Drachenlied

Drachenlied

Taschenbuch
4.86

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Beschreibung

Wo Drachen herrschen und Verrat lauert, findet sich eine Frau zwischen Feuer und Freiheit wieder. Alle zehn Jahre öffnet sich der Nebel. Die Drachen kommen. Sie fordern ihren Tribut - zehn junge Frauen, verschleppt in das Reich jenseits der Berge. Die Menschen fürchten es. Die Drachen fordern es. Und Thyra? Sie hielt Drachen für Geschichten. Für alte, düstere Legenden. Für einen Traum, der längst verblasst war. Bis sie selbst zu einer der Zehn wird und dem Schatten ihrer Kindheit gegenübersteht. Hinter dem Nebel lauert kein Märchen. Sondern Feuer. Und ein Reich, das nie für Menschen gedacht war. Doch in der Dunkelheit wartet etwas anderes. Eine Wahrheit, die alles ändern wird. "Drachenlied - Zwischen den Reichen" erzählt von Dunkelheit, Schicksal und Verbundenheit. Von zwei Welten, die einander zerstören wollen. Und zwei Wesen, die es trotzdem nicht können.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
376
Preis
16.50 €

Autorenbeschreibung

Celine schreibt Geschichten voller Magie, Dunkelheit und Herz. Schon als Kind verlor sie sich zwischen Buchseiten und Fanfictions. Heute erschafft sie eigene Welten - geboren aus langen Schreibsessions, lauten Zweifeln, unbändiger Liebe zu Fantasie und Emotionen. Wenn sie nicht schreibt, taucht sie anderweitig in fremde Welten ein - liest, zockt oder träumt sich fort. Meist mit einem Kaffee in der Hand und ihrer Katze auf dem Schoß.

