Dieses entsetzliche Glück
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Beschreibung
Hollyhock, eine Kleinstadt irgendwo in Virginia: von hier kommen sie, von hier fliehen sie, hierhin kehren sie zurück, manche für immer. Fünfzehn Menschen, fünfzehn Leben, die miteinander verbunden sind. Da sind Robert und Amy, die vor einem Jahr eine Vereinbarung getroffen haben: sie dürfen beide mit anderen schlafen, was Robert gar nicht will. Da ist Aiko, die glücklich sein könnte mit Alex, der eine Zuversicht ausstrahlt, die sie von ihrem Bruder Kenji kennt, doch das Glück will sich nicht einstellen. Da ist Dan, dessen Ehe in die Brüche ging und der ahnt, dass auch die seiner Schwester Amy auf der Kippe steht. Da ist Kenji, der sich als Schriftsteller versucht, und Lucy, die sich zu ihrer eigenen Überraschung in eine Frau verliebt. Und da ist Basil, der ein Geheimnis mit sich trägt, von dem in Hollyhock niemand etwas ahnt.
Annette Mingels erzählt mit großer Wärme, heiterer Melancholie und Virtuosität von Menschen, die auf Durchreise in ihrem eigenen Leben sind. Ein Roman über die Unmöglichkeit der Nähe, unsere Sehnsucht danach und den manchmal lebenslangen, verzweifelten Versuch, sie zu erreichen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Annette Mingels, geboren 1971 in Köln, studierte Germanistik, Linguistik und Soziologie in Frankfurt, Köln, Bern und Fribourg. Promotion in Germanistik. Nach Stationen in der Schweiz, in Montclair (USA), Hamburg und San Francisco lebt sie seit 2021 mit ihrem Mann Guido Mingels und den drei Kindern bei Berlin.
Beiträge
Guter Start, dann hat mich die Stadt verloren.
Zu Beginn hat es richtig Spaß gemacht zu lesen. Ich war in dieser einen Stadt und hab sie durch unterschiedliche zunächst unverknüpfte Charakte kennengelernt. Quasi lauter Kurzgeschichten über das Leben in einer Stadt- sehr tolle Idee! Aber am Schluss war es leider nur noch nervig: die Autorin will gefühlt eine Kernbotschaft vermitteln, die ich nicht verstehe. Zu viele Einzelgeschichten, viel zu viele Charaktere in den einzelnen Geschichten, die ich aber verstehen muss um die detaillierten Verknüpfungen zu verstehen. Diese ergibt sich nicht aus den offensichtlichen Geschichten, sondern aus den Details der 15 Kurzgeschichten… Ähm…. Nein! Funktioniert nicht (zumindest bei mir). Zusammengefasst: tolle Idee, aber das letzte Drittel nervt nur, zu wirr, zu viele Namen, zu spezielle Verknüpfungen. Hab sogar 50 Seiten vor Ende überlegt abzubrechen. Ich habe es nicht gemacht, hätte aber ehrlich gesagt auch nix verpasst. Leider keine Leseempfehlung!
Also anfangs dachte ich bei jedem Kapitel „Ja, das könnte was werden.“, aber es wurde leider nichts. Dadurch, dass man in jedem Kapitel jemand anderem begegnet, konnte ich gar keine tiefergehende Bindung zu auch nur einem einzigen Charakter aufbauen. Alles blieb an der Oberfläche, um sofort weiter zur nächsten Person zu springen - wie aneinandergereihte Kurzgeschichten. Die Personen sind alle mehr oder weniger stark miteinander bekannt, aber mir fehlte hier Plot und Tiefgang. Auch wenn ich die Intention der Autorin zu erkennen glaube, so hinterlässt das Buch nichts in mir.
