Die Wiege aller Welten (Chroniken von Bluehaven - Band 1)
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Beschreibung
Wir betreten das Schloss freiwillig.
Wir betreten das Schloss unbewaffnet.
Wir betreten das Schloss allein.
Diese drei Gesetze hängen in jedem Haus in Bluehaven und jeder Bewohner kennt sie. Denn das Schloss ist der Eingang zu den Anderwelten. Und wer mutig genug ist, geht hinein, um dort Abenteuer zu erleben. Viele Jahrhunderte lang war das so. Doch vor vierzehn Jahren, in der Nacht des großen Bebens, hat das Schloss plötzlich John White und seine kleine Tochter Jane ausgespuckt. Seitdem ist das Tor verschlossen. Erst an dem Tag als die wütenden Inselbewohner Jane vor Gericht stellen wollen, erbebt die Erde erneut …
Ein Schloss voller Fallgruben, Labyrinthe und wundersamer Türen und eine
rotzfreche Heldin
, die auch den unheimlichsten Gegner bezwingt.
Jeremy Lachlan
s Debüt ist ein
Feuerwerk moderner Fantasy
mit
Science-Fiction
-Elementen, einer großen Portion
Magie
und einem gehörigen Schuss
Humor.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Der gelernte Buchhändler Jeremy Lachlan konnte sich schon immer für großen epischen Abenteuern in Literatur und Film begeistern: Star Wars, Die Chroniken von Narnia, Jurassic Park. Die Idee zu Die Wiege aller Welten kam ihm, als er sich einmal im Nationalmuseum in Kairo verlief und den Ausgang nicht mehr fand. Jeremy lebt in Sydney, Australien.
Beiträge
Ich muss gestehen, dass mich dieses Buch fasziniert hat und deshalb auf der Wuli damals gelandet ist. Der Klappentext klang einfach wahnsinnig verlockend. Der Autor konnte mich mit seinem Schreibstil absolut für sich gewinnen. Es passte wunderbar zur Atmosphäre im Buch und ich fühlte mich stellenweise geradezu in die Situationen hineinkatapultiert, als wäre ich live dabei. Dazu noch eine Prise Humor und dann kann man auch schon nicht so viel mehr erwarten. Die Ganze Geschichte dreht sich um Jane. Sie haust mit ihrem Vater, abgeschottet von allen anderen in einem Keller. Abgeschottet deshalb, weil man sie für verflucht hält und die Bewohner von Bluehaven, sie dafür verantwortlich machen, was so Alles auf der Insel schief geht. Als sie einen Zettel findet, der sie zu einem Treffen einlädt, bringt Jane damit einen Stein ins Rollen, mit dem sie selbst nie gerechnet hätte. Das erste mal seit 14 Jahren und Janes auftauchen, öffnet das Schloss wieder seine Tore und nimmt einen Bewohner Bluehavens auf. Janes Dad. Für Jane gilt es, ihm zu helfen, dabei stürzt sie sich in Abenteuer genialen Ausmaßes, das man selbst erleben muss. Ich fand es toll, wie sich nach und nach immer mehr Spannung aufgebaut hat. Ich klebte an den Seiten, um zu erfahren wie es weitergeht. Und nahm die vielen Wesen und die Erforschung des Schosses in mich auf Auch mit den Charakteren hatte ich meinen Spaß. Jane ist ein toller Charakter, der wahnsinnig sympathisch ist. Sie ist meinen Augen wahnsinnig stark und hat schon mehr erlebt, als es ein Kind in diesem Alter sollte. Das hat sie meiner Meinung nach auch geprägt, sodass sie anders agiert, als es ein junges Mädchen in diesem Altern im Normalfall tun würde. Das fand ich aber aufgrund der Umstände, authentisch. Dazu kommt, dass sie einen tollen Humor hat und versucht das Beste aus den Situationen, in die sie gerät, zu machen. Gerade von den vielen Wesen und weiteren Charakteren, welche auftauchen, war ich begeistert. Dazu noch dieses Schloss, das so vielfältig ist, dass man immer mehr davon entdecken und darüber wissen will. Fazit Ich hatte mit einem locker luftigen Kinderbuch gerechnet und war super überrascht, dass ich mehr bekommen habe. Spannung, Action und eine wirklich geniale Geschichte mit einem faszinierend Setting. Die Vielfalt der Gestalten denen man begegnet war einfach nur gigantisch. Für mich nicht nur ein Kinder- und Jugendbugz, sondern absolut Erwachsenen tauglich. Ich bin wirklich begeistert von diesem Auftakt, weshalb es auch 5 Sterne und eine Leseempfehlung gibt.
