Ein Sommer am See
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Die Autorin Mariko Tamaki schreibt neben Comics auch Prosa und ist als Filmemacherin und Dozentin für Kreatives Schreiben in Toronto tätig.
Beiträge
Unaufregend
Dieses Buch war meine erste Graphic Novel und ich bin etwas enttäuscht. Ein Sommer am See handelt von einem Mädchen die mit ihren Eltern in den Urlaub fährt. Jedes Jahr sind sie am gleichen Ort und und viel am See. Die Mädchen werden konfrontiert mit Sexualität, der Veränderung des Körpers und Schwangerschaften. Letztere vor allem im negativen Kontext. Das Buch hat mich leider nicht überzeugt. Die Handlung dümpelt so vor sich hin, greift aber nicht genug Themen tiefgehend auf. Viele Zeichnungen sind schön gestaltet, manche aber optisch auf ziemlich gruselig und merkwürdig. Man hat es sehr schnell durch.
Graphic Novel über das Ende der Kindheit
Der Plot Rose und Windy sind Ferienfreundinnen. Wie jedes Jahr treffen sie sich in einem Badeort um gemeinsam mit dem Eltern die Sommerferien zu verbringen. Nur diesmal ist etwas anders - Rose ist zu alt für die kindlichen Spiele der Vergangenheit und auch in ihrer Familie ist nicht alles beim Alten. Meine Meinung Subtiler Comic übers Älterwerden. In schönen Bildern erfahren wir zunächst über den Antrag der Ferienfreundinnen Rose und Windy. Zunehmend wird die Idylle aber gestört. Rose will andere Sachen als Windy und interessiert sich für einen älteren Jungen aus dem Ort. Hin und hergerissen zwischen Freundin und dem aufregenden neuen verbringt sie ihre Zeit. In einer Art Parallelhandlung erfahren wir auch über die Probleme der Eltern, die sich streiten oder noch öfter: gar nicht reden. Wie soll das die beiden Mädchen beeinflusst, wird hier nachvollziehbar und witzig dargestellt. Die Bilder sind schon und der Blaustich macht den Stil besonders. Ich habe mich - obwohl keine Frau - in vielen wiedergefunden. Toll gemachter Comic.
Nicht gut genau ausgearbeitet
Ein Buch über das Erwachsenwerden, aber auch über schwere Themen wie Schwangerschaft und F3hlgeburten, Männer, die einfach keine f*** Verantwortung übernehmen und die Frauen alles ausbaden lassen, Eltern, die nicht mit ihren Kindern reden… An sich ein wirklich wichtiges Buch, aber ich fand es einfach nicht gut genug umgesetzt. Es haben mich zu viele Dinge gestört und auch das Ende hat mich nicht zufriedengestellt. Schade, ich hatte sehr auf eine gute Jugend-Graphic-Novel gehofft.

In "Ein Sommer am See" von Mariko und Jillian Tamaki geht es um Rose, die jedes Jahr mit ihren Eltern in das Sommerhaus am See fährt. Sie trifft sich dort jedes Jahr mit ihrer Freundin Wendy und verbringt sehr viel Zeit mit ihr. Doch dieses Jahr ist etwas anders. Sie erlebt diesen Sommer mit unbekannten Gefühlen und neuen Gedanken an der Schwelle zum Erwachsen werden. Ich weiß nicht ob das Buch mir gefallen hat. An sich fand ich die Zeichnungen sehr cool, aber die Story war mir irgendwie zu flach. Viele Themen werden angeschnitten, aber dann nicht zu Ende erzählt. "Ein Sommer am See" war meine erste Graphic Novel.
