Die Worte, die ich niemals schrieb

Die Worte, die ich niemals schrieb

Taschenbuch
3.02

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Beschreibung

Eine Anklage wegen Hochverrats. Die Vorwürfe wiegen schwer. Doch was geschah wirklich? Minnesota, 1944: Als die hochbegabte Linguistikstudentin Johanna Berglund in ihre Heimatstadt zurückkehren muss, um als Übersetzerin in einem Lager für deutsche Kriegsgefangene zu arbeiten, ahnt sie nicht, welche Herausforderungen auf sie warten. Die kleine Gemeinde brodelt vor Misstrauen und Feindseligkeit gegenüber den deutschen Soldaten – und gegenüber allen, die mit ihnen arbeiten. Auch Johanna, die Tochter des Bürgermeisters, die sich mit aller Macht gegen die neue Tätigkeit gewehrt hat, ist nicht davor gefeit. Doch je besser Johanna die Gefangenen kennenlernt, desto mehr entdeckt sie hinter den Uniformen Menschen mit Träumen, Ängsten und Hoffnungen. Besonders der charismatische Stefan lässt sie die Welt mit anderen Augen sehen. Als sie sich für eine menschlichere Behandlung der Kriegsgefangenen einsetzt, gerät sie zwischen die Fronten: Wo verläuft die Grenze zwischen christlicher Nächstenliebe und Vaterlandsverrat? Gut, dass Johanna sich in allem ihrem besten Freund Peter anvertrauen kann. Einem jungen Mann, der vor seinen ganz eigenen Herausforderungen steht. Erzählt durch Briefe, Zeitungsartikel und Telegramme, entfaltet sich eine bewegende Geschichte über Mut, Versöhnung und die Macht der Worte.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Historische Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
448
Preis
18.50 €

Autorenbeschreibung

Amy Lynn Green mag Bücher, Geschichte und Bibliotheksausweise. Sechs Jahre hat sie in der Verlagsbranche gearbeitet, bevor sie ihren ersten historischen Roman schrieb. Zusammen mit ihrem Mann lebt sie in Minnesota. www.amygreenbooks.com Instagram: amygreenbooks Facebook: Amy Lynn Green

Beiträge

1
Alle
3

Ein Buch in Briefform

Ein so ganz anderes Buch als man gewohnt ist, denn es besteht nur aus Briefen, Zeitungsartikeln und Notizen. Johanna Berglund, eine resolute Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt kommt als Übersetzerin in ein deutsches Kriegsgefangenenlager in ihrer alten Heimatstadt. Erst voller Vorurteile, doch je mehr sie sich mit den Gefangenen befasst, stellt sie fest, dass es Menschen sind wie du und ich. Kann man ihnen deshalb genauso vertrauen wie den eigenen Landsleuten? Wie gut, dass Johanna ihrem japanischen Freund Peter immer ihr Herz ausschütten kann. Wann werden sie sich endlich wiedersehen? Vorab möchte ich erwähnen, dass ich ein Buch in dieser Form noch nicht gelesen habe. Der Leser muss sich schon sehr konzentrieren, um dem Verlauf zu folgen. Leider wurde ich bis zum Schluss mit Johanna, der Hauptprotagonistin nicht warm. Sie war mir zu respektlos anderen gegenüber und zu viel von sich selbst überzeugt. Gott und der christliche Glaube wurden oft ins lächerliche gezogen, was mich beim Lesen sehr geschmerzt hat. Schön fand ich die ermunternden Worte des Pastors und das ihr Freund Peer sie öfter zurecht gewiesen hat. Hervorheben möchte ich Johannas wandelnde Einstellung den Gefangenen gegenüber und das sie es geschafft hat, ihnen eine Stimme zu geben. So konnten sie zeigen, dass die Menschen mit Gefühlen und einer Geschichte sind. Es wurden Filme und Götter erwähnt, die ich nicht kannte, was den Lesefluss gestört hat. Wer Bücher in Briefform liest, wird es bestimmt mögen.

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