Ein guter Blick fürs Böse
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Beschreibung
Wer mit einem Killer verheiratet war, hat einen guten Blick fürs Böse
Kalifornien 1966: Auf den ersten Blick sind Margo, Bev und Elsie gewöhnliche Freundinnen – doch gewöhnlich ist nichts, seit ihre Männer als eiskalte Serienmörder überführt wurden und sich das Auge der Öffentlichkeit erbarmungslos auch auf sie richtet. Wie kann es sein, dass sie nichts von den Abgründen ahnten? Als das Böse nun, Jahre später, erneut zuschlägt und mehrere Frauen brutal ermordet werden, setzen die drei alles daran, den Täter zur Strecke zu bringen. So wird ihr größter Makel plötzlich zu ihrer stärksten Waffe – und sie, die dem Grauen hautnah kamen, lassen sich dieses Mal gewiss nicht blenden.
Mit Glamour-Faktor und Gänsehautgarantie: ein atemberaubender Kriminalroman um drei Frauen, empowert by evil.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Elizabeth Arnott ist das Pseudonym einer mehrfach ausgezeichneten Autorin und Journalistin, deren Arbeit eine Bandbreite von Historischen Romanen über True Crime bis hin zu Berichten über Polarexpeditionen umfasst und u.a. in The Guardian, The Sunday Times und National Geographic erschienen ist. Sie sieht leidenschaftlich gern Shows über Serienmörder und lebt mit ihrer Familie in London.
Beiträge
Elizabeth Arnotts "Ein guter Blick fürs Böse" hat mich sehr gut unterhalten. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Freundinnen Beverley, Margot und Elsie - alle drei Ex-Frauen von Serienmördern -, die im Jahr 1966 in Kalifornien leben. Mehrere ermordete Frauen und eine untätige Polizei rufen die drei Freundinnen auf den Plan: Sie greifen auf ihre eigenen Erfahrungen zurück und versuchen, den Mörder enttarnen. Elizabeth Arnott hat für ihren Kriminalroman nicht nur eine tolle Prämisse gewählt, sondern diese auch super umgesetzt. Zum einen wären da Beverley, Margot und Elsie. Jede von ihnen geht anders damit um, mit einem Serienmörder verheiratet gewesen zu sein. Jede von ihnen geht anders damit um, von der Öffentlichkeit quasi mitschuldig gesprochen worden zu sein. Und jede von ihnen - so unterschiedlich sie sind - war mir fast auf Anhieb sympathisch. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Fokus zwar auf den Frauen liegt, dabei aber der Kriminalfall selbst nicht unter die Räder gerät. Gesellschaftliche Verhältnisse, die Geschichte der Frauen, der Umgang von Polizei, Medien und der Öffentlichkeit mit diesen Frauen sowie die Morde als auch die Ermittlungsarbeit der Frauen bilden eine spannende, teilweise witzige, immer sehr unterhaltsame Einheit ohne Effekthascherei. Der Fall selbst ist gut durchdacht und mir hat gefallen, dass die drei Hobby-Ermittlerinnen nicht professionell agieren, sondern (teils witzige, teils gefährliche) Wege einschlagen und Fehler machen, die auch wir ganz normalen realen Menschen machen würden. Das letzte Drittel bietet einige Überraschungen und viel Spannung. Ich fand den Aufbau des Romans dahingehend sehr gelungen, habe mitgefiebert, war erstaunt und war am Ende sogar ein bisschen traurig, dass der Krimi schon vorbei war. Fazit: "Ein guter Blick fürs Böse" ist ein meiner Meinung nach gelungener Kriminalroman, der von den drei Protagonistinnen lebt, aber auch sonst eine tolle Mischung aus kalifornischem Lokalkolorit, die Gesellschaft der 1960er Jahre und noch viel mehr zu einer unterhaltsamen und zum Ende hin sehr spannenden Lektüre vermengt. Ich hätte gerne mehr davon!
