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Romane

Ein Mann zum Vergraben

3,9(141)
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Über das Buch

Vier Freundinnen. Vier Leichen. Ein großes Problem.

Wie werde ich meinen toten Mann los?

Diese Frage stellt sich Sally, als sie mit der blutbeschmierten, gusseisernen Pfanne vor der Leiche ihres Ehemanns steht. Ihn zu erschlagen, hatte sie nicht geplant. Eigentlich sollte sie jetzt die Polizei rufen. Eigentlich. Doch stattdessen genehmigt sie sich erst einmal ein schönes Stück Kuchen und lässt sich ein Schaumbad ein. Wenig Grund zur Trauer haben auch Ruth, Samira und Janey, die ebenfalls ihre tyrannischen Ehemänner entsorgen müssen. Dieses ungewöhnliche Problem schweißt zusammen: Die vier Frauen gründen eine Selbsthilfegruppe der besonderen Art – den Club der heimlichen Witwen. Und entwickeln ungeahnte Kreativität ...

»Der Club der heimlichen Witwen« nimmt seine Arbeit auf – der unerhörteste Krimi des Jahres!

»Sie haben es verstanden, ja? Nicht nur, wie es passierte, sondern auch, warum. Und wenn Sie das Warum verstanden haben, wird Ihnen auch klar sein, dass es ein Unfall war. Denn es war definitiv ein Unfall. Jedenfalls eine Art Unfall. Ein Jim-Unfall. Zumindest wird Ihnen klar sein, dass ich es nicht gewollt hatte. Nicht geplant hatte. Ich dachte nicht einmal nach, meine Hand bewegte sich … von selbst. Mehr oder weniger. Und überhaupt darf man niemanden dafür kritisieren, dass er sich verteidigt. Das ist nicht nur legal, sondern absolut korrekt und angemessen. Moralisch picobello. Ich schaue zur Bratpfanne. Vom Rand fällt noch ein Blutstropfen.«

Ein unwiderstehliches Buch über die Macht der Freundschaft , mit viel schwarzem Humor und einer wichtigen Message

Das perfekte Geschenk für die beste Freundin, Schwester, Mutter und jede Frau!

Editionen (1)

ISBN9783423220804
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum11.07.24
Seitenzahl432

Rezensionen & Bewertungen

141 Bewertungen

51 Rezensionen

3,9

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  • east
    east

    827 Follower

    4,0

    Humorvolle Aufarbeitung eines schweren Themas … oder Anleitung für mörderische Ehefrauen

    Sally handelt aus Instinkt, sich selbst zu verteidigen: Als ihr Mann sie misshandelt, zimmert sie ihm das Erstbeste auf den Kopf, das ihr in die Hand fällt- unpraktischerweise eine gusseiserne Bratpfanne. Und da steht sie nun, mit einer Bratpfanne voller Blut, einem Stück Kuchen und einer Leiche in der Küche. Wie zur Hölle wird man eine Leiche los? Immerhin ist sie mit diesem Problem nicht allein… “Ein Mann zum Vergraben” ist eine Geschichte, die sich auf sehr humorvolle (eventuell auch leicht schwarzhumorige) Art dem Thema Häusliche Gewalt nähert. Sie spielt mitten im britischen Corona-Lockdown, während dem die Fälle Häuslicher Gewalt exponentiell stiegen. Am Ende des Tages geht es zwar darum, dass Sally (und ein paar andere verzweifelte Ehefrauen) ihren Aus-Versehen-Mord vertuschen wollen, aber die Aussage reicht tiefer, vereint traurige Schicksale mit britischem Krimi-Humor. Eben eine recht schräge Mischung. Ähnlich schräg entwickelt sich die Handlung. Der Hintergrund der Handlung (Ups, mein Ehemann liegt tot in der Küche) ist ja schon seltsam genug, aber Sally und ihre neuen Freundinnen werden schon ziemlich kreativ, was ihre … Müllentsorgung betrifft. An der Stelle muss man natürlich sagen: Die Handlung (leider nicht die Hintergründe und die Gewalt) ist kompletter Käse. Wie wahrscheinlich ist es auch, dass in einer Woche vier Frauen in einem Dorf ihre Ehemänner umbringen, keiner etwas mitkriegt aber sie sich alle gegenseitig finden und dann auch noch alle damit so einigermaßen durchkommen? Ja klar, das ist ein wenig doll an den Haaren herbeigezogen. Gerade auch der Plottwist am Ende. War es dennoch unterhaltsam? Ja, und wie. Die Gegenüberstellung der Themen war auf jeden Fall… gewagt und die Frage ‘Werden sie geschnappt?’ hält den Leser auch die ganze Zeit bei Laune. Zurück bleibt eine wichtige Botschaft, eine irrsinnige Story und vielleicht auch die Frage: “Was zur Hölle??!”

    Humorvolle Aufarbeitung eines schweren Themas … oder Anleitung für mörderische Ehefrauen

    16. Okt. 2024

  • theresa.h
    theresa.h

    54 Follower

    4,5

    Sehr guter Roman, der wichtige Themen mit Humor verknüpft.

    Dieses war das erste Buch, welches ich von dieser Autorin gelesen hab und es hat mir richtig gut gefallen! Es hatte alles, was ein gutes Buch braucht, eine spannende Story, tolle, authentische, starke Charaktere und auf jedenfall Humor. Aus meiner Sicht hätte es sogar noch etwas mehr Humor geben dürfen. Dieses Buch spricht außerdem sehr wichtige Themen an, was ich sehr toll finde, da dies doch häufiger zu kurz kommt. Die 6 Frauen in diesem Buch haben mir als Hauptcharaktere sehr gut gefallen und man hat während des ganzen Buches mitgefiebert. Man muss dieses Buch auf jedenfall gelesen haben!

    17. Okt. 2025

  • kathisol
    kathisol

    259 Follower

    5,0

    Lustig und ernst zugleich

    In der Geschichte geht es um Sally, die aus Versehen ihren gewalttätigen Ehemann umbringt und nun nicht weiß, was sie mit der Leiche machen soll. Bald lernt sie andere Frauen mit dem gleichen Problem kennen und so entsteht ein ungewöhnlicher Club. Mir hat das Buch sehr gefallen. Ich finde es super, wie so ein trauriges Thema wie häusliche Gewalt hier aufgegriffen wurde. Die Ernsthaftigkeit des Themas geht unter die Haut, aber der Stil ist leicht und fröhlich. Und trotz der teilweise skurrilen und lustigen Momente wird das Thema nie ins Lächerliche gezogen, sondern einfühlsam dargelegt. Die Charaktere sind gut gezeichnet und waren mir schnell sympathisch. Da es einige Protagonistinnen gibt, werden deren Leben und Umstände meist nur bruchstückhaft erzählt. Trotzdem fehlt es der Geschichte nicht an Tiefgang und ehrliche, mitnehmenden Dialogen. Meiner Meinung nach hat die Autorin es hervorragend geschafft, das bedrückende Thema zu beschreiben und ins Bewusstsein der Lesenden zu bringen. Der leichte Stil hilft über die schweren Momente hinweg. Eine gelungene Mischung, die häusliche Gewalt hoffentlich etwas mehr in den Fokus einiger Leute rückt!

    13. Juli 2024

3 von 51 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Alexia Casale

Alexia Casale ist Drehbuchberaterin und Fachredakteurin für Menschenrechte sowie Dozentin für kreatives Schreiben an der Bath Spa University. Ihre Menschenrechtsarbeit inspirierte sie zu ›Ein Mann zum Vergraben‹, ihrem Debüt im Erwachsenenbuch.

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