Eine kurzweilige Story über das Erwachsenwerden, die Themen wie Sex, ungewollte Schwangerschaften, Kinderwunsch und Fehlgeburten aufgreift, aber auch die allgemeine Unsicherheit der pubertierenden, das sich-von-den-Eltern-missverstanden fühlen. Die Zeichnungen sind sehr detailgetreu und haben mir gut gefallen. Insgesamt hat mich das Buch sehr an meine eigene Teeny-Zeit erinnert und ich Frage mich, inwiefern die heutigen Teenager etwas damit anfangen können, dass Rose und Windy täglich zum Kiosk laufen um sich eine DVD auszuleihen :)
Über Das Erwachsenwerden
🌟🌟 "Awago Beach heißt der Ort...wo wir jeden Sommer hinfahren. Seit...eigentlich schon immer!" - Rose 🌟🌟 🌟INHALT🌟 Wie jeden Sommer fährt Rose Wallace mit ihren Eltern Alice und Evan in den Ferien an einen See, um eine ruhige Zeit zu verbringen. Wie jeden Sommer trifft sie dort auf ihre Freundin Windy. Doch anders als jeden Sommer scheint die Beziehung zwischen Roses Eltern dieses Mal alles andere als harmonisch zu sein und auch das Mädchen selbst entdeckt persönliche Veränderungen. Mariko und Jillian Tamaki erzählen auf ca. 319 Seiten die Geschichte eines einmaligen Urlaubes. 🌟BEWERTUNG🌟 🌟HANDLUNG🌟 Wer ein literarisches Werk zu Lesen anfängt, der hat in der Regel Erwartungen an dieses. So ging es auch mir. Im Falle von "Ein Sommer am See" erwartete ich insbesondere malerische Zeichnungen (dazu später mehr). Was ich nicht erwartete war eine solche Geschichte, die man durchaus als emotionale Achterbahn bezeichnen kann. Von den lauten-spaßigen bis zu den leisen-tränenreichen Momenten ist alles vertreten. Der Leser erlebt eine Handlung die unglaublich nah am realen Leben ist. Die in ihrer Alltäglichkeit Langeweile verspricht, aber mit so viel Herzblut erzählt wird, dass von Desinteresse keine Rede sein kann. Die Wendungen hier werden dezent aufgebaut, mit Hinweisen versehen wie in einer Schnitzeljagd und schließlich in ihrer harten Wahrheit präsentiert. Erzählerisch musste ich hier unweigerlich an "Life is Strange" denken. Die behandelten Themen waren in ihrer Fülle zwar nicht alle etwas für mich, aber das ist letztendlich eine persönliche Empfindung. 🌟CHARAKTERE🌟 Auch die Figuren wirken lebensecht. Rose ist eine typische Frühteenagerin, die beginnt den kindlichen Schleier zu zerreißen und das Leben in seinen Höhen und Tiefen vollumfänglich zu begreifen. Die Unstimmigkeiten zwischen ihren Eltern Evan und Alice (die übrigens hervorragend geschrieben wurden, als hätte man einen Ehekrach transkribiert) erfährt sie hautnah, hinterfragt diese jedoch nur zum Teil und ergreift Partei, ohne das große Ganze zu sehen. Eine noch kindliche Eigenschaft, die Emotionalität und Konfliktpotenzial birgt. Darüber hinaus erfährt sie auch die besonders schönen und besonders hässlichen Seiten der Liebe. Roses Freundin Windy ist noch etwas jünger, was man in diesem Comic klar merken kann. Sie betrachtet vieles noch kindlicher und ohne die Brille der beginnenden Sexualität. Auch das führt zu der einen oder anderen Meinungsverschiedenheit, welche maßgeblich für die Spannung innerhalb der Handlung sorgt. 🌟ATMOSPHÄRE🌟 Tamaki gelingt es mit "Ein Sommer am See" auch rein erzählerisch den Leser nach Awago Beach zu versetzen. Man fühlt sich in diesen kleinen Mikrokosmos aus Krieg und Frieden hineingezogen, kann förmlich die sanften Wogen in der Böschung hören und das gemeinsame Grillen in einer lauen Sommernacht nachempfinden. Man fühlt mit den Figuren mit, versetzt sich in sie hinein und spürt das wahre Leben auf Papier gebannt. 🌟ILLUSTRATIONEN🌟 Die Abbildungen haben mich persönlich vom Konsum dieses Comics überzeugt. Die Zeichnungen sind mit gekonnten schnellen Strichen erschaffen wurden und stets in den gleichen Farbtönen gehalten - Weiß, Schwarz, dunkles Blau. Mit dieser minimalen Grundlage gelingt es der Zeichnerin eine Vielfalt an Ausdrücken zu erschaffen, die dynamisch und gleichzeitig statisch wirken. Die Handlung fließt dahin, verweilt gleichzeitig aber stets einen Moment im Hier und Jetzt. Wenngleich der erste Eindruck Einfachheit vermittelt, kann der geduldige Leser in vielen Panels eine Fülle an Details entdecken, die Welt realistischer wirken lassen, ohne dass diese Zusätze überlasten. 🌟FAZIT🌟 Mit "Ein Sommer am See" kann man sich das Gefühl eines Sommerurlaubes mitten ins winterliche Wohnzimmer holen. Für Freunde realitätsnaher Comics ohne Superkräfte, aber mit superviel Herz genau das Richtige. Gesamt: 4/5
This comic is so heavy... Ich habe dieses Buch schon sehr lange... Und in jedem Alter habe ich ein wichtiges Thema mehr entdeckt und bemerkt wie tiefgründig dieser so scheinbar einfache Comic ist. Die Illustrationen sind mega cool gemacht und die Story und die damit verbundenen Themen einfach supi miteinander verknüpft. LOVE IT
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Die Autorin Mariko Tamaki schreibt neben Comics auch Prosa und ist als Filmemacherin und Dozentin für Kreatives Schreiben in Toronto tätig.