In Bluehaven steht ein Schloss, das der Eingang zu den Anderswelten ist. Viele Jahrhunderte lang gingen Mutige hinein, um Abenteuer zu erleben. Vor vierzehn Jahren gab es ein grosses Beben und das Schloss spuckte John White und seine kleine Tochter Jane aus. Seither ist das Tor verschlossen und so bleiben den Menschen nur noch die Erinnerungen an erfolgreiche Abenteurer aus vergangenen Zeiten. Seit der Nacht des grossen Bebens leben Johne White und seine Tochter in Bluehaven, doch sie sind unerwünscht und gelten als verflucht, denn sie werden dafür verantwortlich gemacht, dass niemand mehr ins Schloss kann. Ihre Lage wird immer brenzliger und als die Inselbewohner Jane vor Gericht stellen wollen, bebt die Erde erneut .... und ihr Vater verschwindet im Schloss. Jane bleibt nichts anderes übrig, als ihm zu folgen. Die Protagonistin Jane ist definitiv die Heldin dieses Buches. Sie lebt mit ihrem kranken Vater in einem Keller. Die Zustände sind kaum ertragbar und die Inselbewohner springen erbarmungslos mit ihr um. So musste sie sich eine dicke Haut zulegen und versteckt ihre Gefühle hinter einem ausgeprägten schwarzen Humor. Jane ist schlagfertig, mutig und geht ihren eigenen Weg. Sie hat jedoch auch eine sanfte Seite. Ich muss zugeben, dass ich mir von "Die Wiege aller Welten" nicht wahnsinnig viel versprochen hatte. Es gehörte nicht zu meinen Must-Reads, ich dachte mir aber, ich versuche es einfach einmal damit. Jeremy Lachlan überrumpelte mich dann regelrecht mit seiner Geschichte. Ich hätte weder so eine Originalität noch ein solch rasantes Abenteuer erwartet. Und als Leser gibt es nicht viel Besseres, als von einem Buch positiv überrascht zu werden. Für ein Jugendbuch, das ab 12 Jahren empfohlen wird, geht es hier ziemlich rasant und zum Teil etwas brutal zu und her. Zudem sollte man wissen, dass "Die Wiede aller Welten" der erste Band einer Dilogie ist. Der Schreibstil von Jeremy Lachlan ist richtig klasse. Auf der einen Seite ist die Geschichte spannungsgeladen, auf der anderen Seite hat er einen total lockeren Tonfall und beweist Humor. Ein gelungener Mix. Fazit: spannungsgeladen & überraschend Wer actionreiche und ausgefallene Geschichten mag, ist mit "Die Wieder aller Welten" gut bedient. Zudem punktet Jeremy Lachlan mit einer tollen Protagonistin und einem guten Humor. Einmal begonnen, legt man das Buch nicht mehr so schnell aus der Hand.
