Die unsichtbaren Stimmen
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Beschreibung
Als die frisch verheiratete Pajarita zum ersten Mal vom Land nach Montevideo kommt, scheint ihr die ganze Welt offenzustehen. Doch die rauen Verhältnisse der großen Stadt trüben ihr Glück schnell. Ihr Mann verschwindet eines Tages spurlos, und Pajarita ist es, die die vier Kinder alleine großziehen muss. Sie ist es auch, die die Familie zusammenhält, als ihre Tochter Eva ihrer großen Liebe über den Río de la Plata nach Buenos Aires folgt. Und sie ist es, die ihrer Tochter zur Seite steht, als die rebellische Enkelin Salomé, die gegen die herrschende Militärdiktatur kämpft, verhaftet und eingesperrt wird.
Pajarita, Eva, Salomé – drei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Und doch haben sie eines gemeinsam: den Hang zur Unabhängigkeit, den Willen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen – gegen alle Widerstände.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Carolina De Robertis hat lateinamerikanische Wurzeln, denn ihre Familie stammt aus Uruguay. Die 1975 geborene Autorin wuchs in England, der Schweiz und Kalifornien auf. Im Alter von zehn Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Kalifornien, wo die Autorin heute noch lebt. Sie arbeitet für die Huffington Post und ist Übersetzerin aus dem Spanischen. Mit ihrem ersten Roman »Die unsichtbaren Stimmen« hatte sie ihren internationalen Durchbruch: Das Buch erschien in über 20 Ländern und stand in Deutschland 14 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Ebenfalls von ihr stammt der Roman »Perla« über die Geschichte der »Verschwundenen« in Argentinien.
Beiträge
4,5⭐️ Bis zur Hälfte war ich noch bei guten 3-3,5 Sternen. Im letzten Drittel zog die politische Dimension heftig an. Die letzten 100 Seiten nur noch brutal, da flossen sogar bei mir die Tränen. Eigentlich kann man dieses Familienepos, das gegen 1900 startet und in den 80er endet inhaltlich ein wenig mit für Brilka vergleichen. Die Stasia aus Brilka ist hier Pajarita. Uruguay als Hauptschauplatz, Nebenschauplatz Argentinien, Kuba spielt ebenfalls thematisch eine Rolle. Sprachlich ist das äußerst interessant gearbeitet. An sich nüchtern, auf den Punkt. Kein Drama, kein Pathos, kein Geschmachte, keine Opulenz. Keine unnötigen Schnörkel und Beschreibungen. Und trotzdem weht die ganze Zeit eine magische Note mit, etwas Ergreifendes, das mich komplett eingenommen hat. Das Leben der Menschen und die Stationen der politischen Ümbrüche kommen so nah an einen ran, dass es irgendwann nur noch schmerzt. Uruguay liegt heute im Demokratieindex 2 Plätze vor Deutschland. Ein Wahnsinn was dieses Land in den letzten Jahrzehnten gerissen hat.
Beschreibung
Als die frisch verheiratete Pajarita zum ersten Mal vom Land nach Montevideo kommt, scheint ihr die ganze Welt offenzustehen. Doch die rauen Verhältnisse der großen Stadt trüben ihr Glück schnell. Ihr Mann verschwindet eines Tages spurlos, und Pajarita ist es, die die vier Kinder alleine großziehen muss. Sie ist es auch, die die Familie zusammenhält, als ihre Tochter Eva ihrer großen Liebe über den Río de la Plata nach Buenos Aires folgt. Und sie ist es, die ihrer Tochter zur Seite steht, als die rebellische Enkelin Salomé, die gegen die herrschende Militärdiktatur kämpft, verhaftet und eingesperrt wird.
Pajarita, Eva, Salomé – drei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Und doch haben sie eines gemeinsam: den Hang zur Unabhängigkeit, den Willen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen – gegen alle Widerstände.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Carolina De Robertis hat lateinamerikanische Wurzeln, denn ihre Familie stammt aus Uruguay. Die 1975 geborene Autorin wuchs in England, der Schweiz und Kalifornien auf. Im Alter von zehn Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Kalifornien, wo die Autorin heute noch lebt. Sie arbeitet für die Huffington Post und ist Übersetzerin aus dem Spanischen. Mit ihrem ersten Roman »Die unsichtbaren Stimmen« hatte sie ihren internationalen Durchbruch: Das Buch erschien in über 20 Ländern und stand in Deutschland 14 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Ebenfalls von ihr stammt der Roman »Perla« über die Geschichte der »Verschwundenen« in Argentinien.
Beiträge
4,5⭐️ Bis zur Hälfte war ich noch bei guten 3-3,5 Sternen. Im letzten Drittel zog die politische Dimension heftig an. Die letzten 100 Seiten nur noch brutal, da flossen sogar bei mir die Tränen. Eigentlich kann man dieses Familienepos, das gegen 1900 startet und in den 80er endet inhaltlich ein wenig mit für Brilka vergleichen. Die Stasia aus Brilka ist hier Pajarita. Uruguay als Hauptschauplatz, Nebenschauplatz Argentinien, Kuba spielt ebenfalls thematisch eine Rolle. Sprachlich ist das äußerst interessant gearbeitet. An sich nüchtern, auf den Punkt. Kein Drama, kein Pathos, kein Geschmachte, keine Opulenz. Keine unnötigen Schnörkel und Beschreibungen. Und trotzdem weht die ganze Zeit eine magische Note mit, etwas Ergreifendes, das mich komplett eingenommen hat. Das Leben der Menschen und die Stationen der politischen Ümbrüche kommen so nah an einen ran, dass es irgendwann nur noch schmerzt. Uruguay liegt heute im Demokratieindex 2 Plätze vor Deutschland. Ein Wahnsinn was dieses Land in den letzten Jahrzehnten gerissen hat.