Beiträge

5
Alle
5

Ein Highlight

Stell dir vor, der Nebel hebt sich nicht, um den Blick freizugeben, sondern um eine Wahrheit freizulegen, die zu lange geschwiegen hat. Stell dir vor, der Boden unter deinen Füßen ist alt, durchzogen von Erinnerungen, von Angst, von Liedern, die nie ganz verstummt sind. Alle zehn Jahre kommen die Drachen. Die Menschen fürchten es. Die Mächtigen rechtfertigen es. Und irgendwo zwischen Feuer und Freiheit beginnt eine Geschichte, die nicht fragt, ob du bereit bist. Drachenlied – Zwischen den Reichen von Celine R. ist kein Buch, das man einfach liest. Es ist eines, das sich um dich legt. Wie Rauch. Wie Hitze auf der Haut. Wie ein Lied, das leise beginnt und sich unaufhaltsam in der Brust ausbreitet. Schon die ersten Seiten tragen dieses uralte Gewicht in sich – das Gefühl, dass diese Welt größer ist als alles Menschliche, dass sie beobachtet, erinnert und prüft. Eldharn, dieser Vorposten am Rand der bekannten Welt, ist kein bloßer Schauplatz. Er ist Grenze. Narbe. Schweigen. Die Berge ragen nicht nur aus Stein, sondern aus Geschichte. Der Nebel ist nicht nur Wetter, sondern Entscheidung. Natur ist hier keine Kulisse – sie ist Mitspielerin. Der Wind flüstert. Der Fels bewahrt. Das Feuer urteilt. Und mittendrin steht Thyra. Keine Heldin aus alten Liedern. Kein strahlendes Symbol. Sondern ein Mensch. Still. Wachsam. Erdverbunden. In ihren Augen liegt dieses Grün – Moosgrün, Waldgrün, Lebensgrün. Ein Grün, das bleibt, selbst wenn alles andere verbrennt. Sie glaubt nicht an Drachen, nicht an Schicksal, nicht an die Geschichten, mit denen man Kinder beruhigt. Bis sie selbst Teil davon wird. Bis Wegsehen keine Option mehr ist. Ihre Entwicklung ist leise, schmerzhaft und ehrlich. Man liest sie nicht – man wächst mit ihr. Diese Geschichte lebt von dem, was zwischen den Dingen liegt. Zwischen Blicken, die zu lange verweilen. Zwischen Nähe und Zurückhaltung. Zwischen Wärme und Gefahr. Freundschaften entstehen nicht laut, sondern im Dableiben. In schiefem Humor. In kleinen Gesten. In dem Wissen, nicht allein zu sein, wenn die Welt kippt. Jede Figur fühlt sich lebendig an, voller Ecken, Narben und Geheimnisse. Keine bleibt blass. Keine ist nur Beiwerk. Doch wo Macht ist, ist auch Verrat. Und er kommt nicht schreiend. Er flüstert. Er tarnt sich als Vernunft, als Ordnung, als Notwendigkeit. Intrigen ziehen sich durch die Geschichte wie feine Risse im Stein. Entscheidungen werden im Schatten getroffen. Und wenn sie wirken, tun sie weh – weil man sie kommen sah und trotzdem gehofft hat, man würde sich irren. Die Drachen sind keine Monster. Keine Waffen. Keine Legenden aus alten Märchen. Sie sind Präsenz. Erinnerung. Urteil. Feuer aus Fleisch und Geschichte. Und einer von ihnen steht besonders im Spannungsfeld – Xarviel, Gestaltwandler, Wächter, Gefahr. Unter seiner menschlichen Haut schläft der Drache. Glut unter Asche. Kontrolle, die jederzeit reißen könnte. Seine Nähe ist aufgeladen, gefährlich, elektrisierend. Ein Blick. Ein Atemzug. Ein Moment zu nah. Und man spürt: Nicht jede Verwandlung braucht Flammen. Und dann ist da die Liebe. Nicht laut. Nicht fordernd. Nicht selbstverständlich. Sie tastet sich vor, zaghaft, vorsichtig, fast scheu – wie eine Hand, die nicht weiß, ob sie bleiben darf. Sie zeigt sich in Blicken, die zu lange verweilen, in Momenten des Innehaltens, im bewussten Zurücktreten, weil Nähe auch Gefahr bedeutet. Diese Liebe drängt sich nicht in den Vordergrund, sie verlangt nichts. Und gerade deshalb brennt sie sich ein. Still. Unaufhaltsam. Wie Glut unter der Haut. Man spürt sie, lange bevor sie benannt wird. Und wenn man sie einmal erkannt hat, lässt sie einen nicht mehr los. Und dann – wenn man glaubt, sie würde ewig leise bleiben – geht sie in Flammen auf. Nicht zerstörerisch. Sondern vollkommen. Wärmend. Unausweichlich. Ein Feuer, das nicht verbrennt, sondern bleibt. Der Schreibstil von Celine R. ist dabei ein eigenes Erlebnis. Poetisch, dicht, bildgewaltig, ohne je zu viel zu sein. Worte fließen wie Wasser über Stein, glühen wie Glut unter Asche. Gefühle werden nicht erklärt – sie werden spürbar gemacht. Die Schauplätze sind so lebendig, dass man sie riechen, fühlen, hören kann: Höhlen aus Kristall und Fels, Landschaften wie offene Wunden, Himmel, die sich öffnen, wenn Schwingen schlagen. Und dann diese Momente der Freiheit. Wenn der Boden verschwindet. Wenn Angst kurz verstummt. Wenn Lachen aus der Kehle bricht, roh, hell, ungezügelt. Für mich war dieses Buch ein wahres Highlight. Eine Geschichte voller Gänsehaut, voller Poesie, voller Herz. Dunkel, ehrlich, wunderschön. Eine Geschichte, die bleibt. Drachenlied – Zwischen den Reichen erzählt von Schicksal und Verbundenheit. Von Macht und Menschlichkeit. Von Freundschaft, Liebe und Verrat. Es ist nicht das Ende. Es ist der Anfang. Der Auftakt zu einer Trilogie, die verspricht, noch tiefer zu gehen, noch dunkler zu werden – und noch heller zu leuchten.

Ein Highlight
5

Darf ein Fantasy-Debüt so gut sein, oder ist das illegal? Ich garantiere euch, dass ihr Seite 1 lesen werdet und direkt in der Welt und in der Geschichte angekommen seid. Es gibt kein langes Vorgeplänkel oder ewige Beschreibungen. Wir starten direkt mit einer einleitenden Handlung 10 Jahre bevor die Geschichte spielt und lernen hier unsere beiden MCs kennen. Zur Handlung möchte ich gar nichts weiter sagen, um euch nicht zu Spoilern. Ich kann euch nur sagen, dass der Plot GRANDIOS ist. Ich habe alles so sehr geliebt. Nicht umsonst ist Drachenlied mein Fantasy-Highlight 2025. Celines Schreibstil ist so flüssig, dass man durch die Seiten fliegt und einfach nicht aufhören kann. Die Wortwahl ist geschmeidig und passt auch in ihren Aussagen so perfekt in die Atmosphäre und die Welt. Ich sag nur: wandelnder Glutofen, Flügelspannweite & mein Favorit: Aschekopf. Auch in Sachen Layout ist Drachenlied etwas ganz besonderes, vor allem weil Celine hier alles selbst erstellt und in die Wege geleitet hat. Wir starten direkt mit einer Karte zur Orientierung. Zu Anfang eines jeden neuen Kapitels findet sich ein kleiner Drache wieder und auch zwischen den Absätzen gibt es kleine Trenner. Und was ganz besonders ist: die drei Spezialseiten, auf denen sich Illustrationen der entsprechenden Szenen finden. Ähnlich wie ein page overlay, nur in cooler. 🤭 Wenn ihr Drachen liebt und eine krasse tension zwischen den MCs, gerne durch die Seiten fliegt und eine unfassbar tolle Autorin unterstützen wollt, dann GO GO GO. Den direkten link zum Bestellen findet ihr in meiner Story. Welches Drachenbuch darf in eurem Bücherregal nicht fehlen (mal abgesehen von Drachenlied natürlich)? PS: Der Cliffhanger ist wirklich böse.

