Die Unwissenheit
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Milan Kundera, 1929 in Brünn/Tschechoslowakei geboren, ging 1975 ins Exil nach Frankreich, wo er seither lebte und publizierte. Er zählt zu den großen Romanciers des Jahrhunderts und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Nelly-Sachs-Preis (1987), dem Staatspreis für Literatur der Tschechischen Republik (2007) und dem Franz-Kafka-Preis (2020). Sein Werk erschien seit 1984 bei Hanser, zuletzt 2015 der Roman Das Fest der Bedeutungslosigkeit. Er starb 2023 in Paris.
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Milan Kundera, 1929 in Brünn/Tschechoslowakei geboren, ging 1975 ins Exil nach Frankreich, wo er seither lebte und publizierte. Er zählt zu den großen Romanciers des Jahrhunderts und wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Nelly-Sachs-Preis (1987), dem Staatspreis für Literatur der Tschechischen Republik (2007) und dem Franz-Kafka-Preis (2020). Sein Werk erschien seit 1984 bei Hanser, zuletzt 2015 der Roman Das Fest der Bedeutungslosigkeit. Er starb 2023 in Paris.
Editionen (6)
Beiträge
Er ist von der Heimat in die Fremde gegangen und zurück in die Heimat, um doch nur endgültig in der Fremde anzukommen.
Kundera hat einige große Themen in allen Büchern, die ich von ihm kenne: Entfremdung, Heimatlosigkeit, und natürlich, vielleicht als Mittel um zu überleben, die Liebe. Auch hier geht es um Flucht, Ohmacht und Heimatlosigkeit, kurz die Folgen des Exils. Das ist seine Geschichte. Auch Irina und Josef, beide tschechische Emigranten, leben bereits seit Jahren in der Fremde. Beide kommen 1989, 20 Jahre nach den Ereignissen des Prager Frühling 1968, zurück in die - damals noch - CSR. Wie Odysseus waren sie 20 Jahre von zu Hause fort, und müssen schmerzvoll erfahren, dass sie ihren Verwandten und Freunden über die Jahre fremd geworden sind. Das Land, aus dem sie gehen mussten, ist nicht mehr ihre Heimat. Niemanden interessiert ihre Geschichte. Aber auch im Exil in Frankreich bzw. Dänemark sind sie Fremde geblieben. Milena, eine Protagonistin fasst das schön zusammen. Lesenswert.
Beiträge
Er ist von der Heimat in die Fremde gegangen und zurück in die Heimat, um doch nur endgültig in der Fremde anzukommen.
Kundera hat einige große Themen in allen Büchern, die ich von ihm kenne: Entfremdung, Heimatlosigkeit, und natürlich, vielleicht als Mittel um zu überleben, die Liebe. Auch hier geht es um Flucht, Ohmacht und Heimatlosigkeit, kurz die Folgen des Exils. Das ist seine Geschichte. Auch Irina und Josef, beide tschechische Emigranten, leben bereits seit Jahren in der Fremde. Beide kommen 1989, 20 Jahre nach den Ereignissen des Prager Frühling 1968, zurück in die - damals noch - CSR. Wie Odysseus waren sie 20 Jahre von zu Hause fort, und müssen schmerzvoll erfahren, dass sie ihren Verwandten und Freunden über die Jahre fremd geworden sind. Das Land, aus dem sie gehen mussten, ist nicht mehr ihre Heimat. Niemanden interessiert ihre Geschichte. Aber auch im Exil in Frankreich bzw. Dänemark sind sie Fremde geblieben. Milena, eine Protagonistin fasst das schön zusammen. Lesenswert.





