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Ein sehr vorhersehbarer Spannungsbogen
Chris Carter hat mir mit der Hunter- und Garcia-Reihe Thrillerunterhaltung geschenkt, wie ich sie liebe: unvorstellbar, schnell und actiongeladen. Natürlich wollte ich unbedingt auch sein neuestes Werk lesen: "Du kriegst mich nicht" von Chris Carter, erschienen im Ullstein Verlag und übersetzt von Sybille Uplegger. Eines muss ich vorab betonen: Dies ist kein Chris Carter, wie ihr ihn von der Hunter- & Garcia-Reihe her kennt. In der englischsprachigen Fassung weist der Verlag auch darauf hin. Ullstein hat auf diese Anmerkung verzichtet und verrät durch den Klappentext auch die beiden wichtigsten Plot Twists. Aber nun zu meiner persönlichen Meinung über diesen Roman. Ich betone absichtlich, dass dieses Buch für mich KEIN Thriller war! Die Eröffnungsszene hat mich neugierig gemacht, allerdings konnte ich mir durch sie auch denken, in welche Richtung der Autor mich führen will. Danach nahm Chris Carter allerdings für meinen Geschmack viel zu viel Tempo aus dem Storytelling, und gefühlt passierte für mich bis S. 230 fast gar nichts. Der sonst so stringente und actiongeladene Schreibstil des Autors war für mich hier ebenso nicht zu erkennen. Zwar drehte er dann auf, nur leider überraschte mich die Wendung überhaupt nicht, da ich sie habe kommen sehen. Der nächste Plot Twist kam ebenfalls nicht besonders überraschend, denn dieser wurde nicht nur vom Klappentext massiv gespoilert, sondern der geübte Krimileser erahnte ihn schon lange. Durch die extrem langatmige erste Hälfte fiel der Spannungsbogen, der von der Grundidee nicht neu, aber auch nicht schlecht war, immer wieder komplett in sich zusammen. Hier hätte ich mir einfach viel mehr Zug im Storytelling gewünscht. Den Schreibstil des Autors erkannte ich überhaupt nicht wieder. Seine Formulierungen wirkten sehr sperrig und gestelzt; dies kann aber auch der Übersetzung geschuldet sein. Beide Hauptprotagonisten blieben durch den hölzernen Schreibstil für mich unnahbar und wenig authentisch. Hier fehlte mir komplett der Zugang zu den Protagonisten, und ich beendete das Buch etwas frustriert. Chris Carter kann schreiben, und ich liebe die Hunter- & Garcia-Reihe, nur dieser Standalone von ihm konnte mich leider gar nicht begeistern. Ich hoffe nun einfach auf den nächsten Teil der Hunter- & Garcia-Reihe und darauf, dass der Autor dann wieder zu seinen altbekannten Erfolgsfaktoren – actiongeladene Erzählweise, tief ausgearbeitete Charaktere und blutige Morde – greift. Es fällt mir schwer, es zu schreiben, aber von mir gibt es lediglich 2 von 5 Sternen für diese Storyline, auch wenn ich betonen möchte, dass alle anderen Werke des Autors immer ein Lesehighlight waren. Nur dieses konnte mich leider so gar nicht überzeugen.
4 Stunden vor
Ein sehr vorhersehbarer Spannungsbogen
Chris Carter hat mir mit der Hunter- und Garcia-Reihe Thrillerunterhaltung geschenkt, wie ich sie liebe: unvorstellbar, schnell und actiongeladen. Natürlich wollte ich unbedingt auch sein neuestes Werk lesen: "Du kriegst mich nicht" von Chris Carter, erschienen im Ullstein Verlag und übersetzt von Sybille Uplegger. Eines muss ich vorab betonen: Dies ist kein Chris Carter, wie ihr ihn von der Hunter- & Garcia-Reihe her kennt. In der englischsprachigen Fassung weist der Verlag auch darauf hin. Ullstein hat auf diese Anmerkung verzichtet und verrät durch den Klappentext auch die beiden wichtigsten Plot Twists. Aber nun zu meiner persönlichen Meinung über diesen Roman. Ich betone absichtlich, dass dieses Buch für mich KEIN Thriller war! Die Eröffnungsszene hat mich neugierig gemacht, allerdings konnte ich mir durch sie auch denken, in welche Richtung der Autor mich führen will. Danach nahm Chris Carter allerdings für meinen Geschmack viel zu viel Tempo aus dem Storytelling, und gefühlt passierte für mich bis S. 230 fast gar nichts. Der sonst so stringente und actiongeladene Schreibstil des Autors war für mich hier ebenso nicht zu erkennen. Zwar drehte er dann auf, nur leider überraschte mich die Wendung überhaupt nicht, da ich sie habe kommen sehen. Der nächste Plot Twist kam ebenfalls nicht besonders überraschend, denn dieser wurde nicht nur vom Klappentext massiv gespoilert, sondern der geübte Krimileser erahnte ihn schon lange. Durch die extrem langatmige erste Hälfte fiel der Spannungsbogen, der von der Grundidee nicht neu, aber auch nicht schlecht war, immer wieder komplett in sich zusammen. Hier hätte ich mir einfach viel mehr Zug im Storytelling gewünscht. Den Schreibstil des Autors erkannte ich überhaupt nicht wieder. Seine Formulierungen wirkten sehr sperrig und gestelzt; dies kann aber auch der Übersetzung geschuldet sein. Beide Hauptprotagonisten blieben durch den hölzernen Schreibstil für mich unnahbar und wenig authentisch. Hier fehlte mir komplett der Zugang zu den Protagonisten, und ich beendete das Buch etwas frustriert. Chris Carter kann schreiben, und ich liebe die Hunter- & Garcia-Reihe, nur dieser Standalone von ihm konnte mich leider gar nicht begeistern. Ich hoffe nun einfach auf den nächsten Teil der Hunter- & Garcia-Reihe und darauf, dass der Autor dann wieder zu seinen altbekannten Erfolgsfaktoren – actiongeladene Erzählweise, tief ausgearbeitete Charaktere und blutige Morde – greift. Es fällt mir schwer, es zu schreiben, aber von mir gibt es lediglich 2 von 5 Sternen für diese Storyline, auch wenn ich betonen möchte, dass alle anderen Werke des Autors immer ein Lesehighlight waren. Nur dieses konnte mich leider so gar nicht überzeugen.
4 Stunden vor