In der (Jugend-)Fantasy etwas wirklich Innovatives zu bringen, ist heutzutage gar nicht so einfach. Gefühlt hat man alles schon mal gelesen, jede neue Welt schon mal durchquert, jede besondere Charaktereigenschaft schon mal erlebt, jedes fantastische Wesen schon mal irgendwo kennengelernt. Dass der Grundplot von Die Wiege aller Weltenals wohlbekannt erscheint, überrascht nur wenig. Und doch hat Jeremy Lachlan etwas ganz Eigenes kreiert, weil er eigentlich Altbekanntem eine völlig unerwartete, neue Note gibt. Ein ärmliches, missverstandenes Mädchen ist die einzige, die ein magisches Schloss betreten kann, das seit seiner Ankunft vor vierzehn Jahren verschlossen ist und sich gegen jeden Besucher wehrt. Dass ihr deshalb der Hass ihrer Dorfgemeinschaft ohne jede Rückhaltung entgegenschlägt, liegt auf der Hand. Protagonistin Jane gehört allerdings nicht zu den Charakteren, die sich gegen diesen tiefsitzenden Groll auflehnen – weder im Verborgenen noch im Offensichtlichen. Vielmehr hat sie sich mit ihrem Dasein abgefunden, und das Einzige, was für sie zählt, ist ihr Vater, dem es seit ihrer Strandung auf der kleinen Insel Bluehaven jeden Tag schlechter geht. Der Autor versteht es hervorragend, den psychischen Verfall authentisch und nachvollziehbar zu gestalten, und gibt Jane zumindest anfänglich eine eher leise, dennoch rebellische und definitiv freche Stimme. Auch die anderen Charaktere – seien es die verschiedene Absichten hegenden Dorfbewohner oder die geheimnisvollen, teilweise grausigen Kreaturen im Schloss – können allesamt mit eindeutig uneindeutigen Zügen auffahren. Es ist erfrischend zu lesen, welche Entwicklungen die einzelnen Personen machen und welche Rolle(n) ihnen im weiteren Verlauf der Geschichte zugeteilt werden. Was Die Wiege aller Welten aber wirklich besonders macht, ist das Schloss selbst. Die Welt, die Jeremy Lachlan hier geschaffen hat, ist mysteriös, beängstigend, fantastisch und in Teilen wirklich (alp)traumhaft. Ähnlich einem niemals enden wollenden Labyrinth voller Gefahren verschieben sich die Realitäten und das Zeitgefüge, solange man sich im Schloss aufhält – das kommt auch beim Leser auf beeindruckende Weise an. Wer denkt, die kommenden Geschehnisse wären vorhersehbar, wird in dieser Geschichte mehr als einmal eines Besseren belehrt und vollkommen unerwartet überrascht. Bildhafte Beschreibungen lassen das Schloss förmlich zum Leben erwachen, einige der dort lebenden Wesen erzeugen Gänsehaut und die Begegnungen und Dialoge werfen immer wieder neue Fragen auf. Dass ziemlich am Ende dann auch noch ein wirklich fieser Plottwist auf den Leser wartet, erscheint wie ein eindeutiges Kalkül, doch ehrlich gesagt lässt Janes Abenteuer schon lange vorher den Wunsch wachsen, noch mehr und immer mehr in diese Welt abzutauchen. Humorvoll, aber auch mit einer gewissen Lehrhaftigkeit bringt Jeremy Lachlan den Leser nicht nur zum Schmunzeln und Luftanhalten, sondern auch zum Nachdenken. Über die Unterschiede von Menschen, über persönliche Hintergründe all jener, denen man im Leben begegnet, über Freundschaft und Mut und darüber, dass man manchmal etwas tun muss, obwohl man weiß, dass es gänzlich falsch ist. Der Verlag sagt in seiner Beschreibung, dass Die Wiege aller Welten ein „Feuerwerk moderner Fantasy mit Science-Fiction-Elementen, einer großen Portion Magie und einem gehörigen Schuss Humor“ sei, und dem kann man eigentlich nur zustimmen. Trotz einiger minimaler Längen wird der Leser zwischen die Seiten und ins Schloss gezogen, begibt sich mit Jane auf die Suche nach verschiedenen Geheimnissen und bleibt nach dem Zuklappen mit einem Gefühl des Verlustes zurück. Und mit großer Lust auf eine hoffentlich baldige Rückkehr. Fazit: Ein junges Mädchen aus schlimmen Verhältnissen und einer bislang unentdeckten Gabe wird zur letzten Hoffnung der Welt – was vom Grundplot erst mal nach ganz klassischer, klischeebeladener Jugend-Fantasy klingt, wird schnell zu einem echten Geheimtipp voller unerwarteter Wendungen und faszinierender Protagonisten. Die Wiege aller Welten ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern fährt auch mit innovativem Weltensetting und jeder Menge besonderem Humor auf. Dieses Debüt macht auf so viele Arten Spaß, dass man sich schon jetzt auf hoffentlich noch viele weitere Abenteuer aus der Feder von Jeremy Lachlan freuen darf. Wertung: 4,5 von 5 Sternen Handlung: 4 / 5 Charaktere: 5 / 5 Lesespaß: 4 / 5 Preis/Leistung: 4.5 / 5
Die Wiege aller Welten hat mir gleich von der ersten Seite an gefallen. Toller Schreibstil, von Anfang an spannende Story, eine super syphatische und taffe Protagonistin, die sich rein gar nichts sagen lässt. Ich mag Janes Art, ihr freches Mundwerk und wie ihr Gehirn tickt. Die Story ist wirklich interessant und auch wenn das Buch ab 12 Jahren ist, sollte man sich davon nicht täuschen lassen. An manchen stellen wird es doch recht aufregend und blutig. Zum Klappentext:Wir betreten das Schloss freiwillig. Wir betreten das Schloss unbewaffnet. Wir betreten das Schloss allein. Diese drei Gesetze hängen in jedem Haus in Bluehaven und jeder Bewohner kennt sie. Denn das Schloss ist der Eingang zu den Anderwelten. Und wer mutig genug ist, geht hinein, um dort Abenteuer zu erleben. Jahrhunderte lang war das so. Doch vor vierzehn Jahren, in der Nacht des großen Bebens, hat das Schloss plötzlich John White und seine kleine Tochter Jane ausgespuckt." Nur kann sich Jane an nichts davon erinnern und auch ihr Vater ist ihr dabei keine Hilfe. An dem Tag als Jane von den wütenden Bewohnern Bluehavens zur Rechenschaft gezogen werden soll, nimmt das ganze Drama seine Lauf und Jane betritt das Schloss.
