Blick ins Buch

Jugendbücher

Du bist der Sturm, du bist das Licht

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Über das Buch

Wir beide, allein in einer Winternacht ...

Die 17-jährige Tegan ist unfasslich schüchtern. Insgeheim glaubt sie, alles, was die anderen an ihr beachten, sei ihre von Geburt an verformte Hand. Mac Durant hingegen ist Everybody‘s Darling. Gutaussehend, charmant, Star des Fußball-Teams und Klassenbester zugleich.
Als ausgerechnet Mac abends während eines Schneesturms ins örtliche Museum platzt, in dem Tegan sich nach einem Streit versteckt, ist sie wenig begeistert. Abgeschnitten vom Rest der Welt sind sie beide nun während des Blizzards in dem kleinen Museum gefangen. Doch diese verrückte Nacht wird ihrer beider Leben verändern.

Eine berührend zarte Liebesgeschichte, über eine verwunschene Nacht und den Mut, man selbst zu sein

Editionen (2)

ISBN9783570315934
Verlagcbt
Erscheinungsdatum13.12.23
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

53 Bewertungen

12 Rezensionen

3,6

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  • kruverox
    kruverox

    289 Follower

    3,0

    Rezi folgt🧡

    7. Apr. 2026

  • kruverox
    kruverox

    289 Follower

    3,0

    Du willst kein Monster sein, nicht mehr. Du willst dich nicht mehr hässlich fühlen. Innen nicht und außen nicht.

    Die 17-jährige Tegan ist unfasslich schüchtern. Insgeheim glaubt sie, alles, was die anderen an ihr beachten, sei ihre von Geburt an verformte Hand. Mac Durant hingegen ist Everybody‘s Darling. Gutaussehend, charmant, Star des Fußball-Teams und Klassenbester zugleich. Als ausgerechnet Mac abends während eines Schneesturms ins örtliche Museum platzt, in dem Tegan sich nach einem Streit versteckt, ist sie wenig begeistert. Abgeschnitten vom Rest der Welt sind sie beide nun während des Blizzards in dem kleinen Museum gefangen. Doch diese verrückte Nacht wird ihrer beider Leben verändern… Könnte Spoiler enthalten! 🚨 Mein Fazit: Ehrlich gesagt tue ich mich schwer damit dieses Buch zu bewerten. Der Anfang zog sich ein wenig. Man merkt aber schnell das Tegan sehr in ihrer eigenen Welt lebt. Sie führt einen Account namens „ Nachtschatten“ und postet anonym Geheimnisse anderer, die ihr sogar von anderen zugeschickt werden. Das rückt Tegan doch in ein sehr offensichtliches Licht, welches mir garnicht gefallen hat. Zwischendurch sind E-Mail Verläufe mit ihrem Dad, mit dem sie schonungslos ehrlich ist und auch schreibt. Mir ist bald die Kinnlade runtergefallen als man erfährt, dass Tegans Vater garnicht mehr lebt, sondern sie den Account gehackt hat und nun mit sich selbst schreibt. Ich hätte mir da irgendwie ne Triggerwarnung gewünscht (?). Bin selbst betroffene und da musste ich erstmal durchatmen. Alles in allem war das Buch nicht schlecht. Es zeigt eine sehr intime Darstellung von Gedanken und Gefühlen, die die beiden in dieser Nacht teilen. Dennoch fand ich es teilweise irgendwie langatmig und nicht so „deep“. Es ist trotzdem eine gute Story mit wichtigen Punkten und Themen, welche man auch gut im Alltag zu bewältigen versucht.