Sternebewertung fiktiv
Ein guter Blick fürs Böse von Elisabeth Arnott, übersetzt von Éric Licht und erschienen bei Hoffmann und Campe, war für mich einer dieser Romane, bei denen schon die Grundidee gereicht hat, damit ich ihn unbedingt lesen wollte. Die Geschichte spielt im Kalifornien der sechziger Jahre und wir lernen drei Frauen kennen: Beverley, Margot und Elsie Drei Freundinnen, die etwas verbindet, das man sich eigentlich kaum vorstellen kann, ihre Ex Männer sind Serienmörder. Nachdem diese überführt wurden, lernen die Frauen sich kennen und werden zu einer Art Schicksalsgemeinschaft. Allein dieser Ausgangspunkt hat mich sofort gepackt. Denn meistens kennen wir solche Geschichten nur aus der Perspektive der Täter. Oder wir sehen Dokumentationen über Frauen, die Serienmördern Briefe schreiben, sie heiraten oder sich in sie verlieben. Ich finde das psychologisch bis heute unfassbar faszinierend und gleichzeitig schwer nachvollziehbar. Genau deshalb hat mich dieser Roman so interessiert. Hier richtet sich der Blick endlich auf die Partnerinnen. Kurz nachdem die drei Frauen Freundschaft geschlossen haben, verschwinden erneut Frauen. Brutal ermordet. Und plötzlich beginnen Margo, Bev und Ely selbst zu ermitteln. Nicht als klassische Ermittlerinnen, sondern als Frauen, die gelernt haben, bestimmte Verhaltensweisen wahrzunehmen, Muster zu erkennen und Dinge zu beobachten, die anderen vielleicht entgehen würden. Gerade dieser psychologische Aspekt hat bei mir eine richtige Sogwirkung erzeugt. Die Frauen sind durch ihre Beziehungen geprägt worden. Sie wissen, wie Manipulation aussieht, wie Charme eingesetzt wird und wie schnell Menschen Fassaden aufbauen können. Dieses Wissen macht die Geschichte unglaublich spannend. Dazu kommt die gesellschaftliche Ebene. Wir befinden uns in den sechziger Jahren. Frauen konnten damals längst nicht so frei handeln wie heute und genau deshalb fand ich die drei Hauptfiguren so stark. Sie haben ein enormes Selbstbewusstsein, obwohl die Gesellschaft sie gleichzeitig verurteilt, ausgrenzt oder auf ihre Rolle als „die Ehefrau eines Monsters“ reduziert. Mir hat besonders gefallen, dass der Roman nicht einfach nur ein Thriller sein möchte. Hinter der Spannung steckt viel Psychologie, viel Gesellschaftskritik und auch die Frage, wie sehr einen Beziehungen verändern können.

Wow, was für ein Buch! Es ist ein Kriminalroman, aber mal ganz anders als der typische Krimi. Wer hier auf viel Action hofft wird enttäuscht sein. Er spielt 1966 und handelt von drei ungewöhnlichen Freundinnen, deren Ehemänner als Serienmörder überführt und verurteilt wurden. Diese Gemeinsamkeit lässt die drei so unterschiedlichen Frauen eben zu Freundinnen werden und als es eine neue Mordserie an Frauen gibt, sind sie fest entschlossen den Mörder zu fassen, denn wer sollte ein Monster besser enttarnen können, als jene die mit einem lebten. So der Klappentext Was ich aber an dem Buch so besonders fand war die Art und Weise, wie es sich mit dem Status der Frau zu jener Zeit auseinandersetzt und dem Bild das von Opfern seit jeher gezeichnet wird und das sich bis heute nicht so wahnsinnig geändert hat. Dieses Buch rückt den Täter in den Hintergrund, wo er hingehört und geht auf jene ein, die ständig kämpfen müssen. Darum gesehen zu werden, gehört zu werden, in ihrem Leid nicht auch noch selbst die Schuld an dem zu bekommen, was ihnen widerfahren ist. Es wirkt dabei nicht belehrend und hebt auch nicht anklagend den Zeigefinger, sondern bemüht sich einfach eine Perspektive aufzuzeigen, die leider zu oft übersehen wird Definitiv für mich ein 5 Sterne read, den ich sehr empfehlen kann
Krimi mit Frauenpower
