Der Ort, an dem die Reise endet
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Yvonne Adhiambo Owuor wurde 1968 in Kenia geboren. Ihre Kurzgeschichten erschienen in internationalen Literaturmagazinen. 2003 wurde sie mit dem Caine Prize for African Writing ausgezeichnet. Ihr Debütroman ›Der Ort, an dem die Reise endet‹ (DuMont 2016) stand auf der Shortlist für den Folio Prize, außerdem erhielt sie dafür den Jomo Kenyatta Prize for Literature. ›Das Meer der Libellen‹ ist ihr zweiter Roman. Yvonne Adhiambo Owuor lebt in Nairobi.
Beiträge
Puh, das war schwierig. Bin ich froh, es trotz allem ausgelesen zu haben? Ja! Die Geschichte hat mich direkt gepackt. Es geht um Familie, Tod, Verlust, Trauer... Viele Geheimnisse, die nach und nach aufgedeckt werden. Das Land, Afrika, die Menschen und das Leben dort. Vor, nach und während den Kriegen. Verschiedene Arten von Krieg. Aber der Schreibstil ist so anders. Schwierig, ich hatte immer mal das Gefühl, ich verliere den Faden. Viel ohne Zusammenhang. Beschreibungen der Gefühle der Menschen und der Landschaft. Bis man wieder auf Kurs war und die eigentliche Geschichte weiterverfolgen konnte. Eine anstrengende Lektüre, aber auch berührend und traurig.
Was bleibt? Viele mögliche Antworten... Schmerz, so viel Schmerz durchzieht dieses Land, diese Familie, diese Menschen. "Die Müdigkeit hat selbst die Worte verschluckt, die Brücken sein sollten. Schweigen. Eine Pause. Ajany lernt, unerschrocken in den Abgrund zu blicken. Auch das gehört zum Leben. Wir haben das Ende unserer Kraft erreicht... und so sind wir stumm geworden. Noch ein Neuanfang" Die ersten 150 Seiten sind eine Wucht -der Sprache, der Emotionen, des Landes:Kenias. Alles ist mit einer zarten Mythologie überzogen, tieferer Bedeutung, bildgewaltiger Sprache. Wir bekommen immer nur kurze Szenen geliefert- aus dem Jetzt, der Vergangenheit, Erinnerungen. Das Land und die Menschen winden sich. Sie wollen ihre Geschichte nicht Preis geben. In Nairobi entwickelt sich der Plot leider sehr sperrig, zäh. Die Magie der Sprache verliert sich. Einige Szenen sind sehr in die Länge gezogen, sind teils unnötig. Auch im Schlussteil, wieder auf dem Land kann das Buch sprachlich nicht mehr an die anfängliche Grandiosität anknüpfen. Aber es gibt Antworten. Abschließend betrachtet, liest sich das Buch nicht ganz rund. 3,5 Sterne wären angemessen. Bin allerdings zu tief berührt.
Was bleibt? Viele mögliche Antworten... Schmerz, so viel Schmerz durchzieht dieses Land, diese Familie, diese Menschen. "Die Müdigkeit hat selbst die Worte verschluckt, die Brücken sein sollten. Schweigen. Eine Pause. Ajany lernt, unerschrocken in den Abgrund zu blicken. Auch das gehört zum Leben. Wir haben das Ende unserer Kraft erreicht... und so sind wir stumm geworden. Noch ein Neuanfang" Die ersten 150 Seiten sind eine Wucht -der Sprache, der Emotionen, des Landes:Kenias. Alles ist mit einer zarten Mythologie überzogen, tieferer Bedeutung, bildgewaltiger Sprache. Wir bekommen immer nur kurze Szenen geliefert- aus dem Jetzt, der Vergangenheit, Erinnerungen. Das Land und die Menschen winden sich. Sie wollen ihre Geschichte nicht Preis geben. In Nairobi entwickelt sich der Plot leider sehr sperrig, zäh. Die Magie der Sprache verliert sich. Einige Szenen sind sehr in die Länge gezogen, sind teils unnötig. Auch im Schlussteil, wieder auf dem Land kann das Buch sprachlich nicht mehr an die anfängliche Grandiosität anknüpfen. Aber es gibt Antworten. Abschließend betrachtet, liest sich das Buch nicht ganz rund. 3,5 Sterne wären angemessen. Bin allerdings zu tief berührt.
Kein leichtes Buch
Gerade am Anfang war ich ziemlich verwirrt von der Erzählung. Mit der Zeit wurde es besser, aber der sprunghafte Schreibstil bei dem auch nicht immer klar beschrieben wird um wen oder welche Zeit es gerade geht, brauchte aktives Mitdenken. Der Schreibstil hat für die Geschichte auch Sinn gemacht, weil man erst mit der Zeit den Kontext verstehen soll. Thematisch war das Buch harte Kost. Es ging um verschiedenen Umgang mit Trauer, das Schweigen über das Leid und die Gewalt, dass den Protagonisten widerfahren ist und das Leid das auch das Schweigen wiederum verursacht. Keiner der Protagonisten ist ein Held. Alle haben komplexe Hintergründe und handeln oft nicht moralisch. Aber das macht sie zu vielfältigen Persönlichkeiten in einer dramatischen Geschichte.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Yvonne Adhiambo Owuor wurde 1968 in Kenia geboren. Ihre Kurzgeschichten erschienen in internationalen Literaturmagazinen. 2003 wurde sie mit dem Caine Prize for African Writing ausgezeichnet. Ihr Debütroman ›Der Ort, an dem die Reise endet‹ (DuMont 2016) stand auf der Shortlist für den Folio Prize, außerdem erhielt sie dafür den Jomo Kenyatta Prize for Literature. ›Das Meer der Libellen‹ ist ihr zweiter Roman. Yvonne Adhiambo Owuor lebt in Nairobi.
