Die ungeheure Welt in meinem Kopf
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Hans Platzgumer 1969 in Innsbruck geboren, lebt in Bregenz und Wien. Er absolvierte die Wiener Musikhochschule und studierte Filmmusik in Los Angeles. Nach seiner Rückkehr nach Europa verlagerte er den Schwerpunkt seines Schaffens hin zur literarischen Arbeit. Vielfach ausgezeichnet schreibt er Romane, Essays, Hörspiele, Theatermusiken und weiterhin auch Songs. 2016 führte er mit „Am Rand“ die ORF-Bestenliste an und wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert. Zuletzt erschienen: „Bogners Abgang“ (2021), „Großes Spiel“ (2023) im Paul Zsolnay Verlag.
Beiträge
Hans Platzgumers "Die ungeheure Welt in meinem Kopf" ist ein außergewöhnlicher Roman, der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie geschickt verwischt. Der Protagonist, Sascha Konjovic, ein psychisch angeschlagener Taxifahrer in Wien, wird durch eine Begegnung mit der Tänzerin Eugenie Eduardowa und ihrem Liebhaber in einen wilden Trip voller kafkaesker Absurditäten und existenzieller Überlegungen gezogen. Sascha, der sich in den Wartezeiten zwischen Fahrten mit Kafkas Tagebuchnotizen beschäftigt, findet sich plötzlich in einem Drama wieder, das seine inneren Dämonen auf den Plan ruft. Der Dialog mit seinem verstorbenen Bruder Milo und anderen Stimmen in seinem Kopf verstärkt die kafkaeske Atmosphäre, in der Realität und Einbildung ununterscheidbar werden. Für seinen Roman hat Platzgumer eine ungewöhnliche Form gewählt. Er erzählt die gesamte Geschichte in direkter Rede. Dies verleiht dem Roman eine besondere Dynamik und Intensität, da man als Leser*in direkt in die Gedanken und Gespräche der Figuren eintaucht. Die Dialogform erweist sich anfangs als ein wenig gewöhnungsbedürftig, ist aber erstaunlich gut lesbar und sobald sich die einzelnen Erzählstimmen zuordnen lassen, rauscht man nur so durch die Seiten. Platzgumer gelingt es die psychischen Herausforderungen seines Protagonisten sensibel darzustellen, ohne dabei an Humor und Gewitztheit zu verlieren. Nach und nach entspinnt sich ein temporeicher Roman, der durch seine außergewöhnliche Erzählweise und die feinfühlige Auseinandersetzung mit psychischen Zuständen besticht. Als tiefgründige Hommage an Franz Kafka ist dieser Roman natürlich die perfekte Lektüre im diesjährigen Kafka-Jahr. Und ein Muss für alle, die sich auf ein literarisches Abenteuer einlassen wollen!

Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Hans Platzgumer 1969 in Innsbruck geboren, lebt in Bregenz und Wien. Er absolvierte die Wiener Musikhochschule und studierte Filmmusik in Los Angeles. Nach seiner Rückkehr nach Europa verlagerte er den Schwerpunkt seines Schaffens hin zur literarischen Arbeit. Vielfach ausgezeichnet schreibt er Romane, Essays, Hörspiele, Theatermusiken und weiterhin auch Songs. 2016 führte er mit „Am Rand“ die ORF-Bestenliste an und wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert. Zuletzt erschienen: „Bogners Abgang“ (2021), „Großes Spiel“ (2023) im Paul Zsolnay Verlag.
Beiträge
Hans Platzgumers "Die ungeheure Welt in meinem Kopf" ist ein außergewöhnlicher Roman, der die Grenzen zwischen Realität und Fantasie geschickt verwischt. Der Protagonist, Sascha Konjovic, ein psychisch angeschlagener Taxifahrer in Wien, wird durch eine Begegnung mit der Tänzerin Eugenie Eduardowa und ihrem Liebhaber in einen wilden Trip voller kafkaesker Absurditäten und existenzieller Überlegungen gezogen. Sascha, der sich in den Wartezeiten zwischen Fahrten mit Kafkas Tagebuchnotizen beschäftigt, findet sich plötzlich in einem Drama wieder, das seine inneren Dämonen auf den Plan ruft. Der Dialog mit seinem verstorbenen Bruder Milo und anderen Stimmen in seinem Kopf verstärkt die kafkaeske Atmosphäre, in der Realität und Einbildung ununterscheidbar werden. Für seinen Roman hat Platzgumer eine ungewöhnliche Form gewählt. Er erzählt die gesamte Geschichte in direkter Rede. Dies verleiht dem Roman eine besondere Dynamik und Intensität, da man als Leser*in direkt in die Gedanken und Gespräche der Figuren eintaucht. Die Dialogform erweist sich anfangs als ein wenig gewöhnungsbedürftig, ist aber erstaunlich gut lesbar und sobald sich die einzelnen Erzählstimmen zuordnen lassen, rauscht man nur so durch die Seiten. Platzgumer gelingt es die psychischen Herausforderungen seines Protagonisten sensibel darzustellen, ohne dabei an Humor und Gewitztheit zu verlieren. Nach und nach entspinnt sich ein temporeicher Roman, der durch seine außergewöhnliche Erzählweise und die feinfühlige Auseinandersetzung mit psychischen Zuständen besticht. Als tiefgründige Hommage an Franz Kafka ist dieser Roman natürlich die perfekte Lektüre im diesjährigen Kafka-Jahr. Und ein Muss für alle, die sich auf ein literarisches Abenteuer einlassen wollen!





