Ein Lied, mein Leben und was sonst noch schiefgehen kann
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Tini Wider schreibt am liebsten Romantasy und Urban Fantasy. Die Autorin entführt die Leser:innen in eine Welt der Liebe, die mit einem Hauch Magie verbunden sind. Themen wie das Entdecken der inneren Stärke und der persönlichen Einzigartigkeit stehen im Kern jeder ihrer Geschichten. Trotz der Hindernisse, die die Protagonisten meistern müssen, kommen die Liebe und das Happy End niemals zu kurz. Gehen Sie mit der Autorin auf eine Zeitreise oder tauchen Sie in die moderne Version eines Märchens der Gebrüder Grimm ein. MissSophie (Amazon): "Das ist genau die Art Bücher, die ich mag: sie entführen den Leser aus dem eigenen Alltag und schaffen eine Atmosphäre von Hoffnung und Gerechtigkeit. Sie erschaffen einen Parallelalltag, in den man so oft es geht, flüchten mag. Sehr, sehr gelungen." Hintergrundinformationen: Tini Wider, ursprünglich aus Österreich stammend, lebt seit mehreren Jahren mit ihrer Familie im Westen Kanadas. Ihre Liebe zur deutschen Sprache inspiriert sie, Romane mit Humor und Gefühl zu verfassen. Zurzeit schreibt die Autorin an einer neuen Romantasyreihe und einem neuen Liebesroman.
Beiträge
Was für ein wundervolles und besonderes Buch. Schon das Cover ist einfach nur traumhaft, aber auch das Innere, die Illustrationen und liebevollen Details, der Schreibstil der Autorin, die Geschichte. Lillys Geschichte die von Trauer geprägt war, aber auch von Musik. Beide Themen wurden wundervoll beschrieben und bekamen ihren Raum. Lillys Trauer, die Beschreibung der Trennung von Gefühl und Körper dabei, der Selbstschutz und die Trauerbewältigung haben mich tief berührt. Genauso wie die Erinnerungen an ihre Mutter, die spezielle Verbindung der beiden war beim lesen spürbar. Auch Lillys Liebe zur Musik und zu Instrumenten. Ihre Ausbildung als Zupfinstrumentenmachrin, ihr Talent für das Gitarre spielen und singen, wie beides ihr half mit schwierigen Situationen umzugehen und sie aufgestaute Gefühle in Musik umwandelte. Gleichzeitig waren da ihre Auftrittsangst und das Abtauchen in den Fluss der Emotionen. Und dann war da der Umzug in die Großstadt Berlin zu ihrer Oma und deren Mann Arvo. Zwei wundervolle Charaktere, die ein offenes Ohr für sie hatten, aber auch ein aufregendes Leben. Aufregend war auch Berlin als Setting mit dem Pulsieren, den Menschen und dem Potsdamer Platz. Die Begegnung dort mit Jamie fühlte sich an wie Schicksal, da waren Verbundenheit und das Gefühl, eine beste Freundin zu haben, eine hundertachtzig Grad Wendung. Doch auf diese Wendung folgte eine weitere. Da waren Verrat, Enttäuschung, Wut und Unmut. Doch dann waren da auch Interessante Entwicklungen, wie der Job in der Bar und die Praktikumsstelle im Plattenlabel. Und William, sein Wissen und seine Gabe für die Musik und Aufnahme, seine ehrlichen Fragen und das Zuhören, die Annäherungen der beiden. Die Zweisamkeit und Leichtigkeit, das Wecken der mutigen Seite in ihr, die Auftritte, ihr Strahlen. Und hier möchte ich Arvo zitieren: ,,Was immer dich so zum strahlen bringt. Halte es fest. Es ist schön, dich so zu sehen.“ Am Ende ging es um ihn als Verbündeten, eine Strategie, Zusammenhalt und Unterstützung. Darum den eigenen Weg zu finden, sich zu Hause zu Fühlen, um den Spalt, durch den ein Licht einfällt. Das Ende war unfassbar berührend. Toll war zudem das Nachwort und der Vergleich mit dem Märchen der Gänsemagd, mein liebstes Märchen, ich habe die Symbole beim lesen sofort erkannt und dadurch das Buch noch mehr geliebt.