Aus wechselnden Perspektiven lernen wir Bev, Margo und Elise kennen. Drei Frauen, die damit leben müssen, einmal mit Serienmördern verheiratet gewesen zu sein, ohne es je geahnt zu haben. Auch Jahre später geht jede von ihnen noch immer ganz unterschiedlich mit dieser Vergangenheit um. Bev fühlt sich schuldig und kann den liebevollen Ehemann nicht vom Mörder trennen. Margo stürzt sich in Glamour und Affären, um diesmal diejenige zu sein, die die Kontrolle hat. Und Elise versucht, sich endlich aus dem Schatten der schüchternen Frau zu befreien, die sie in ihrer Beziehung war. Alle drei sind sehr unterschiedlich und trotzdem enge Freundinnen. Gerade ihre Vergangenheit und die Art, wie man sie nach und nach besser kennenlernt, fand ich fast interessanter als den eigentlichen Kriminalfall, der sich eher langsam entwickelt. Als eine junge Frau tot aufgefunden wird und die Polizei sie nicht ernst nimmt, beginnen die drei selbst zu ermitteln. Dabei geht es nicht nur darum, einen Täter zu stoppen. Sie wollen auch sich selbst und anderen beweisen, dass sie mehr sind, als man ihnen zutraut. Besonders überrascht hat mich, wie stark die Gesellschaftskritik im Buch mitschwingt, vor allem in Bezug auf das Machtverhältnis zwischen Frauen und Männern. Das hat mir wirklich gut gefallen und verleiht dem Krimi zusätzliche Tiefe. Der Kriminalfall selbst ist zwar nicht komplett neu, und ich hatte relativ früh eine Ahnung, wer dahinterstecken könnte. Trotzdem hat mich das nicht gestört, denn die eigentliche Stärke des Buches liegt klar bei den Figuren und ihrer Perspektive. Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber sobald man hineingekommen ist, liest sich das Buch extrem flüssig und fesselnd. Ich bin nur so durch die Seiten gerauscht. Für mich ein kurzweiliger Krimi mit starken Frauenfiguren, einer interessanten Perspektive und genau der richtigen Portion Gesellschaftskritik. *unbezahlte Werbung- Rezensionsexemplar
Starke Frauenperspektive
Ich persönlich habe ein wenig gebraucht, um in die Story reinzukommen. Die Kalifornische Atmosphäre habe ich genossen und ich konnte die Sonne auf meiner Haut spüren. Dennoch kam mir der Anfang langatmig vor und häufig stellte ich mir die Frage, wieviel Zufall muss es geben, dass drei Frauen von Serienmördern zusammenfinden. Ganz schlüssig wirkte es auf mich zunächst nicht, dass ausgerechnet die Ehefrauen, die über Jahre hinweg nichts bemerkt haben sollen und plötzlich den Anspruch erheben, einen Serienmörder aufzuspüren. Doch im Verlauf ihrer Ermittlungen wird nach und nach auch ihre eigene Vergangenheit offengelegt. Dabei zeigt sich, dass ihre Männer teilweise auffällige Gemeinsamkeiten hatten – Merkmale, die sie nun auch bei dem gesuchten Täter zu erkennen glauben. Ich persönlich habe die Ermittlungen und die Handlung insgesamt als solide Krimikost empfunden. Die Geschichte setzt sich aus zahlreichen Theorien zusammen, wodurch sie stellenweise etwas in die Länge gezogen sind und die Langatmigkeit entsteht. Der packende Showdown macht diese Schwächen jedoch etwas wieder wett und hinterlässt am Ende den Eindruck eines gelungenen Romans über die Diskriminierung von Frauen, über Freundschaft und über die Aufklärung eines Mordfalls. Beeindruckend fand ich die die starke Frauenperspektive, die den Kriminalfall dann doch noch zu etwas Besonderem macht.
Zum Inhalt: Kalifornien 1966: Auf den ersten Blick sind Margo, Bev und Elsie gewöhnliche Freundinnen – doch gewöhnlich ist nichts, seit ihre Männer als eiskalte Serienmörder überführt wurden und sich das Auge der Öffentlichkeit erbarmungslos auch auf sie richtet. Wie kann es sein, dass sie nichts von den Abgründen ahnten? Als das Böse nun, Jahre später, erneut zuschlägt und mehrere Frauen brutal ermordet werden, setzen die drei alles daran, den Täter zur Strecke zu bringen. So wird ihr größter Makel plötzlich zu ihrer stärksten Waffe – und sie, die dem Grauen hautnah kamen, lassen sich dieses Mal gewiss nicht blenden. Meine Meinung: Die Idee alles einmal aus der Sicht der Frauen der Serienmörder zu erzählen fand ich richtig gut,leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz so überzeugen. Der Schreibstil war nicht so meins, da hatte ich leichte Schwierigkeiten, auch die drei Damen waren nicht so mein Fall, keine konnte mich in ihren Bann ziehen. Zudem hätte es für meinen Geschmack die neuen Morde nicht gebraucht, so hab ich mich eher auf den neuen Täter fokussiert als auf die Geschichte der Frauen. Vielleicht wars auch einfach nur der falsche Zeitpunkt für mich dass Buch zu lesen und zu andere Zeit hätte es mir vielleicht besser gefallen. Nichtsdestotrotz gibt es 3 Sterne, da ich schon schlechtere Bücher gelesen hab und mir die Idee gefiel. Ich bin mir ziemlich sicher das es andere Leser gibt denen es besser gefällt.
