung zu seiner Mutter, die ihm all das nicht bieten kann. Ich habe den Roman am Stück durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit dem kleinen Jungen weitergeht. Der vierte Teil, der aus der Perspektive des erwachsenen Amerigo geschrieben ist, konnte mich zwar nicht so abholen wie die Teile zuvor – vor allem, weil Amerigo in diesem Teil sehr unnahbar wirkt – aber der Roman ist dennoch eine absolute Leseempfehlung.
Beschreibung
Neapel, 1946: Der 7-jährige Amerigo lebt mit seiner Mutter in einem der ärmsten Viertel und hat ständig Hunger. Als die Mutter von einer wohltätigen Initiative hört, die bedürftige Kinder für ein knappes Jahr zu Familien im reicheren Norditalien schickt, scheint dies die beste Lösung zu sein. Hoffnungsfroh, aber auch etwas bange besteigt Amerigo mit vielen Kindern den Zug. In seiner neuen Familie lebt er sich schnell ein, entdeckt seine Liebe zur klassischen Musik, bekommt sogar eine Geige geschenkt. Nachdem die paradiesische Zeit vorbei ist, erscheint ihm seine Mutter in Neapel ganz fremd. Als er kurz darauf erfährt, dass sie aus Geldnot heimlich seine Geige verkauft hat, fühlt Amerigo sich verraten. Er reißt aus und steigt noch einmal in den Zug, fest entschlossen, Neapel für immer hinter sich zu lassen ...
»Der kleine Amerigo erobert von der ersten Seite an die Herzen seiner Leserinnen und Leser.« La Stampa
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Viola Ardone, 1974 in Neapel geboren, ist ausgebildete Bibliothekarin und studierte Italienische Literatur. Sie arbeitet als Journalistin (u.a. für La Repubblica und Corriere della Sera) und ist Lehrerin für Geschichte, Italienisch und Latein. Sie hat bereits mehrere Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht. Ihr Roman »Ein Zug voller Hoffnung« brachte ihr den internationalen Durchbruch: Der Roman war in Italien ein preisgekrönter Bestseller und erscheint in 30 Ländern.
Beiträge
Beeindruckende einfühlsame Erzählweise
Ein Zug voller Hoffnung von Viola Ardone erzählt bewegend vom siebenjährigen Amerigo, der nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem armen Neapel in den Norden Italiens geschickt wird. Der Roman zeigt in angenehmer leichter Schreibweise, eindrucksvoll die Hoffnung auf Bildung und den Wunsch nach einem besseren Leben. Besonders berührend ist die Geschichte durch die kindliche Perspektive und die emotionalen Beziehungen der Figuren. Ein gefühlvoller und lesenswerter historischer Roman. Mich hat das Buch bzw die Geschichte durchaus bewegt, dennoch wird es keines meiner Favourits im Bereich historischer Romane. Stellenweise wurden die Figuren zu oberflächlich behandelt und das Temp war mir persönlich etwas zu langatmig.
Ein bewegender Roman
"Ein Zug voller Hoffnung" von Viola Ardone erzählt die Geschichte des siebenjährigen Amerigo, der 1946 aus dem armen Neapel in den wohlhabenderen Norden Italiens reist. Dort entdeckt er die Liebe zur Musik, doch die Rückkehr in sein altes Leben wird zu einer inneren Zerreißprobe. Der Roman besticht durch die lebendige kindliche Perspektive und eine authentische Darstellung der Nachkriegszeit. Die poetische Sprache und tiefgründigen Charaktere machen die Geschichte bewegend und einfühlsam. Kritiker und Leser loben die Wärme und Tiefe des Werks, das Themen wie Identität und Zugehörigkeit eindrucksvoll behandelt. Ein empfehlenswerter Roman, der berührt und nachdenklich stimmt.
Aufgerundete 4,5 Sterne für eine bewegende Geschichte, die auf wahren Tatsachen beruht.
Neapel, 1946. Der 7-jährige Amerigo versteht nicht, wieso seine Mutter ihn zu einem Zug begleitet. Er weiss nicht, dass er im Rahmen einer wohltätigen Initiative für bedürftige Kinder für ein knappes Jahr zu einer Familie im reicheren Norditalien geschickt wird. Was für ihn ein Abenteuer mit vielen Kindern zu sein scheint, ahnt er doch, dass die neue Familie ihn akzeptieren muss. Er lebt sich schnell ein und lernt die Liebe zur Musik kennen. Doch was passiert, wen er wieder in die Armut zu seiner Mutter zurückkehren muss? Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und berührt sehr. Der kleine Amerigo erzählt in seiner kindlichen Naivität von seiner Reise und zeigt auf, was in Kinderaugen wichtig erscheint oder was man einfach so hinnimmt. Ich vermute, dass das Buch in der Originalsprache Italienisch viel bewegender ist, da die deutschen Übersetzungen vereinzelt etwas holzig anmuteten. Aber auch so wächst Amerigo einem ans Herz. Mein Fazit: Man bekommt einen Einblick in die düstere Nachkriegszeit Italiens und wie alle versuchten, irgendwie zu überleben. Aufgerundete 4,5 Sterne.

