Ein Akt der Grausamkeit

Ein Akt der Grausamkeit

Taschenbuch
3.910
FamiliendramaVerfolgungFluchtFamilie

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Beschreibung

Hannah, Adam und die kleine Sydney haben es geschafft, sich unter neuen Namen in Philadelphia ein zweites Leben aufzubauen. Doch die hart erarbeitete Sicherheit gerät ins Wanken, als durch einen Zufall das Medieninteresse an der Familie geweckt wird und die Gesichter der drei, die nie wieder auffindbar sein wollten, in allen Zeitungen auftauchen. Denn Hannah und ihre Familie teilen ein grausames Geheimnis, das nun ein weiteres Mal droht, ihr Leben in einen Alptraum zu verwandeln. Und ihr größter Feind ist jemand, den sie am meisten lieben …

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
Psycho
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
400
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Patricia MacDonalds fesselnde psychologische Thriller sind weltweit auf den Bestsellerlisten vertreten. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in New Jersey, USA.

Beiträge

4
Alle
4

Was für eine Geschichte. Oft musste ich die Luft anhalten bei soviel Wahnsinn. Man frag sich oft, wie würde man selber reagieren und handeln. Wirklich gut geschrieben. Spannend und lesenswert.

4

Beklemmende Thematik

Triggerwarnung: sexueller Missbrauch von Kindern. Vielleicht nehme ich damit etwas vorweg, aber bei diesem schweren Thema finde ich eine Triggerwarnung wichtig. Das Buch liest sich gut und regt zum Nachdenken an – man überlegt immer wieder, wie man selbst handeln würde. Die Spannung bleibt über weite Strecken erhalten, auch wenn das Ende etwas vorhersehbar ist.

3.5

„Ein Akt der Grausamkeit“ hat mich gut unterhalten. Besonders die gelungen gezeichneten Charaktere und die nachvollziehbare Entwicklung der Figuren haben mir gefallen, ebenso der flüssige, atmosphärische Schreibstil. Trotzdem blieb am Ende das Gefühl, dass etwas fehlte, um mich vollständig zu begeistern… der letzte Funke, der ein gutes Buch zu einem herausragenden macht. Insgesamt ein solider Thriller, der sich gut lesen lässt, aber für mich kein absolutes Highlight geworden ist.

4

„Ein Akt der Grausamkeit“ hat mich gleich von der ersten Seite an gepackt. Das Cover wirkt geheimnisvoll, der Klappentext spannend – und die Geschichte hält, was sie verspricht. Gleich zu Beginn merkt man: Hier geht es weniger um blutige Thriller-Action, sondern um psychologische Spannung, Geheimnisse und Familienbande, die sich über Vergangenheit und Gegenwart ziehen. Die Handlung springt zwischen zwei Zeitebenen. Anfangs war ich von den langen Rückblicken in die Vergangenheit überrascht, doch schnell wurde klar: Diese Zeit wird gebraucht, um alles sorgfältig zu erklären und die Figuren glaubwürdig zu machen. Die Gegenwart wird dafür eher kurz gehalten und gerade gegen Ende geht es dort etwas schnell, was das Tempo minimal abflacht. Die Charaktere machen die Geschichte besonders lebendig. Hannah ist Mutter und Oma, liebevoll, reflektiert und ein Mensch, zu dem man sofort Vertrauen fasst. Adam ist ihr Fels in der Brandung – loyal, ehrlich und einfach sympathisch. Lisa, die Tochter, ist ehrgeizig, klug und teilweise kühl, dabei aber extrem glaubwürdig. Die Dynamik zwischen diesen Figuren macht die Spannung auch emotional greifbar. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und lässt sich angenehm lesen. Die Kapitel sind kurz, die Spannung wird stetig aufgebaut, ohne dass man sich überfordert fühlt. Besonders das letzte Drittel des Buches hat mich noch einmal richtig gepackt: Die Geheimnisse verdichten sich, die Bedrohung wird spürbar, und man merkt, wie alles zusammenläuft. Fazit: „Ein Akt der Grausamkeit“ ist ein Thriller voller psychologischer Spannung, starker Charaktere und intelligenter Wendungen. Wer keine blutigen Szenen braucht, aber trotzdem Nervenkitzel liebt, wird hier bestens unterhalten. Ich habe die Lektüre wirklich genossen.

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