Blick ins Buch

Jugendbücher

Die Spiegelreisende 2 − Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast

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Über das Buch

Ophelia wurde gerade zur Vize-Erzählerin am Hof von Faruk erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält unheilvolle anonyme Drohbriefe: Wenn sie ihre Hochzeit mit Thorn nicht absagt, wird ihr Übles widerfahren. Und damit scheint sie nicht die Einzige zu sein: Um sie herum verschwinden bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Und so beginnt eine riskante Ermittlung, bei der es Ophelia nicht nur mit manipulierten Sanduhren, sondern auch mit gefährlichen Illusionen und zwielichtigen Gestalten zu tun bekommt. Am Ende steht eine folgenschwere Entscheidung.

Vom glamourösen Hof der Himmelsburg in das abgründige Universum der Sanduhren und Orte, die gar keine sind – um ihr Leben sowie das ihrer Familie zu retten, muss Ophelia an ihre Grenzen gehen. Und das in einer Welt, in der sie so gut wie niemandem trauen kann, womöglich nicht einmal ihrem zukünftigen Ehemann Thorn?

Dieses Buch ist Teil der Serie Die Spiegelreisende .
Christelle Dabos hat mit ihrer vielfach ausgezeichneten Tetralogie über Die Spiegelreisende ein Universum erschaffen, das dem von Harry Potter in nichts nachsteht. Die Welt, wie wir sie kennen, ist in Tausende kleiner Archen zerfallen und eine unheilvolle Bedrohung überschattet ihre Bewohner – nur Ophelia kann sie aufhalten.

Editionen (5)

ISBN9783458178262
VerlagInsel Verlag
Erscheinungsdatum29.07.19
Seitenzahl613

Merkmale

4 Bewertungen

EntwickelndVielschichtigSympathischGlaubwürdigSpannendAnschaulich

Rezensionen & Bewertungen

856 Bewertungen

123 Rezensionen

4,4

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  • dinaisy
    dinaisy

    217 Follower

    3,5

    Ophelia hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden - doch dann jagt ein Ereignis, bzw ein Einfall des Familiengotts Faruk den nächsten. Ophelia reagiert in diesem Band - mal originell, mal langsam. Mal auf Faruk, mal auf Thorn oder Archibald. Sie lernt neue Orte und Menschen kennen und so mancher Storyschlenker verwirrt eher. Insgesamt ist die Geschichte aber sehr lesenswert, die Atmosphäre ist magisch und als Ophelia die Dinge wieder selbst in die Hand nimmt, ist sie mir gleich wieder sympathischer.

    21. Aug. 2025

  • _letztes.kapitel_
    _letztes.kapitel_

    432 Follower

    4,0

    Nachdem ich den ersten Band der Spiegelreisenden-Reihe beendet hatte, war ich mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, was ich von der Reihe halten sollte. Die Welt hat mich fasziniert – keine Frage – aber ich war noch unentschlossen, wohin die Geschichte führen soll und ob sie mich wirklich fesseln kann. Mit Band 2 hat sich das schlagartig geändert. Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast hat für mich deutlich an Spannung gewonnen. Die Handlung stagniert nicht mehr, sondern nimmt an Tempo auf und bleibt durchgehend interessant. Es passiert einfach mehr – auf inhaltlicher, emotionaler und zwischenmenschlicher Ebene. Besonders gut hat mir gefallen, dass sich die Charaktere etwas verteilen und ihre eigenen Wege gehen, was der Geschichte mehr Tiefe und Dynamik verleiht. Die Entwicklung von Ophelia und Thorn hat mich wirklich begeistert – beide machen eine spürbare und glaubwürdige Wandlung durch, die mir im ersten Band noch etwas gefehlt hat. Einziger Kritikpunkt: Die Sache mit dem Spiegel – also Ophelias besondere Gabe – wurde leider nur am Rande behandelt. Gerade der Moment, als sie ihre Fähigkeit verlor und dann wiedererlangte, wurde nur in einem Nebensatz erwähnt. Da hätte ich mir etwas mehr Fokus oder zumindest ein paar erklärende Gedanken gewünscht. Trotzdem: Die Welt bleibt absolut faszinierend. Die Atmosphäre, die Strukturen der Archen, die Eigenarten der Bewohner – das alles hat eine magische, fast poetische Tiefe, die mich nicht mehr loslässt. Ich bin nun richtig in der Reihe angekommen und kann es kaum erwarten, mit Band 3 weiterzumachen.

    1. Aug. 2025

  • 4,0

    Dieser Band hinterlässt teilweise gemischte Gefühle in mir. Durch die verschwundenen Personen aus dem Palast rätselt man dauerhaft mit, verfolgt die Spuren, hinterfragt alles und jeden. Allerdings ist Opehlia's Weg teilweise eine wirkliche Herausforderung. Wie mit ihr umgegangen wird und was sie mit sich machen lässt bzw. was sie bereit ist durchzumachen, ist manchmal schwer zu ertragen. Die Personen dann noch zu mögen und Verständnis für die Handlungen aufzubringen, ist mir das eine oder andere Mal echt schwer gefallen. 🥲 Aber was wir hier wieder so toll haben, sind sich entwickelnde Freundschaften, Zusammenhalt und Vertrauen in einer Welt, in der man es kaum noch glauben mag, dass es so etwas gibt und eine Art von Romanze, die, obwohl sie kaum vertreten ist, mich doch dahinschmelzen lässt. Die beiden. 🩵 Und man merkt unfassbar, wie durchdacht diese gesamte Geschichte ist. Das Worldbuilding hat einen roten Faden, an dem sich die Autorin langhangelt. Es dominiert hier zwar das Geschehen auf dem Pol, aber die eigentliche Haupthandlung gerät trotzdem nicht in Vergessenheit. Auch Band 2 hat mir gut gefallen, etwas schwächer als sein Vorgänger. Aber die Welt, die hier gezeichnet wird, mag ich einfach sehr gerne. 😊

    16. Feb. 2025

3 von 123 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Christelle Dabos

Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d’Azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. Als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben. Zunächst veröffentlichte sie auszüge aus Die Spiegelreisende im Internet. Nachdem sie den Jugendbuchwettbewerb von Gallimard Jeunesse gewann, wurde der erste Band der Serie Die Verlobten des Winters publiziert und entwickelte sich rasch zu einem Bestseller. Die ersten drei Bände sind auch in Deutschland Bestseller geworden. Im Herbst 2025 erschien der neue Roman von Christelle Dabos, Die Spur der Vertrauten, im Rotfuchs Verlag.

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