Wenn die Wahrheit die Fassade sprengt
Was tust du, wenn du erfährst, dass der Mann, mit dem du dein Leben teilst, ein Mörder ist? Genau vor dieser Scherbenwelt stehen die drei Protagonistinnen in diesem Thriller. Nachdem die Taten ihrer Ehemänner ans Licht kommen und diese im Gefängnis landen, kreuzen sich die Wege der drei Frauen. Doch damit nicht genug: Als neue Morde passieren, nehmen sie die Ermittlungen selbst in die Hand – schließlich haben sie mittlerweile unfreiwillig einen verdammt „guten Blick fürs Böse“ entwickelt. Doch im Laufe der Ermittlungen müssen sie feststellen, dass der Schein oft trügt und die eigene Wahrnehmung manchmal die Wahrheit gar nicht sehen will. Was mir gut gefallen hat: Die Perspektiven: Die Geschichte wird abwechselnd aus den Sichten der drei Frauen erzählt. Das hat mir den Einstieg unglaublich erleichtert und geholfen, die Handlungen und Gefühle der drei Charaktere von Anfang an besser zu verstehen und nachzuvollziehen. Der Blick hinter die Kulissen: Besonders stark fand ich den Fokus auf das Leben nach dem Skandal. Das Buch beleuchtet sehr authentisch, wie das Umfeld, Nachbarn und Freunde plötzlich auf die Ehefrauen der Täter reagieren. Die soziale Isolation und die Vorurteile werden greifbar. Umso schöner war es zu sehen, wie die Frauen sich nicht unterkriegen lassen, füreinander einstehen und für Gerechtigkeit kämpfen. Die Grundspannung: Die Idee, dass die Frauen selbst ermitteln, bringt eine tolle Eigendynamik in die Story. Was mir weniger gefallen hat: Vorhersehbarkeit: Ich hatte leider schon recht früh einen Verdacht, wer hinter den neuen Taten steckt, der sich am Ende auch genau so bewahrheitet hat. Das hat dem Finale ein wenig den großen Knalleffekt genommen. Einige Längen: Zwischenzeitlich zog sich die Handlung für meinen Geschmack etwas in die Länge. Das Buch hätte an einigen Stellen durchaus um ein paar Seiten gekürzt werden können. (Fairerweise muss ich dazu sagen, dass ich während des Lesens in einer kleinen Leseflaute steckte, was meine Geduld eventuell zusätzlich beeinflusst hat). Fazit: „Ein guter Blick fürs Böse“ ist trotz kleinerer Längen im Mittelteil ein absolut unterhaltsamer und solider Thriller. Die psychologische Komponente – wie die Frauen mit dem Stigma ihrer Männer umgehen und wie trügerisch die eigene Sicht auf die Dinge sein kann – hat mir sehr gut gefallen. Wer Lust auf ein Ermittlerinnen-Trio der etwas anderen Art hat, kommt hier definitiv auf seine Kosten!
Frauenpower und mörderische Ehemänner
Ich habe mich aufgrund des Klappentextes und auch des ansprechenden Covers sehr auf dieses Buch gefreut. Mit den 60er Jahren konnte ich Anfangs nicht so viel Anfangen und auch den Schreibstil fand ich mehr als merkwürdig, aber nach ca. 50 Seiten hat sich das dann gegeben und ich war in der Geschichte angekommen. Im Grunde bekommt man genau die Story, die im Klappentext auch schon lockt. Das Worldbuilding fand ich für einen Krimi wirklich gut und die Beschreibung der drei Freundinnen haben ein tolles Gesamtbild ergeben. Es wird mal mehr mal weniger Regelmäßig in jedem Kapitel aus Sicht einer der Freundinnen erzählt. Allerdings in der dritten Person, was eine gewisse Distanz schafft. Mir hätte hier die Ich-Perspektive besser gefallen. Jede der drei Freundinnen war mit einem Serienmörder verheiratet und hat ihre eigenen Päckchen zu tragen. Der Schreibstil ist recht nüchtern und das Buch beinhaltet trotz der schwierigen Themen recht wenig Drama, an Spannung und Wendung mangelt es aber nicht. Ich dachte ich hätte das Ende vorausgesehen, wurde dann aber doch noch überrascht und die Story hat noch mal eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Alles in Allem hatte ich ein wirklich tolles und spannendes Leseerlebnis, der Schreibstil war zwar gewöhnungsbedürftig, aber die Story konnte es für mich wieder Wett machen. Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen, es lohnt sich.
Frauenpower und mörderische Ehemänner
Ich habe mich aufgrund des Klappentextes und auch des ansprechenden Covers sehr auf dieses Buch gefreut. Mit den 60er Jahren konnte ich Anfangs nicht so viel Anfangen und auch den Schreibstil fand ich mehr als merkwürdig, aber nach ca. 50 Seiten hat sich das dann gegeben und ich war in der Geschichte angekommen. Im Grunde bekommt man genau die Story, die im Klappentext auch schon lockt. Das Worldbuilding fand ich für einen Krimi wirklich gut und die Beschreibung der drei Freundinnen haben ein tolles Gesamtbild ergeben. Es wird mal mehr mal weniger Regelmäßig in jedem Kapitel aus Sicht einer der Freundinnen erzählt. Allerdings in der dritten Person, was eine gewisse Distanz schafft. Mir hätte hier die Ich-Perspektive besser gefallen. Jede der drei Freundinnen war mit einem Serienmörder verheiratet und hat ihre eigenen Päckchen zu tragen. Der Schreibstil ist recht nüchtern und das Buch beinhaltet trotz der schwierigen Themen recht wenig Drama, an Spannung und Wendung mangelt es aber nicht. Ich dachte ich hätte das Ende vorausgesehen, wurde dann aber doch noch überrascht und die Story hat noch mal eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Alles in Allem hatte ich ein wirklich tolles und spannendes Leseerlebnis, der Schreibstil war zwar gewöhnungsbedürftig, aber die Story konnte es für mich wieder Wett machen. Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen, es lohnt sich.