    8. Apr. 2026

  • 3,0

    Tolle Ansätze, aber eher oberflächliche Umsetzung. "Du bist der Sturm, du bist das Licht" war mein erstes Winterbuch im Dezember und ich hatte mich sehr darauf gefreut. Entgegen meiner Erwartung handelte es sich hierbei nicht um ein typisches Weihnachtsbuch, generell war dieses Buch ganz anders als gedacht. Ich bin von einer romantischen und tiefschürfenden Geschichte ausgegangen, was thematisch gesehen im Grunde auch zutrifft, jedoch kratzt der Autor dabei eher nur an der Oberfläche. Versteht mich nicht falsch, nicht jedes Buch muss immer super tiefgründig und ernsthaft sein, aber wenn schon sensible Themen in die Handlung eingebettet werden, sollte man ihnen meiner Meinung nach auch den notwendigen Raum zu ihrer Entfaltung lassen und sie mit der ihr gebührenden Tiefe behandeln. So hatte ich permanent das Gefühl, dass vorhandenes Potenzial verschwendet wurde, da diese Geschichte meinem Empfinden nach so viel mehr hätte transportieren und mit auf den Weg geben können. An dieser Stelle muss ich auch anmerken, dass dieses Buch meiner Meinung nach definitiv eine Triggerwarnung besitzen sollte, insbesondere da hier so viele sensible Themen angesprochen und teilweise eben auch näher beschrieben werden. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber potenziell triggernde Themen sind meiner Meinung nach folgende: (Achtung Spoiler im nächsten Absatz) (Cyber-)Mobbing, Verlust/ Tod eines Angehörigen, Alkoholabusus (Spoiler Ende) Das Grundkonzept des Buches hat mir ausgesprochen gut gefallen: Eine verhängnisvolle, geradezu magische Nacht, die das Leben zweier Menschen, die bisher nur wenig miteinander zu tun hatten, untrennbar miteinander verbindet, sie zusammenschweißt und dadurch alles verändert, eine kurze Erzählspanne mit Kapiteln nach Tages- und Uhrzeit, die eingestreuten E-Mails und natürlich auch der Einbezug des Erfinders Thomas Edison - Das alles hat mir sehr gut gefallen und wie gesagt auch viel Potenzial mit sich gebracht. Lediglich die Umsetzung konnte mich eben nicht vollends überzeugen. Ich hätte mir hier einfach mehr Tiefe, stärkere Emotionen und mehr Nahbarkeit gewünscht. Die Geschichte hat mich nicht so sehr mitgerissen, aufgerüttelt und berühren können wie ich es mir (in Anbetracht ihrer Themen) erhofft hatte. Die Geschichte wird bis auf die eingestreuten E-Mails und Du-Botschaften aus der Sicht von Tegan in der ersten Person Singular erzählt, die mir leider nur eingeschränkt sympathisch war, was mich auf emotionaler Ebene sicherlich auch nochmal weiter von dieser Geschichte entfernt hat. Tegan macht Fehler und das ist völlig okay, ja sogar authentisch, vor allem auch in Anbetracht ihres Alters, jedoch wurde sie hier für mein Empfinden viel zu wenig für ihre Fehltritte belangt. Dass man in gewisser Weise nachvollziehen kann, was sie dazu veranlasst hat, rechtfertigt ihr Handeln schließlich nicht. Zudem erwartet und verlangt die Protagonistin von anderen immer mehr als sie selbst zu geben in der Lage und bereit ist. Tegan stellt sich selbst auf eine Art imaginäres Podest und misst mehr als nur einmal mit zweierlei Maß. Ich konnte ihr Denken und Handeln einfach oft nicht nachempfinden, wollte es auch gar nicht. Mac war mir hingegen deutlich sympathischer und nahbarer. Ich hätte nur zu gerne auch ein paar Kapitel aus seiner Perspektive gelesen. Ich glaube tatsächlich auch, dass mir eine wechselnde Erzählperspektive dabei geholfen hätte, Tegan noch von einer anderen Seite sehen zu können. Das Ende kam für mich überhastet und ziemlich abrupt. Ich hätte mir zum Schluss hin noch etwas mehr Zeit und einen sanfteren Ausklang der Geschichte gewünscht. 3/ 5 Sterne ⭐️

    13. Jan. 2025

3 von 12 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Val Emmich

Val Emmich ist ein Autor, Singer-Songwriter und Schauspieler. Er ist einer der Drehbuchautoren des Musicals »Dear Evan Hansen«, das sich seit seiner Premiere 2015 in New York zu einem vielfach preisgekrönten Kassenschlager entwickelt hat, der allein 2018 durch 50 Städte getourt ist. Nach seinem tragik-komischen Romandebüt »Die Unvergesslichen« legt Val Emmich nun mit diesem Roman sein erstes Jugendbuch vor.

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