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4

Der Schreibstil ist sehr lebhaft & es passiert sehr viel in der Geschichte. Leider haben mir die Gefühle zwischendurch gefehlt, wodurch ich mich der Hauptprotagonistin näher gefühlt hätte & manchmal kam mir die Sprache etwas abgehackt vor. Ich war absoluter Fan von Niva - die Frau hat Power & Humor♥️

5

Diese Geschichte ist einfach der Wahnsinn. Ich habe es einfach verschlungen und bin so neugierig wo die Reise noch hinführt und freue mich auf den nächsten Teil.

✨ Buchrezension ✨ Drachenlied – Zwischen den Reichen von Celine R. Es ist der Debütroman von Celine – und was soll ich sagen? Diese Geschichte hat mich einfach geschluckt. Ich habe sie nicht nur gelesen, ich habe sie gefühlt. 🐉🔥 Die Story ist unglaublich spannend: Alles dreht sich langsam, wendet sich, fügt sich zusammen – und genau das macht den Reiz aus. Nichts wirkt gehetzt, und doch lässt einen das Buch nicht mehr los. Die Gefühle werden wie von einem Drachesturm mitgerissen. Die Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen. Thyra ist eine so einfühlsame, starke Frau, die sich nicht beugen lässt. Ich bin wahnsinnig gespannt, wohin ihre Reise noch führt – und freue mich darauf, sie weiter begleiten zu dürfen. Und Xarviel … oh man. Der hat mich wirklich fertig gemacht. Er ist so tiefgründig, schweigsam und stark. Bei ihm bin ich mindestens genauso neugierig, wie es weitergeht – aber ich will nicht zu viel verraten. Einfach nur: LEST. DIESES. BUCH. ✨📖

Diese Geschichte ist einfach der Wahnsinn. Ich habe es einfach verschlungen und bin so neugierig wo die Reise noch hinführt und freue mich auf den nächsten Teil.
5

Wortgewaltiger Auftakt!

Drachenlied – Zwischen den Reichen ist eines dieser seltenen Bücher, die einen vom allerersten Satz an packen – und dann einfach nicht mehr loslassen. Celine hat eine bemerkenswerte Gabe für Sprache: Ihre Worte erzeugen klare, lebendige Bilder, und manche ihrer Ortsbeschreibungen sind so intensiv, dass sie mir tatsächlich Tränen in die Augen getrieben haben. Man sieht diese Welt nicht nur – man steht mitten darin. Was dieses Fantasydebüt besonders macht, ist nicht nur das Setting mit Drachen, Nebel und zwei verfeindeten Reichen, sondern die emotionale Tiefe dahinter. Die Geschichte zieht einen hinein, lässt einen mit den Figuren fühlen, hoffen, leiden, kämpfen. Man hält den Atem an, man atmet auf – und man ist bis zur letzten Seite gefangen in dieser Welt. Die Charaktere sind vielschichtig und sorgfältig ausgearbeitet, nichts wirkt beliebig oder flach. Gerade Thyra als Protagonistin trägt die Geschichte mit einer Mischung aus Verletzlichkeit und innerer Stärke, die glaubwürdig und berührend ist. Und auch die Nebenfiguren fühlen sich echt an – mit eigenen Motiven, Ängsten und Brüchen. Celine ist eine Selfpublisherin, deren Talent man wirklich nicht unterschätzen sollte. Drachenlied ist nicht einfach „gut für ein Debüt“ – es ist ein starkes, atmosphärisches Fantasybuch, das sich problemlos neben viele Verlagsveröffentlichungen stellen kann. Wer düstere, emotionale Fantasy mit starken Bildern, Tiefe und einem Hauch Tragik liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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