Ein Lied, mein Leben Und was sonst noch schiefgehen kann Von Tini Wider Die Geschichte handelt von der 17-Jährigen Lilly, welche nach dem Tod ihrer geliebten Mama nach Berlin zieht. Sie wohnt bei ihrer exzentrischen Großmutter und versucht nun ihr Leben neu zu ordnen. Vom gemütlichen Dorf, rein ins Großstadt-Getummel, was für eine Herausforderung für die Introvertierte Musikerin Lilly. Doch schnell lernt sie die sehr offene und aufgeschlossene Jamie kennen. Diese arbeitet als Praktikantin in einem Plattenlabel und verspricht Lilly, ihr beim Einreichen eines Songs zum Wettbewerb des Labels zu helfen. Dort lernt sie Tontechniker William kennen. Unsicher, was sie von ihm halten soll, gerät sie in eine Welt voller Intrigen. Tini schreibt super flüssig und bildlich. Die Geschichte spielt in Berlin und hauptsächlich am Potsdamer Platz, was mir besonders gut gefallen hat, da ich dort in meiner Kindheit viel Zeit verbracht habe. Denn auch meine Oma hat in Berlin gelebt. Lilly ist eine super liebenswerte Person. Leider ist sie sehr gutgläubig und gerät dadurch in die Fänge einer Person, die es nicht so gut mit ihr meint. Sie bekommt viele Hürden in den Weg gestellt, an denen sie wachsen und sich weiterentwickeln muss. Wer Tinis Bücher kennt, der weiß, dass in ihnen immer ein Stück Magie steckt. So auch hier. Lillys Mutter hat ihr einen Anhänger gegeben, der angeblich Lampenfieber heilt. Ob er wirklich magische Kräfte enthält werde ich natürlich nicht verraten. Besonders gut haben mir Lillys Oma Math und ihr Mann Arvo gefallen. Sie sind auf eine unaufdringliche Art für Lilly da. Sie unterstützen sie und hören ihr zu, ohne ihr etwas abzunehmen. Denn man muss aus seinen eigenen Erfahrungen lernen und wachsen. Der liebe Will ist ein grandioser Bookboyfriend, also Finger weg, der gehört mir... Die Geschichte hat sehr viel Tiefe und einige sehr emotionale Rückblicke, da Lilly den Tod ihrer Issymama noch verarbeiten muss, doch trotzdem liest sie sich locker und leicht. Die Protagonistin entwickelt sich wundervoll weiter, wodurch man das Geschehen super nachvollziehen kann. Es war mir eine große Freude, bei der Lovelybooks Leserunde dabei sein zu dürfen, danke!
Das Cover ist sooo sooo schön. So viele Details, tolle Farben und spätestens bei den Noten hattest du mich sowieso am Haken! Also das Cover bekommt eine 1+ mit Sternchen. Zur Geschichte selbst: Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen und vorallem die Entwicklung, die Lilly durchgemacht hat. Das kleine Dorfmädchen, dass sich im Schatten ihrer verstorbenen Mama versteckt, landet in der großen Stadt und steht vor Herausforderungen, die ihre Courage und ihre Komfortzone weit übersteigen. Und trotzdem schafft sie es, sich nicht unterkriegen zu lassen und dennoch ihr Herz und ihr Mitgefühl zu behalten. Ich habe ganz viel gefühlt beim lesen. Von Mitgefühl, über Wut, Trauer, Entsetzen, Liebe, Angst, Unglauben, es war alles dabei. Und all diese Empfindungen macht auch Lilly durch. Ihre Mitstreiter in diesem Stück habe ich auch fast alle ins Herz geschlossen. Arvo ist ein Goldstück. Jeder braucht einen Arvo. Ihre Oma ist mehr, als es auf den ersten Blick scheint und gibt ihr mehr, als man denkt und Will ist so wichtig für sie und dazu so unglaublich, dass es wirklich toll war, die beiden zu begleiten. Dennoch sind da ein paar Kleinigkeiten, die ich mir anders gewünscht hätte. Das Geheimnis um die Kette zum Beispiel. Oder Lillys Verhalten in einigen Situationen. Aber wir haben schon in der Leserunde festgestellt, dass da die Reaktionen ganz unterschiedlich ausfallen, je nachdem was man selbst schon alles erlebt hat und wie man sich wünscht, dass das Gegenüber reagiert. Deshalb bin ich mit dem, was Tini schreibt, völlig fein, auch wenn es nicht dem entspricht, was ich mir in diesen Momenten von ihr gewünscht hätte. Alles in allem eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt, zum selbst interpretieren, zum eigene Lösungen finden, eine Geschichte die ganz viel gibt. Vorallem gibt sie Hoffnung, dass alles gut werden wird.
