Ein schönes Paar
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Beschreibung
Eine Liebe vor dem Hintergrund der deutschen Teilung. Beim Ausräumen seines Elternhauses stößt der Fotograf Philipp auf einen Gegenstand, der in der Geschichte seiner Eltern eine entscheidende Rolle gespielt hat. Die beiden, Herta und Georg, waren ein schönes Paar. Philipp erinnert sich an ihr junges Liebesglück, ihre Hoffnungen und Gefährdungen, an die überstürzte Flucht seines Vaters aus der DDR in den Westen. Das hätte, da ihm die Mutter und der Junge ein paar Tage später folgten, der Beginn eines erfüllten Lebens sein können, tatsächlich aber trug die Flucht den Keim des Unglücks in sich. Nach und nach geht Philipp das Paradoxe der elterlichen Beziehung auf: Dass es die Liebe war, die ihre Liebe zerstörte. Damit aber ist die Geschichte, die auch sein Leben überschattet hat, nicht vorbei. Am Ende stellt er fest, dass Herta und Georg all die Jahre über miteinander verbunden waren, auf eine Weise, die sie niemandem, nicht einmal sich selbst, eingestehen konnten.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Gert Loschütz, 1946 in Genthin (Sachsen-Anhalt) geboren, hat Erzählungen, Romane, Gedichte, Hörspiele, Theaterstücke und Filmdrehbücher geschrieben. Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u. a. den Ernst-Reuter-Preis und den Rheingau Literatur Preis. Mit seinem Roman »Dunkle Gesellschaft« stand er 2005 auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. Mit dem Roman »Ein schönes Paar« (2018) wurde er ebenfalls für den Deutschen Buchpreis nominiert. Außerdem stand der Roman auf der Shortlist für den Wilhelm Raabe-Literaturpreis. Der Autor lebt mit seiner Familie in Berlin.
Beiträge
Ich konnte leider nicht viel mit dem Schreibstil und der Art zu erzählen anfangen. Die Figuren werden nur äußerlich skizziert, es wird kein Innenleben wiedergegeben. Auch habe ich nach der Buch Beschreibung etwas anderes erwartet, da es aus meiner Sicht wenig Beschreibungen zu DDR/BRD gab. Diese Geschichte könnte ich mir persönlich eher als (Stumm-)Film vorstellen, hier könnte stark mit der Bildsprache gearbeitet werden. Denn das, was ich persönlich an Büchern so mag ist, das Innenleben, die Gedanken mit zu bekommen, was in diesem Buch nicht passiert. Vielleicht habe ich einfach nicht den richtigen Zugang gefunden, mir war es am Ende alles zu unklar.
Beschreibung
Eine Liebe vor dem Hintergrund der deutschen Teilung. Beim Ausräumen seines Elternhauses stößt der Fotograf Philipp auf einen Gegenstand, der in der Geschichte seiner Eltern eine entscheidende Rolle gespielt hat. Die beiden, Herta und Georg, waren ein schönes Paar. Philipp erinnert sich an ihr junges Liebesglück, ihre Hoffnungen und Gefährdungen, an die überstürzte Flucht seines Vaters aus der DDR in den Westen. Das hätte, da ihm die Mutter und der Junge ein paar Tage später folgten, der Beginn eines erfüllten Lebens sein können, tatsächlich aber trug die Flucht den Keim des Unglücks in sich. Nach und nach geht Philipp das Paradoxe der elterlichen Beziehung auf: Dass es die Liebe war, die ihre Liebe zerstörte. Damit aber ist die Geschichte, die auch sein Leben überschattet hat, nicht vorbei. Am Ende stellt er fest, dass Herta und Georg all die Jahre über miteinander verbunden waren, auf eine Weise, die sie niemandem, nicht einmal sich selbst, eingestehen konnten.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Gert Loschütz, 1946 in Genthin (Sachsen-Anhalt) geboren, hat Erzählungen, Romane, Gedichte, Hörspiele, Theaterstücke und Filmdrehbücher geschrieben. Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u. a. den Ernst-Reuter-Preis und den Rheingau Literatur Preis. Mit seinem Roman »Dunkle Gesellschaft« stand er 2005 auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. Mit dem Roman »Ein schönes Paar« (2018) wurde er ebenfalls für den Deutschen Buchpreis nominiert. Außerdem stand der Roman auf der Shortlist für den Wilhelm Raabe-Literaturpreis. Der Autor lebt mit seiner Familie in Berlin.
Beiträge
Ich konnte leider nicht viel mit dem Schreibstil und der Art zu erzählen anfangen. Die Figuren werden nur äußerlich skizziert, es wird kein Innenleben wiedergegeben. Auch habe ich nach der Buch Beschreibung etwas anderes erwartet, da es aus meiner Sicht wenig Beschreibungen zu DDR/BRD gab. Diese Geschichte könnte ich mir persönlich eher als (Stumm-)Film vorstellen, hier könnte stark mit der Bildsprache gearbeitet werden. Denn das, was ich persönlich an Büchern so mag ist, das Innenleben, die Gedanken mit zu bekommen, was in diesem Buch nicht passiert. Vielleicht habe ich einfach nicht den richtigen Zugang gefunden, mir war es am Ende alles zu unklar.




