Ein Halstuch voller Lügen
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Beschreibung
Eine authentische Geschichte über eine Kindheit in Ostberlin
DDR, 1984. Die 12-jährige Sanne ist zusammen mit ihrer flippigen Mutter und ihrem Bruder Niko vor Kurzem aus der thüringischen Provinz nach Ostberlin gezogen. Hier soll alles besser werden für die kleine Familie.
Für Sanne ist es bereits der dritte Schulwechsel. Und der wäre sicherlich einfacher, wenn sie – genau wie ihre neuen Mitschüler – Pionier sein dürfte. Doch davon will ihre Mutter nichts hören. Um sich den schweren Start zu erleichtern, greift Sanne zu Lügen. Aber kann eine neue Freundschaft halten, die auf einer Lüge aufbaut? Und was macht man mit einer Mutter, die nie zur Ruhe kommt?
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Annette Herzog wurde 1960 bei Potsdam geboren. Sie studierte Englisch und Dänisch und war lange als Übersetzerin tätig. Seit 2000 ist sie hauptberuflich Autorin von dänisch- und deutschsprachigen Kinder- und Jugendbüchern, u.a. der mehrfach preisgekrönten Graphic Novel Pssst!. Sie lebt in Kopenhagen, reist gern und hat vier inzwischen erwachsene Kinder.
Beiträge
Ein äußerst angenehm interessant unterhaltsamer Blick in eine mal weniger düstere DDR-Geschichte mit Blick auf auch wohltuende Werte dieser Zeit.
In einem Interview mit der Autorin am Ende des Buches: „Als Kind hat man die politische Beeinflussung gar nicht bemerkt, dabei ging es schon in den Schulbüchern der ersten Klasse los. Aber man wächst in eine Gesellschaft hinein und kann sich nicht vorstellen, das es auch anders sein kann. Kinder von heute nehmen wohl ebenfalls kaum war, wie geschickt sie zu Konsumenten erzogen werden.“
Als die 12-jährige Susanne 1984 mit Mutter und Bruder von Thüringen nach Berlin zieht, heißt es erstmal Wohnung besetzen und Freunde finden. Bevor sie Vertrauen fassen kann, kommen auch ein paar Notlügen über ihre Lippen. „Ein Halstuch voller Lügen“ ist ein Kinderbuch, geschrieben von Annette Herzog und illustriert von Maja Bohn, die das Leben in der DDR kennen und sowohl verständlich als auch authentisch darstellen. So gehört es zum Alltag eines Kindes, an Pionierveranstaltungen teilzunehmen oder Altstoffe zu sammeln. Verweise auf das vorherrschende System werden dezent eingesetzt oder kindgerecht erklärt. „Siehst du, Sanne, man darf nicht aufgeben. Das ist das Gute in diesem Land: Man freut sich über jede Kleinigkeit.“ Neben der Vermittlung der Werte von Freundschaft und Zusammenhalt ist die Ansiedlung der Handlung in der DDR besonders erwähnenswert, da sich das Buch gut eignet, Kindern quasi nebenbei die Geschichte unseres Landes zu erzählen. Für mich als Erwachsene hatte die Lektüre den Effekt einer Zeitreise, die manches Detail sogar mit einem Bild wieder in Erinnerung gerufen hat.
Beschreibung
Eine authentische Geschichte über eine Kindheit in Ostberlin
DDR, 1984. Die 12-jährige Sanne ist zusammen mit ihrer flippigen Mutter und ihrem Bruder Niko vor Kurzem aus der thüringischen Provinz nach Ostberlin gezogen. Hier soll alles besser werden für die kleine Familie.
Für Sanne ist es bereits der dritte Schulwechsel. Und der wäre sicherlich einfacher, wenn sie – genau wie ihre neuen Mitschüler – Pionier sein dürfte. Doch davon will ihre Mutter nichts hören. Um sich den schweren Start zu erleichtern, greift Sanne zu Lügen. Aber kann eine neue Freundschaft halten, die auf einer Lüge aufbaut? Und was macht man mit einer Mutter, die nie zur Ruhe kommt?
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Annette Herzog wurde 1960 bei Potsdam geboren. Sie studierte Englisch und Dänisch und war lange als Übersetzerin tätig. Seit 2000 ist sie hauptberuflich Autorin von dänisch- und deutschsprachigen Kinder- und Jugendbüchern, u.a. der mehrfach preisgekrönten Graphic Novel Pssst!. Sie lebt in Kopenhagen, reist gern und hat vier inzwischen erwachsene Kinder.
Beiträge
Ein äußerst angenehm interessant unterhaltsamer Blick in eine mal weniger düstere DDR-Geschichte mit Blick auf auch wohltuende Werte dieser Zeit.
In einem Interview mit der Autorin am Ende des Buches: „Als Kind hat man die politische Beeinflussung gar nicht bemerkt, dabei ging es schon in den Schulbüchern der ersten Klasse los. Aber man wächst in eine Gesellschaft hinein und kann sich nicht vorstellen, das es auch anders sein kann. Kinder von heute nehmen wohl ebenfalls kaum war, wie geschickt sie zu Konsumenten erzogen werden.“
Als die 12-jährige Susanne 1984 mit Mutter und Bruder von Thüringen nach Berlin zieht, heißt es erstmal Wohnung besetzen und Freunde finden. Bevor sie Vertrauen fassen kann, kommen auch ein paar Notlügen über ihre Lippen. „Ein Halstuch voller Lügen“ ist ein Kinderbuch, geschrieben von Annette Herzog und illustriert von Maja Bohn, die das Leben in der DDR kennen und sowohl verständlich als auch authentisch darstellen. So gehört es zum Alltag eines Kindes, an Pionierveranstaltungen teilzunehmen oder Altstoffe zu sammeln. Verweise auf das vorherrschende System werden dezent eingesetzt oder kindgerecht erklärt. „Siehst du, Sanne, man darf nicht aufgeben. Das ist das Gute in diesem Land: Man freut sich über jede Kleinigkeit.“ Neben der Vermittlung der Werte von Freundschaft und Zusammenhalt ist die Ansiedlung der Handlung in der DDR besonders erwähnenswert, da sich das Buch gut eignet, Kindern quasi nebenbei die Geschichte unseres Landes zu erzählen. Für mich als Erwachsene hatte die Lektüre den Effekt einer Zeitreise, die manches Detail sogar mit einem Bild wieder in Erinnerung gerufen hat.





