Ein Mann, ein Mord

Ein Mann, ein Mord

von Jakob Arjouni·Buch 3 von 5
Taschenbuch
3.513
FrankfurtKayankayaMädchenhandelThailänderin

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Beschreibung

Ein neuer Fall für Kayankaya. Schauplatz Frankfurt, genauer: der Kiez mit seinen eigenen Gesetzen, die feinen Wohngegenden im Taunus, der Flughafen. Kayankaya sucht ein Mädchen aus Thailand. Sie ist in jenem gesetzlosen Raum verschwunden, in dem Flüchtlinge, die um Asyl nachsuchen, unbemerkt und ohne Spuren zu hinterlassen leicht verschwinden können. Was Kayankaya dabei über den Weg und in die Quere läuft, von den heimlichen Herren Frankfurts über korrupte Bullen und fremdenfeindliche Beamte in den Ausländerbehörden bis zu Parteigängern der Republikaner mit ihrer Hetze gegen alles Fremde und Andere, erzählt Arjouni klar, ohne Sentimentalität, witzig, souverän.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
192
Preis
13.40 €

Autorenbeschreibung

Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, veröffentlichte Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Er war 21 Jahre alt, als sein Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya in ›Happy birthday, Türke!‹ zum ersten Mal ermittelte. Es folgten vier weitere Fälle, für ›Ein Mann, ein Mord‹ erhielt Jakob Arjouni 1992 den Deutschen Krimipreis. Sein Werk ist in 24 Sprachen erschienen. Jakob Arjouni starb 2013 in Berlin.

Beiträge

1
Alle
2

Unverwechselbarer Protagonist

Der Privatermittler ist von der ganz besonderen Sorte - er arbeitet auf eigene Faust und mit lauter Klappe. Das hat mir besonders gut gefallen. Dieser Thriller ist teils super witzig geschrieben und Streut Salz in die Wunden. Wir erleben hier, wie es sein muss aufgrund seiner Herkunft diskriminiert zu werde - wobei unser Hauptprotagonist dies nur noch mit Humor und Abscheu nehmen kann und als Mittel zum Zweck versucht diesen Umstand für sich zu nutzen. Abgesehen von dem Hauptcharakter muss ich aber sagen hat mir die Storyline nicht so gut gefallen. Die Handlungsgeschwindigkeit weit durchsetzt, manchmal konnte ich dem roten Faden und der Entwicklung des Plottwist nur sehr schwer folgen. Mal davon abgesehen, dass die Ermittlungsmethoden mehr als fragwürdig sind - aber wodurch es auch unterhaltsamer wird. Besonders gut fand ich die sprachliche Umsetzung einzelner Charaktere. Dies war ein absolutes Alleinstellungsmerkmal! Der Slang und die Akzente waren einfach genial.

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