Beiträge
Unaufregend
Dieses Buch war meine erste Graphic Novel und ich bin etwas enttäuscht. Ein Sommer am See handelt von einem Mädchen die mit ihren Eltern in den Urlaub fährt. Jedes Jahr sind sie am gleichen Ort und und viel am See. Die Mädchen werden konfrontiert mit Sexualität, der Veränderung des Körpers und Schwangerschaften. Letztere vor allem im negativen Kontext. Das Buch hat mich leider nicht überzeugt. Die Handlung dümpelt so vor sich hin, greift aber nicht genug Themen tiefgehend auf. Viele Zeichnungen sind schön gestaltet, manche aber optisch auf ziemlich gruselig und merkwürdig. Man hat es sehr schnell durch.
Graphic Novel über das Ende der Kindheit
Der Plot Rose und Windy sind Ferienfreundinnen. Wie jedes Jahr treffen sie sich in einem Badeort um gemeinsam mit dem Eltern die Sommerferien zu verbringen. Nur diesmal ist etwas anders - Rose ist zu alt für die kindlichen Spiele der Vergangenheit und auch in ihrer Familie ist nicht alles beim Alten. Meine Meinung Subtiler Comic übers Älterwerden. In schönen Bildern erfahren wir zunächst über den Antrag der Ferienfreundinnen Rose und Windy. Zunehmend wird die Idylle aber gestört. Rose will andere Sachen als Windy und interessiert sich für einen älteren Jungen aus dem Ort. Hin und hergerissen zwischen Freundin und dem aufregenden neuen verbringt sie ihre Zeit. In einer Art Parallelhandlung erfahren wir auch über die Probleme der Eltern, die sich streiten oder noch öfter: gar nicht reden. Wie soll das die beiden Mädchen beeinflusst, wird hier nachvollziehbar und witzig dargestellt. Die Bilder sind schon und der Blaustich macht den Stil besonders. Ich habe mich - obwohl keine Frau - in vielen wiedergefunden. Toll gemachter Comic.
Nicht gut genau ausgearbeitet
Ein Buch über das Erwachsenwerden, aber auch über schwere Themen wie Schwangerschaft und F3hlgeburten, Männer, die einfach keine f*** Verantwortung übernehmen und die Frauen alles ausbaden lassen, Eltern, die nicht mit ihren Kindern reden… An sich ein wirklich wichtiges Buch, aber ich fand es einfach nicht gut genug umgesetzt. Es haben mich zu viele Dinge gestört und auch das Ende hat mich nicht zufriedengestellt. Schade, ich hatte sehr auf eine gute Jugend-Graphic-Novel gehofft.

In "Ein Sommer am See" von Mariko und Jillian Tamaki geht es um Rose, die jedes Jahr mit ihren Eltern in das Sommerhaus am See fährt. Sie trifft sich dort jedes Jahr mit ihrer Freundin Wendy und verbringt sehr viel Zeit mit ihr. Doch dieses Jahr ist etwas anders. Sie erlebt diesen Sommer mit unbekannten Gefühlen und neuen Gedanken an der Schwelle zum Erwachsen werden. Ich weiß nicht ob das Buch mir gefallen hat. An sich fand ich die Zeichnungen sehr cool, aber die Story war mir irgendwie zu flach. Viele Themen werden angeschnitten, aber dann nicht zu Ende erzählt. "Ein Sommer am See" war meine erste Graphic Novel.