Lilly verliert recht schnell so ziemlich alles, was ihr Leben ausgemacht hat: ihre Mutter stirbt und sie ist gezwungen, mit 17, neu anzufangen und mehr und mehr auf den eigenen Beinen zu stehen – zum Glück ist sie nicht ganz alleine und hat ihre Oma. Als sie in Berlin ankommt, lernt sie relativ schnell Jamie kennen und ist froh, eine Vertraue gefunden zu haben, die ihr in dieser Zeit hilft. Denn Lilly hat noch ein Geheimnis ihrer Mutter erfahren: Nämlich wer ihr Vater sein könnte und den sucht sie und … ** Eine sehr schöne Geschichte, die flüssig geschrieben und gut aufgebaut ist. Es hat Spaß gemacht und manchmal war ich auch direkt am Verzweifeln. Oder habe mich so geärgert, dass ich schnaufen musste. Lilly hat sehr schnell Vertrauen aufgebaut, weil sie vermutlich einfach froh war, jemanden zu haben, mit dem sie Zeit verbringen konnte – in dieser fremden Stadt. Doch ist nicht immer alles Gold was glänzt. „Ein Lied, mein Leben und was sonst noch schiefgehen kann“ von Tini Wider ist ein ziemlich langer Titel, aber es passt dann doch dazu mit diesem tollen Cover. Manchmal kam mir Lilly etwas zu naiv vor, aber vermutlich wären viele genauso in dieser Situation. Es ist ein Buch, was dann doch zum nachdenken anregt: Vertraue nie zu schnell. Shawn Mendes hat auch eine kleine Rolle. Pluspunkt. Allgemein dreht sich hier viel um Musik und das ist echt toll, da Lilly auch mit Musik selbst zu tun hat. Ein wenig Magie kommt ebenfalls in dieser Geschichte vor. Aber es bleibt eigentlich eher wage und ist nicht so greifbar, wie ich es mir gerne gewünscht hätte. 4,5
Ich bin gut in das Buch gestartet, was auch dem angenehmen Schreibstil zu verdanken ist. Wir lernen Lilly kennen, die nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrer Großmutter nach Berlin zieht. Dort muss sie sich erst einmal eingewöhnen, aber da ihre Oma immer auf dem Sprung ist, wird Lilly oft alleine gelassen & muss selbst mit allem klarkommen. Nachdem ihre Mutter endlich mit der Wahrheit über ihren Vater rausgerückt ist, muss sie das Ganze auch erst einmal verarbeiten. Auf einem ihrer Streifzüge durch Berlin lernt Lilly Jamie kennen. Sie haben sofort eine Verbindung zueinander & durch Zufall macht Jamie ein Praktikum in dem Musiklabel von Lillys angeblichen Vater. Außerdem bekommt Lilly mit, dass das Label momentan einen Wettbewerb macht & Jamie versucht Lilly zu überreden, doch diese hat große Angst vor öffentlichen Auftritten. Jamie allerdings versucht alles, um Lilly näher kennenzulernen, doch eigentlich verfolgt Jamie ganz andere Pläne & wäre da nicht auch noch William, der Lillys Herz höherschlagen lässt & ihre Oma und deren Mann, die immer für Lilly da sind, wenn sie da sind, dann würde sie wahrscheinlich verzweifeln. Und meistens wird dann doch alles am Ende wieder gut Und nicht zu vergessen, ein Hauch von Magie liegt auch noch in der Luft, was es damit auf sich hat, müsst ihr aber selbst herausfinden