Beiträge
Puh, das war schwierig. Bin ich froh, es trotz allem ausgelesen zu haben? Ja! Die Geschichte hat mich direkt gepackt. Es geht um Familie, Tod, Verlust, Trauer... Viele Geheimnisse, die nach und nach aufgedeckt werden. Das Land, Afrika, die Menschen und das Leben dort. Vor, nach und während den Kriegen. Verschiedene Arten von Krieg. Aber der Schreibstil ist so anders. Schwierig, ich hatte immer mal das Gefühl, ich verliere den Faden. Viel ohne Zusammenhang. Beschreibungen der Gefühle der Menschen und der Landschaft. Bis man wieder auf Kurs war und die eigentliche Geschichte weiterverfolgen konnte. Eine anstrengende Lektüre, aber auch berührend und traurig.
Was bleibt? Viele mögliche Antworten... Schmerz, so viel Schmerz durchzieht dieses Land, diese Familie, diese Menschen. "Die Müdigkeit hat selbst die Worte verschluckt, die Brücken sein sollten. Schweigen. Eine Pause. Ajany lernt, unerschrocken in den Abgrund zu blicken. Auch das gehört zum Leben. Wir haben das Ende unserer Kraft erreicht... und so sind wir stumm geworden. Noch ein Neuanfang" Die ersten 150 Seiten sind eine Wucht -der Sprache, der Emotionen, des Landes:Kenias. Alles ist mit einer zarten Mythologie überzogen, tieferer Bedeutung, bildgewaltiger Sprache. Wir bekommen immer nur kurze Szenen geliefert- aus dem Jetzt, der Vergangenheit, Erinnerungen. Das Land und die Menschen winden sich. Sie wollen ihre Geschichte nicht Preis geben. In Nairobi entwickelt sich der Plot leider sehr sperrig, zäh. Die Magie der Sprache verliert sich. Einige Szenen sind sehr in die Länge gezogen, sind teils unnötig. Auch im Schlussteil, wieder auf dem Land kann das Buch sprachlich nicht mehr an die anfängliche Grandiosität anknüpfen. Aber es gibt Antworten. Abschließend betrachtet, liest sich das Buch nicht ganz rund. 3,5 Sterne wären angemessen. Bin allerdings zu tief berührt.
Was bleibt? Viele mögliche Antworten... Schmerz, so viel Schmerz durchzieht dieses Land, diese Familie, diese Menschen. "Die Müdigkeit hat selbst die Worte verschluckt, die Brücken sein sollten. Schweigen. Eine Pause. Ajany lernt, unerschrocken in den Abgrund zu blicken. Auch das gehört zum Leben. Wir haben das Ende unserer Kraft erreicht... und so sind wir stumm geworden. Noch ein Neuanfang" Die ersten 150 Seiten sind eine Wucht -der Sprache, der Emotionen, des Landes:Kenias. Alles ist mit einer zarten Mythologie überzogen, tieferer Bedeutung, bildgewaltiger Sprache. Wir bekommen immer nur kurze Szenen geliefert- aus dem Jetzt, der Vergangenheit, Erinnerungen. Das Land und die Menschen winden sich. Sie wollen ihre Geschichte nicht Preis geben. In Nairobi entwickelt sich der Plot leider sehr sperrig, zäh. Die Magie der Sprache verliert sich. Einige Szenen sind sehr in die Länge gezogen, sind teils unnötig. Auch im Schlussteil, wieder auf dem Land kann das Buch sprachlich nicht mehr an die anfängliche Grandiosität anknüpfen. Aber es gibt Antworten. Abschließend betrachtet, liest sich das Buch nicht ganz rund. 3,5 Sterne wären angemessen. Bin allerdings zu tief berührt.
Kein leichtes Buch
Gerade am Anfang war ich ziemlich verwirrt von der Erzählung. Mit der Zeit wurde es besser, aber der sprunghafte Schreibstil bei dem auch nicht immer klar beschrieben wird um wen oder welche Zeit es gerade geht, brauchte aktives Mitdenken. Der Schreibstil hat für die Geschichte auch Sinn gemacht, weil man erst mit der Zeit den Kontext verstehen soll. Thematisch war das Buch harte Kost. Es ging um verschiedenen Umgang mit Trauer, das Schweigen über das Leid und die Gewalt, dass den Protagonisten widerfahren ist und das Leid das auch das Schweigen wiederum verursacht. Keiner der Protagonisten ist ein Held. Alle haben komplexe Hintergründe und handeln oft nicht moralisch. Aber das macht sie zu vielfältigen Persönlichkeiten in einer dramatischen Geschichte.