Beschreibung
Wer mit einem Killer verheiratet war, hat einen guten Blick fürs Böse
Kalifornien 1966: Auf den ersten Blick sind Margo, Bev und Elsie gewöhnliche Freundinnen – doch gewöhnlich ist nichts, seit ihre Männer als eiskalte Serienmörder überführt wurden und sich das Auge der Öffentlichkeit erbarmungslos auch auf sie richtet. Wie kann es sein, dass sie nichts von den Abgründen ahnten? Als das Böse nun, Jahre später, erneut zuschlägt und mehrere Frauen brutal ermordet werden, setzen die drei alles daran, den Täter zur Strecke zu bringen. So wird ihr größter Makel plötzlich zu ihrer stärksten Waffe – und sie, die dem Grauen hautnah kamen, lassen sich dieses Mal gewiss nicht blenden.
Mit Glamour-Faktor und Gänsehautgarantie: ein atemberaubender Kriminalroman um drei Frauen, empowert by evil.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Elizabeth Arnott ist das Pseudonym einer mehrfach ausgezeichneten Autorin und Journalistin, deren Arbeit eine Bandbreite von Historischen Romanen über True Crime bis hin zu Berichten über Polarexpeditionen umfasst und u.a. in The Guardian, The Sunday Times und National Geographic erschienen ist. Sie sieht leidenschaftlich gern Shows über Serienmörder und lebt mit ihrer Familie in London.
Beiträge
Elizabeth Arnotts "Ein guter Blick fürs Böse" hat mich sehr gut unterhalten. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Freundinnen Beverley, Margot und Elsie - alle drei Ex-Frauen von Serienmördern -, die im Jahr 1966 in Kalifornien leben. Mehrere ermordete Frauen und eine untätige Polizei rufen die drei Freundinnen auf den Plan: Sie greifen auf ihre eigenen Erfahrungen zurück und versuchen, den Mörder enttarnen. Elizabeth Arnott hat für ihren Kriminalroman nicht nur eine tolle Prämisse gewählt, sondern diese auch super umgesetzt. Zum einen wären da Beverley, Margot und Elsie. Jede von ihnen geht anders damit um, mit einem Serienmörder verheiratet gewesen zu sein. Jede von ihnen geht anders damit um, von der Öffentlichkeit quasi mitschuldig gesprochen worden zu sein. Und jede von ihnen - so unterschiedlich sie sind - war mir fast auf Anhieb sympathisch. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Fokus zwar auf den Frauen liegt, dabei aber der Kriminalfall selbst nicht unter die Räder gerät. Gesellschaftliche Verhältnisse, die Geschichte der Frauen, der Umgang von Polizei, Medien und der Öffentlichkeit mit diesen Frauen sowie die Morde als auch die Ermittlungsarbeit der Frauen bilden eine spannende, teilweise witzige, immer sehr unterhaltsame Einheit ohne Effekthascherei. Der Fall selbst ist gut durchdacht und mir hat gefallen, dass die drei Hobby-Ermittlerinnen nicht professionell agieren, sondern (teils witzige, teils gefährliche) Wege einschlagen und Fehler machen, die auch wir ganz normalen realen Menschen machen würden. Das letzte Drittel bietet einige Überraschungen und viel Spannung. Ich fand den Aufbau des Romans dahingehend sehr gelungen, habe mitgefiebert, war erstaunt und war am Ende sogar ein bisschen traurig, dass der Krimi schon vorbei war. Fazit: "Ein guter Blick fürs Böse" ist ein meiner Meinung nach gelungener Kriminalroman, der von den drei Protagonistinnen lebt, aber auch sonst eine tolle Mischung aus kalifornischem Lokalkolorit, die Gesellschaft der 1960er Jahre und noch viel mehr zu einer unterhaltsamen und zum Ende hin sehr spannenden Lektüre vermengt. Ich hätte gerne mehr davon!