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Tini Wider schreibt am liebsten Romantasy und Urban Fantasy. Die Autorin entführt die Leser:innen in eine Welt der Liebe, die mit einem Hauch Magie verbunden sind. Themen wie das Entdecken der inneren Stärke und der persönlichen Einzigartigkeit stehen im Kern jeder ihrer Geschichten. Trotz der Hindernisse, die die Protagonisten meistern müssen, kommen die Liebe und das Happy End niemals zu kurz. Gehen Sie mit der Autorin auf eine Zeitreise oder tauchen Sie in die moderne Version eines Märchens der Gebrüder Grimm ein. MissSophie (Amazon): "Das ist genau die Art Bücher, die ich mag: sie entführen den Leser aus dem eigenen Alltag und schaffen eine Atmosphäre von Hoffnung und Gerechtigkeit. Sie erschaffen einen Parallelalltag, in den man so oft es geht, flüchten mag. Sehr, sehr gelungen." Hintergrundinformationen: Tini Wider, ursprünglich aus Österreich stammend, lebt seit mehreren Jahren mit ihrer Familie im Westen Kanadas. Ihre Liebe zur deutschen Sprache inspiriert sie, Romane mit Humor und Gefühl zu verfassen. Zurzeit schreibt die Autorin an einer neuen Romantasyreihe und einem neuen Liebesroman.
Beiträge
Was für ein wundervolles und besonderes Buch. Schon das Cover ist einfach nur traumhaft, aber auch das Innere, die Illustrationen und liebevollen Details, der Schreibstil der Autorin, die Geschichte. Lillys Geschichte die von Trauer geprägt war, aber auch von Musik. Beide Themen wurden wundervoll beschrieben und bekamen ihren Raum. Lillys Trauer, die Beschreibung der Trennung von Gefühl und Körper dabei, der Selbstschutz und die Trauerbewältigung haben mich tief berührt. Genauso wie die Erinnerungen an ihre Mutter, die spezielle Verbindung der beiden war beim lesen spürbar. Auch Lillys Liebe zur Musik und zu Instrumenten. Ihre Ausbildung als Zupfinstrumentenmachrin, ihr Talent für das Gitarre spielen und singen, wie beides ihr half mit schwierigen Situationen umzugehen und sie aufgestaute Gefühle in Musik umwandelte. Gleichzeitig waren da ihre Auftrittsangst und das Abtauchen in den Fluss der Emotionen. Und dann war da der Umzug in die Großstadt Berlin zu ihrer Oma und deren Mann Arvo. Zwei wundervolle Charaktere, die ein offenes Ohr für sie hatten, aber auch ein aufregendes Leben. Aufregend war auch Berlin als Setting mit dem Pulsieren, den Menschen und dem Potsdamer Platz. Die Begegnung dort mit Jamie fühlte sich an wie Schicksal, da waren Verbundenheit und das Gefühl, eine beste Freundin zu haben, eine hundertachtzig Grad Wendung. Doch auf diese Wendung folgte eine weitere. Da waren Verrat, Enttäuschung, Wut und Unmut. Doch dann waren da auch Interessante Entwicklungen, wie der Job in der Bar und die Praktikumsstelle im Plattenlabel. Und William, sein Wissen und seine Gabe für die Musik und Aufnahme, seine ehrlichen Fragen und das Zuhören, die Annäherungen der beiden. Die Zweisamkeit und Leichtigkeit, das Wecken der mutigen Seite in ihr, die Auftritte, ihr Strahlen. Und hier möchte ich Arvo zitieren: ,,Was immer dich so zum strahlen bringt. Halte es fest. Es ist schön, dich so zu sehen.“ Am Ende ging es um ihn als Verbündeten, eine Strategie, Zusammenhalt und Unterstützung. Darum den eigenen Weg zu finden, sich zu Hause zu Fühlen, um den Spalt, durch den ein Licht einfällt. Das Ende war unfassbar berührend. Toll war zudem das Nachwort und der Vergleich mit dem Märchen der Gänsemagd, mein liebstes Märchen, ich habe die Symbole beim lesen sofort erkannt und dadurch das Buch noch mehr geliebt.