Jane wohnt in Bluehaven. Als Außenseiterin, als die die das Unglück anzieht, als das wandelnde 14 jährige Grauen. Gemeinsam mit ihrem Vater, der nicht spricht, lebt sie isoliert. Das Schloss spielt in diesem Buch eine zentrale Rolle, diente es doch früher allen Abenteurern als weg in andere Welten. Jahre bliebt es verschlossen. Ausgerechnet Jane muss nun zur Heldin werden, für die, die sie so schlecht behandelt haben. Die Charaktere sind interessant geschrieben. Dabei versteht Jane immer als letztes was los ist, was aber auch nicht schlecht ist. So wird es dem Leser und Jane immerhin erklärt. Der Schreibstil ist einfach gehalten. Auch wenn einige Stellen wirklich sehr düster sind. Die Geschichte hat mich gepackt. Durch den fiesen Cliffhanger in Vorbereitung auf den zweiten Band hat der Autor mit wirklich Lust auf mehr gemacht.
Beschreibung
Wir betreten das Schloss freiwillig.
Wir betreten das Schloss unbewaffnet.
Wir betreten das Schloss allein.
Diese drei Gesetze hängen in jedem Haus in Bluehaven und jeder Bewohner kennt sie. Denn das Schloss ist der Eingang zu den Anderwelten. Und wer mutig genug ist, geht hinein, um dort Abenteuer zu erleben. Viele Jahrhunderte lang war das so. Doch vor vierzehn Jahren, in der Nacht des großen Bebens, hat das Schloss plötzlich John White und seine kleine Tochter Jane ausgespuckt. Seitdem ist das Tor verschlossen. Erst an dem Tag als die wütenden Inselbewohner Jane vor Gericht stellen wollen, erbebt die Erde erneut …
Ein Schloss voller Fallgruben, Labyrinthe und wundersamer Türen und eine
rotzfreche Heldin
, die auch den unheimlichsten Gegner bezwingt.
Jeremy Lachlan
s Debüt ist ein
Feuerwerk moderner Fantasy
mit
Science-Fiction
-Elementen, einer großen Portion
Magie
und einem gehörigen Schuss
Humor.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Der gelernte Buchhändler Jeremy Lachlan konnte sich schon immer für großen epischen Abenteuern in Literatur und Film begeistern: Star Wars, Die Chroniken von Narnia, Jurassic Park. Die Idee zu Die Wiege aller Welten kam ihm, als er sich einmal im Nationalmuseum in Kairo verlief und den Ausgang nicht mehr fand. Jeremy lebt in Sydney, Australien.