Sternebewertung fiktiv
Ein guter Blick fürs Böse von Elisabeth Arnott, übersetzt von Éric Licht und erschienen bei Hoffmann und Campe, war für mich einer dieser Romane, bei denen schon die Grundidee gereicht hat, damit ich ihn unbedingt lesen wollte. Die Geschichte spielt im Kalifornien der sechziger Jahre und wir lernen drei Frauen kennen: Beverley, Margot und Elsie Drei Freundinnen, die etwas verbindet, das man sich eigentlich kaum vorstellen kann, ihre Ex Männer sind Serienmörder. Nachdem diese überführt wurden, lernen die Frauen sich kennen und werden zu einer Art Schicksalsgemeinschaft. Allein dieser Ausgangspunkt hat mich sofort gepackt. Denn meistens kennen wir solche Geschichten nur aus der Perspektive der Täter. Oder wir sehen Dokumentationen über Frauen, die Serienmördern Briefe schreiben, sie heiraten oder sich in sie verlieben. Ich finde das psychologisch bis heute unfassbar faszinierend und gleichzeitig schwer nachvollziehbar. Genau deshalb hat mich dieser Roman so interessiert. Hier richtet sich der Blick endlich auf die Partnerinnen. Kurz nachdem die drei Frauen Freundschaft geschlossen haben, verschwinden erneut Frauen. Brutal ermordet. Und plötzlich beginnen Margo, Bev und Ely selbst zu ermitteln. Nicht als klassische Ermittlerinnen, sondern als Frauen, die gelernt haben, bestimmte Verhaltensweisen wahrzunehmen, Muster zu erkennen und Dinge zu beobachten, die anderen vielleicht entgehen würden. Gerade dieser psychologische Aspekt hat bei mir eine richtige Sogwirkung erzeugt. Die Frauen sind durch ihre Beziehungen geprägt worden. Sie wissen, wie Manipulation aussieht, wie Charme eingesetzt wird und wie schnell Menschen Fassaden aufbauen können. Dieses Wissen macht die Geschichte unglaublich spannend. Dazu kommt die gesellschaftliche Ebene. Wir befinden uns in den sechziger Jahren. Frauen konnten damals längst nicht so frei handeln wie heute und genau deshalb fand ich die drei Hauptfiguren so stark. Sie haben ein enormes Selbstbewusstsein, obwohl die Gesellschaft sie gleichzeitig verurteilt, ausgrenzt oder auf ihre Rolle als „die Ehefrau eines Monsters“ reduziert. Mir hat besonders gefallen, dass der Roman nicht einfach nur ein Thriller sein möchte. Hinter der Spannung steckt viel Psychologie, viel Gesellschaftskritik und auch die Frage, wie sehr einen Beziehungen verändern können.

Wow, was für ein Buch! Es ist ein Kriminalroman, aber mal ganz anders als der typische Krimi. Wer hier auf viel Action hofft wird enttäuscht sein. Er spielt 1966 und handelt von drei ungewöhnlichen Freundinnen, deren Ehemänner als Serienmörder überführt und verurteilt wurden. Diese Gemeinsamkeit lässt die drei so unterschiedlichen Frauen eben zu Freundinnen werden und als es eine neue Mordserie an Frauen gibt, sind sie fest entschlossen den Mörder zu fassen, denn wer sollte ein Monster besser enttarnen können, als jene die mit einem lebten. So der Klappentext Was ich aber an dem Buch so besonders fand war die Art und Weise, wie es sich mit dem Status der Frau zu jener Zeit auseinandersetzt und dem Bild das von Opfern seit jeher gezeichnet wird und das sich bis heute nicht so wahnsinnig geändert hat. Dieses Buch rückt den Täter in den Hintergrund, wo er hingehört und geht auf jene ein, die ständig kämpfen müssen. Darum gesehen zu werden, gehört zu werden, in ihrem Leid nicht auch noch selbst die Schuld an dem zu bekommen, was ihnen widerfahren ist. Es wirkt dabei nicht belehrend und hebt auch nicht anklagend den Zeigefinger, sondern bemüht sich einfach eine Perspektive aufzuzeigen, die leider zu oft übersehen wird Definitiv für mich ein 5 Sterne read, den ich sehr empfehlen kann
Krimi mit Frauenpower