• EIN ZUG VOLLER HOFFNUNG • In Italien schlug der preisgekrönte Roman "Ein Zug voller Hoffnung" hohe Wellen und konnte viele Leser:innen begeistern. Eins steht fest: Viola Ardone verkörpert mit ihrem Roman eine lebendig-historische Geschichte, die genau richtig für ruhige Lesemomente ist. I N H A L T: Der 7-jährige Amerigo wächst unter ärmlichen Verhältnissen bei seiner Mutter in Neapel auf. Es ist 1946 und der Zweite Weltkrieg ist gerade überstanden. Um ihrem Sohn ein gute Zeit zu ermöglichen, nimmt Amerigos Mutter das Angebot einer Wohltätigkeitsorganisation an: Kinder werden mit dem Zug in das wohlhabende Norditalien geschickt. Dort fehlt es ihnen an nichts. In Amerigos neuem Zuhause auf Zeit lebt es sich anders, er entdeckt seine Liebe zur Musik und erlangt Schulbildung. Nach einem knappen Jahr kehren die Kinder zurück in ihre Familien, doch plötzlich scheint das Leben in Neapel und seine Mutter Amerigo völlig fremd. M E I N U N G: Viola Ardone greift einen historischen Umstand der italienischen Nachkriegszeit literarisch auf. In Italien wurden fast 10.000 Kinder aus dem ärmlichen Süden in den wohlhabenden Norden verschickt, um ihnen ein sorgenfreies Leben auf Zeit zu ermöglichen. Die Verschickung verläuft jedoch nicht immer glücklich und stellt eine große Herausforderung für die Kinder und der Familie dar. Das Gefühl, Skepsis und die Zerrissenheit von Kindern und Eltern stellt Ardone phantastisch dar. Auf dem Bahnsteig ist es strubbelig: es wird geschrien, gelacht, gesungen und geweint. Einige Vorurteile halten sich hartnäckig. Der 7-jährige Amerigo erzählt aus seiner Perspektive die Landverschickung. Mit der Zeit wächst seine kindliche Sicht zu einer erwachsenen heran. Amerigo ist ein äußerst sympathischer Protagonist, der das Herz am rechten Fleck hat. Das Heranwachsen vom naiven Kind zum gestanden, zweifelnden Erwachsenen gefielen mir gut.
Der Roman nimmt uns mit ins Neapel der Nachkriegszeit. 1946 lebt dort der 7 Jahre alte Amerigo mit seiner Mama in großer Armut. Eine Gruppe von Kommunist:innen möchte den Kindern aus dem armen Süden des Landes ermöglichen für ein halbes Jahr im Norden bei Familien zu leben, denen es nicht so schlecht geht. Über 100.000 Kinder wurden damals „verschickt“. 6 Monate wirken zunächst recht kurz. Doch was das mit den Kindern, den Eltern und auch den Gastfamilien macht zeigt der Roman. In vier Teilen lernen wir zunächst Amerigos Leben in Neapel kennen. Er hat ständig Hunger und zählt Schuhe, denn für ihn, der er noch nie ein Paar neuer Schuhe nur für sich hatte, gibt es keinen größeren Luxus und wenn er auf der Straße jemanden mit neuen Schuhen sieht, freut er sich, als wären es seine eigenen. Der zweite Teil spielt in Modena, wo Amerigo bei seiner Gastfamilie nicht nur gut gefüttert wird. Er lernt dort neben der Gemeinschaft, die er erlebt, auch seine Liebe zur Musik kennen und bekommt sogar eine eigene Geige. Zurück in Neapel im dritten Teil muss er all das wieder hinter sich lassen. Der letzte Teil spielt 1994. Der Roman behandelt ein schweres Thema, aber durch Amerigos Perspektive und die damit verbundene kindliche Naivität erhält er trotzdem eine gewisse Leichtigkeit. Amerigo ist ein so unglaublich niedliches Kind und man leidet mit ihm mit, wie er zerrissen ist zwischen dem neuen Leben, das er im Norden kennen lernen durfte, und der Zuneigung zu seiner Mutter, die ihm all das nicht bieten kann. Ich habe den Roman am Stück durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit dem kleinen Jungen weitergeht. Der vierte Teil, der aus der Perspektive des erwachsenen Amerigo geschrieben ist, konnte mich zwar nicht so abholen wie die Teile zuvor – vor allem, weil Amerigo in diesem Teil sehr unnahbar wirkt – aber der Roman ist dennoch eine absolute Leseempfehlung.