Der Roman "Das entsetzliche Glück" erzählt vom täglichen Leben mehrerer Bewohner der fiktiven US Kleinstadt Hollyhock. Der Roman ist in Episoden erzählt, jedes Kapitel wird aus der Sicht einer der Personen beschrieben. Auf den ersten Blick haben die Geschichten nichts gemeinsam, im Kern sind sie aber ganz oft mehr oder weniger ineinander verwoben. Ich habe eigentlich so meine Probleme mit Kurzgeschichten und auch mit Romanen, in denen Charaktere immer nur kurz dargestellt werden und wir sie dann wieder verlassen. Von daher liegt das Buch schon außerhalb meiner Komfortzone. Ich konnte mich hier aber gut auf die Erzählform einlassen, vielleicht weil ich wusste, was mich erwartet. Und ich mochte es, immer wieder Verknüpfungen zu finden und all die einzelnen Schicksalen im großen Zusammenhang zu sehen. Die Geschichten waren nicht alle gleich interessant, einige plätscherten eher etwas dahin und diese Personen haben auch keinen bleibenden Eindruck gemacht. Das ein oder andere Mal hat es mir aber auch richtig leid getan, die aktuelle Episode zu verlassen und hätten noch gerne mehr über die Menschen gelesen. Alles in Allem ein Roman auf dessen Erzählform man sich defintiv einlassen muss. Geschickt verwoben aber zum Ende doch als Roman nicht zufriedenstellend da mir zu wenig Story erzählt wurde und es zu viele offene Enden gibt. 3,5 Sterne
>>Hollyhock, eine Kleinstadt irgendwo in Virginia: von hier kommen sie, von hier fliehen sie, hierhin kehren sie zurück,...<< „Dieses entsetzliche Leben“ von Annette Mingels – eine Geschichte, die sich aus vielen verschiedenen Lebensgeschichten, Lebensabschnitten zusammensetzt. Es ist ein Buch, das in all seinen Facetten das für jeden einzelnen schwierige aber auch schöne Leben zeigt. Mich lässt dieses Buch eher gespalten zurück. Einerseits hat mir der Schreibstil, die Art der Autorin die verschiedenen Geschichten zu erzählen und zu verknüpfen gut gefallen. Die Charaktere waren für mich greifbar und doch habe ich das Buch einfach immer wieder zur Seite gelegt und irgendwie ist alles, sei es die jeweilige Geschichte oder aber die Charaktere schnell in Vergessenheit geraten. Es hat mich nichts so gefesselt, dass es nachhaltig für mich präsent war, was ich einfach unheimlich schade fand, weil das Buch insgesamt absolut nicht schlecht war! Fazit: Ein wunderschönes Buch, das toll erzählt mir jedoch nicht ganz zugänglich war...
Beschreibung
Hollyhock, eine Kleinstadt irgendwo in Virginia: von hier kommen sie, von hier fliehen sie, hierhin kehren sie zurück, manche für immer. Fünfzehn Menschen, fünfzehn Leben, die miteinander verbunden sind. Da sind Robert und Amy, die vor einem Jahr eine Vereinbarung getroffen haben: sie dürfen beide mit anderen schlafen, was Robert gar nicht will. Da ist Aiko, die glücklich sein könnte mit Alex, der eine Zuversicht ausstrahlt, die sie von ihrem Bruder Kenji kennt, doch das Glück will sich nicht einstellen. Da ist Dan, dessen Ehe in die Brüche ging und der ahnt, dass auch die seiner Schwester Amy auf der Kippe steht. Da ist Kenji, der sich als Schriftsteller versucht, und Lucy, die sich zu ihrer eigenen Überraschung in eine Frau verliebt. Und da ist Basil, der ein Geheimnis mit sich trägt, von dem in Hollyhock niemand etwas ahnt.
Annette Mingels erzählt mit großer Wärme, heiterer Melancholie und Virtuosität von Menschen, die auf Durchreise in ihrem eigenen Leben sind. Ein Roman über die Unmöglichkeit der Nähe, unsere Sehnsucht danach und den manchmal lebenslangen, verzweifelten Versuch, sie zu erreichen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Annette Mingels, geboren 1971 in Köln, studierte Germanistik, Linguistik und Soziologie in Frankfurt, Köln, Bern und Fribourg. Promotion in Germanistik. Nach Stationen in der Schweiz, in Montclair (USA), Hamburg und San Francisco lebt sie seit 2021 mit ihrem Mann Guido Mingels und den drei Kindern bei Berlin.
Beiträge
Guter Start, dann hat mich die Stadt verloren.
