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Humorvolle Aufarbeitung eines schweren Themas … oder Anleitung für mörderische Ehefrauen
Sally handelt aus Instinkt, sich selbst zu verteidigen: Als ihr Mann sie misshandelt, zimmert sie ihm das Erstbeste auf den Kopf, das ihr in die Hand fällt- unpraktischerweise eine gusseiserne Bratpfanne. Und da steht sie nun, mit einer Bratpfanne voller Blut, einem Stück Kuchen und einer Leiche in der Küche. Wie zur Hölle wird man eine Leiche los? Immerhin ist sie mit diesem Problem nicht allein… “Ein Mann zum Vergraben” ist eine Geschichte, die sich auf sehr humorvolle (eventuell auch leicht schwarzhumorige) Art dem Thema Häusliche Gewalt nähert. Sie spielt mitten im britischen Corona-Lockdown, während dem die Fälle Häuslicher Gewalt exponentiell stiegen. Am Ende des Tages geht es zwar darum, dass Sally (und ein paar andere verzweifelte Ehefrauen) ihren Aus-Versehen-Mord vertuschen wollen, aber die Aussage reicht tiefer, vereint traurige Schicksale mit britischem Krimi-Humor. Eben eine recht schräge Mischung. Ähnlich schräg entwickelt sich die Handlung. Der Hintergrund der Handlung (Ups, mein Ehemann liegt tot in der Küche) ist ja schon seltsam genug, aber Sally und ihre neuen Freundinnen werden schon ziemlich kreativ, was ihre … Müllentsorgung betrifft. An der Stelle muss man natürlich sagen: Die Handlung (leider nicht die Hintergründe und die Gewalt) ist kompletter Käse. Wie wahrscheinlich ist es auch, dass in einer Woche vier Frauen in einem Dorf ihre Ehemänner umbringen, keiner etwas mitkriegt aber sie sich alle gegenseitig finden und dann auch noch alle damit so einigermaßen durchkommen? Ja klar, das ist ein wenig doll an den Haaren herbeigezogen. Gerade auch der Plottwist am Ende. War es dennoch unterhaltsam? Ja, und wie. Die Gegenüberstellung der Themen war auf jeden Fall… gewagt und die Frage ‘Werden sie geschnappt?’ hält den Leser auch die ganze Zeit bei Laune. Zurück bleibt eine wichtige Botschaft, eine irrsinnige Story und vielleicht auch die Frage: “Was zur Hölle??!”

16. Okt. 2024
Humorvolle Aufarbeitung eines schweren Themas … oder Anleitung für mörderische Ehefrauen
Sally handelt aus Instinkt, sich selbst zu verteidigen: Als ihr Mann sie misshandelt, zimmert sie ihm das Erstbeste auf den Kopf, das ihr in die Hand fällt- unpraktischerweise eine gusseiserne Bratpfanne. Und da steht sie nun, mit einer Bratpfanne voller Blut, einem Stück Kuchen und einer Leiche in der Küche. Wie zur Hölle wird man eine Leiche los? Immerhin ist sie mit diesem Problem nicht allein… “Ein Mann zum Vergraben” ist eine Geschichte, die sich auf sehr humorvolle (eventuell auch leicht schwarzhumorige) Art dem Thema Häusliche Gewalt nähert. Sie spielt mitten im britischen Corona-Lockdown, während dem die Fälle Häuslicher Gewalt exponentiell stiegen. Am Ende des Tages geht es zwar darum, dass Sally (und ein paar andere verzweifelte Ehefrauen) ihren Aus-Versehen-Mord vertuschen wollen, aber die Aussage reicht tiefer, vereint traurige Schicksale mit britischem Krimi-Humor. Eben eine recht schräge Mischung. Ähnlich schräg entwickelt sich die Handlung. Der Hintergrund der Handlung (Ups, mein Ehemann liegt tot in der Küche) ist ja schon seltsam genug, aber Sally und ihre neuen Freundinnen werden schon ziemlich kreativ, was ihre … Müllentsorgung betrifft. An der Stelle muss man natürlich sagen: Die Handlung (leider nicht die Hintergründe und die Gewalt) ist kompletter Käse. Wie wahrscheinlich ist es auch, dass in einer Woche vier Frauen in einem Dorf ihre Ehemänner umbringen, keiner etwas mitkriegt aber sie sich alle gegenseitig finden und dann auch noch alle damit so einigermaßen durchkommen? Ja klar, das ist ein wenig doll an den Haaren herbeigezogen. Gerade auch der Plottwist am Ende. War es dennoch unterhaltsam? Ja, und wie. Die Gegenüberstellung der Themen war auf jeden Fall… gewagt und die Frage ‘Werden sie geschnappt?’ hält den Leser auch die ganze Zeit bei Laune. Zurück bleibt eine wichtige Botschaft, eine irrsinnige Story und vielleicht auch die Frage: “Was zur Hölle??!”
16. Okt. 2024