Beiträge
Ich muss gestehen, dass mich dieses Buch fasziniert hat und deshalb auf der Wuli damals gelandet ist. Der Klappentext klang einfach wahnsinnig verlockend. Der Autor konnte mich mit seinem Schreibstil absolut für sich gewinnen. Es passte wunderbar zur Atmosphäre im Buch und ich fühlte mich stellenweise geradezu in die Situationen hineinkatapultiert, als wäre ich live dabei. Dazu noch eine Prise Humor und dann kann man auch schon nicht so viel mehr erwarten. Die Ganze Geschichte dreht sich um Jane. Sie haust mit ihrem Vater, abgeschottet von allen anderen in einem Keller. Abgeschottet deshalb, weil man sie für verflucht hält und die Bewohner von Bluehaven, sie dafür verantwortlich machen, was so Alles auf der Insel schief geht. Als sie einen Zettel findet, der sie zu einem Treffen einlädt, bringt Jane damit einen Stein ins Rollen, mit dem sie selbst nie gerechnet hätte. Das erste mal seit 14 Jahren und Janes auftauchen, öffnet das Schloss wieder seine Tore und nimmt einen Bewohner Bluehavens auf. Janes Dad. Für Jane gilt es, ihm zu helfen, dabei stürzt sie sich in Abenteuer genialen Ausmaßes, das man selbst erleben muss. Ich fand es toll, wie sich nach und nach immer mehr Spannung aufgebaut hat. Ich klebte an den Seiten, um zu erfahren wie es weitergeht. Und nahm die vielen Wesen und die Erforschung des Schosses in mich auf Auch mit den Charakteren hatte ich meinen Spaß. Jane ist ein toller Charakter, der wahnsinnig sympathisch ist. Sie ist meinen Augen wahnsinnig stark und hat schon mehr erlebt, als es ein Kind in diesem Alter sollte. Das hat sie meiner Meinung nach auch geprägt, sodass sie anders agiert, als es ein junges Mädchen in diesem Altern im Normalfall tun würde. Das fand ich aber aufgrund der Umstände, authentisch. Dazu kommt, dass sie einen tollen Humor hat und versucht das Beste aus den Situationen, in die sie gerät, zu machen. Gerade von den vielen Wesen und weiteren Charakteren, welche auftauchen, war ich begeistert. Dazu noch dieses Schloss, das so vielfältig ist, dass man immer mehr davon entdecken und darüber wissen will. Fazit Ich hatte mit einem locker luftigen Kinderbuch gerechnet und war super überrascht, dass ich mehr bekommen habe. Spannung, Action und eine wirklich geniale Geschichte mit einem faszinierend Setting. Die Vielfalt der Gestalten denen man begegnet war einfach nur gigantisch. Für mich nicht nur ein Kinder- und Jugendbugz, sondern absolut Erwachsenen tauglich. Ich bin wirklich begeistert von diesem Auftakt, weshalb es auch 5 Sterne und eine Leseempfehlung gibt.
In Bluehaven steht ein Schloss, das der Eingang zu den Anderswelten ist. Viele Jahrhunderte lang gingen Mutige hinein, um Abenteuer zu erleben. Vor vierzehn Jahren gab es ein grosses Beben und das Schloss spuckte John White und seine kleine Tochter Jane aus. Seither ist das Tor verschlossen und so bleiben den Menschen nur noch die Erinnerungen an erfolgreiche Abenteurer aus vergangenen Zeiten. Seit der Nacht des grossen Bebens leben Johne White und seine Tochter in Bluehaven, doch sie sind unerwünscht und gelten als verflucht, denn sie werden dafür verantwortlich gemacht, dass niemand mehr ins Schloss kann. Ihre Lage wird immer brenzliger und als die Inselbewohner Jane vor Gericht stellen wollen, bebt die Erde erneut .... und ihr Vater verschwindet im Schloss. Jane bleibt nichts anderes übrig, als ihm zu folgen. Die Protagonistin Jane ist definitiv die Heldin dieses Buches. Sie lebt mit ihrem kranken Vater in einem Keller. Die Zustände sind kaum ertragbar und die Inselbewohner springen erbarmungslos mit ihr um. So musste sie sich eine dicke Haut zulegen und versteckt ihre Gefühle hinter einem ausgeprägten schwarzen Humor. Jane ist schlagfertig, mutig und geht ihren eigenen Weg. Sie hat jedoch auch eine sanfte Seite. Ich muss zugeben, dass ich mir von "Die Wiege aller Welten" nicht wahnsinnig viel versprochen hatte. Es gehörte nicht zu meinen Must-Reads, ich dachte mir aber, ich versuche es einfach einmal damit. Jeremy Lachlan überrumpelte mich dann regelrecht mit seiner Geschichte. Ich hätte weder so eine Originalität noch ein solch rasantes Abenteuer erwartet. Und als Leser gibt es nicht viel Besseres, als von einem Buch positiv überrascht zu werden. Für ein Jugendbuch, das ab 12 Jahren empfohlen wird, geht es hier ziemlich rasant und zum Teil etwas brutal zu und her. Zudem sollte man wissen, dass "Die Wiede aller Welten" der erste Band einer Dilogie ist. Der Schreibstil von Jeremy Lachlan ist richtig klasse. Auf der einen Seite ist die Geschichte spannungsgeladen, auf der anderen Seite hat er einen total lockeren Tonfall und beweist Humor. Ein gelungener Mix. Fazit: spannungsgeladen & überraschend Wer actionreiche und ausgefallene Geschichten mag, ist mit "Die Wieder aller Welten" gut bedient. Zudem punktet Jeremy Lachlan mit einer tollen Protagonistin und einem guten Humor. Einmal begonnen, legt man das Buch nicht mehr so schnell aus der Hand.