Eine kurzweilige Story über das Erwachsenwerden, die Themen wie Sex, ungewollte Schwangerschaften, Kinderwunsch und Fehlgeburten aufgreift, aber auch die allgemeine Unsicherheit der pubertierenden, das sich-von-den-Eltern-missverstanden fühlen. Die Zeichnungen sind sehr detailgetreu und haben mir gut gefallen. Insgesamt hat mich das Buch sehr an meine eigene Teeny-Zeit erinnert und ich Frage mich, inwiefern die heutigen Teenager etwas damit anfangen können, dass Rose und Windy täglich zum Kiosk laufen um sich eine DVD auszuleihen :)
Über Das Erwachsenwerden
🌟🌟 "Awago Beach heißt der Ort...wo wir jeden Sommer hinfahren. Seit...eigentlich schon immer!" - Rose 🌟🌟 🌟INHALT🌟 Wie jeden Sommer fährt Rose Wallace mit ihren Eltern Alice und Evan in den Ferien an einen See, um eine ruhige Zeit zu verbringen. Wie jeden Sommer trifft sie dort auf ihre Freundin Windy. Doch anders als jeden Sommer scheint die Beziehung zwischen Roses Eltern dieses Mal alles andere als harmonisch zu sein und auch das Mädchen selbst entdeckt persönliche Veränderungen. Mariko und Jillian Tamaki erzählen auf ca. 319 Seiten die Geschichte eines einmaligen Urlaubes. 🌟BEWERTUNG🌟 🌟HANDLUNG🌟 Wer ein literarisches Werk zu Lesen anfängt, der hat in der Regel Erwartungen an dieses. So ging es auch mir. Im Falle von "Ein Sommer am See" erwartete ich insbesondere malerische Zeichnungen (dazu später mehr). Was ich nicht erwartete war eine solche Geschichte, die man durchaus als emotionale Achterbahn bezeichnen kann. Von den lauten-spaßigen bis zu den leisen-tränenreichen Momenten ist alles vertreten. Der Leser erlebt eine Handlung die unglaublich nah am realen Leben ist. Die in ihrer Alltäglichkeit Langeweile verspricht, aber mit so viel Herzblut erzählt wird, dass von Desinteresse keine Rede sein kann. Die Wendungen hier werden dezent aufgebaut, mit Hinweisen versehen wie in einer Schnitzeljagd und schließlich in ihrer harten Wahrheit präsentiert. Erzählerisch musste ich hier unweigerlich an "Life is Strange" denken. Die behandelten Themen waren in ihrer Fülle zwar nicht alle etwas für mich, aber das ist letztendlich eine persönliche Empfindung. 🌟CHARAKTERE🌟 Auch die Figuren wirken lebensecht. Rose ist eine typische Frühteenagerin, die beginnt den kindlichen Schleier zu zerreißen und das Leben in seinen Höhen und Tiefen vollumfänglich zu begreifen. Die Unstimmigkeiten zwischen ihren Eltern Evan und Alice (die übrigens hervorragend geschrieben wurden, als hätte man einen Ehekrach transkribiert) erfährt sie hautnah, hinterfragt diese jedoch nur zum Teil und ergreift Partei, ohne das große Ganze zu sehen. Eine noch kindliche Eigenschaft, die Emotionalität und Konfliktpotenzial birgt. Darüber hinaus erfährt sie auch die besonders schönen und besonders hässlichen Seiten der Liebe. Roses Freundin Windy ist noch etwas jünger, was man in diesem Comic klar merken kann. Sie betrachtet vieles noch kindlicher und ohne die Brille der beginnenden Sexualität. Auch das führt zu der einen oder anderen Meinungsverschiedenheit, welche maßgeblich für die Spannung innerhalb der Handlung sorgt. 🌟ATMOSPHÄRE🌟 Tamaki gelingt es mit "Ein Sommer am See" auch rein erzählerisch den Leser nach Awago Beach zu versetzen. Man fühlt sich in diesen kleinen Mikrokosmos aus Krieg und Frieden hineingezogen, kann förmlich die sanften Wogen in der Böschung hören und das gemeinsame Grillen in einer lauen Sommernacht nachempfinden. Man fühlt mit den Figuren mit, versetzt sich in sie hinein und spürt das wahre Leben auf Papier gebannt. 🌟ILLUSTRATIONEN🌟 Die Abbildungen haben mich persönlich vom Konsum dieses Comics überzeugt. Die Zeichnungen sind mit gekonnten schnellen Strichen erschaffen wurden und stets in den gleichen Farbtönen gehalten - Weiß, Schwarz, dunkles Blau. Mit dieser minimalen Grundlage gelingt es der Zeichnerin eine Vielfalt an Ausdrücken zu erschaffen, die dynamisch und gleichzeitig statisch wirken. Die Handlung fließt dahin, verweilt gleichzeitig aber stets einen Moment im Hier und Jetzt. Wenngleich der erste Eindruck Einfachheit vermittelt, kann der geduldige Leser in vielen Panels eine Fülle an Details entdecken, die Welt realistischer wirken lassen, ohne dass diese Zusätze überlasten. 🌟FAZIT🌟 Mit "Ein Sommer am See" kann man sich das Gefühl eines Sommerurlaubes mitten ins winterliche Wohnzimmer holen. Für Freunde realitätsnaher Comics ohne Superkräfte, aber mit superviel Herz genau das Richtige. Gesamt: 4/5
This comic is so heavy... Ich habe dieses Buch schon sehr lange... Und in jedem Alter habe ich ein wichtiges Thema mehr entdeckt und bemerkt wie tiefgründig dieser so scheinbar einfache Comic ist. Die Illustrationen sind mega cool gemacht und die Story und die damit verbundenen Themen einfach supi miteinander verknüpft. LOVE IT














