Ein Zimmer, sechs Frauen und ein Bild

Ein Zimmer, sechs Frauen und ein Bild

Taschenbuch
2.94
Gwen JohnGemäldeFrau1939

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Beschreibung

Ein Bild geht auf Reisen. Es wurde 1907 in Paris von der walisischen Malerin Gwen John gemalt. Im Lauf eines Jahrhunderts geht es verloren, wird gestohlen, verkauft, verschenkt und schließlich vererbt – sein Weg führt an unterschiedliche Orte und in den Besitz ganz unterschiedlicher Frauen. Zuletzt kehrt es dahin zurück, wo alles begann: in ein lichtes Zimmer über den Dächern von Paris.

»Die Königin des Familienromans heißt Margaret Forster.« Brigitte

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
528
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Von ihrem ersten Aufsehen erregenden Roman »Ich glaube, ich fahre in die Highlands« bis zu ihrem bislang erfolgreichsten Roman »Die Dienerin« hat die englische Bestseller-Autorin Margaret Forster auch im deutschsprachigen Raum zahllose Leserinnen begeistert. 1938 in Carlisle geboren, studierte sie Geschichte in Oxford und lebt heute als freie Schriftstellerin in London und im Lake District. Im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen zuletzt: ›Ich warte darauf, dass etwas geschieht‹ (Bd. 17233) und ›Ein Zimmer, sechs Frauen und ein Bild‹ (Bd. 17581).Weitere Informationen, auch zu E-Book-Ausgaben, finden Sie bei www.fischerverlage.de

Beiträge

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5

Ich habe etwas gebraucht, um in dieses Buch reinzukommen. Es ist ein sehr stilles, ruhiges Buch, ähnlich wie das Gemälde, um das es geht, und man muss sich erstmal darauf einlassen. Zudem fand ich die vorangestellten Zitate der Malerin Gwen Jones, die die Hauptperson des ersten Teils (und als Urheberin des Bildes eigentlich des ganzen Buches) ist, etwas irritierend und sogar abstoßend. Aber irgendwann hat es mich dann doch gepackt und ich bin dem Bild gerne auf seiner Reise durch das 20. Jahrhundert gefolgt. Ich fand die einzelnen Frauenschicksale spannend, wo jede von ihnen ihre eigene Emazipationsgeschichte erlebt. Gut gefallen haben mir auch die Verschränkungen der einzelnen Teile, die es dem Leser ermöglichen, das weitere Schicksal der Figuren, die man schon verlassen hat, weiter zu verfolgen. Nur der letzte Teil hat mir nicht ganz so gut gefallen. Gillian und Claudette bleiben gegenüber den anderen Figuren zu blass und ihre Lebenfragen zu uninteressant. Etwas traurig finde ich, dass alle Frauen, bis auf Ailsa, Künstlerinnen sind (oder es gerne wären). Ich hätte mich über mehr „normale“ Frauen gefreut, um selbst mehr Identifikationspunkte zu haben.

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