Aus wechselnden Perspektiven lernen wir Bev, Margo und Elise kennen. Drei Frauen, die damit leben müssen, einmal mit Serienmördern verheiratet gewesen zu sein, ohne es je geahnt zu haben. Auch Jahre später geht jede von ihnen noch immer ganz unterschiedlich mit dieser Vergangenheit um. Bev fühlt sich schuldig und kann den liebevollen Ehemann nicht vom Mörder trennen. Margo stürzt sich in Glamour und Affären, um diesmal diejenige zu sein, die die Kontrolle hat. Und Elise versucht, sich endlich aus dem Schatten der schüchternen Frau zu befreien, die sie in ihrer Beziehung war. Alle drei sind sehr unterschiedlich und trotzdem enge Freundinnen. Gerade ihre Vergangenheit und die Art, wie man sie nach und nach besser kennenlernt, fand ich fast interessanter als den eigentlichen Kriminalfall, der sich eher langsam entwickelt. Als eine junge Frau tot aufgefunden wird und die Polizei sie nicht ernst nimmt, beginnen die drei selbst zu ermitteln. Dabei geht es nicht nur darum, einen Täter zu stoppen. Sie wollen auch sich selbst und anderen beweisen, dass sie mehr sind, als man ihnen zutraut. Besonders überrascht hat mich, wie stark die Gesellschaftskritik im Buch mitschwingt, vor allem in Bezug auf das Machtverhältnis zwischen Frauen und Männern. Das hat mir wirklich gut gefallen und verleiht dem Krimi zusätzliche Tiefe. Der Kriminalfall selbst ist zwar nicht komplett neu, und ich hatte relativ früh eine Ahnung, wer dahinterstecken könnte. Trotzdem hat mich das nicht gestört, denn die eigentliche Stärke des Buches liegt klar bei den Figuren und ihrer Perspektive. Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber sobald man hineingekommen ist, liest sich das Buch extrem flüssig und fesselnd. Ich bin nur so durch die Seiten gerauscht. Für mich ein kurzweiliger Krimi mit starken Frauenfiguren, einer interessanten Perspektive und genau der richtigen Portion Gesellschaftskritik. *unbezahlte Werbung- Rezensionsexemplar
Starke Frauenperspektive
Ich persönlich habe ein wenig gebraucht, um in die Story reinzukommen. Die Kalifornische Atmosphäre habe ich genossen und ich konnte die Sonne auf meiner Haut spüren. Dennoch kam mir der Anfang langatmig vor und häufig stellte ich mir die Frage, wieviel Zufall muss es geben, dass drei Frauen von Serienmördern zusammenfinden. Ganz schlüssig wirkte es auf mich zunächst nicht, dass ausgerechnet die Ehefrauen, die über Jahre hinweg nichts bemerkt haben sollen und plötzlich den Anspruch erheben, einen Serienmörder aufzuspüren. Doch im Verlauf ihrer Ermittlungen wird nach und nach auch ihre eigene Vergangenheit offengelegt. Dabei zeigt sich, dass ihre Männer teilweise auffällige Gemeinsamkeiten hatten – Merkmale, die sie nun auch bei dem gesuchten Täter zu erkennen glauben. Ich persönlich habe die Ermittlungen und die Handlung insgesamt als solide Krimikost empfunden. Die Geschichte setzt sich aus zahlreichen Theorien zusammen, wodurch sie stellenweise etwas in die Länge gezogen sind und die Langatmigkeit entsteht. Der packende Showdown macht diese Schwächen jedoch etwas wieder wett und hinterlässt am Ende den Eindruck eines gelungenen Romans über die Diskriminierung von Frauen, über Freundschaft und über die Aufklärung eines Mordfalls. Beeindruckend fand ich die die starke Frauenperspektive, die den Kriminalfall dann doch noch zu etwas Besonderem macht.
Zum Inhalt: Kalifornien 1966: Auf den ersten Blick sind Margo, Bev und Elsie gewöhnliche Freundinnen – doch gewöhnlich ist nichts, seit ihre Männer als eiskalte Serienmörder überführt wurden und sich das Auge der Öffentlichkeit erbarmungslos auch auf sie richtet. Wie kann es sein, dass sie nichts von den Abgründen ahnten? Als das Böse nun, Jahre später, erneut zuschlägt und mehrere Frauen brutal ermordet werden, setzen die drei alles daran, den Täter zur Strecke zu bringen. So wird ihr größter Makel plötzlich zu ihrer stärksten Waffe – und sie, die dem Grauen hautnah kamen, lassen sich dieses Mal gewiss nicht blenden. Meine Meinung: Die Idee alles einmal aus der Sicht der Frauen der Serienmörder zu erzählen fand ich richtig gut,leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz so überzeugen. Der Schreibstil war nicht so meins, da hatte ich leichte Schwierigkeiten, auch die drei Damen waren nicht so mein Fall, keine konnte mich in ihren Bann ziehen. Zudem hätte es für meinen Geschmack die neuen Morde nicht gebraucht, so hab ich mich eher auf den neuen Täter fokussiert als auf die Geschichte der Frauen. Vielleicht wars auch einfach nur der falsche Zeitpunkt für mich dass Buch zu lesen und zu andere Zeit hätte es mir vielleicht besser gefallen. Nichtsdestotrotz gibt es 3 Sterne, da ich schon schlechtere Bücher gelesen hab und mir die Idee gefiel. Ich bin mir ziemlich sicher das es andere Leser gibt denen es besser gefällt.