Ein Lied, mein Leben Und was sonst noch schiefgehen kann Von Tini Wider Die Geschichte handelt von der 17-Jährigen Lilly, welche nach dem Tod ihrer geliebten Mama nach Berlin zieht. Sie wohnt bei ihrer exzentrischen Großmutter und versucht nun ihr Leben neu zu ordnen. Vom gemütlichen Dorf, rein ins Großstadt-Getummel, was für eine Herausforderung für die Introvertierte Musikerin Lilly. Doch schnell lernt sie die sehr offene und aufgeschlossene Jamie kennen. Diese arbeitet als Praktikantin in einem Plattenlabel und verspricht Lilly, ihr beim Einreichen eines Songs zum Wettbewerb des Labels zu helfen. Dort lernt sie Tontechniker William kennen. Unsicher, was sie von ihm halten soll, gerät sie in eine Welt voller Intrigen. Tini schreibt super flüssig und bildlich. Die Geschichte spielt in Berlin und hauptsächlich am Potsdamer Platz, was mir besonders gut gefallen hat, da ich dort in meiner Kindheit viel Zeit verbracht habe. Denn auch meine Oma hat in Berlin gelebt. Lilly ist eine super liebenswerte Person. Leider ist sie sehr gutgläubig und gerät dadurch in die Fänge einer Person, die es nicht so gut mit ihr meint. Sie bekommt viele Hürden in den Weg gestellt, an denen sie wachsen und sich weiterentwickeln muss. Wer Tinis Bücher kennt, der weiß, dass in ihnen immer ein Stück Magie steckt. So auch hier. Lillys Mutter hat ihr einen Anhänger gegeben, der angeblich Lampenfieber heilt. Ob er wirklich magische Kräfte enthält werde ich natürlich nicht verraten. Besonders gut haben mir Lillys Oma Math und ihr Mann Arvo gefallen. Sie sind auf eine unaufdringliche Art für Lilly da. Sie unterstützen sie und hören ihr zu, ohne ihr etwas abzunehmen. Denn man muss aus seinen eigenen Erfahrungen lernen und wachsen. Der liebe Will ist ein grandioser Bookboyfriend, also Finger weg, der gehört mir... Die Geschichte hat sehr viel Tiefe und einige sehr emotionale Rückblicke, da Lilly den Tod ihrer Issymama noch verarbeiten muss, doch trotzdem liest sie sich locker und leicht. Die Protagonistin entwickelt sich wundervoll weiter, wodurch man das Geschehen super nachvollziehen kann. Es war mir eine große Freude, bei der Lovelybooks Leserunde dabei sein zu dürfen, danke!
Das Cover ist sooo sooo schön. So viele Details, tolle Farben und spätestens bei den Noten hattest du mich sowieso am Haken! Also das Cover bekommt eine 1+ mit Sternchen. Zur Geschichte selbst: Mir hat die Geschichte richtig gut gefallen und vorallem die Entwicklung, die Lilly durchgemacht hat. Das kleine Dorfmädchen, dass sich im Schatten ihrer verstorbenen Mama versteckt, landet in der großen Stadt und steht vor Herausforderungen, die ihre Courage und ihre Komfortzone weit übersteigen. Und trotzdem schafft sie es, sich nicht unterkriegen zu lassen und dennoch ihr Herz und ihr Mitgefühl zu behalten. Ich habe ganz viel gefühlt beim lesen. Von Mitgefühl, über Wut, Trauer, Entsetzen, Liebe, Angst, Unglauben, es war alles dabei. Und all diese Empfindungen macht auch Lilly durch. Ihre Mitstreiter in diesem Stück habe ich auch fast alle ins Herz geschlossen. Arvo ist ein Goldstück. Jeder braucht einen Arvo. Ihre Oma ist mehr, als es auf den ersten Blick scheint und gibt ihr mehr, als man denkt und Will ist so wichtig für sie und dazu so unglaublich, dass es wirklich toll war, die beiden zu begleiten. Dennoch sind da ein paar Kleinigkeiten, die ich mir anders gewünscht hätte. Das Geheimnis um die Kette zum Beispiel. Oder Lillys Verhalten in einigen Situationen. Aber wir haben schon in der Leserunde festgestellt, dass da die Reaktionen ganz unterschiedlich ausfallen, je nachdem was man selbst schon alles erlebt hat und wie man sich wünscht, dass das Gegenüber reagiert. Deshalb bin ich mit dem, was Tini schreibt, völlig fein, auch wenn es nicht dem entspricht, was ich mir in diesen Momenten von ihr gewünscht hätte. Alles in allem eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt, zum selbst interpretieren, zum eigene Lösungen finden, eine Geschichte die ganz viel gibt. Vorallem gibt sie Hoffnung, dass alles gut werden wird.
