Ein letzter Job

Ein letzter Job

Taschenbuch
3.45
FriedenLondonKrimiThriller

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Beschreibung

Ein gnadenloser Killer jagt die Exfrau eines mächtigen Unternehmers und einen wortgewandten Gangster durch Irland. Ein atemloses Katz-und-Maus-Spiel, an dessen Ende alle ihren Frieden finden – und sei es im Tod. Killian ist ein Spezialist darin, Menschen zu finden, die nicht gefunden werden wollen. Richard Coulter, Besitzer einer Fluglinie mit Beziehungen zu den höchsten politischen Kreisen Irlands, bietet ihm eine halbe Million Pfund, wenn er seine Exfrau Rachel und die beiden Töchter zu ihm zurückbringt. Killian wittert den Job seines Lebens, doch er stellt bald fest, daß er nicht der erste ist, der sich an Rachel die Zähne ausbeißt. Als er merkt, daß ein russischer Killer auf ihn angesetzt wurde, und ihm klar wird, daß es um mehr als eine Familienangelegenheit geht, muß Killian sich entscheiden, auf wessen Seite er steht.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Roman Noir
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
396
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Adrian McKinty, geboren 1968 in Belfast, zählt zu den wichtigsten nordirischen Krimiautoren. Nach einem Philosophiestudium an der Oxford University verschlug es ihn nach New York und Denver, wo er verschiedenste Jobs annahm, vom Barkeeper bis zum Rugbycoach. Nach einigen Jahren in Melbourne, Australien, lebt der preisgekrönte Autor und Journalist mit seiner Familie heute wieder in New York.

Beiträge

1
Alle
3

Der Ehrenkodex der Pavee "Es gibt nur Menschen, die eingebettet sind in Praktiken, Orte, Kulturen. Der Mann ohne Kultur ist ein Mythos. Ein solches Wesen gibt es nicht." (S. 194) Und so wird auch Killian von seiner Vergangenheit eingeholt...vom Ehrenkodex der Pavee. Oder kann er nur einfach das Geld dringend brauchen? Wie auch immer, er entschließt sich jedenfalls, seinen letzten Job bis zum Ende durchzuziehen (nur bis zu welchem?), auch wenn er bereits aussichtslos scheint. Und so kehrt er zu seinen Wurzeln zurück... Was mir gut gefallen hat: In der im Hintergrund immer vorbeiwabernden, nebligen und mystischen nordirischen Landschaft konnte ich mich verlieren, so schön war sie beschrieben. Auch Killians Liebe zur Natur fand ich toll - sein Wissen wird nur recht subtil thematisiert und dadurch sehr angenehm zu lesen. Und das Ende war gut gewählt, für die Geschichte und Killian genau passend. Was mir nicht gefallen hat: Ich empfand das Buch als grob. Nicht in dem Sinne, dass viel Blut geflossen wäre, sondern bezüglich des verwendeten Sprachstils. Auch die Charaktere wirkten auf mich hier und da wie nur grob behauen. Ein ausgeglichenerer, ich würde schon fast "gesellschaftstauglicherer" sagen, Sprachstil hätte mir mehr Lesevergnügen bereitet, da mir die unerwarteten Wendungen und die häufig bis zur letzten Sekunde unausweichlich wirkenden Sackgassen, in die Killian und Rachel rutschen, sehr gut gefallen haben. Die Handlung ist insgesamt sehr spannend und die Schauplätze waren meiner Meinung nach auch gut gewählt. Aufgrund des Erzählstils war es für mich dann jedoch eher ein durchschnittlicher Thriller, der mir zwar gefallen hat, der aber leider auch kein außergewöhnliches Leuchten an sich hatte.

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