Wenn die Wahrheit die Fassade sprengt
Was tust du, wenn du erfährst, dass der Mann, mit dem du dein Leben teilst, ein Mörder ist? Genau vor dieser Scherbenwelt stehen die drei Protagonistinnen in diesem Thriller. Nachdem die Taten ihrer Ehemänner ans Licht kommen und diese im Gefängnis landen, kreuzen sich die Wege der drei Frauen. Doch damit nicht genug: Als neue Morde passieren, nehmen sie die Ermittlungen selbst in die Hand – schließlich haben sie mittlerweile unfreiwillig einen verdammt „guten Blick fürs Böse“ entwickelt. Doch im Laufe der Ermittlungen müssen sie feststellen, dass der Schein oft trügt und die eigene Wahrnehmung manchmal die Wahrheit gar nicht sehen will. Was mir gut gefallen hat: Die Perspektiven: Die Geschichte wird abwechselnd aus den Sichten der drei Frauen erzählt. Das hat mir den Einstieg unglaublich erleichtert und geholfen, die Handlungen und Gefühle der drei Charaktere von Anfang an besser zu verstehen und nachzuvollziehen. Der Blick hinter die Kulissen: Besonders stark fand ich den Fokus auf das Leben nach dem Skandal. Das Buch beleuchtet sehr authentisch, wie das Umfeld, Nachbarn und Freunde plötzlich auf die Ehefrauen der Täter reagieren. Die soziale Isolation und die Vorurteile werden greifbar. Umso schöner war es zu sehen, wie die Frauen sich nicht unterkriegen lassen, füreinander einstehen und für Gerechtigkeit kämpfen. Die Grundspannung: Die Idee, dass die Frauen selbst ermitteln, bringt eine tolle Eigendynamik in die Story. Was mir weniger gefallen hat: Vorhersehbarkeit: Ich hatte leider schon recht früh einen Verdacht, wer hinter den neuen Taten steckt, der sich am Ende auch genau so bewahrheitet hat. Das hat dem Finale ein wenig den großen Knalleffekt genommen. Einige Längen: Zwischenzeitlich zog sich die Handlung für meinen Geschmack etwas in die Länge. Das Buch hätte an einigen Stellen durchaus um ein paar Seiten gekürzt werden können. (Fairerweise muss ich dazu sagen, dass ich während des Lesens in einer kleinen Leseflaute steckte, was meine Geduld eventuell zusätzlich beeinflusst hat). Fazit: „Ein guter Blick fürs Böse“ ist trotz kleinerer Längen im Mittelteil ein absolut unterhaltsamer und solider Thriller. Die psychologische Komponente – wie die Frauen mit dem Stigma ihrer Männer umgehen und wie trügerisch die eigene Sicht auf die Dinge sein kann – hat mir sehr gut gefallen. Wer Lust auf ein Ermittlerinnen-Trio der etwas anderen Art hat, kommt hier definitiv auf seine Kosten!
Frauenpower und mörderische Ehemänner
Ich habe mich aufgrund des Klappentextes und auch des ansprechenden Covers sehr auf dieses Buch gefreut. Mit den 60er Jahren konnte ich Anfangs nicht so viel Anfangen und auch den Schreibstil fand ich mehr als merkwürdig, aber nach ca. 50 Seiten hat sich das dann gegeben und ich war in der Geschichte angekommen. Im Grunde bekommt man genau die Story, die im Klappentext auch schon lockt. Das Worldbuilding fand ich für einen Krimi wirklich gut und die Beschreibung der drei Freundinnen haben ein tolles Gesamtbild ergeben. Es wird mal mehr mal weniger Regelmäßig in jedem Kapitel aus Sicht einer der Freundinnen erzählt. Allerdings in der dritten Person, was eine gewisse Distanz schafft. Mir hätte hier die Ich-Perspektive besser gefallen. Jede der drei Freundinnen war mit einem Serienmörder verheiratet und hat ihre eigenen Päckchen zu tragen. Der Schreibstil ist recht nüchtern und das Buch beinhaltet trotz der schwierigen Themen recht wenig Drama, an Spannung und Wendung mangelt es aber nicht. Ich dachte ich hätte das Ende vorausgesehen, wurde dann aber doch noch überrascht und die Story hat noch mal eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Alles in Allem hatte ich ein wirklich tolles und spannendes Leseerlebnis, der Schreibstil war zwar gewöhnungsbedürftig, aber die Story konnte es für mich wieder Wett machen. Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen, es lohnt sich.
Frauenpower und mörderische Ehemänner
Ich habe mich aufgrund des Klappentextes und auch des ansprechenden Covers sehr auf dieses Buch gefreut. Mit den 60er Jahren konnte ich Anfangs nicht so viel Anfangen und auch den Schreibstil fand ich mehr als merkwürdig, aber nach ca. 50 Seiten hat sich das dann gegeben und ich war in der Geschichte angekommen. Im Grunde bekommt man genau die Story, die im Klappentext auch schon lockt. Das Worldbuilding fand ich für einen Krimi wirklich gut und die Beschreibung der drei Freundinnen haben ein tolles Gesamtbild ergeben. Es wird mal mehr mal weniger Regelmäßig in jedem Kapitel aus Sicht einer der Freundinnen erzählt. Allerdings in der dritten Person, was eine gewisse Distanz schafft. Mir hätte hier die Ich-Perspektive besser gefallen. Jede der drei Freundinnen war mit einem Serienmörder verheiratet und hat ihre eigenen Päckchen zu tragen. Der Schreibstil ist recht nüchtern und das Buch beinhaltet trotz der schwierigen Themen recht wenig Drama, an Spannung und Wendung mangelt es aber nicht. Ich dachte ich hätte das Ende vorausgesehen, wurde dann aber doch noch überrascht und die Story hat noch mal eine ganz andere Richtung eingeschlagen. Alles in Allem hatte ich ein wirklich tolles und spannendes Leseerlebnis, der Schreibstil war zwar gewöhnungsbedürftig, aber die Story konnte es für mich wieder Wett machen. Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen, es lohnt sich.