Lilly verliert recht schnell so ziemlich alles, was ihr Leben ausgemacht hat: ihre Mutter stirbt und sie ist gezwungen, mit 17, neu anzufangen und mehr und mehr auf den eigenen Beinen zu stehen – zum Glück ist sie nicht ganz alleine und hat ihre Oma. Als sie in Berlin ankommt, lernt sie relativ schnell Jamie kennen und ist froh, eine Vertraue gefunden zu haben, die ihr in dieser Zeit hilft. Denn Lilly hat noch ein Geheimnis ihrer Mutter erfahren: Nämlich wer ihr Vater sein könnte und den sucht sie und … ** Eine sehr schöne Geschichte, die flüssig geschrieben und gut aufgebaut ist. Es hat Spaß gemacht und manchmal war ich auch direkt am Verzweifeln. Oder habe mich so geärgert, dass ich schnaufen musste. Lilly hat sehr schnell Vertrauen aufgebaut, weil sie vermutlich einfach froh war, jemanden zu haben, mit dem sie Zeit verbringen konnte – in dieser fremden Stadt. Doch ist nicht immer alles Gold was glänzt. „Ein Lied, mein Leben und was sonst noch schiefgehen kann“ von Tini Wider ist ein ziemlich langer Titel, aber es passt dann doch dazu mit diesem tollen Cover. Manchmal kam mir Lilly etwas zu naiv vor, aber vermutlich wären viele genauso in dieser Situation. Es ist ein Buch, was dann doch zum nachdenken anregt: Vertraue nie zu schnell. Shawn Mendes hat auch eine kleine Rolle. Pluspunkt. Allgemein dreht sich hier viel um Musik und das ist echt toll, da Lilly auch mit Musik selbst zu tun hat. Ein wenig Magie kommt ebenfalls in dieser Geschichte vor. Aber es bleibt eigentlich eher wage und ist nicht so greifbar, wie ich es mir gerne gewünscht hätte. 4,5
Ich bin gut in das Buch gestartet, was auch dem angenehmen Schreibstil zu verdanken ist. Wir lernen Lilly kennen, die nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrer Großmutter nach Berlin zieht. Dort muss sie sich erst einmal eingewöhnen, aber da ihre Oma immer auf dem Sprung ist, wird Lilly oft alleine gelassen & muss selbst mit allem klarkommen. Nachdem ihre Mutter endlich mit der Wahrheit über ihren Vater rausgerückt ist, muss sie das Ganze auch erst einmal verarbeiten. Auf einem ihrer Streifzüge durch Berlin lernt Lilly Jamie kennen. Sie haben sofort eine Verbindung zueinander & durch Zufall macht Jamie ein Praktikum in dem Musiklabel von Lillys angeblichen Vater. Außerdem bekommt Lilly mit, dass das Label momentan einen Wettbewerb macht & Jamie versucht Lilly zu überreden, doch diese hat große Angst vor öffentlichen Auftritten. Jamie allerdings versucht alles, um Lilly näher kennenzulernen, doch eigentlich verfolgt Jamie ganz andere Pläne & wäre da nicht auch noch William, der Lillys Herz höherschlagen lässt & ihre Oma und deren Mann, die immer für Lilly da sind, wenn sie da sind, dann würde sie wahrscheinlich verzweifeln. Und meistens wird dann doch alles am Ende wieder gut Und nicht zu vergessen, ein Hauch von Magie liegt auch noch in der Luft, was es damit auf sich hat, müsst ihr aber selbst herausfinden