Zu Beginn hat es richtig Spaß gemacht zu lesen. Ich war in dieser einen Stadt und hab sie durch unterschiedliche zunächst unverknüpfte Charakte kennengelernt. Quasi lauter Kurzgeschichten über das Leben in einer Stadt- sehr tolle Idee! Aber am Schluss war es leider nur noch nervig: die Autorin will gefühlt eine Kernbotschaft vermitteln, die ich nicht verstehe. Zu viele Einzelgeschichten, viel zu viele Charaktere in den einzelnen Geschichten, die ich aber verstehen muss um die detaillierten Verknüpfungen zu verstehen. Diese ergibt sich nicht aus den offensichtlichen Geschichten, sondern aus den Details der 15 Kurzgeschichten… Ähm…. Nein! Funktioniert nicht (zumindest bei mir). Zusammengefasst: tolle Idee, aber das letzte Drittel nervt nur, zu wirr, zu viele Namen, zu spezielle Verknüpfungen. Hab sogar 50 Seiten vor Ende überlegt abzubrechen. Ich habe es nicht gemacht, hätte aber ehrlich gesagt auch nix verpasst. Leider keine Leseempfehlung!
Also anfangs dachte ich bei jedem Kapitel „Ja, das könnte was werden.“, aber es wurde leider nichts. Dadurch, dass man in jedem Kapitel jemand anderem begegnet, konnte ich gar keine tiefergehende Bindung zu auch nur einem einzigen Charakter aufbauen. Alles blieb an der Oberfläche, um sofort weiter zur nächsten Person zu springen - wie aneinandergereihte Kurzgeschichten. Die Personen sind alle mehr oder weniger stark miteinander bekannt, aber mir fehlte hier Plot und Tiefgang. Auch wenn ich die Intention der Autorin zu erkennen glaube, so hinterlässt das Buch nichts in mir.
Der Roman "Das entsetzliche Glück" erzählt vom täglichen Leben mehrerer Bewohner der fiktiven US Kleinstadt Hollyhock. Der Roman ist in Episoden erzählt, jedes Kapitel wird aus der Sicht einer der Personen beschrieben. Auf den ersten Blick haben die Geschichten nichts gemeinsam, im Kern sind sie aber ganz oft mehr oder weniger ineinander verwoben. Ich habe eigentlich so meine Probleme mit Kurzgeschichten und auch mit Romanen, in denen Charaktere immer nur kurz dargestellt werden und wir sie dann wieder verlassen. Von daher liegt das Buch schon außerhalb meiner Komfortzone. Ich konnte mich hier aber gut auf die Erzählform einlassen, vielleicht weil ich wusste, was mich erwartet. Und ich mochte es, immer wieder Verknüpfungen zu finden und all die einzelnen Schicksalen im großen Zusammenhang zu sehen. Die Geschichten waren nicht alle gleich interessant, einige plätscherten eher etwas dahin und diese Personen haben auch keinen bleibenden Eindruck gemacht. Das ein oder andere Mal hat es mir aber auch richtig leid getan, die aktuelle Episode zu verlassen und hätten noch gerne mehr über die Menschen gelesen. Alles in Allem ein Roman auf dessen Erzählform man sich defintiv einlassen muss. Geschickt verwoben aber zum Ende doch als Roman nicht zufriedenstellend da mir zu wenig Story erzählt wurde und es zu viele offene Enden gibt. 3,5 Sterne
>>Hollyhock, eine Kleinstadt irgendwo in Virginia: von hier kommen sie, von hier fliehen sie, hierhin kehren sie zurück,...<< „Dieses entsetzliche Leben“ von Annette Mingels – eine Geschichte, die sich aus vielen verschiedenen Lebensgeschichten, Lebensabschnitten zusammensetzt. Es ist ein Buch, das in all seinen Facetten das für jeden einzelnen schwierige aber auch schöne Leben zeigt. Mich lässt dieses Buch eher gespalten zurück. Einerseits hat mir der Schreibstil, die Art der Autorin die verschiedenen Geschichten zu erzählen und zu verknüpfen gut gefallen. Die Charaktere waren für mich greifbar und doch habe ich das Buch einfach immer wieder zur Seite gelegt und irgendwie ist alles, sei es die jeweilige Geschichte oder aber die Charaktere schnell in Vergessenheit geraten. Es hat mich nichts so gefesselt, dass es nachhaltig für mich präsent war, was ich einfach unheimlich schade fand, weil das Buch insgesamt absolut nicht schlecht war! Fazit: Ein wunderschönes Buch, das toll erzählt mir jedoch nicht ganz zugänglich war...