In der (Jugend-)Fantasy etwas wirklich Innovatives zu bringen, ist heutzutage gar nicht so einfach. Gefühlt hat man alles schon mal gelesen, jede neue Welt schon mal durchquert, jede besondere Charaktereigenschaft schon mal erlebt, jedes fantastische Wesen schon mal irgendwo kennengelernt. Dass der Grundplot von Die Wiege aller Weltenals wohlbekannt erscheint, überrascht nur wenig. Und doch hat Jeremy Lachlan etwas ganz Eigenes kreiert, weil er eigentlich Altbekanntem eine völlig unerwartete, neue Note gibt. Ein ärmliches, missverstandenes Mädchen ist die einzige, die ein magisches Schloss betreten kann, das seit seiner Ankunft vor vierzehn Jahren verschlossen ist und sich gegen jeden Besucher wehrt. Dass ihr deshalb der Hass ihrer Dorfgemeinschaft ohne jede Rückhaltung entgegenschlägt, liegt auf der Hand. Protagonistin Jane gehört allerdings nicht zu den Charakteren, die sich gegen diesen tiefsitzenden Groll auflehnen – weder im Verborgenen noch im Offensichtlichen. Vielmehr hat sie sich mit ihrem Dasein abgefunden, und das Einzige, was für sie zählt, ist ihr Vater, dem es seit ihrer Strandung auf der kleinen Insel Bluehaven jeden Tag schlechter geht. Der Autor versteht es hervorragend, den psychischen Verfall authentisch und nachvollziehbar zu gestalten, und gibt Jane zumindest anfänglich eine eher leise, dennoch rebellische und definitiv freche Stimme. Auch die anderen Charaktere – seien es die verschiedene Absichten hegenden Dorfbewohner oder die geheimnisvollen, teilweise grausigen Kreaturen im Schloss – können allesamt mit eindeutig uneindeutigen Zügen auffahren. Es ist erfrischend zu lesen, welche Entwicklungen die einzelnen Personen machen und welche Rolle(n) ihnen im weiteren Verlauf der Geschichte zugeteilt werden. Was Die Wiege aller Welten aber wirklich besonders macht, ist das Schloss selbst. Die Welt, die Jeremy Lachlan hier geschaffen hat, ist mysteriös, beängstigend, fantastisch und in Teilen wirklich (alp)traumhaft. Ähnlich einem niemals enden wollenden Labyrinth voller Gefahren verschieben sich die Realitäten und das Zeitgefüge, solange man sich im Schloss aufhält – das kommt auch beim Leser auf beeindruckende Weise an. Wer denkt, die kommenden Geschehnisse wären vorhersehbar, wird in dieser Geschichte mehr als einmal eines Besseren belehrt und vollkommen unerwartet überrascht. Bildhafte Beschreibungen lassen das Schloss förmlich zum Leben erwachen, einige der dort lebenden Wesen erzeugen Gänsehaut und die Begegnungen und Dialoge werfen immer wieder neue Fragen auf. Dass ziemlich am Ende dann auch noch ein wirklich fieser Plottwist auf den Leser wartet, erscheint wie ein eindeutiges Kalkül, doch ehrlich gesagt lässt Janes Abenteuer schon lange vorher den Wunsch wachsen, noch mehr und immer mehr in diese Welt abzutauchen. Humorvoll, aber auch mit einer gewissen Lehrhaftigkeit bringt Jeremy Lachlan den Leser nicht nur zum Schmunzeln und Luftanhalten, sondern auch zum Nachdenken. Über die Unterschiede von Menschen, über persönliche Hintergründe all jener, denen man im Leben begegnet, über Freundschaft und Mut und darüber, dass man manchmal etwas tun muss, obwohl man weiß, dass es gänzlich falsch ist. Der Verlag sagt in seiner Beschreibung, dass Die Wiege aller Welten ein „Feuerwerk moderner Fantasy mit Science-Fiction-Elementen, einer großen Portion Magie und einem gehörigen Schuss Humor“ sei, und dem kann man eigentlich nur zustimmen. Trotz einiger minimaler Längen wird der Leser zwischen die Seiten und ins Schloss gezogen, begibt sich mit Jane auf die Suche nach verschiedenen Geheimnissen und bleibt nach dem Zuklappen mit einem Gefühl des Verlustes zurück. Und mit großer Lust auf eine hoffentlich baldige Rückkehr. Fazit: Ein junges Mädchen aus schlimmen Verhältnissen und einer bislang unentdeckten Gabe wird zur letzten Hoffnung der Welt – was vom Grundplot erst mal nach ganz klassischer, klischeebeladener Jugend-Fantasy klingt, wird schnell zu einem echten Geheimtipp voller unerwarteter Wendungen und faszinierender Protagonisten. Die Wiege aller Welten ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern fährt auch mit innovativem Weltensetting und jeder Menge besonderem Humor auf. Dieses Debüt macht auf so viele Arten Spaß, dass man sich schon jetzt auf hoffentlich noch viele weitere Abenteuer aus der Feder von Jeremy Lachlan freuen darf. Wertung: 4,5 von 5 Sternen Handlung: 4 / 5 Charaktere: 5 / 5 Lesespaß: 4 / 5 Preis/Leistung: 4.5 / 5
Die Wiege aller Welten hat mir gleich von der ersten Seite an gefallen. Toller Schreibstil, von Anfang an spannende Story, eine super syphatische und taffe Protagonistin, die sich rein gar nichts sagen lässt. Ich mag Janes Art, ihr freches Mundwerk und wie ihr Gehirn tickt. Die Story ist wirklich interessant und auch wenn das Buch ab 12 Jahren ist, sollte man sich davon nicht täuschen lassen. An manchen stellen wird es doch recht aufregend und blutig. Zum Klappentext:Wir betreten das Schloss freiwillig. Wir betreten das Schloss unbewaffnet. Wir betreten das Schloss allein. Diese drei Gesetze hängen in jedem Haus in Bluehaven und jeder Bewohner kennt sie. Denn das Schloss ist der Eingang zu den Anderwelten. Und wer mutig genug ist, geht hinein, um dort Abenteuer zu erleben. Jahrhunderte lang war das so. Doch vor vierzehn Jahren, in der Nacht des großen Bebens, hat das Schloss plötzlich John White und seine kleine Tochter Jane ausgespuckt." Nur kann sich Jane an nichts davon erinnern und auch ihr Vater ist ihr dabei keine Hilfe. An dem Tag als Jane von den wütenden Bewohnern Bluehavens zur Rechenschaft gezogen werden soll, nimmt das ganze Drama seine Lauf und Jane betritt das Schloss.
Jane wohnt in Bluehaven. Als Außenseiterin, als die die das Unglück anzieht, als das wandelnde 14 jährige Grauen. Gemeinsam mit ihrem Vater, der nicht spricht, lebt sie isoliert. Das Schloss spielt in diesem Buch eine zentrale Rolle, diente es doch früher allen Abenteurern als weg in andere Welten. Jahre bliebt es verschlossen. Ausgerechnet Jane muss nun zur Heldin werden, für die, die sie so schlecht behandelt haben. Die Charaktere sind interessant geschrieben. Dabei versteht Jane immer als letztes was los ist, was aber auch nicht schlecht ist. So wird es dem Leser und Jane immerhin erklärt. Der Schreibstil ist einfach gehalten. Auch wenn einige Stellen wirklich sehr düster sind. Die Geschichte hat mich gepackt. Durch den fiesen Cliffhanger in Vorbereitung auf den zweiten Band hat der Autor mit wirklich Lust auf mehr gemacht.











