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Was für ein mega schönes Cover. Das hat mir auf Anhieb gefallen und ich wusste, dass ich das Buch lesen muss. Auch der Klappentext klingt super spannend. Der Einstieg war richtig vielversprechend und hat Großes erahnen lassen. Leider hielt dieser Eindruck nur kurz, denn die Autorin hat es leider in meinen Augen nicht geschafft, Tiefe in diese Geschichte zu schreiben, etwas, womit sich der/die Leser*in identifizieren kann. Die Protagonisten bleiben sehr blass und Rina ist unglaublich unsympathisch. Ihre Handlungen sind selten nachvollziehbar und ihre Wankelmütigkeit anstrengend. Im einen Moment hasst sie die Unbeugsamen und im nächsten ist sie völlig fein mit der Geschichte, wirft alles, was sie je gelernt hat, über den Haufen und glaubt blind, was ihr erzählt wird? Hmm... Auch die Handlung selbst konnte mich nicht abholen. Die Idee dahinter ist mega. Zwar nichts Neues, aber gut umgesetzt immer wieder spannend. Mata gegen den Orden. Gut gegen Böse. Natürliche Magie gegen Blutmagie, die es nie geben dürfe. Aber auch hier ist es schwierig, sich alles vorzustellen. Kleine Spoiler zweier Szenen, die mich gestört haben: Der Ziehvater von Will liegt im Sterben, Will und Rina sind verwundet und können sich eigentlich kaum regen. Dennoch haben sie genau an diesem Abend zum ersten Mal Sex, als wäre nichts... ähm... nee! Jaxon opfert sich für Rina. Er ist der beste Freund von Will. Trotzdem kommt er danach nie wieder zur Sprache. Niemand trauert, niemand denkt an ihn oder ist ihm dankbar. Charakter tot, Ende. Aus... Das sind nur zwei kleine Beispiele, warum die Geschichte mich leider nicht abholen konnte. Auch der Schreibstil ändert sich im Laufe der Geschichte. Wenn ich zu Beginn noch begeistert war und über kleinere Pannen hinwegsehen konnte, hatte ich das Gefühl, hier irgendwann allein gelassen worden zu sein. Der Stil wird platt und zeitweise richtig lieblos. Mit ein bisschen mehr Hintergrund, Tiefe und Liebe für die Protagonisten wäre diese Geschichte und die Idee dahinter richtig genial. Aber leider wurde hier für mich viel Potential verschenkt. Ich muss allerdings unbedingt noch positiv hervorheben, dass die Innengestaltung des Buchs wirklich besonders ist. Die Bilder und Details sind unglaublich gelungen. Im gleichen Zusammenhang muss aber ebenfalls erwähnt werden, dass das Buch ungewöhnlich schwer ist und somit auch schwer in der Hand liegt. Hier hat der Drucker ein bisschen zuviel des Guten bewirkt. Leider nicht meine Geschichte, sorry...
22. Sept. 2022
Was für ein mega schönes Cover. Das hat mir auf Anhieb gefallen und ich wusste, dass ich das Buch lesen muss. Auch der Klappentext klingt super spannend. Der Einstieg war richtig vielversprechend und hat Großes erahnen lassen. Leider hielt dieser Eindruck nur kurz, denn die Autorin hat es leider in meinen Augen nicht geschafft, Tiefe in diese Geschichte zu schreiben, etwas, womit sich der/die Leser*in identifizieren kann. Die Protagonisten bleiben sehr blass und Rina ist unglaublich unsympathisch. Ihre Handlungen sind selten nachvollziehbar und ihre Wankelmütigkeit anstrengend. Im einen Moment hasst sie die Unbeugsamen und im nächsten ist sie völlig fein mit der Geschichte, wirft alles, was sie je gelernt hat, über den Haufen und glaubt blind, was ihr erzählt wird? Hmm... Auch die Handlung selbst konnte mich nicht abholen. Die Idee dahinter ist mega. Zwar nichts Neues, aber gut umgesetzt immer wieder spannend. Mata gegen den Orden. Gut gegen Böse. Natürliche Magie gegen Blutmagie, die es nie geben dürfe. Aber auch hier ist es schwierig, sich alles vorzustellen. Kleine Spoiler zweier Szenen, die mich gestört haben: Der Ziehvater von Will liegt im Sterben, Will und Rina sind verwundet und können sich eigentlich kaum regen. Dennoch haben sie genau an diesem Abend zum ersten Mal Sex, als wäre nichts... ähm... nee! Jaxon opfert sich für Rina. Er ist der beste Freund von Will. Trotzdem kommt er danach nie wieder zur Sprache. Niemand trauert, niemand denkt an ihn oder ist ihm dankbar. Charakter tot, Ende. Aus... Das sind nur zwei kleine Beispiele, warum die Geschichte mich leider nicht abholen konnte. Auch der Schreibstil ändert sich im Laufe der Geschichte. Wenn ich zu Beginn noch begeistert war und über kleinere Pannen hinwegsehen konnte, hatte ich das Gefühl, hier irgendwann allein gelassen worden zu sein. Der Stil wird platt und zeitweise richtig lieblos. Mit ein bisschen mehr Hintergrund, Tiefe und Liebe für die Protagonisten wäre diese Geschichte und die Idee dahinter richtig genial. Aber leider wurde hier für mich viel Potential verschenkt. Ich muss allerdings unbedingt noch positiv hervorheben, dass die Innengestaltung des Buchs wirklich besonders ist. Die Bilder und Details sind unglaublich gelungen. Im gleichen Zusammenhang muss aber ebenfalls erwähnt werden, dass das Buch ungewöhnlich schwer ist und somit auch schwer in der Hand liegt. Hier hat der Drucker ein bisschen zuviel des Guten bewirkt. Leider nicht meine Geschichte, sorry...
22. Sept. 2022






