Ein Mann namens Loprete

Ein Mann namens Loprete

Hardcover
3.94

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Beschreibung

»Ich suche Pepa.« Mit diesen Worten betritt ein Mann namens Loprete die Bar von El Tano in der staubigen Einöde Argentiniens. Fünf Gläser Gin später liegt der Fremde tot am Boden – erstochen im Eifer des Gefechts. Hastig wird er verscharrt. Der junge Manoel hofft, die Sache sei damit erledigt, doch kurz darauf tauchen Lopretes Brüder auf, die Gewalt eskaliert erneut und einer der Dorfbewohner wird getötet. Als Manoel wenig später von El Tano erfährt, dass es ein Loprete war, der seine Eltern ermordet hat, verfällt auch er der Spirale der Rache. Und so macht sich eine Gruppe von zehn Männern auf, um Vergeltung zu üben. Mariana Travacio erzählt von Rache, Gerechtigkeit und Erlösung und erschafft dabei eine bildgewaltige Fabel voller Symbolik.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
120
Preis
22.70 €

Autorenbeschreibung

Mariana Travacio wurde 1976 in Rosario geboren und wuchs in Brasilien auf. Heute lebt sie in Buenos Aires. Sie hat an der Universität von Buenos Aires ihren Abschluss in Psychologie gemacht und lehrte dort Forensische Psychologie. Außerdem machte sie einen Masterabschluss in Kreativem Schreiben an der Nationalen Universität von Tres de Febrero und ist Übersetzerin (Französisch und Portugiesisch). Ihre Werke haben mehrere Preise gewonnen und wurden ins Englische, Schwedische und Italienische übersetzt.

Beiträge

2
Alle
4.5

Eine Rachegeschichte, die es in sich hat. Dabei nicht ausschweifend, sondern präzise und eindrücklich erzählt.

Eine Rachegeschichte, die es in sich hat. Dabei nicht ausschweifend, sondern präzise und eindrücklich erzählt.
2

Der Inhalt 📚: „Ich suche Pepa.“ – Mit diesen Worten betritt Loprete eine Bar. Die Situation eskaliert, er wird noch vor Ort erstochen. Wenige Tage später kehren seine Brüder zurück und töten einen Dorfbewohner. Bald erfährt Manoel etwas noch Schlimmeres: Einer der Brüder soll seine Eltern ermordet haben. Getrieben von Rache machen sich zehn Männer auf, um die Lopretes zu finden – und zu vernichten. Der Schreibstil ✍️: Travacio schreibt in kurzen, abgehackten Sätzen, ohne wörtliche Rede. Die Kapitel sind knapp, Beschreibungen reduziert. Die Geschichte spielt in einer unbestimmten Zeit ohne moderne Technik, was die Atmosphäre rau und zeitlos macht. Themen wie Rache und Vergeltung stehen im Vordergrund – oft verstärkt durch Wetterbilder wie einen aufziehenden Sturm. Persönliches Fazit 👍: Eine herausfordernde Lektüre, keine leichte Kost für zwischendurch. Obwohl ich nur 2 von 5 Sternen vergebe, sagt das wenig über die Qualität des Buches – vielmehr über meinen Zugang dazu. Ich fand keinen emotionalen Draht zu Figuren oder Handlung, auch wenn die Themen eindrucksvoll gesetzt sind. Mich hat der Stil leider nicht gepackt, selbst bei intensiverer Auseinandersetzung im Nachhinein. 2/5 ⭐

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